
Search 4.0
Eigentlich bin ich kein Freund von Programmen für die Desktop-Suche. Dies hat vor allem den Grund, dass sich die Indexierung eigentlich immer als ziemlich ressourcenfressend entpuppt hat und ständig die Festplatte rödelte. Als ich neulich aber mal wieder auf der Suche nach einer E-Mail in Outlook war (und diese sich partout nicht auffinden lassen wollte), habe ich doch noch mal einen Versuch gewagt und Microsoft Windows Search 4.0 für Windows XP installiert. Und jetzt möchte ich das kleine Helferlein nicht mehr missen und ich habe mich entschlossen, dass auch mal als Tipp hier zu veröffentlichen. Über ein kleines Suchfeld in der Taskleiste lassen sich bequem E-Mails, Dokumente, Bilder, Musikdateien & Co. auf dem eigenen Rechner finden. Das Schöne daran ist, dass auch der Inhalt von E-Mails und Dokumenten indiziert wird. Somit muss man bspw. weder den Dateinamen (bei Dokumenten) noch den Absender oder Betreff (bei E-Mails) kennen, um die gewünschte Datei / E-Mail zu finden. Ein paar stichhaltige Wörter aus dem Text selbst genügen, um den passenden Treffer zu landen. Viele Dateiformate lassen sich dabei direkt als Vorschau innerhalb der Suchergebnisseite anzeigen. Die generelle Ressourcenauslastung des Rechners hält sich dabei erfreulicherweise in akzeptablen Grenzen. Zu Beginn dauert es natürlich etwas, bis die komplette Indexierung des Computers abgeschlossen ist (am besten durch Rechtsklick auf das Lupe-Symbol den Befehl “Jetzt indizieren” aufrufen), danach geht die Suche aber stets flott von der Hand.
Wer es mal selbst ausprobieren möchte: Zum Download von Windows Search 4.0 für XP
Update 12.10.2009: Momentan scheint die Funktion seitens Google nicht zur Verfügung zu stehen. Daher haben wir unser eingebettetes Demo-PDF vorerst wieder entfernt.
Heute mal etwas Neues für viele Webseitenbetreiber, die nach einer Möglichkeit suchen, PDFs mitsamt einem Viewer in ihre Webseite zu integrieren. Wie das Blog Google Operating System berichtete, bietet Google hierfür eine noch nicht näher dokumentierte, aber äußerst interessante Möglichkeit, den Webdienst “Text & Tabellen” als PDF Viewer bzw. auch als Powerpoint Viewer zu verwenden. Das Schöne daran ist, dass das PDF-Dokument oder die PPT-Präsentation dazu nicht auf den Google-Server übertragen werden muss, sondern einfach auf dem eigenen Webspace abgelegt werden kann. Die Einbindung geschieht dabei ganz einfach mit Hilfe folgendes Codeschnippsels:
<iframe src=”http://docs.google.com/gview?url=http://www.meinserver.de/meinpdf.pdf&embedded=true” style=”width:Xpx; height:Ypx;” frameborder=”0″></iframe>
Die URL muss dabei natürlich durch den Pfad zum PDF auf dem eigenen Webspace ersetzt werden. Bei der Breite (width:Xpx) ist das X durch die gewünschte Breite (z.B. 600px) zu ersetzen. Ebenso das Y bei der Höhe.
Um die Funktion zu demonstrieren, haben wir nachfolgend unseren katzeausdemsack.de Testbericht zum Navigon 2410 als PDF in unseren Blog eingebunden. Das Ganze sieht dann folgendermaßen aus (über das Icon “In neuem Fenster öffnen” ganz rechts steht dann auch eine Druckfunktion, eine Speicherfunktion und eine Suchfunktion zur Verfügung):
Zu beachten dabei ist, dass der Viewer unter Umständen in manchen Browsern noch nicht korrekt funktioniert.

PIM online
Vor einiger Zeit beschäftigte mich die Frage, wie man Termine und Kontakte von einem lokalen PC mit anderen Systemen synchronisieren kann, um von überall Zugriff auf auf eine “einheitliche Datenbasis” zu haben. Im Idealfall sollte dabei auch das Handy mit einbezogen werden, da man dieses schließlich fast immer mit dabei hat und es somit als Mittel für Terminerinnerung bspw. erste Wahl ist. Voraussetzung dafür sollte zudem sein, dass es nichts kosten darf. Der folgende Workshop beschreibt, wie man mit Thunderbird, einigen Add-Ons und der Nutzung verschiedener Google Dienste ein richtig schickes Personal Information Management (PIM) auf die Beine stellen kann. Das Ziel ist eine ganz persönliche Online-Informationszentrale, die sich jederzeit mit dem lokalen Thunderbird synchronisiert und Terminerinnerungen per SMS zuschickt. weiter…
Ich werde oft gefragt, wie man auf einem USB-Stick große Dateien speichern kann. Normal sind USB-Sticks mit dem FAT32 (oder sogar FAT16) Dateisystem formatiert. Dieses bietet hohe Kompatiblität aber leider liegt hier die Grenze pro Datei bei maximal 4 Gigabyte.
Hier eine kurze Anleitung, wie man einen USB-Stick mit dem NTFS-System formatiert und somit auch größere Dateien ablegen kann.
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