Jul31

1&1: AVM FRITZ!Box 7590 ab sofort als 1&1 HomeServer Speed+ zu DSL-Verträgen

Über das neuste Topmodell in Sachen Router, die FRITZ!Box 7590, haben wir schon mehrfach berichtet. Jetzt gibt es die neuste Version auch bei 1&1. Wer einen DSL-Vertrag abschließt, kann den sogenannten 1&1 HomeServer Speed+ für 2 € Aufpreis (im Vergleich zum 1&1 HomeServer Speed – ohne Plus – FRITZ!Box 7490 für 4,99 €/Monat) bekommen. So zahlt man 6,99 € / pro Monat, wenn man das aktuelle Topmodell mit einem DSL-Anschluss von 1&1 nutzen möchte. Eine FRITZ!Box 7590 hat aktuell einen Preis von 270 € bei Amazon und Co.

FRITZ!Box 7590 bei AVM als 1&1 HomeServer Speed+ erhältlich

Optisch hat 1&1 wie erwartet wieder die Farbe in ein unauffälligeres Schwarz geändert. Ähnlich wie bei dem Vorgänger verschleiert 1&1 nicht groß, um welches Gerät es sich handelt. Auf dem 1&1 HomeServer Speed+ findet man den FRITZ!Box-Schriftzug von AVM. Netterweise kann man bei den Versionen von 1&1 einfach die bereitgestellten Updates von AVM für das Originalmodell installieren und muss nicht auf angepasste Versionen von seinem Internetanbieter warten. Die genauen technischen Daten des 1&1 HomeServer Speed+ hat 1&1 in einem PDF zusammengefasst. Dort findet man auch den klaren Hinweis, dass es sich um eine FRITZ!Box 7590 handelt. Das Schwarz dürfte dem einen oder anderen sicher noch besser gefallen, auch wenn das Rot bei der originalen FRITZ!Box 7590 schon etwas dezenter verwendet wird als früher. 1&1 DSL-Neukunden können wie gesagt direkt bei der Buchung zugreifen. Man muss zuerst den normalen HomeServer Speed ohne „+“ auswählen und kann dann im nächsten Schritt „Optionen/Zubehör“ die neuste Version gegen Aufpreis auswählen. Wie es für Bestandskunden aussieht, wird vom aktuellen Vertragsstatus und der Restlaufzeit abhängen. Wer Interesse an dem neuen Router hat, kann ja mal den 1&1 Support kontaktieren.

FRITZ!Box 7590 bei 1&1 - HomeServer Speed+

Link: 1&1 – AVM FRITZ!Box 7590 ab sofort als 1&1 HomeServer Speed+ zu DSL-Verträgen

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Sep19

1&1 SmartPad: Nachruf und Warnung

Unsere Erfahrungen mit dem 1&1 SmartPad

1&1 SmartPad neben Apple iPad

Es kam aus dem Nichts und wird jetzt wohl auch recht schnell wieder dort verschwinden. 1&1 hat rund 25.000 Geräte von dem SmartPad unter die Leute gebracht. Ende diesen Monats wird der Vertrieb dann endgültig eingestellt. Trauer darüber wird es höchstens bei Anwendern geben, die sich ein solches 1&1 SmartPad zugelegt haben. Bedeutet die Einstellung des SmartPads nun auch das Ende vom 1&1 Smartstore (App-Store) und entfällt damit auch das angekündigte Android-Update 2.2? Laut aktuellen Berichten soll beides nicht der Fall sein. 1&1 will auch in Zukunft weitere Geräte im Bereich Tablet-PCs anbieten. In Zukunft sollen es aber leistungsfähigere Geräte sein und diese werden dann durch die höheren Preise sicher auch keine DSL-Zugaben mehr werden.

Warum schreiben wir das? Naja, wir haben ja bereits vor dem Erscheinen des 1&1 SmartPads ein wenig darüber gelästert. Es ist aber nicht unsere Art über Geräte zu meckern, welche wir selbst noch nicht in der Hand hatten. Es gab leider auch so gut wie keine Testgeräte, um sich hier ein Bild zu machen. Nun hatten wir das Glück und ein Kollege (der nicht genannt werden möchte 😉 ) das Pech, ein solches Gerät mit einem neuen DSL-Vertrag geordert zu haben. Dadurch konnte ich mich etwas mehr als eine Woche mit dem SmartPad beschäftigen. Die Erfahrungen des Kollegen waren alles andere als erfreulich, sonst hätte er das Gerät sicher auch nicht solange aus der Hand gegeben.

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Jul02

Tablet-PC: 1&1 stellt das SmartPad offiziell vor

Tablet PC von 1&1Es gab ja schon länger erste Bilder und Gerüchte, dass 1&1 auch einen Tablet-PC namens SmartPad auf den Markt bringt. Nun ist das SmartPad offiziell vorgestellt worden und auf der Herstellerseite finden sich erste Daten und Bilder. Im Gegensatz zu anderen Tablet-PCs setzt das 1&1 SmartPad nur auf WLAN und ist somit hauptsächlich für die Nutzung zuhause gedacht. Neben dem Surfen im Internet soll das SmartPad auch als E-Book-Reader, Kommunikationszentrale (E-Mail, Twitter, Facebook), Mediaplayer und universelle Steuerzentrale taugen. Letzteres ist aber zumindest aktuell sehr eingeschränkt. Durch eine Infrarot-Schnittstelle kann das Gerät auch als „universelle“ Fernbedienung genutzt werden. Aktuell unterstützt das SmartPad aber wohl nur hauseigene 1&1 HomeNet-Geräte. Weitere Apps für eBay, SmartShopping und den Onlinekauf von Musik sollen vorinstalliert sein.

Technische Daten:

  • 7“ LED-Touch-Display (Auflösung 800 x 480)
  • 500 MHz ARM11 Prozessor
  • Integriertes WLAN: IEEE 802.11b/g/n
  • 256 MB DDR RAM, 1 GB Flashspeicher
  • Android Betriebssystem (1.6 installiert – Update für drittes Quartal geplant)
  • Lichtsensor
  • Bewegungssensor
  • Infrarot-Sender
  • 2.800 mAh Lithium-Ionen-Akku
  • WLAN: IEEE 802.11b/g/n
  • Micro-USB-Anschluss (Netzteil)
  • USB 2.0
  • Audioausgang: 3,5 mm Klinke
  • Integrierter verstellbarer Standfuß
  • Abmessungen: 196,6 x 130 x 22mm
  • Gewicht: ca. 470 Gramm

Alles in allem keine wirklichen Besonderheiten oder positiven Überraschungen. In der Seitenansicht sieht man, dass das SmartPad ziemlich dick ist und über seitliche Lüftungsöffnungen verfügt (hoffentlich ohne Lüfter dahinter). Durch die reduzierte technische Ausstattung ist es definitiv keine direkte Konkurrenz für das Apple iPad oder das WeTab (ehemals WePad). Das wird aber auch gar nicht das Ziel von 1&1 sein, da es das Gerät erstmal nur mit DSL-Verträgen gibt. Ziel ist es wohl, einen Mehrwert gegenüber anderen DSL-Anbieter zu schaffen. Bisher setzte sich 1&1 durch die gute AVM-Hardware ab, aber das war wohl vorallem für den Otto-Normalverbraucher nicht unbedingt wichtig. Das SmartPad könnte bei dieser Zielgruppe sicher die Entscheidung für 1&1 als DSL-Anbieter positiv beeinflussen. Sicher mehr als die Marcel D’avis-Spots und dessen meiner Erfahrung nach nicht zutreffenden Versprechungen (ich bin 1&1 Kunde und viele meiner Kollegen sind oder waren es auch) und die nicht überzeugende neuen Tarife (ohne Mindestlaufzeit und dann doch 3 Monate Kündigungszeit). Der Einzelpreis für Bestandskunden wird mit 299 € angegeben. Bei dem Preis sollte man dann doch lieber etwas drauf legen und sich ein iPad oder ähnliches zulegen. Wer aber einen neuen DSL-Anbieter sucht, sollte sich die Angebote inkl. SmartPad mal anschauen.

Alle Infos zum 1&1 SmartPad gibt es hier. Es gibt auch erste Videos von Marcel D’avis und dem SmartPad. Da mein Blogger-Kollege und ich den guten Mann nicht mehr ohne leichte Aggressionen ansehen können, bette ich kein Video ein und biete hier nur den Link an.

Update 07.07.2010: Hier ein interessantes Video von Ndevil.com. Resitiver Touchscreen, kein Multi-Touch und hakelig. Auch die CHIP straft  das 1&1 Smarpad erwartungsgemäß ab. Da auch 1&1-Neukunden die Wahl zwischen 150 € Guthaben oder dem 1&1 SmartPad haben, sollte man sich definitv für die 150 € entscheiden.

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