Okt22

Test: Amazon Fire TV und Controller – Erfahrungen nach rund einem Monat

Nach rund einem Monat mit dem neuen Amazon Fire TV möchten wir Euch nun unseren vollständigen Testbericht zur Verfügung stellen. Wir hatten im Vorfeld bereits einen kleinen Erfahrungsbericht veröffentlicht, aber mit der längeren Nutzung ändert sich an einigen Stellen auch unsere Meinung. Etwas vorgreifend kann ich sagen, dass ich das Amazon Fire TV nach der längeren Nutzung auch für 99 € wieder kaufen würde. Hier war ich in dem ersten Erfahrungsbericht noch eher skeptisch. Damit nicht jeder den mittlerweile auch etwas überholten Erfahrungsbericht lesen muss, fangen wir in unserem Testbericht noch mal ganz von vorne an.

amazon-fire-tv-und-controller-verpackung

Einführung – Was ist das Amazon Fire TV?

Das Amazon Fire TV ist eine kleine Streaming-Box mit der Ihr Filme und Serien auf Eurem Fernseher anschauen könnt und darüber hinaus auch Apps und Spiele nutzen könnt. Der bekannteste Konkurrent in diesem Bereich dürfte das Apple TV sein. Auch damit kann man Filme uns Serien am Fernseher anschauen und weitere Dinge wie Fotos oder AirPlay nutzen. Einer der größten Unterschiede liegt in der Hardware. Das Amazon Fire TV ist deutlich leistungsfähiger als die aktuelle Generation des Apple TV. Das Fire TV ermöglicht im Gegensatz zum Apple TV auch die Installation von zusätzlichen Apps und Spielen. Damit sind die Einsatzzwecke des Amazon Fire TV doch schon deutlich vielseitiger als beim Apple TV. Wir selber nutzen ein Apple TV schon seit längerer Zeit und werden im Rahmen des Testberichts auch immer ein paar Vergleiche ziehen. Besonders interessant ist das Fire TV für Amazon Prime-Kunden. Durch die Prime-Mitgliedschaft hat man kostenlosen Zugriff auf Amazon Instant Video und damit auf viele Filme und Serien. Es ist aber auch möglich aktuelle Filme und Serien im Einzelabruf zu kaufen. Durch die Installation von Spielen und die Nutzung des verfügbaren Gamecontroller kann man das Amazon Fire TV auch als Spielekonsole nutzen. Derzeit stehen fast 600 Apps und Spiele für das Amazon Fire TV zur Verfügung (Stand: 22.10.2014). Das sind noch nicht sehr viele aber Amazon hat bereits weitere Apps und Spiele angekündigt. Darunter sind Apps wie Netflix oder auch Amazon Music. Das Fire TV eignet sich auch sehr gut als Media Player. Hier stehen einem verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Man kann den offiziellen Weg über die verfügbare Plex-App nutzen oder inoffiziell XBMC (zukünftig Kodi) installieren.

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Sep26

Amazon Fire TV und Gamecontroller – erster Erfahrungsbericht

Update 22.10.2014: Wir haben mittlerweile einen ausführlichen Testbericht zum Amazon Fire TV veröffentlicht. Da sich an einigen Stellen die Meinung nach einer längeren Nutzung etwas geändert hat, solltet Ihr gleich mit dem Testbericht beginnen.

Bereits gestern berichteten wir darüber, dass wir durch unsere frühe Bestellung unser Amazon Fire TV mit dem passenden Controller schon erhalten haben. Natürlich haben wir das Gerät gestern gleich angeschlossen und ausprobiert. Nach rund einem Tag kann man noch kein komplettes Fazit ziehen aber es gibt einige Dinge zu berichten. Wir ersparen Euch die technischen Daten und Abmessungen, diese können auf der Produktseite nachgelesen werden und unsere Bilder im Vergleich zum Apple TV vermitteln sicher auch einen entsprechenden Eindruck. Die ersten rund 90 Rezensionen bei amazon.de sind im Durchschnitt sehr positiv, aber es gibt auch noch einiges an Verbesserungspotential. Darauf gehen wir unten weiter ein.

amazon-fire-tv-und-controller-verpackung

Amazon Fire TV und Gamecontroller ausgepackt

Zuerst haben wir das Amazon Fire TV und den Controller natürlich ausgepackt. Dabei gab es keine besonderen Überraschungen. Im Karton des Fire TV befand sich die kleine Box, die Fernbedienung inkl. Batterien, das Netzteil und eine Kurzanleitung. Ein HDMI-Kabel wird leider nicht mitgeliefert. Das Amazon Fire TV selber ist etwas größer als ein Apple TV dafür aber flacher. Auf der Rückseite findet man den Anschluss für das Netzteil, einen HDMI-Anschluss, einen optischen Audio-Ausgang, einen LAN-Anschluss und einen USB-Anschluss. Die Fernbedienung ist auch wie beim Apple TV sehr klein und auf das Nötigste beschränkt. Der Controller wird auch inkl. Batterien und einer Kurzanleitung geliefert. Das Fire TV scheint auf den ersten Blick solide verarbeitet zu sein und es gab keine negativen Dinge bis auf einen fehlenden Ein-/Ausschalter, dazu kommen wir aber später noch. Der Controller liegt recht gut in der Hand, kann aber zumindest mich als Besitzer einer Xbox One nicht völlig überzeugen. Der Controller der Xbox One und dessen Tasten fühlen sich deutlich wertiger an, auch das höhere Gewicht durch die Motoren für die Vibration liegt mir besser in der Hand.

Amazon Fire TV anschließen und erster Test

Der Anschluss an unseren Fernseher und unsere Soundbar war über HDMI und den optischen Audio-Ausgang schnell erledigt. Das externe Netzteil vom Fire TV ist etwas klobig und passte nicht so ganz reibungslos hinter unser TV-Board aber es ging schlussendlich. Nach dem Einschalten muss man dann zuerst die Fernbedienung koppeln. Die Fernbedienung funktioniert per Bluetooth und kann daher nicht sofort verwendet werden. Man muss aber einfach nur die Home-Taste für 5 Sekunden halten und dann erfolgt die Verbindung. Nun kann man auch eine WLAN-Verbindung herstellen, falls man die Box nicht schon per Kabel verbunden hat. Danach gibt es ein Einführungsvideo, das wirklich nett gemacht ist und grundlegende Dinge erklärt. Unser Account bei amazon.de war direkt schon hinterlegt. Grundsätzlich eine nette Sache aber es wurde noch nicht mal das Passwort abgefragt. Wäre unser Paket also beim Nachbarn gelandet, hätte dieser auch einfach mal mit unserem Prime-Account losschauen können. Bei Käufen (die wir bisher noch nicht getätigt haben) wird es hoffentlich eine Abfrage des Passworts geben. Es ist bei der Einrichtung auch möglich  Jugendschutzeinstellungen vorzunehmen. Danach landet man dann im Hauptmenü und kann loslegen. Im Mittelpunkt stehen natürlich Amazon Instant Video und alle Filme und Serien. Apps und Spiele sind auch vorhanden, treten aber (sicher auch wegen der begrenzten Menge) noch in den Hintergrund. Die Menüs bauen sich schnell auf und sind in den meisten Fällen übersichtlich. Das oft verwendete grau für inaktive Menüpunkte ist aus meiner Sicht nicht ganz optimal, diese sind manchmal nur schwer zu sehen. Wenn man die Menüs erst mal kennt, ist das aber kein Problem.

amazon-fire-tv-mit-fernbedienung-erfahrung

Der Stromverbrauch beim Amazon Fire TV – kein Ausschalten möglich

Wir wollen das Amazon Fire TV in erster Linie zum Schauen von Serien über Amazon Instant Video (Prime) nutzen. Das konnten wir auch vor dem Fire TV schon über die vorhandene Xbox One mit passender App. Die Xbox One (mit Kinect) verbraucht während des Streaming mal locker 70 Watt. Das ist für diese Aufgabe doch ein wenig sehr viel. Also haben wir uns natürlich auch gleich mal die Leistungsaufnahme des Fire TV angeschaut. Der Verbrauch lag in der Regel zwischen 2 Watt im Standby (nach 30 Minuten Inaktivität) und knapp mehr als 5 Watt bei aufwändigeren Spielen wie Asphalt 8 oder Riptide GP 2. Beim Streamen von Serien waren es durchschnittlich rund 3-3,5 Watt, nur beim Vorspulen ging es dann mal kurzzeitig auf 5-6 Watt hoch. Der Startvorgang des Amazon Fire TV dauert fast genau 30 Sekunden. Beim Bootvorgang sieht man auch mal kurz Werte von über 7 Watt, aber nur sehr kurzfristig. Stöbert man in den Menüs, so fallen 3-4 Watt an. Soweit aus meiner Sicht alles Topwerte bis auf die Tatsache, dass es keinen Ein-/Ausschalter gibt und die kleine Box nur einen festen Standby-Modus nach 30 Minuten Inaktivität bietet ohne die Möglichkeit von Anpassungen. Voreingestellt ist auch ein Bildschirmschoner, der dann eben die 30 Minuten läuft, dieser verbraucht mit über 5 Watt mehr als aufwändige Spiele. Klar, das sind alles geringe Werte aber ich möchte zumindest den Zeitpunkt des Standby auf 5 oder 10 Minuten herunterregeln. Besser wäre natürlich noch eine Option, um die Box richtig abzuschalten. amazon sagt, dass man die Box nicht abschalten müsse, da sie so mögliche Updates im Hintergrund laden kann. Das kann in Einzelfällen nützlich sein aber in der Regel ist mir die eigene Wahl deutlich lieber. Wer sich auch daran stört, sollte zumindest den Bildschirmschoner schon mal deaktivieren (Einstellungen/Starten nach/Nie). Hoffentlich bessert amazon hier noch mal nach und lässt zumindest die Wartezeit zum Standby reduzieren. Glücklicherweise hat das Amazon Fire TV kein Problem, wenn man den Strom hart über eine Funksteckdose wie die Fritz!DECT 200 oder andere schaltbare Leisten/Steckdosen abschaltet.

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Sep08

Amazon Fire Phone jetzt auch in Deutschland vorbestellbar – nur Telekom

amazon-fire-phone-in-deutschland-vorbestellen-preis-telekom-magentaIm Juni stellte amazon das erste eigene Smartphone namens Fire Phone vor, welches aber erst mal nur in den USA verfügbar war. Im Vorfeld der Veröffentlichung wurde international viel darüber berichtet aber nach der öffentlichen Präsentation wurde es sehr schnell ruhig. Es gibt keine offiziellen Zahlen aber man darf davon ausgehen, dass das Fire Phone alles andere als ein Erfolg ist. Das mag teilweise an den recht hohen Preisen in den USA gelegen haben, aber ich glaube, dass dies sicher nicht der einzige Grund ist. Die Ausstattung ist absolut in Ordnung und es gibt auch einige gute Ansätze sich von der Konkurrenz abzusetzen, aber so richtig scheint es noch nicht die Massen zu überzeugen.

Nun startet ab heute auch der Vorverkauf in Deutschland. Ab dem 30. September soll dann ausgeliefert werden. Leider kann man das Gerät aber nicht direkt über amazon.de bestellen, sondern nur über die Telekom mit entsprechendem Tarif. Die Telekom ist für mindestens ein Jahr der exklusive Vertriebspartner für das Fire Phone. Auch wenn der Gerätepreis mit 1 € inkl. Vertrag erst mal positiv klingt, starten die Verträge mit diesem Preis erst bei 49,95 € im Monat, was dann nicht mehr so günstig ist. Es gibt auch günstigere Tarife aber dann kostet das Amazon Fire Phone auch entsprechend mehr in der Anschaffung. Man versucht das Ganze mit einer kostenlosen einjährigen Prime-Mitgliedschaft noch etwas schmackhafter zu machen, wobei ich befürchte, dass auch dies nicht hilft. Zu viele Kunden sind durch die Exklusivität bei der Telekom außen vor und von den restlichen potenziellen Kunden werden sehr viele sicher eher zu anderen Systemen greifen (man denke nur an die Vorstellung des iPhone 6). Einen Erfolg wie bei dem Amazon Fire TV wird es kurzfristig nicht geben. Was denkt Ihr? Jemand dabei der unbedingt ein Fire Phone will?

Die technischen Daten findet Ihr auf der Produktseite bei amazon.de oder Ihr schaut Euch das folgende Video an. Bei Golem.de findet Ihr einen aktuellen Kurztest des Fire Phone.

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Sep02

amazon: 15% Rabatt auf ausgewählte Logitech Harmony-Produkte – z. B. Logitech Harmony Ultimate One für 137,08 €

amazon.de hat eine Aktion mit 15% Rabatt auf ausgewählte Logitech Harmony-Produkte gestartet. Die Auswahl ist derzeit sehr klein mit ein paar Universalfernbedienungen, dem Harmoy Hub und zwei Tastaturen, die sich für die Nutzung im Wohnzimmer eignen. Wer z. B. auf der Suche nach der Universalfernbedienung Logitech Harmony Ultimate One ist, sollte sich das Angebot auf jeden Fall anschauen. Während die Harmony Ultimate One rund 160 € inkl. Versand in Preisvergleichen kostet, gibt es diese durch den Rabatt bei amazon.de für 137,08 €. Auch bei den anderen Geräten in der Auswahl kommt man meist auf günstigere Preise als bei anderen Händlern. Den Vorgänger der Ultimate One hatten wir hier ausführlich getestet und der Nachfolger hat einige Verbesserungen an Bord. Es gibt keine Angaben über die genaue Laufzeit des Angebotes, daher solltet Ihr nicht zu lange zögern.

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Link: 15% Rabatt auf ausgewählte Logitech Harmony-Produkte

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Aug31

Test: Jabra Stealth Bluetooth Headset – klein aber fein

Im Juli haben wir Euch berichtet, dass ein neuer Testkandidat von Jabra eingetroffen ist: das Jabra Stealth Bluetooth Headset. Die den letzten vier Wochen haben wir uns die Zeit genommen, das Gerät ausführlich zu testen. Dazu haben wir das bisher im täglichen Einsatz befindliche Jabra Wave gegen das neue Jabra Stealth ausgetauscht. Glaubt mir, es ist ein Alltagstest unter echten Bedingungen. Wenn ich morgens ins Auto einsteige und zur Arbeit fahre, beginne ich meist schon zu telefonieren. Wenn es abends wieder aus dem Büro nach Hause geht, telefoniere ich meist auch. Ich führe dann eine ganze Menge dienstlicher Telefonate, aber auch private. Daher war es für mich von Anfang an wichtig, ein Headset zu haben, mit dem ich sowohl mein dienstliches iPhone 4s, als auch mein privates iPhone 5 verbinden kann. Das Jabra Wave hat mir dazu bisher sehr gute Dienste geleistet. Insofern war ich sehr gespannt, welche Verbesserungen sich bei dem Jabra Stealth bemerkbar machen werden. Da ich für´s Telefonieren und alles, was damit zusammen hängt, sozusagen der Profi-Tester bin :-) , habe ich mich sehr gefreut, dass ich an dieser Stelle auch wieder den Alltagstest übernehmen durfte.

Jabra Stealth Verpackung - Testbericht

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Jul01

Test: HomeWizard – Heimautomatisierung mit vielfältigem Zubehörangebot

Wie bereits angekündigt, haben wir uns in den letzten Wochen den HomeWizard genauer angeschaut. Es handelt sich um eine kleine Box, die mittels passendem Zubehör die Sicherheit und den Komfort in den eigenen vier Wänden steigern soll. Wer nach einer offenen Lösung zur Heimautomatisierung (Smart Home) sucht, sollte sich den aus den Niederlanden stammenden HomeWizard auf jeden mal genauer ansehen. Wir haben das Gerät mit diversem Zubehör leihweise bereitgestellt bekommen und dieses in den letzten Wochen aktiv genutzt. Die Besonderheit beim Home Wizard ist, dass hier nicht nur eigenes Zubehör unterstützt wird sondern auch das verschiedenster anderer Hersteller. Wir gehen einfach mal der Reihe nach vor und zeigen Euch die verschiedenen Schritte und Erfahrungen, die wir gemacht haben.

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Erste Einrichtung

Zuerst benötigt der HomeWizard ein vorhandenes WLAN, in welches er eingebunden werden muss. Ein Netzwerkanschluss ist leider nicht vorhanden und das WLAN-Netzwerk darf nicht nur auf den N-Standard reduziert sein (b/g-Unterstüzung erforderlich). Nun hat man als Besitzer eines iPhone oder iPad eine zusätzliche Möglichkeit zu der normalen Einrichtung am PC. Der HomeWizard kann temporär ein eigenes WLAN öffnen, welches man dann per iPhone oder iPad zur Konfiguration auswählen kann. Das funktionierte in unseren Tests solange gut, bis man sich irgendwo zum Beispiel beim Netzwerkschlüssel vertippe. Da dieser nicht direkt überprüft wurde und eine spätere Änderung anscheinend nicht vorgesehen ist (außer Neukonfiguration) kamen wir bei einem von mehreren Versuchen (ohne Vertipper wie gesagt kein  Problem) nicht weiter. In diesem Fall haben wir uns dann für die Konfiguration am PC entschieden, welche wir auch jedem als einfachste Variante empfehlen würden. Optisch ähnelt der HomeWizard einem kleinen Router mit drei LEDs an der Oberseite, um die Stromversorgung, die WLAN-Verbindung und Funksignale zu visualisieren. Ansonsten hat die Box nur einen Mini-USB-Eingang und einen Reset-Taster. Im Betrieb dient der Mini-USB-Anschluss für die Stromversorgung über das mitgelieferte Netzteil. Zusätzlich ist aber auch noch ein USB-Kabel (auf Mini-USB) im Lieferumfang enthalten, um den HomeWizard mit dem PC zu verbinden. Zur Konfiguration am PC (Windows, Mac, Linux) lädt man sich einfach ein kleines Konfigurationstool von der Webseite des Herstellers. Damit ist die Einbindung des Gerätes in das eigene WLAN schnell erledigt. Man hat optional die Möglichkeit einen Online-Zugang anzulegen, damit man die entsprechenden Geräte nicht nur von zuhause sondern auch von unterwegs steuern kann. Dies ist aber wie gesagt optional, wer dies nicht möchte (Steuerung über Server von Dritten) kann darauf verzichten und sich eigene Lösungen zum Zugriff auf das heimische Netzwerk einrichten. Die Nutzung des Online-Zugang ist mit allen Funktionen (abgesehen von kostenpflichtigen SMS-Benachrichtigungen) kostenlos. Nach der kurzen Konfiguration schließt man den HomeWizard einfach an das mitgelieferte Netzteil an und macht sich dann an die Einrichtung der zu steuernden Geräte. Die Bedienungsanleitung beschränkt sich auf das Nötigste und auch die Wissendatenbank auf der Webseite ist noch sehr wenig ausgebaut, aber das Meiste erklärt sich von alleine.

Den einfachsten Zugang zur Einrichtung der Komponenten und der täglichen Überwachung und Steuerung erhält man über die bereitgestellten Apps für iOS und Android. Windows Phone-Nutzer sind leider zumindest derzeit in Sachen App noch außen vor. Es gibt auch eine Web App, die von jedem HTML5-fähigen Browser genutzt werden kann, aber diese hat Einschränkungen und ermöglicht z. B. keine Benachrichtigungen und Aktionen. Wer die Lösung also in vollem Umfang nutzen will, sollte über ein Smartphone und/oder Tablet mit iOS bzw. Android verfügen.

Die Einrichtung der einzelnen Zubehörteile ist sehr einfach. Man wählt in der App einfach die Option, um einen neuen Sensor einzubinden. Dieser kann dann benannt werden und je nach Typ per automatischer Erkennung oder Eingabe eines Codes in die eigene Steuerzentrale integriert werden. Bei der Benennung fällt leider auf, dass Umlaute für die Bezeichnung nicht zulässig sind. Auch die Übersetzungen und Beschriftungen in der deutschen App sollte man noch mal überprüfen. Aus meiner Erfahrung würde ich sagen, dass die deutsche Übersetzung durch einen Holländer erfolgte und somit hier und da etwas holprig ist. Dem Verständnis und der korrekten Konfiguration steht dies aber nicht im Wege.  Nach der grundsätzlichen Einrichtung der Sensoren kann man dann sogenannte Aktionen oder Szenen konfigurieren, um in Abhängigkeit von bestimmten Dingen automatisch Benachrichtigungen zu versenden oder Geräte (auch Gruppen) zu schalten. So kann man z. B. bei einer festgestellten Bewegung eine Steckdose einschalten an der eine Lampe angeschlossen ist und/oder sich einfach per Benachrichtigung informieren lassen. Die Möglichkeiten sind sehr vielfältig. Im weiteren Verlauf zeigen wir einfach kurz die uns zur Verfügung gestellten Sensoren und deren Möglichkeiten.

HomeWizard-Smart-Home-Zentrale-Steuerung

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Jan09

Test: Logitech FabricSkin Keyboard Folio für iPad Air – Hülle mit Tastatur

Logitech_FabricSkin_Keyboard_Folio_fuer_iPad_Air_Test_seitenansichtWie bereits angekündigt, habe ich den letzten 3 Wochen mein iPad Air aus der günstigen Hülle von eBay befreit und es in die sehr hochwertige, aber auch hochpreisige Lösung von Logitech mit Tastatur verpackt. Die getestete Variante trägt den Namen Logitech FabricSkin Keyboard Folio i5 und es gibt diese aktuell in zwei Farbkombinationen. Einmal in Carbon Black (Außen Schwarz/Innen Weiß) und zusätzlich Urban Grey (Außen Grau/Innen Gelb). Letztere Version haben wir uns im Detail angeschaut. Mit knapp 150 € ist die Tastatur-Hülle nicht wirklich ein Schnäppchen, was unsere Erwartungen doch schon steigert. Aber nun einfach mal der Reihe nach die wichtigsten Punkte.

Optik

Logitech_FabricSkin_Keyboard_Folio_fuer_iPad_Air_Test_aussenseiteBei der Optik und dem Design werden sich sicher die Geister scheiden. Bei der von uns getesteten Variante gefällt mir die Außenseite deutlich besser als bei der schwarzen Variante. Dafür hätte ich persönlich lieber eine weiße Tastatur als die in Knallgelb. Ähnliches bestätigten auch einige Freunde und Kollegen, die immer mit iPad unterwegs sind. Etwas mehr Farbkombinationen wären hier vielleicht wünschenswert, aber das liegt im Auge des Betrachters. Die Qualität und Haptik der Außenseite haben mich überzeugt. Es fühlt sich sehr hochwertig an und das Material ist im Alltag sehr unempfindlich. Während man auf Leder- oder Kunstlederhüllen schnell Streifen und Schlieren hat, ist dieses gewebte Material gegen solche Dinge unempfindlich. Dafür wird dieses Material ggf. auf der Außenseite eher gegen Flüssigkeiten (vor allem Farbige) empfindlich sein. Das habe ich aber mit Rücksicht auf mögliche weitere Tester mit unserem Ansichtsexemplar nicht versucht. Aber Flüssigkeiten sind immer so eine Sache. Wegen der Anschlüsse und Lautsprecher möchte man sein iPad Air auch mit Absicht nicht hermetisch abriegeln. Daher sehe ich das nicht als wichtigen Kritikpunkt. Mich stören bei anderen Hüllen eher die oben genannten Streifen und Schlieren. Auch wenn es wie fester Stoff anmutet, so ist die Hülle natürlich deutlich verstärkt und in keinster Weise zu weich oder leicht verformbar.

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Dez16

amazon: 2 Logitech Produkte kaufen – 50% Rabatt auf den günstigeren Artikel

Update: amazon hat die Aktion zumindest aktuell abgeschaltet. Mal sehen ob diese mit entsprechender Korrektur (ggf. nicht ein Produkt mehrmals kaufen zurück kommt).

amazon.de hat eine Aktion mit Zubehör von Logitech gestartet. In der Auswahl finden sich Universalfernbedienungen, Webcams, Headsets, Mäuse, Tastaturen, Lautsprecher und Tablet-Zubehör. Ihr müsst zwei Artikel kaufen, dann gibt es auf den günstigeren Artikel die 50% Rabatt.

Natürlich braucht nicht jeder gleich zwei Produkte, aber vielleicht könnt Ihr Euch mit Freunden zusammentun. Es ist auch möglich ein Produkt  2x in den Warenkorb zu legen. Das ist z. B. bei der Logitech Harmony Touch Fernbedienung sehr interessant. Diese bekommt man im Doppelpack für umgerechnet 66 € pro Fernbedienung. Das ist ein richtig gutes Schnäppchen. Wir haben die Fernbedienung selbst im Einsatz und hier ausführlich getestet. In dem Testbericht haben wir vor wenigen Tagen noch eine Ergänzung eingefügt. Durch die vielen Firmware-Updates wurde in der Zwischenzeit noch sehr viel verbessert. Da bleibt für die meisten Normalanwender nur noch der hohe Preis als Kritik, welcher durch diese Aktion aber auch nicht mehr hoch ist. Aber auch die anderen Artikel sind teils sehr interessant und günstig durch die Kombination.

logitech-50-prozent-rabatt-ohne-gutschein-fernbedienung

Link: amazon: 2 Logitech Produkte kaufen – 50% Rabatt auf den günstigeren Artikel

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Dez01

Test: OTG 3in1 Adapter – USB-Anschluss und Kartenleser für Apple iPad Air

otg-3-in-1-camera-connection-kit-ipad-air-problemeIm Rahmen der Berichterstattung zum neuen iPad Air und passendem Zubehör hatten wir bereits über unsere Bestellung des Adapters gesprochen. Diesen bekommt man für unter 10 € bei eBay. Das Originalzubehör von Apple kostet deutlich mehr. Hier sind 29 € für den SD-Kartenleser und noch mal weitere 29 € für den USB-Adapter fällig. Der original Kartenleser bietet auch nur einen SD-Slot und Micro SD-Karten können nur mit zusätzlichem Adapter genutzt werden. Ich hatte den original Adapter von Apple für mein iPad 3, aber durch den neuen Lightning-Anschluss war dieser nicht mehr nutzbar (oder nur mit zusätzlichem Adapter). Warum benötigt man überhaupt einen solchen Adapter? Fotos kann man doch auch per iTunes übertragen. Das ist korrekt, aber ich habe eine Abneigung gegen iTunes und nutze diese Software nicht. Ich bin nicht der Fan von Synchronisieren, ich möchte selbst bestimmen wann ich was in welche Richtung übertrage. Da ich auf meinem iPad so gut wie keine Musik nutze, sind viele der Funktionen für mich einfach überflüssig.Mit dem Adapter entnehme ich einfach die SD-Karte aus meiner Kamera und stecke diese in den Adapter. Dann die gewünschten Bilder auswählen und diese werden aufs iPad übertragen. Im Vergleich zum iPad 3 geht dies beim iPad Air deutlich schneller. Dies wird aber kein Vorteil des inoffiziellen Adapter sein, sondern einfach ein Vorteil des neuen Lightning-Anschluss und den darüber möglichen Geschwindigkeiten.

otg-3-in-1-camera-connection-kit-ipad-air-testberichtKommen wir aber nun wieder zu unserem Testobjekt. Man schließt den Adapter an sein iPad an und dann öffnet automatisch die Foto-App. Hier wählt man Importieren und schon kann es losgehen. Zwischen dem Einstecken und der Erkennung der SD-Karte vergehen in der Regel ein paar Sekunden, dies war aber auch mit dem original Kartenleser am iPad 3 nicht anders. Vorteil des nicht originalen Kartenleser ist wie gesagt der Micro SD-Slot, hier benötigt man keinen weiteren Adapter. In unserem Test funktionierte die günstige Variante von eBay leider nicht besonders gut. Bei sehr vielen Versuchen kam es zu der Meldung “Dieses Zubehör wird von diesem iPad nicht unterstützt”. Diese Meldung hatte ich auch mit dem alten Originalzubehör schon mal aber extrem selten. Wenn diese Meldung nicht kommt, dann gibt es noch die Meldung “Dieses Kabel oder Zubehör ist nicht zertifiziert und funktioniert evtl. nicht zuverlässig mit diesem iPad”. Leider hilft dann auch kein einfaches Ab- und wieder Anstecken des Adapters, denn unser iPad Air erkennt den Adapter dann nicht mehr. Erst nach einiger Wartezeit scheint das iPad Air dann wieder auf ein neues Anstecken des Zubehörs zu reagieren. Wir haben während unseres Tests natürlich absichtlich sehr häufig die SD-Karte gewechselt und das Zubehör ab- und angesteckt. Das ist sehr ärgerlich, wenn es im Alltag auftritt oder wenn man es eilig hat. Einen Kontaktfehler oder Defekt unseres Gerätes können wir  ausschließen, da wir den Adapter auch schon einmal reklamiert und umgetauscht haben.  Bei eBay wird die Möglichkeit beschrieben eine Maus- oder Tatstatur über den USB-Anschluss zu verwenden, was aber nicht so einfach möglich ist. Apple sieht den USB-Anschluss nur für die Nutzung mit einer Kamera zur Übertragung von Fotos vor. Alles andere ist nicht offiziell vorgesehen und benötigt dann einen Jailbreak (inoffizielle Modifikation des Systems). Hier sollte man sich also nicht von den Versprechungen in die Irre führen lassen. Über die Verarbeitung kann man abseits der Probleme bei der Nutzung  nicht viel meckern. Die Führung für die SD-Karte könnte genauer sein, da die Karten sich auch nach dem Einstecken minimal verschieden lässt.

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Nov24

Test: Jabra Solemate Mini – mobiler Bluetooth-Lautsprecher

jabra-solemate-mini-testbericht-lautsprecherWie bereits angekündigt haben wir uns in den letzten zwei Wochen den mobilen Bluetooth-Lautsprecher von Jabra genauer angeschaut bzw. angehört. Vor rund einem Jahr hatten wir schon den großen Bruder ohne den Zusatz “Mini” im Test. Dieses Jahr hat Jabra die Abmessungen des sowieso schon sehr kompakten Lautsprechers mit dem Mini-Modell noch mal deutlich reduziert. Wem der Jabra Solemate immer noch zu groß war, der könnte vielleicht mit dem Jabra Solemate Mini glücklich werden. Das große Modell hat uns abgesehen von der integrierten Freisprecheinrichtung letztes Jahr sehr überzeugt. Auch nach dem Test konnten wir so einige Freunde von dem Gerät überzeugen und diese sind damit bis heute sehr zufrieden. Natürlich ist es generell sehr positiv, wenn ein mobiles Gerät noch kleiner und leichter wird. Aber gerade bei einem mobilen Bluetooth-Lautsprecher stellt sich dann sofort die Frage, ob auch die Klangqualität oder die Akkulaufzeit mit reduziert werden. In unserem Test haben wir die schwarze Version vom Jabra Solemate Mini verwendet. Es gibt den mobilen Lautsprecher aber auch in knalligem Rot, Blau oder Gelb. Auf den Fotos seht Ihr teilweise zum Vergleich die große Version des Jabra Solmate (weiß).

jabra-solemante-mini-groessenvergleich-testKommen wir erstmal zu den direkt auffälligen Veränderungen zum großen Bruder. Die Abmessungen sind mit 125 mm x  53  mm x 60 mm deutlich reduziert (Jabra Solmate 145 mm x 64 x 70 mm). Das Gewicht konnte von 610 Gramm auf 330 Gramm reduziert werden. Neu bei dem Mini-Modell ist die Unterstützung von NFC. Damit geht das Pairing (die Kopplung) der Geräte deutlich schneller, wenn das verwendete Smartphone oder Tablet über NFC-Technik verfügt.  Es reicht aber nach wie vor auch ein Abspielgerät mit Bluetooth-Unterstützung oder Kopfhörerausgang. Ein entsprechendes Kabel hat man auch beim Jabra Solemate Mini in der “Sohle” auf der Unterseite immer dabei. Diese Schuhsohle auf der Unterseite ermöglicht auf nahezu allen, auch schrägen Abstellflächen, einen sicheren Stand. Auch nicht ganz saubere Stellflächen sind somit kein Problem und man kann die Unterseite dann auch mal abwischen. Der kleine Lautsprecher ist rundum gummiert und somit sehr unempfindlich. Aufgrund der NFC-Unterstützung an der linken Seite, musste anscheinend der kleine Aufhänger von Vorgängermodell weichen. Ist nicht tragisch, aber dieser war praktisch wenn man den Lautsprecher zum Schutz oder zur besseren Klangverteilung mal aufhängen wollte.

testbericht-jabra-solemate-mini-vergleichAn der rechten Gehäuseseite findet man den Ein-/Ausschalter, den Eingang für den Klinkenstecker und einen Micro-USB-Anschluss zum Aufladen. Ein entsprechende USB-Kabel findet man neben einer Kurzanleitung im Lieferumfang. Ein separates Netzteil ist nicht im Lieferumfang, aber hier dürften viele durch Smartphones und Co. bereits ausgerüstet sein. Während der Ein-/Ausschalter beim vorherigen Modell auch das Pairing (Verbinden) startete, ist diese Funktion nun oben auf der Taste für die Freisprechfunktion. Daneben findet man wie gewohnt die Lautstärketasten. Schaltet man den Jabra Solemate Mini ein oder aus, so wird man wie beim Vorgänger gleich von einem Sound begrüßt bzw. verabschiedet. Das ist ganz nett, könnte aber auf Dauer auch mal nerven, hat uns persönlich aber auch bei Vorgänger nicht gestört.

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