Artikel mit dem Tag ‘Testbericht’

Test: Logitech FabricSkin Keyboard Folio für iPad Air – Hülle mit Tastatur (9-1-2014)

Logitech_FabricSkin_Keyboard_Folio_fuer_iPad_Air_Test_seitenansichtWie bereits angekündigt, habe ich den letzten 3 Wochen mein iPad Air aus der günstigen Hülle von eBay befreit und es in die sehr hochwertige, aber auch hochpreisige Lösung von Logitech mit Tastatur verpackt. Die getestete Variante trägt den Namen Logitech FabricSkin Keyboard Folio i5 und es gibt diese aktuell in zwei Farbkombinationen. Einmal in Carbon Black (Außen Schwarz/Innen Weiß) und zusätzlich Urban Grey (Außen Grau/Innen Gelb). Letztere Version haben wir uns im Detail angeschaut. Mit knapp 150 € ist die Tastatur-Hülle nicht wirklich ein Schnäppchen, was unsere Erwartungen doch schon steigert. Aber nun einfach mal der Reihe nach die wichtigsten Punkte.

Optik

Logitech_FabricSkin_Keyboard_Folio_fuer_iPad_Air_Test_aussenseiteBei der Optik und dem Design werden sich sicher die Geister scheiden. Bei der von uns getesteten Variante gefällt mir die Außenseite deutlich besser als bei der schwarzen Variante. Dafür hätte ich persönlich lieber eine weiße Tastatur als die in Knallgelb. Ähnliches bestätigten auch einige Freunde und Kollegen, die immer mit iPad unterwegs sind. Etwas mehr Farbkombinationen wären hier vielleicht wünschenswert, aber das liegt im Auge des Betrachters. Die Qualität und Haptik der Außenseite haben mich überzeugt. Es fühlt sich sehr hochwertig an und das Material ist im Alltag sehr unempfindlich. Während man auf Leder- oder Kunstlederhüllen schnell Streifen und Schlieren hat, ist dieses gewebte Material gegen solche Dinge unempfindlich. Dafür wird dieses Material ggf. auf der Außenseite eher gegen Flüssigkeiten (vor allem Farbige) empfindlich sein. Das habe ich aber mit Rücksicht auf mögliche weitere Tester mit unserem Ansichtsexemplar nicht versucht. Aber Flüssigkeiten sind immer so eine Sache. Wegen der Anschlüsse und Lautsprecher möchte man sein iPad Air auch mit Absicht nicht hermetisch abriegeln. Daher sehe ich das nicht als wichtigen Kritikpunkt. Mich stören bei anderen Hüllen eher die oben genannten Streifen und Schlieren. Auch wenn es wie fester Stoff anmutet, so ist die Hülle natürlich deutlich verstärkt und in keinster Weise zu weich oder leicht verformbar.

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amazon: 2 Logitech Produkte kaufen – 50% Rabatt auf den günstigeren Artikel (16-12-2013)

Update: amazon hat die Aktion zumindest aktuell abgeschaltet. Mal sehen ob diese mit entsprechender Korrektur (ggf. nicht ein Produkt mehrmals kaufen zurück kommt).

amazon.de hat eine Aktion mit Zubehör von Logitech gestartet. In der Auswahl finden sich Universalfernbedienungen, Webcams, Headsets, Mäuse, Tastaturen, Lautsprecher und Tablet-Zubehör. Ihr müsst zwei Artikel kaufen, dann gibt es auf den günstigeren Artikel die 50% Rabatt.

Natürlich braucht nicht jeder gleich zwei Produkte, aber vielleicht könnt Ihr Euch mit Freunden zusammentun. Es ist auch möglich ein Produkt  2x in den Warenkorb zu legen. Das ist z. B. bei der Logitech Harmony Touch Fernbedienung sehr interessant. Diese bekommt man im Doppelpack für umgerechnet 66 € pro Fernbedienung. Das ist ein richtig gutes Schnäppchen. Wir haben die Fernbedienung selbst im Einsatz und hier ausführlich getestet. In dem Testbericht haben wir vor wenigen Tagen noch eine Ergänzung eingefügt. Durch die vielen Firmware-Updates wurde in der Zwischenzeit noch sehr viel verbessert. Da bleibt für die meisten Normalanwender nur noch der hohe Preis als Kritik, welcher durch diese Aktion aber auch nicht mehr hoch ist. Aber auch die anderen Artikel sind teils sehr interessant und günstig durch die Kombination.

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Test: OTG 3in1 Adapter – USB-Anschluss und Kartenleser für Apple iPad Air (1-12-2013)

otg-3-in-1-camera-connection-kit-ipad-air-problemeIm Rahmen der Berichterstattung zum neuen iPad Air und passendem Zubehör hatten wir bereits über unsere Bestellung des Adapters gesprochen. Diesen bekommt man für unter 10 € bei eBay. Das Originalzubehör von Apple kostet deutlich mehr. Hier sind 29 € für den SD-Kartenleser und noch mal weitere 29 € für den USB-Adapter fällig. Der original Kartenleser bietet auch nur einen SD-Slot und Micro SD-Karten können nur mit zusätzlichem Adapter genutzt werden. Ich hatte den original Adapter von Apple für mein iPad 3, aber durch den neuen Lightning-Anschluss war dieser nicht mehr nutzbar (oder nur mit zusätzlichem Adapter). Warum benötigt man überhaupt einen solchen Adapter? Fotos kann man doch auch per iTunes übertragen. Das ist korrekt, aber ich habe eine Abneigung gegen iTunes und nutze diese Software nicht. Ich bin nicht der Fan von Synchronisieren, ich möchte selbst bestimmen wann ich was in welche Richtung übertrage. Da ich auf meinem iPad so gut wie keine Musik nutze, sind viele der Funktionen für mich einfach überflüssig.Mit dem Adapter entnehme ich einfach die SD-Karte aus meiner Kamera und stecke diese in den Adapter. Dann die gewünschten Bilder auswählen und diese werden aufs iPad übertragen. Im Vergleich zum iPad 3 geht dies beim iPad Air deutlich schneller. Dies wird aber kein Vorteil des inoffiziellen Adapter sein, sondern einfach ein Vorteil des neuen Lightning-Anschluss und den darüber möglichen Geschwindigkeiten.

otg-3-in-1-camera-connection-kit-ipad-air-testberichtKommen wir aber nun wieder zu unserem Testobjekt. Man schließt den Adapter an sein iPad an und dann öffnet automatisch die Foto-App. Hier wählt man Importieren und schon kann es losgehen. Zwischen dem Einstecken und der Erkennung der SD-Karte vergehen in der Regel ein paar Sekunden, dies war aber auch mit dem original Kartenleser am iPad 3 nicht anders. Vorteil des nicht originalen Kartenleser ist wie gesagt der Micro SD-Slot, hier benötigt man keinen weiteren Adapter. In unserem Test funktionierte die günstige Variante von eBay leider nicht besonders gut. Bei sehr vielen Versuchen kam es zu der Meldung “Dieses Zubehör wird von diesem iPad nicht unterstützt”. Diese Meldung hatte ich auch mit dem alten Originalzubehör schon mal aber extrem selten. Wenn diese Meldung nicht kommt, dann gibt es noch die Meldung “Dieses Kabel oder Zubehör ist nicht zertifiziert und funktioniert evtl. nicht zuverlässig mit diesem iPad”. Leider hilft dann auch kein einfaches Ab- und wieder Anstecken des Adapters, denn unser iPad Air erkennt den Adapter dann nicht mehr. Erst nach einiger Wartezeit scheint das iPad Air dann wieder auf ein neues Anstecken des Zubehörs zu reagieren. Wir haben während unseres Tests natürlich absichtlich sehr häufig die SD-Karte gewechselt und das Zubehör ab- und angesteckt. Das ist sehr ärgerlich, wenn es im Alltag auftritt oder wenn man es eilig hat. Einen Kontaktfehler oder Defekt unseres Gerätes können wir  ausschließen, da wir den Adapter auch schon einmal reklamiert und umgetauscht haben.  Bei eBay wird die Möglichkeit beschrieben eine Maus- oder Tatstatur über den USB-Anschluss zu verwenden, was aber nicht so einfach möglich ist. Apple sieht den USB-Anschluss nur für die Nutzung mit einer Kamera zur Übertragung von Fotos vor. Alles andere ist nicht offiziell vorgesehen und benötigt dann einen Jailbreak (inoffizielle Modifikation des Systems). Hier sollte man sich also nicht von den Versprechungen in die Irre führen lassen. Über die Verarbeitung kann man abseits der Probleme bei der Nutzung  nicht viel meckern. Die Führung für die SD-Karte könnte genauer sein, da die Karten sich auch nach dem Einstecken minimal verschieden lässt.

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Test: Jabra Solemate Mini – mobiler Bluetooth-Lautsprecher (24-11-2013)

jabra-solemate-mini-testbericht-lautsprecherWie bereits angekündigt haben wir uns in den letzten zwei Wochen den mobilen Bluetooth-Lautsprecher von Jabra genauer angeschaut bzw. angehört. Vor rund einem Jahr hatten wir schon den großen Bruder ohne den Zusatz “Mini” im Test. Dieses Jahr hat Jabra die Abmessungen des sowieso schon sehr kompakten Lautsprechers mit dem Mini-Modell noch mal deutlich reduziert. Wem der Jabra Solemate immer noch zu groß war, der könnte vielleicht mit dem Jabra Solemate Mini glücklich werden. Das große Modell hat uns abgesehen von der integrierten Freisprecheinrichtung letztes Jahr sehr überzeugt. Auch nach dem Test konnten wir so einige Freunde von dem Gerät überzeugen und diese sind damit bis heute sehr zufrieden. Natürlich ist es generell sehr positiv, wenn ein mobiles Gerät noch kleiner und leichter wird. Aber gerade bei einem mobilen Bluetooth-Lautsprecher stellt sich dann sofort die Frage, ob auch die Klangqualität oder die Akkulaufzeit mit reduziert werden. In unserem Test haben wir die schwarze Version vom Jabra Solemate Mini verwendet. Es gibt den mobilen Lautsprecher aber auch in knalligem Rot, Blau oder Gelb. Auf den Fotos seht Ihr teilweise zum Vergleich die große Version des Jabra Solmate (weiß).

jabra-solemante-mini-groessenvergleich-testKommen wir erstmal zu den direkt auffälligen Veränderungen zum großen Bruder. Die Abmessungen sind mit 125 mm x  53  mm x 60 mm deutlich reduziert (Jabra Solmate 145 mm x 64 x 70 mm). Das Gewicht konnte von 610 Gramm auf 330 Gramm reduziert werden. Neu bei dem Mini-Modell ist die Unterstützung von NFC. Damit geht das Pairing (die Kopplung) der Geräte deutlich schneller, wenn das verwendete Smartphone oder Tablet über NFC-Technik verfügt.  Es reicht aber nach wie vor auch ein Abspielgerät mit Bluetooth-Unterstützung oder Kopfhörerausgang. Ein entsprechendes Kabel hat man auch beim Jabra Solemate Mini in der “Sohle” auf der Unterseite immer dabei. Diese Schuhsohle auf der Unterseite ermöglicht auf nahezu allen, auch schrägen Abstellflächen, einen sicheren Stand. Auch nicht ganz saubere Stellflächen sind somit kein Problem und man kann die Unterseite dann auch mal abwischen. Der kleine Lautsprecher ist rundum gummiert und somit sehr unempfindlich. Aufgrund der NFC-Unterstützung an der linken Seite, musste anscheinend der kleine Aufhänger von Vorgängermodell weichen. Ist nicht tragisch, aber dieser war praktisch wenn man den Lautsprecher zum Schutz oder zur besseren Klangverteilung mal aufhängen wollte.

testbericht-jabra-solemate-mini-vergleichAn der rechten Gehäuseseite findet man den Ein-/Ausschalter, den Eingang für den Klinkenstecker und einen Micro-USB-Anschluss zum Aufladen. Ein entsprechende USB-Kabel findet man neben einer Kurzanleitung im Lieferumfang. Ein separates Netzteil ist nicht im Lieferumfang, aber hier dürften viele durch Smartphones und Co. bereits ausgerüstet sein. Während der Ein-/Ausschalter beim vorherigen Modell auch das Pairing (Verbinden) startete, ist diese Funktion nun oben auf der Taste für die Freisprechfunktion. Daneben findet man wie gewohnt die Lautstärketasten. Schaltet man den Jabra Solemate Mini ein oder aus, so wird man wie beim Vorgänger gleich von einem Sound begrüßt bzw. verabschiedet. Das ist ganz nett, könnte aber auf Dauer auch mal nerven, hat uns persönlich aber auch bei Vorgänger nicht gestört.

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Was auf die Ohren: Test Headset “Sport Wireless+” von Jabra (22-10-2013)

Ihr seid sportlich aktiv? Und das am liebsten draußen? Dann stellt Euch vor:

“Es ist ein warmer Sommertag und Ihr lauft in Eurer Lieblingslaufhose und Eurem Lieblingslaufshirt an einer malerischen Uferpromenade entlang. Und damit es der perfekte Lauf wird, habt Ihr Euer Smartphone dabei, um Euch Eure absolute Lauflieblingsmusik ins Ohr zu schmettern. Dann kommt Ihr an einer schnuckeligen Strandbar vorbei, die ideal für einen Schlummertrunk beim Sonnenuntergang ist und weil es alleine nur halb so schön ist, ruft Ihr gleich die beste Freundin / den besten Freund an und ladet sie / ihn dazu ein. Am Abend dann…”

Doch erst mal der Reihe nach: Die Firma Jabra hat ein neues sportliches Headset vorgestellt, das “Headset Sport Wireless Plus”. Kam das Vorgängermodell in einem Zylinderpack, lässt
sich das Headset jetzt in einem Schubkarton liefern. Die Verpackung ist sehr wertig gestaltet und beherbergt in ihrem Innersten das Gerät samt Zubehör.

Headset Jabra Sport Wireless+

So sieht das Headset aus!

Jabra hat hier an (fast) alles gedacht: Ladekabel für USB-Anschluss, Armbinde aus Neopren zur Aufnahme des Gerätes, Gummiclip zum Anpassen der Länge des Verbindungskabel zwischen den Ohrsteckern sowie 7 Paar ganz unterschiedlichster Gelschalen, die die Ohrstecker sicher vor dem Herausfallen aus der Ohrmuschel bewahren. Nicht enthalten ist leider ein Netzstecker für das Ladekabel und eine kleine Tasche, um das Headset bei Nichtgebrauch staubfrei aufzubewahren – aber das sind beides zwei fromme Wünsche des Autors.

 

Tragekomfort oder “Für jedes Ohr gibt´s nen Stecker”

Headset Jabra Sport Wireless+

7 Gelinlets – Für jedes Ohr etwas dabei

Das Headset ist über seine typisch gebogene Form sehr flexibel und sanft gebettet in eine haut- / ohrfreundliche Gummierung. An den markanten ohranliegenden Stellen hat Jabra kleine Buchten eingebracht, die sich angenehm anschmiegen und keine spürbare Reibung zulassen. Auch nach mehrstündigem Gebrauch während des Trainings bringt sich das Headset nicht durch schmerzliche Druckstellen in Verruf.

Insgesamt ist das Headset sehr leicht (ca. 26 Gramm). Das Verbindungskabel macht eine robusten Eindruck (lt. Hersteller hält es einen Zug von bis zu 3kg stand) und kann mit dem Gummiclip wie gewünscht in der Länge angepasst werden.
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Test: Garmin Head-up-Display (HUD) (25-9-2013)

Testbericht Garmin HUD - Head-up-DisplayWie vor Kurzem bereits berichtet, haben wir uns das Garmin Head-up Display im Alltag genauer angeschaut. Das Gerät richtet sich an Anwender, die mobile Navigationslösungen von Navigon oder Garmin (Streetpilot) einsetzen. Gerade die Lösung von Navigon ist sehr beliebt und verbreitet. Durch das hier getestete Head-up-Display von Garmin kann man die wichtigsten Navigationsinformationen direkt auf die Windschutzscheibe projizieren (spezielle reflektierende Folie) oder auf eine kleine transparente Kunststoff-Scheibe, welche genau wie die Folie zum Lieferumfang gehört.

Dadurch hat man immer alle relevanten Informationen der laufenden Navigation im Blick ohne die Augen von der Straße abzuwenden. Dies ist natürlich auch dem Thema Sicherheit sehr dienlich, da sonst oft der Blick zwischen Straße und Navi immer hin und her wandert. Es wird im Gegensatz zu herkömmlichen mobilen Navis auch kein Teil der Windschutzscheibe verdeckt. Natürlich sieht es zudem sehr futuristisch aus und dürfte auch damit einige Käufer ansprechen. Solche Head-up-Displays waren bisher oft nur gut ausgestatteten Oberklasse-Limousinen vorbehalten. Weiterer Vorteil für Leute, die mit ihrem Smartphone oder Tablet navigieren ist die Tatsache, dass durch das Head-up-Display das Display des Smartphone nicht an sein muss. Dadurch kann man natürlich in Sachen Akkuverbrauch beim Smartphone deutlich sparen, da sonst das dauerhafte aktive Smartphone-Display den Akku schnell leert. Wir hatten nun in den letzten zwei Wochen die Möglichkeit das Garmin Head-up-Display  im Alltag zu testen und berichten Euch gerne von unseren Erfahrungen.

Lieferumfang und Installation im Auto

Garmin HUD - Navi auf der WindschutzscheibeIm Lieferumfang findet man neben dem Gerät selbst noch ein Stromkabel für den Zigarettenanzünder. Dort steht auch noch mal ein USB-Anschluss zur Verfügung über den man bei längeren Fahrten auch das Smartphone oder Tablet (Tablet mit GPS wie z.B. iPads mit 3G/4G) gleichzeitig laden kann. Dann gibt es eine spezielle reflektierende Folie, die man auf die Windschutzscheibe kleben kann, um eine optimale Lesbarkeit der Navigationsinformationen zu gewährleisten. Damit ist der futuristische Effekt natürlich am höchsten, aber es ist erst mal nur eine Folie im Lieferumfang dabei. Auch wenn uns hier noch keine genauen Informationen vorliegen, so wird man diese sicher in Zukunft auch einzeln kaufen können.

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Test: AVM FRITZ!DECT 200 – intelligente Steckdose (2-1-2013)

AVM FRITZ!DECT 200  - Testbericht - Erfahrungsbericht - AnleitungVor rund drei Wochen haben wir von AVM die neue intelligente Steckdose namens FRITZ!DECT 200 vorab für einen Test erhalten. Wir hatten Euch das neue Gerät aus dem Hause AVM schon in einem kleinen Video vorab präsentiert. Nun hatten wir etwas Zeit und konnten das Gerät ausführlicher testen. Für alle, die sich noch nicht so genau mit dem Gerät beschäftigt haben, will ich noch mal ein paar der Fakten aufzählen. Es handelt sich um eine über die FRITZ!Box schaltbare Steckdose, welche auch den Energieverbrauch der angeschlossenen Geräte messen kann.

Die Steckdose kann nicht einfach nur An- und Ausschalten, sondern es gibt auch verschiedene Programme und Funktionen zur Automatisierung. Die Steuerung ist auch außerhalb des lokalen Netzwerkes möglich, wenn man den Dienst MyFRTIZ! für den Zugriff auf die FRITZ!Box von unterwegs aktiviert hat (im Menü der FRITZ!Box unter Internet/MyFRITZ!). Dazu bietet AVM auch noch passende Apps für Android und iOS an. Leider ist bisher nur die Android-App verfügbar, welche wir mangels passendem Gerät nicht testen können. Zur Nutzung der FRITZ!DECT 200 ist eine FRITZ!Box 7270 oder 7390 nötig. Für die FRITZ!Box 7390 gibt es mit FRITZ!OS 5.5 schon eine finale Firmware-Version, welche die neuen Smart Home-Funktionen unterstützt. Besitzer einer FRITZ!Box 7270 (V2/V3) benötigen derzeit noch die passende Labor-Firmware (Beta), um die intelligente Steckdose zu steuern. Das Gerät wird erst in den nächsten Tagen im Handel verfügbar sein, somit ist bis dahin auch für die 7270 evtl. die finale Softwareversion fertig. Wir haben für unseren Testbericht die Labor-Firmware zusammen mit einer FRITZ!Box 7270 (V2) genutzt. Nun wollen wir aber mal genauer auf das Gerät und seine Eigenschaften eingehen.

Wie schon in dem kleinen Unboxing-Video gezeigt, beinhaltet die Verpackung nur die Steckdose und eine Kurzanleitung. Auf der Verpackung der FRITZ!DECT 200 ist nur von einer Unterstützung der FRITZ!Box 7390 die Rede. In der Kurzanleitung ist dann auch die FRITZ!Box 7270 (V3) aufgeführt. Durch unseren Test und weitere Informationen seitens AVM können wir aber auch die Unterstützung der FRITZ!Box 7270 (V2) bestätigen. Viele Anwender stellen sich die Frage wie viele dieser intelligenten Steckdosen man an einer FRITZ!Box betreiben kann, aktuell ist es möglich bis zu 10 dieser Geräte mit einem Router zu nutzen. Dies übrigens unabhängig von den max. 6 DECT-Telefonen oder weiteren 6 DECT-Repeatern. An eine Steckdose können Geräte mit einer maximalen Leistungsaufnahme von 2.300 Watt angeschlossen und geschaltet werden.

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Test: Logitech Harmony Touch – Universalfernbedienung (11-11-2012)

Logitech Harmony Touch - TestberichtWir berichteten bereits mehrmals über die neue Universalfernbedienung von Logitech und haben auch ein Video vom ersten Eindruck erstellt. Jetzt konnten wir die Logitech Harmony Touch knapp drei Wochen in unserem Wohnzimmer testen. Wir haben insgesamt die Fernbedienungen von neun verschiedenen Geräten mit der Universalfernbedienung ersetzt, wovon wir sechs im regelmäßigen Gebrauch haben. Das bedeutete also mindestens immer sechs Fernbedienungen auf dem Couchtisch. Bei diesem Test geht es auch um die Entscheidung, ob wir uns das Gerät selber nach der Rückgabe des Rezensionsexemplars kaufen werden. Darauf kommen wir im Verlauf des Testberichtes noch mal zurück. Logitech ist ohne Frage der Marktführer im Bereich der hochwertigen Universalfernbedienungen, aber es war auch lange ruhig in Sachen neuer Geräte. Die Vorgänger Harmony One und Harmony 900 sind schon viele Jahre verfügbar.

Bei der Bezeichnung “Vorgänger” werden sich viele Besitzer einer solchen Fernbedienung fragen, ob sich der Umstieg auf die neue Version lohnt. Bei der Harmony 900 kann man das wahrscheinlich immer mit Nein beantworten, da die Steuerung von versteckten Geräten oder in anderen Räumen eben nur der Harmony 900 vorbehalten ist und für Besitzer sicher ein Kaufgrund war. Besitzer einer Harmony One könnten das ähnlich sehen. Ich selber habe nie eine besessen, aber einige meiner Freunde. Wer eine solche Universalfernbedienung besitzt, bei der alles funktioniert, hat aus meiner Sicht keinen Grund, die Investition in eine neue preislich höhere Version zu tätigen, da keine Funktionen oder Verbesserung dies rechtfertigt. Was aber nicht bedeutet, dass die Logitech Harmony Touch nicht zu empfehlen ist. Gerade wenn man noch keine Universalfernbedienung sein Eigen nennt, oder von günstigen Lösungen gefrustet ist, kann die Harmony Touch durchaus die Lösung sein. Ich kann vorab sagen, dass ich in der Zeit des Tests nicht einmal eine der alten Fernbedienungen benötigt habe. Weder für die Einrichtung noch für irgendwelche Dinge, die ich mit der Universalfernbedienung nicht machen konnte. Gehen wir aber nun mal die wichtigsten Punkte der Reihe nach durch.

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Test: Casio Exilim EX-ZR200 / ZR300 – High Speed Digitalkamera (6-10-2012)

Casio Exilim EX-ZR200 TestberichtDieser Test ist leider etwas verspätet. Bereits Ende Mai habe ich mir die Casio Exilim EX-ZR200 Digitalkamera zugelegt. Vorher hatte ich ebenfalls eine Casio EX-S10. Diese war sehr kompakt mit einem 3-fach Zoom und hat immer gute Dienste geleistet. Anfang des Jahres hat diese dann nach einigen Jahren den Geist aufgegeben (Zoom hängt). Da ich im Urlaub immer eine Kamera dabei habe und auch für den Blog regelmäßig Bilder erstelle, musste eine neue Kamera her.

Eine Spiegelreflex kommt für mich derzeit nicht in Frage. Da ich in meiner Ausbildung und danach viele Jahre im Fotofach gearbeitet habe und auch zu Analogzeiten eine sehr gute Spiegelreflexkamera mein Eigen nannte, sind mir die Vorzüge durchaus bekannt aber eben auch die Nachteile. Für mich zählt das “immer dabei” und “sofort einsatzbereit” mehr als die manuellen Einstellmöglichkeiten oder eine noch bessere Bildqualität. Ich möchte mit meinen Fotos keine Poster drucken oder keine Wettbewerbe gewinnen ;-) . Ich brauche gute Bilder für den Blog und ein paar schöne Urlaubsfotos, die ich bei Onlinediensten oder auf meinem iPad 3 später sowieso in der Größe/Auflösung reduziere. Zuerst hatte ich wieder an ein Modell mit wenig Zoom gedacht, aber nach einigem Suchen bin ich dann auf die Casio Exilim EX-ZR 200 gestoßen. Der 12,5 fach optische Zoom ist bei der kompakten Größe schon eine Menge und dafür nahm ich hier und da etwas größere Ausmaße (als beim alten Gerät) in Kauf. Für mich ist die ZR-200 immer noch absolut kompakt und handlich. Auf die Einzelheiten gehe ich später noch ein.

Casio Exilim EX-ZR300 DigitalkameraIch habe mir erlaubt im Titel auch den kürzlich erschienenen Nachfolger Casio EX-ZR300 aufzuführen. Ich wurde auf dieses Modell erst jetzt bei der Vorbereitung zum Testbericht aufmerksam. Also mal schnell in die technischen Daten geschaut. Da war aber nicht wirklich was Gravierendes zu finden. Gleiche Abmessungen, gleiches Gewicht, identische Auflösung, gleiches Objektiv – somit konnten die Abweichungen nur gering sein.

Also habe ich mal den Support von Casio befragt. Die Rückmeldung fiel auch gering aus – etwas schneller, Advanced Premium Auto Pro (bei der ZR 200 ohne “Advanced”), Art Shot, HS Night Shot, Premium Auto Movie, FlashAir Connectivity. Also geht es wohl hauptsächlich um die Software und entsprechende Programme. Beim Thema Geschwindigkeit ist die  Casio EX-ZR200 schon ganz vorne dabei (mehr dazu später), hier kann der Unterschied aus meiner Sicht nicht wirklich gravierend sein. Auch die anderen Programme sind der Casio-ZR200 nicht unbekannt. Also diese HS Night Shot-Funktion, um in dunklen Lichtverhältnissen aus einer Serie von Bildern ein gute Aufnahme zu zaubern, gibt es zumindest in ähnlicher Form bei der ZR200 auch. Bei FlashAir handelt es sich um Toshibas Vergleichsprodukt zu Eye-Fi. Ob FlashAir auch mit der ZR200 funktioniert, kann ich nicht sagen, die Unterstützung für Eye-Fi ist aber in den Menüs vorhanden. Mir persönlich dauert diese Übertragung per WLAN zu lange und die Eye-Fi-Karten mit großen Kapazitäten sind teilweise noch nicht verfügbar oder teuer. Ich übertrage da lieber im Bedarfsfall und selektiv direkt von der SD-Karte. Warum erzähle ich das alles? Ich denke, dass ein potentieller Käufer sich auch fragen wird, was der Unterschied ist. Casio macht es wahrscheinlich absichtlich nicht leicht, um im Zweifel die neuere Digitalkamera zu verkaufen. Es wird natürlich auch immer eine Frage des Preisunterschieds sein. Ich wollte nur klar machen, dass der Unterschied zumindest aus meiner Sicht nicht gravierend ist. Daher sollte mein Testbericht zur Casio EX-ZR200 auch vor dem Kauf der Casio EX-ZR300 helfen.

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eBay: LG BP420 für 80 € – gut ausgestatteter 3D Blu-ray-Player (28-9-2012)

eBay Wow LG BP 420 - Tests und Infos zum AngebotZum einen soll es immer noch Menschen ohne einen Blu-ray-Player geben und zum anderen fehlt so manchem älteren Blu-ray-Player vielleicht die 3D-Fähigkeit. Bei eBay WOW! gibt es gerade den LG BP420 3D Blu-ray-Player für 79,99 €. Ein wirklich gutes Angebot und ca. 15-20 € unter sonstigen Angeboten.

Bei amazon.de vergeben die Käufer aktuell sehr gut e 4,2 von 5 möglichen Sternen. Auch in den verschiedenen Testberichten bei testberichte.de gibt es im Durchschnitt die Note 1,3 (sehr gut). DNLA, LG Smart-TV, 3D, Mediaplayer und ein Anschluss für externe Festplatten sind mit an Bord. Nur WiFi oder ein Kartenleser könnten dem ein oder anderen fehlen. Mir gefallen die sehr gut gestalteten Menüs der LG-Geräte sehr gut. Hier noch mal alle technischen Daten des LG BP420 auf der Herstellerseite. Wartet nicht zu lange, aktuell wurden bereits über 170 Geräte verkauft.

Link: LG BP420 für 80 € – gut ausgestatteter 3D Blu-ray-Player