Aldi-Notebook: Medion Akoya E7214 für 599€

Ab dem 17.06. gibt es bei Aldi Nord und Aldi Süd ein neues Notebook. Bisher waren die Angebote von Aldi immer sehr gut ausgestattet und dies zu einem attraktiven Preis. Dieses mal hat uns das Gerät nicht wirklich überzeugt, warum werde ich weiter unten erklären. Kommen wir erstmal zu den technischen Fakten und der Ausstattung.

Technische Daten:

    Neues Aldi-Notebook ab 17.6.2010

    Medion Akoya E7214

  • Intel® Core™ i3-350M Prozessor mit Intel HD-Grafik
  • 43,9 cm/17,3″ LED-Backlight Display – 16:9
  • HD+ Auflösung (1600 x 900)
  • Überall fernsehen – DVB-T TV-Tuner mit Fernbedienung
  • Dolby Home Theater v3
  • 320 GB Festplatte
  • Erweiterbar – zweiter Festplattenschacht
  • 3 GB DDR3 SDRAM Arbeitsspeicher
  • 8x Multi-Standard DVD-/CD-Brenner
  • WLAN IEEE 802.11 n-Standard (b/g kompatibel)
  • 1,3 GB Webcam mit Mikrofon
  • Windows 7 Home Premium (32 Bit)
  • Gigabit LAN 10/100/1000 Mbit/s
  • MultiTouchpad
  • Multikartenleser für SD, SDHC, MMC, MS & MS Pro Speicherkarten
  • 3x USB, 1x eSATA, 1x Express Card Slot,  1x HDMI, 1x Diplay Port
  • 8 Zellen Li-Ionen Akku
  • 3,3 kg Gewicht
  • 36 Monate Herstellergarantie

katzeausdemsack.de meint: Wir sind nicht wirklich überzeugt. Es fängt mit dem 17,3″ Zoll Display und dem Gewicht von 3,3 kg an. Damit ist das Gerät definitv ungeeignet für den mobilen Einsatz. Als erstes denkt man natürlich an ein Gerät als Desktop-Ersatz, aber auch hier werden die meisten mit dem Gerät nicht glücklich. Ich persönlich mag auch diese Zwischenauflösungen wie die hier verwendete 1600 x 900 Auflösung nicht. HD+ sagt eigentlich nichts anderes als weder HD-ready noch FullHD, welche ich jeweils vorziehen würde. Die verwendete Intel HD-Grafik Lösung ist für aktuellere Spiele ungeeignet. Die 320 GB Festplatte ist für ein Desktop-Ersatz ebenfalls unterdimensioniert. Gut ist der zweite Festplattenschacht zur Erweiterung. Weiterhin sind auch die 3 GB Ram nicht überzeugend, das sollten mittlerweile wenn dann schon 4 GB sein. Ein Grund dafür könnte auch die abgespeckte Windows 7-Ausstattung dieses Gerätes sein. Hatte man bei anderen Geräten von Aldi zumindest die 64-Bit Version als Recovery-DVD dabei, so gibt es zu diesem Angebot nur die 32-Bit Version (max 3 GB Arbeitsspeicher). Uns ist unklar, wer mit diesem Gerät glücklich werden soll. Nichts für unterwegs und auch am Schreibtisch nicht überzeugend. Ein Multi-Touchpad ist bei einem Notebook eher Spielerei als eine sinnvolle Ergänzung. Der Preis ist für die Ausstattung ok, aber in der Preislage gibt deutlich besser ausgestattete oder mobilere Geräte von anderen Herstellern.

Autor: Guido

Im Alter von 9 Jahren begann alles mit dem ZX-81 und TI-99/4A. 1981/82 ging es teilweise parallel weiter mit dem Commodore VC-20 und C64. Letzterer konnte mich für viele Jahre in seinen Bann ziehen. Danach ging der übliche Weg - mit kurzen Umwegen über Schneider CPC, Amiga - zum PC (286er mit 5 1/4 Zoll Festplatte). Auch die erste Konsole war 1978/79 die Philips G7000. Auch gesurft wurde schon vor dem heutigen Internet mit Akustikkoppler oder Modem. Seit dem interessiert mich alles was mit Computer, Internet, Software, Konsolen, Betriebssystemen, Smartphones, Tablets usw. zu tun hat.

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