SmallPDF: Alles rund um das Thema PDF – jetzt auch mit zusätzlicher Desktop-App (Win/Mac)

Wir haben bereits im Jahr 2014 erstmals über SmallPDF berichtet. Wie der Name schon vermuten lässt, ging es damals in erster Linie darum PDFs zu verkleinern. Das macht SmallPDF sehr gut und einfach. Wer sich z. B. gerade in einer Bewerbungsphase befindet, weiß wie problematisch es ggf. sein kann alle Zeugnisse und Dokumente in ein PDF zu packen, welches auch problemlos per E-Mail versendet werden kann. SmallPDF ist in erster Linie ein Onlinedienst und kann mittlerweile deutlich mehr als nur PDFs komprimieren. SmallPDF spricht aktuell von 17 unterschiedlichen Tools, die man anbietet, wobei sich dort einige Funktionen überschneiden bzw. jede Konvertierungsrichtung einzeln gezählt wird. Es gibt allerdings kaum Arbeitsschritte in Sachen PDF, die man mit SmallPDF nicht erledigen kann.

Jetzt arbeitet das Unternehmen auch an einer Desktop-App für Windows und macOS, für alle, die nicht gerne im Browser arbeiten. Die Konvertierung scheinen auch wirklich lokal zu erfolgen, was gerade bei sensiblen Dokumenten wichtig sein könnte. Wir haben unsere Internetverbindung testweise unterbrochen und ein paar Funktionen in der App problemlos nutzen können. Aktuell stehen noch nicht alle Funktionen in der Desktop-App zur Verfügung, dies wird sich aber in der Zukunft ändern, wie der Bereich „Coming Soon“ in der App zeigt. Auch eine Übersetzung wird sicher noch folgen, wobei auch die Desktop-App selbsterklärend ist. Im Gegensatz zur Webseite (2 kostenlose Aktionen pro Stunde möglich) kann man mit der App „nur“ fünf verschiedene Aktionen oder Dokumente kostenlos konvertieren/bearbeiten. Für die Bewerbungsunterlagen sollte das reichen und wer die Software regelmäßig verwendet, sollte die 6 US-Dollar pro Monat oder 48 US-Dollar im Jahr verschmerzen können. Auch die Webseite kann man durch die Bezahlung unlimitiert ohne Werbung nutzen. Der Dienst unterstützt online auch Google Drive und Dropbox. Es können Dokumente von da aus bearbeitet werden oder auch direkt in die Cloud gespeichert werden. Natürlich erfolgt die Übertragung an den Dienst verschlüsselt (256-Bit SSL). Die Entwickler kommen aus der Schweiz, das Unternehmen hat aber mittlerweile auch ein Büro in Berlin.

Seit 2013 gibt es SmallPDF und das einst kleine Unternehmen wächst jedes Jahr weiter. Die Webseite von SmallPDF gehört zu den Top 1000 Webseiten in der Welt (nach Besucheranzahl). Über 13 Millionen Besucher in einem Monat oder bis zu einer Million Dokumente pro Tag, sind schon eine sehr ordentliche Hausnummer. Und trotz dieses Ansturms funktionierte der Dienst immer schnell und reibungslos, wenn wir ihn brauchten. Wer SmallPDF nicht kennt, sollte sich die Webseite auf jeden Fall mal in die Favoriten speichern. Es kommt der Tag, wo man für solche Lösungen dankbar ist.

SmallPDF – Funktionsübersicht

  • PDF verkleinern – Die Dateigröße von PDF-Dokumenten wird durch Komprimierung reduziert
  • PDF-Konverter – Excel, Word, Powerpoint, JPG, PNG, BMP, TIFF und GIF in PDF wandeln
  • Powerpoint <> PDF – Wandlung von Powerpoint-Dateien in PDF bzw. andersherum
  • JPG <> PDF – Bilder/Fotos in eine PDF-Datei wandeln oder auch andersherum – auch GIF, BMP, PNG und TIFF
  • Excel <> PDF – Wandlung von Excel-Dateien in PDF bzw. andersherum
  • Word <> PDF – Wandlung von Powerpoint-Dateien in PDF bzw. andersherum
  • PDF-Editor – Anmerkungen, Zeichnungen, Bilder und Formen einfügen
  • PDFs zusammenfügen – Mehrere PDF-Dokumente zu einer Datei zusammenstellen – Reihenfolge wählbar
  • PDF teilen – Neue PDF-Datei aus einzelnen Seiten eines PDF-Dokumentes erstellen
  • PDF drehen – Ausrichtung dauerhaft ändern – einzelne, mehrere oder alle Seiten möglich
  • PDF unterschreiben – eSign PDF-Tool im Browser
  • PDF schützen – PDF-Datei mit Passwort schützen
  • PDF Passwort entfernen – Passwortschutz einer PDF-Datei entfernen

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Autor: Guido

Im Alter von 9 Jahren begann alles mit dem ZX-81 und TI-99/4A. 1981/82 ging es teilweise parallel weiter mit dem Commodore VC-20 und C64. Letzterer konnte mich für viele Jahre in seinen Bann ziehen. Danach ging der übliche Weg – mit kurzen Umwegen über Schneider CPC, Amiga – zum PC (286er mit 5 1/4 Zoll Festplatte). Auch die erste Konsole war 1978/79 die Philips G7000. Auch gesurft wurde schon vor dem heutigen Internet mit Akustikkoppler oder Modem. Seit dem interessiert mich alles was mit Computer, Internet, Software, Konsolen, Betriebssystemen, Smartphones, Tablets usw. zu tun hat.

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