Amazon: Neue Echo-Geräte 2019 mit Amazon Alexa – vieles ab sofort in Deutschland vorbestellbar

Gestern hat Amazon auf einem Event wieder etliche neue Echo-Produkte und weitere Dinge rund um Amazon Alexa vorgestellt. Wir wollen Euch hier einen kleinen Überblick über die Neuvorstellungen geben. Die meisten Produkte können auch bereits in Deutschland vorbestellt werden. Einige Produkte wie unter anderem die In-Ear-Kopfhörer mit Alexa namens Echo Buds oder der Ring mit Alexa namens Echo Loop kommen erst mal nur in den USA auf den Markt. Gleiches gilt für die Brille mit Amazon Alexa namens Echo Frames. Den Echo Loop und Echo Frames gibt es auch in den USA nur mit exklusiver Einladung. Dann wurden noch neue Geräte vorgestellt, die Alexa nicht selbst integriert haben aber kompatibel sind. Das waren der Amazon Smart Oven, eine Mischung aus Mikrowelle und Heißluftfritteuse und mit Echo Glow eine Lampe ähnlich einem Nachtlicht mit erweiterten Funktionen. Unten findet Ihr eine kurze Übersicht der vorgestellten Hardware und auch einige Ankündigungen zu Verbesserungen vor Amazon Alexa selbst.

Der neue Amazon Echo (3. Generation)

Hierbei handelt es sich um eine überarbeitete Version des bisherigen Echo der 2. Generation. Optisch hat man ein wenig was geändert und das Textildesign ist nun in Dunkelblau, Anthrazit, Hellgrau und Sandstein verfügbar. Der Klang soll in Sachen Bass verbessert sein und auch Mitten und Höhen sollen klarer wiedergegeben werden. Die Technik ist aber nicht neu, sondern bedient sich beim Echo Plus der 2. Generation. Der Smart Home-Hub bleibt aber weiter nur dem Echo Plus vorbehalten, hier gibt es aktuell keine neue Version und die 2. Generation ist weiterhin aktuell. Dafür bleibt der reguläre Preis des neuen Echo auch in der 3. Generation bei weiterhin 99,99 €. Vorbestellungen sind ab sofort möglich, ausgeliefert wird ab dem 16. Oktober.

Neuer Amazon Echo - Besserer Klang - dritte Generation

Erster Eindruck: Besserer Klang kann nicht schaden. Die Änderungen an der Optik sind jetzt eher gering. Einfach ein verbessertes Gerät ohne große Neuerung. Man fragt sich allerdings schon, ob es da noch Sinn macht Echo und Echo Plus parallel zu produzieren und zu vermarkten. Der Echo Plus zu einem etwas günstigeren Preis würde aus unserer Sicht reichen. So gravierend kann der Preisunterschied für den integrierten Zigbee-Hub nicht sein und für Neueinsteiger wäre es einfacher mit weniger unterschiedlichen Modellen.

Der neue Echo Dot (3. Gen.) – smarter Lautsprecher mit Uhr

Es gibt auch einen neuen Echo Dot, welcher aber jetzt nicht als 4. Generation vermarktet wird. Sondern als Echo Dot (3. Gen) mit Uhr. Unter dem Textildesign befindet sich eine LED-Anzeige, wo die Uhr, Außentemperatur oder auch ein Timer angezeigt werden kann. Die Anzeige soll sich in Sachen Helligkeit automatisch anpassen. Amazon sieht den idealen Einsatzort z. B. auf dem Nachttisch oder auf Arbeitsflächen. Wer den Echo Dot mit LED-Anzeige als Wecker nutzt, kann den Schlummermodus durch einfaches Tippen auf die Gehäuseoberseite aktivieren. Mit der LED-Anzeige kostet der Echo Dot (3. Gen) aktuell mit 69,99 € dann 10 € mehr als die Variante ohne Display. Vorbestellungen sind ab sofort möglich, ausgeliefert wird ab dem 16. Oktober.

Amazon Echo Dot mit LED-Anzeige für Uhr, Außentemperatur oder Timer

Erster Eindruck: Grundsätzlich ist das keine schlechte Idee. Aber auch hier frage ich mich ob es mehrere Varianten des Echo Dot (3. Gen) geben muss. Ein Echo Dot (4. Gen) mit Anzeige hätte aus meiner Sicht gereicht. Natürlich wird nicht jeder das Display mögen. Gerade in dunklen Räumen kann es empfindliche Personen stören. Wir haben aktuell auch den zuletzt getesteten Echo Show 5 als Wecker im Einsatz. Dieser ist aber nachts trotz gedimmten Display zu hell. Also schalten wir das Display ab. Hier wäre einfach eine Option sinnvoll, dass man das Display bzw. hier die LED-Anzeige einfacher zeitgesteuert oder helligkeitsgesteuert abstellen könnte. Es nervt etwas jeden Abend „Alexa, schalte das Display/Bildschirm aus“ zu sagen. Damit könnte dann auch beim Echo Dot mit LED-Anzeige jeder bestimmten ob und wann das Display an sein soll. Das macht aus meiner Sicht die Version ohne LED-Anzeige überflüssig.

Echo Flex – Smarter Plug-in-Lautsprecher mit Alexa

Amazon Alexa für die Steckdose könnte die einfache Erklärung für den neuen Amazon Echo Flex sein. Optisch erinnert es ein wenig an einen WLAN-Repeater. Hier gibt es also kein separates Netzteil oder Kabel, man steckt den Echo Flex einfach in eine Steckdose und losgeht es. Mit einem sehr geringen offiziellen Preis von 29,99 €, soll man so günstig weitere Räume versorgen können. Im Echo Flex ist allerdings nur ein Mini-Lautsprecher für die Sprachwiedergabe verbaut. Also praktisch für Räume wo man Alexa für andere Dinge als Musik nutzen will.  Denn dafür ist der verbaute Mini-Lautsprecher ungeeignet. Der Echo Flex hat zwar einen Kopfhörerausgang und könnte so mit anderen Lautsprechern verbunden werden, dies dürfte aber wenig praktikabel sein. Für diesen Einsatzzweck gibt es auch schon den Echo Input. Ganz interessant könnte der Echo Flex durch seinen USB-Anschluss an der Unterseite sein. Darüber könnte man z. B. sein Smartphone laden, diese Option dürfte dank immer neuerer und schnellerer Ladetechniken bei diversen Smartphones aber für viele keine dauerhafte Alternative zum Schnellladegerät sein. Ein USB-Anschluss ist für solche Zwecke dann auf etwas wenig. Interessanter sind Erweiterungen wie ein Nachtlicht oder ein Bewegungsmelder, die angesteckt werden können und dann auch über die Alexa App oder die Alexa Routinen gesteuert werden können. Vorbestellungen sind ab sofort möglich, ausgeliefert wird ab dem 14. November.

Echo Flex - Alexa für die Steckdose mit Minilautsprecher

Erster Eindruck: Aus meiner Sicht nur aufgrund des Preises und der Erweiterbarkeit interessant. Wenn der Lautsprecher keine Rolle spielt, kann es zur reinen Steuerung eine günstige Alternative sein.  Viele haben aber sicher noch die mehrfache Preissenkung des Echo Dot auf 19,99 € im Kopf. Da würden dann die meisten eher zum Echo Dot greifen. Gut ist die Erweiterbarkeit mit Nachtlicht und Bewegungssensor, wenn man nicht bereits andere Smart Home-Komponenten für diesen Zweck einsetzt. Nett und sicher eine gute Ergänzung, haut mich aber jetzt auch nicht vom Hocker.

Echo Show 8 –  Smart Display mit 8 Zoll großem HD-Bildschirm

Der Echo Show 8 ist nach dem Echo Show 5 ein weiteres Mitglied der Echo-Familie mit Bildschirm. Im Gegensatz zu seinen größeren Brüdern kommt der Echo Show 8 mit einem vergleichsweise günstigen Einstiegspreis von 129,99 € daher. Klanglich kann er vielleicht nicht mithalten, aber 8 Zoll dürften für viele Einsatzzwecke reichen. Vorbestellungen sind ab sofort möglich, ausgeliefert wird ab dem 21. November.

Amazon Echo Show 8 - Günstiger Echo mit größerem Bildschirm

Erster Eindruck: Wir sind mit unserem zuletzt getesteten Echo Show 5 immer noch sehr zufrieden. Wie schon im Testbericht angemerkt, eignet sich das Display für längeres Anschauen von Filmen, Serien oder Fernsehen nur bedingt. Da sind halt die meisten Smartphone-Display bereits größer. Mit dem Echo Show 8 dürfte das schon besser gehen. Leider gibt Amazon bisher keine Auflösung an, man spricht aber im Gegensatz zum Echo Show 5 von einem HD-Display. Also sollte sich auch da noch mal was getan haben. Wobei die Auflösung im Vergleich zum Smartphone (welches man viel näher vor den Augen hat) nicht so gravierend ist. Als Wecker wäre es mir dann aber schon zu groß, da reicht der Echo Show 5 völlig.

Echo  Studio – Smarter High Fidelity-Lautsprecher mit 3D-Audio und Alexa

Mit dem neuen Echo Studio möchte man endlich auch einen eignen Lautsprecher mit besserem Klang anbieten. Je nach Erwartungen konnten bisherige Echo-Modelle da nicht jeden Kunden überzeugen und im Vergleich zu Lösungen von Sonos oder auch mit dem Apple HomePod musste man sich da klanglich geschlagen geben. Mit dem Echo Studio möchte man nun ein völlig neues Klangerlebnis anbieten. Insgesamt 5  Lautsprecher sollen für kräftigen Bass, dynamische Mitten und kristallklare Höhen sorgen. Dolby Atmos ist auch an Bord und soll Musik Räumlichkeit, Klarheit und Tiefe verleihen. In Verbindung mit einem Fire TV Cube (2. Gen.), Fire TV Stick  4K oder Fire TV Stick (2. Gen.) soll dann auch in Sachen Filme und Serien mit Unterstützung für Dolby Digital 5.1 und Dolby Atmos ein immersives Unterhaltungserlebnis möglich sein. Amazon verweist hier auch gleich wieder auf die Option mehrere Geräte für einen noch besseren Sound zu koppeln. Vorbestellungen sind ab sofort möglich, ausgeliefert wird ab dem 7. November.

Amazon Echo Studio - 5 verbaute Lautsprecher - 3D-Klang optimiert für Amazon Music HD

Erster Eindruck: Aus meiner Sicht ein Produkt, das wirklich gefehlt hat. Ich bin mit den bisherigen Geräten zufrieden, da ich nur nebenbei etwas Radio oder Musik höre. Kann aber durchaus verstehen, wenn Musikliebhaber da andere Maßstäbe haben. Vielleicht ist der Echo Studio die Lösung. Mit einem offiziellen Preis von 199,99 € liegt man in einem Bereich von vergleichbaren Lösungen. Bei der Vorstellung von Amazon Music HD wurde ja bereits angegeben, dass Echo-Geräte auch kompatibel seien. Da hatte ich mich noch gefragt, für welches der Echo-Geräte die höhere Qualität in Sachen Musikstreaming überhaupt Sinn machen könnte. Der Echo Studio beantwortet diese Frage. Ob das für einige Fire TV-Nutzer auch ein Ersatz für eine Soundbar sein könnte, wird sich zeigen müssen. Das Koppeln mehrerer Echo-Geräte kann ich mir irgendwie nicht so gut vorstellen. Das wird sicher funktionieren, aber dann kann man auch gleich zu einer „richtigem“ Surround-Lösung greifen oder eben einer Soundbar, wenn man nicht so viele Lautsprecher aufstellen will. Auf jeden Fall eine gute Ergänzung der bisherigen Echo-Familie. Klanglich muss man schauen wie sich der Lautsprecher gegen die Konkurrenz von Sonos und Co. schlägt.

Weitere Hardware rund um Alexa

Einige Produkte wie die In-Ear-Kopfhörer mit Alexa namens Echo Buds, der Ring mit Alexa namens Echo Loop oder die Brille namens Echo Frames kommen erst mal nur in den USA auf den Markt. Der Ring namens Echo Loop ist schon sehr speziell, fraglich ob das in Zeiten von Smartwatches mit Assistenten wirklich eine größere Zielgruppe ansprechen könnte.

Amazon Echo Frames (Brille), Echo Loop (Ring), Echo Buds (kabellose In-Ears), Echo Glow (Licht für Kids)

Da ist Echo Frames schon dezenter, da man die Antworten von Alexa recht unauffällig bekommen soll. Alexa braucht dabei das Smartphone in der Nähe und sonst auch ist es eine normale Brille ohne Display oder sonstige Einblendungen. Es geht also „nur“ um die Sprachsteuerung und das Hören von Alexa. Man soll sich dann beim Optiker die passenden Gläser einsetzen lassen. Ich bin Brillenträger und weiß wie schwer es oft ist eine passende Brille zu finden. Ein einziges Gestell dürfte es da nicht leicht haben, alle modischen Vorstellungen und Erwartungen zu erfüllen. Auch die Zusammenarbeit mit Optikern müsste dann wirklich flächendeckend gewährleistet sein. Aber mit solchen Produkten, die nur in den USA und mit exklusiver Einladung verfügbar sind, möchte man vielleicht auch nur mal testen ob sowas ankommt und sich bewährt. Die Echo Buds waren schon im Vorfeld erwartet worden, das Produkt passt einfach in die Echo Reihe und erweitert die Möglichkeiten Alexa zu nutzen. Hier werden der Klang und Tragekomfort entscheidend sein. Mit einem Preis von 129,99 US-Dollar liegt man in Bereichen wie vergleichbare Lösungen auch. Sonst gab es noch den Amazon Smart Oven, eine Mischung aus Mikrowelle und Heißluftfritteuse und mit Echo Glow eine Lampe ähnlich einem Nachtlicht mit erweiterten Funktionen. Dort ist Alexa nicht integriert, die Geräte sind „nur“ kompatibel mit Alexa.

In Sachen Sicherheit wurde noch eine neue Ring Stick Up Kamera mit Akku und Gegensprechfunktion vorgestellt. Diese gibt es auch mit optionalem Solarpanel.

Amazon gab auch den Vertrieb von eero – mesh WLAN-System hierzulande bekannt. Hat jetzt aber abgesehen von WLAN keine sonstige Verbindung zu Amazon Alexa oder den Echo-Geräten.

Amazon Alexa – diese Verbesserungen kommen nach Deutschland

Neben neuen Geräten hat man auch Verbesserungen für Alexa selbst auf den bestehenden und neuen Geräten angekündigt. Dazu zählen z. B. die Einstellung der Sprachgeschwindigkeit, das Flüstern mit und von Alexa und auch mehr Informationen und Optionen in Sachen Datenschutz und der Löschung entsprechender Daten.

Auszug aus der Pressemitteilung:

Alexa kann bald auch schneller oder langsamer sprechen
Kunden können Alexa bald bitten, langsamer oder schneller zu sprechen. So lässt sich Alexa an unterschiedliche Kundenbedürfnisse anpassen. Fragen diese Alexa beispielsweise nach dem Wetter, den Nachrichten, einem Sportergebnis einem bevorstehenden Ereignis im Kalender oder einer Definition, haben sie nun die Wahl aus sieben Geschwindigkeiten: dem Standard-Tempo, vier schnelleren Stufen sowie zwei langsameren. Mit den Befehlen „Alexa, sprich langsamer” oder „Alexa, sprich schneller” wird die Geschwindigkeit mit jedem Alexa-fähigen Endgerät reguliert. Zur ursprünglichen Geschwindigkeit kehrt Alexa mit der Aufforderung „Alexa, sprich mit normaler Geschwindigkeit” zurück.

Alexa kann in Kürze auch in Deutsch flüstern
Vorbei sind die Zeiten, in denen man den Partner geweckt hat, wenn man Alexa morgens nach dem Wetter gefragt oder den Wecker ausgeschaltet hat. Durch den Flüstermodus können Kunden Alexa nun auch ganz leise ansprechen und sie flüstert ihre Antwort zurück.

Alexa erklärt sich
Für Alexa gibt es in Kürze zwei neue Funktionen, die Kunden mehr Transparenz über die erhaltenen Antworten geben. Möchten sie beispielsweise wissen, was Alexa verstanden hat, als sie nach den Nachrichten oder einem bestimmten Lied gefragt haben, fragen Kunden „Alexa, was hast du gehört?“. Sie liest daraufhin die letzte Anfrage vor. Auf „Alexa, warum hast du das getan?” reagiert sie mit einer kurzen Erklärung ihrer Antwort auf den letzten Befehl. Diese Funktion wird in den kommenden Wochen freigeschaltet.

Mehr Kontrolle für Kunden: Automatisches Löschen von Sprachaufzeichnungen
Alexa und Echo-Geräte bieten vielschichtige Funktionen für den Schutz der Privatsphäre. Dieses Jahr hatte Amazon bereits eine Funktion vorgestellt, mit der Kunden (oder jeder andere, der mit einem Alexa-fähigen Gerät interagiert) mittels „Alexa, lösche alles, was ich heute gesagt habe” oder „Alexa, lösche, was ich gerade gesagt habe” ihre Aufzeichnungen leicht löschen können. Mit „Automatisches Löschen“ geht Amazon nun noch einen Schritt weiter: Im Laufe des Jahres werden Kunden die Möglichkeit bekommen, ihre Aufzeichnungen, die älter als drei beziehungsweise 18 Monate alt sind, regelmäßig automatisiert löschen zu lassen. Diese Funktion ergänzt die bereits bestehende Möglichkeit, individuelle Äußerungen einzusehen und zu löschen – oder alle auf einmal.

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Autor: Guido

Im Alter von 9 Jahren begann alles mit dem ZX-81 und TI-99/4A. 1981/82 ging es teilweise parallel weiter mit dem Commodore VC-20 und C64. Letzterer konnte mich für viele Jahre in seinen Bann ziehen. Danach ging der übliche Weg - mit kurzen Umwegen über Schneider CPC, Amiga - zum PC (286er mit 5 1/4 Zoll Festplatte). Auch die erste Konsole war 1978/79 die Philips G7000. Auch gesurft wurde schon vor dem heutigen Internet mit Akustikkoppler oder Modem. Seit dem interessiert mich alles was mit Computer, Internet, Software, Konsolen, Betriebssystemen, Smartphones, Tablets usw. zu tun hat.

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