
FRITZ!Box 5690 Pro wird zur Matter-Bridge – FRITZ!Labor
Wir hatten vor Kurzem über das Update FRITZ!OS 8.25 für die FRITZ!Box 5690 Pro und die darin enthaltenen Neuigkeiten berichtet. In dem Beitrag haben wir auch angemerkt, dass FRITZ! mit der Version 8.40 aus dem FRITZ!Labor schon auf dem Weg zum nächsten größeren Update mit FRITZ!OS 8.50 ist. Da fehlte die FRITZ!Box 5690 Pro aber noch in der Liste die schon wieder mit neuen Labor-Updates versorgt werden.
Das hat sich jetzt geändert und somit können Besitzer dieser FRITZ!Box nun den Smart-Home-Standard Matter ohne weitere Geräte wie den FRITZ!Smart Gateway entdecken.
Will man in Sachen Smart Home FRITZ!-Produkte per Sprache, Routinen und Co. über Google Home, Amazon Alexa oder Apple Home steuern, dann war man zuletzt auf den FRITZ!Smart Gateway angewiesen.
Man hatte leider nie eigene Skills für die Sprachassistenten wie Alexa oder Google Home bereitgestellt und private Initiativen leider auch nicht nachhaltig unterstützt. Somit ist bei uns die Bedienung per Sprache bei den FRITZ!-Produkten vor langer Zeit weggefallen, da wir neben dem FRITZ!Smart Gateway auch noch in ein oder mehrere neue Alexa-Geräte hätten investieren müssen. Und das mit dem Wissen, dass mit Alexa+ über kurz oder lang wieder neue Hardware ansteht.
Im Büro steuern wir seitdem die Steckdosen über die FRITZ!SmartHome-App oder ein FRITZ!Fon und an anderen Stellen wurden die FRITZ!DECT oder heute FRITZ!Energy-Steckdosen bei uns durch andere Fabrikate ersetzt. Da wir eine FRITZ!Box 4060 nutzen, wird sich das wohl auch nicht daran ändern.
Aber falls ihr eine FRITZ!Box 5690 Pro euer Eigen nennt, dann könnt ihr auch wieder über Google Home, Amazon Alexa oder Apple Home steuern und müsst keinen FRITZ!Smart Gateway extra erwerben.
FRITZ! hat alle Infos zu Matter mit FRITZ!Produkten hier zusammengefasst.
Allerdings ist das Update aktuell noch eine Labor-Version (Beta-Update), welches vielleicht nicht jeder in einer Produktivumgebung nutzen möchte. FRITZ! merkt an das diese FRITZ! Labor-Version eine Beta-Status hat. Sie wurde vom Hersteller vor der Veröffentlichung in Standardumgebungen getestet, kann aber eventuell zu Fehlfunktionen führen. Für etwaige Schäden, die aus der Verwendung der Labor-Version entstehen, übernimmt FRITZ! keine Haftung.
Neben der Matter-Bridge-Funktion bringt FRITZ!OS 8.40 aber noch viele weitere Vorteile wie SOS-Ruf, mehrere Auslöser für Routinen, Überlastschaltung für FRITZ!Smart Energy-Steckdosen und mehr. Alle Änderungen aus dem Changelog für die FRITZ!Box 5690 Pro findet Ihr hier:
Labor-Update FRITZ!OS 8.40 für FRITZ!Box 5690 Pro
Neue Features:
- Überlastschaltung für intelligente Steckdosen: Die smarten Steckdosen FRITZ!Smart Energy 200 und 210 lassen sich nun beim Überschreiten einer definierten Leistung nach einer festgelegten Dauer ausschalten
- Routine mit mehreren Auslösern einstellbar: Anwender können für Routinen eine Wenn-Dann-Verknüpfung mit mehreren Auslösern definieren, sodass die Routine durch verschiedene Smart-Home-Geräte gestartet wird
- SOS-Ruf: Bis zu vier Notfallkontakte werden im Notfall automatisch nacheinander angerufen
- Die Softkeys des FRITZ!Fon lassen sich als konfigurierbare Schnellwahltasten (Rufnummer oder Funktion) verwenden
- DNS-Anfragen aus Heim- und Gastnetz können über angegebene Filterlisten gefiltert werden
- Neue Priorisierungsfunktion sorgt automatisch für die beste Verbindung
Neue Funktionen und Verbesserungen in FRITZ!OS 8.40
Dieses FRITZ!-Labor bietet einen ersten Ausblick auf das kommende FRITZ!OS 8.50 und lädt ein, neue Funktionen vorab zu testen und Feedback zu liefern. Das Labor legt den Grundstein für neue MyFRITZ!App-Funktionen und optimiert die branchenführende Sicherheitsarchitektur der FRITZ!-Produkte. Darüber hinaus wird der FRITZ!Box-Wechsel vereinfacht, es gibt Neuerungen bei Smart Home, Kindersicherung und Telefonie sowie praktische Komfortverbesserungen im Alltag.
Internet:
- TOP – DNS-Anfragen aus Heim- und Gastnetz können über angegebene Filterlisten gefiltert werden
- TOP – Neue Priorisierungsfunktion sorgt automatisch für die beste Verbindung
DECT:
- TOP – Neuer „Einfacher Modus“ für das FRITZ!Fon bringt vereinfachte Bedienung und einen SOS-Ruf
Smart Home:
- TOP – Matter-Bridge-Funktion für mehr Smart-Home-Optionen und Interoperabilität
- TOP – Smart Home: Routinen mit mehreren Auslösern einstellbar
- TOP – Überlastschaltung für intelligente Steckdosen FRITZ!Smart Energy 200 und 210
Neue Funktionen in FRITZ!OS
Internet:
- NEU – Automatische Erkennung und Priorisierung von Videokonferenzen und ähnlich echtzeitrelevanter Kommunikation
- NEU – DNS-Anfragen aus Heim- und Gastnetz können über angegebene Filterlisten gefiltert werden
- NEU – Unterstützung der Priorisierungseinstellungen jetzt auch in Richtung des Heimnetzes
DECT:
- NEU – Der SOS-Ruf ist Teil des einfachen Modus und ermöglicht das Hinterlegen von bis zu vier Notfallkontakten, die im Ernstfall automatisch nacheinander angerufen werden
- NEU – Der neue „Einfache Modus“ für das FRITZ!Fon fokussiert Menüs und Funktionen auf die Telefonie und vereinfacht die Bedienung insbesondere für weniger technikaffine Nutzer erheblich
- NEU – Softkeys als Schnellwahltasten: Im einfachen Modus können die Softkeys als Schnellwahltasten für Rufnummern oder Funktionen genutzt werden
Smart Home:
- NEU – Bei aktivierter Funktion „Abschalten bei Überlast“ werden Steckdosen bei Überschreitung einer festgelegten Leistung nach einer festgelegten Dauer ausgeschaltet
- NEU – Die Wenn-Dann-Verknüpfung einer Routine kann mit mehreren Auslösern erstellt werden
Weitere Verbesserungen im FRITZ!OS
Internet:
- Behoben – Internetsperren der Kindersicherung funktionierten bei Nutzung einer VPN-Verbindung nicht mehr
- Behoben – Internetzugriff (Fernzugriff) auf die FRITZ!Box konnte nur eingerichtet werden, während die FRITZ!Box mit dem Internet verbunden war
- Verbesserung – Bei manueller Konfiguration von WireGuard®-Verbindungen können jetzt auch VPN-Verbindungen für Benutzereinwahl angelegt werden
- Verbesserung – Die MTU (Maximum Transmission Unit) kann für alle WireGuard®-VPN-Verbindungen eingestellt werden
- Verbesserung – Ereignismeldung der Kindersicherung zur Sperre von direkten IP-Aufrufen wurde um die Information zum anfragenden Gerät erweitert
- Verbesserung – Erneuerung des Let’s-Encrypt-Zertifikats für die MyFRITZ!Net-Adresse erfolgt nach 2/3 der Gesamtlaufzeit des aktuellen Zertifikats, um Kompatibilität zu gewährleisten
- Verbesserung – Für VPN-Verbindungen können weitere „entfernte Netzwerke“ der Gegenstelle hinzugefügt werden
- Verbesserung – Für die lokale Namensauflösung (per mDNS) werden unterstützt: fritzbox.local
- Verbesserung – In der Kindersicherung wird die Funktion zur Verlängerung der Onlinezeit um 45 Minuten jetzt auch bei gemeinsam genutzten Budgets unterstützt
- Verbesserung – Nach Ausfall einer WireGuard®-Verbindung werden dafür vorgesehene Daten nicht über die Internetverbindung gesendet (Kill-Switch)
- Verbesserung – Optimierung der Kommunikation zwischen FRITZ!Box und App verringert die Wahrscheinlichkeit von Nachrichtenverlusten
- Verbesserung – Portfreigaben sind bei Firmenkopplungen auch für WireGuard®-VPN-Verbindungen möglich
- Verbesserung – WireGuard®-VPN-Verbindungen können ohne MyFRITZ!Net- oder DynDNS-Adresse angelegt werden
- Änderung – Die Domain „fritz.box“ wird standardmäßig nicht mehr als Domain-Name über DHCP verteilt; daher erfolgt bei DNS-Anfragen für Hostnamen keine automatische Erweiterung
Telefonie:
- Verbesserung – Sprachnachrichten können nach einer einstellbaren Wartezeit oder bei Überschreiten einer einstellbaren Anzahl automatisch gelöscht werden
DECT:
- Verbesserung – Bessere Unterstützung für DECT-Telefone anderer Hersteller ohne CAT-iq-2.0-Unterstützung
- Verbesserung – Rufnummern innerhalb eines Telefonbucheintrags können nun auch nachträglich im FRITZ!Fon sortiert werden
Heimnetz:
- Behoben – Darstellung von Sonderzeichen in Gerätenamen war teilweise nicht korrekt
- Verbesserung – Benutzerführung für das Ändern und die Verwaltung von IPv4-Adressen in den Netzwerkgeräte-Details erweitert
- Änderung – Das DNS-Suffix „fritz.box“ wird in den Voreinstellungen nicht mehr per DHCP an Heimnetzgeräte verteilt. Heimnetzgeräte wiederholen fehlgeschlagene Namensanfragen nicht mehr automatisch mit der Endung „fritz.box“. Die vorherige Art der Verteilung kann unter „Heimnetz > Netzwerk > Netzwerkeinstellungen > Erweiterte Netzwerkeinstellungen > IPv4 > DHCP“ aktiviert werden
Smart Home:
- Behoben – Aktuelle Zigbee-Farbeinstellungen wurden nach einem Neustart in der Benutzeroberfläche nicht dargestellt
- Behoben – Kopplung von Zigbee-Temperatursensoren und Heizkörperreglern ging verloren
- NEU – Bei aktivierter Funktion „Abschalten bei Überlast“ werden Steckdosen bei Überschreitung einer festgelegten Leistung nach einer festgelegten Dauer ausgeschaltet
Speicher/NAS:
- Verbesserung – Maximal zulässige Anzahl der Freigaben von 20 auf 250 erhöht
- Verbesserung – Senderlisten für Internetradio für mehr Länder voreingestellt
System:
- Behoben – In der Info-Mail des Push Services wurde die FRITZ!Box selbst als verbundenes Netzwerkgerät aufgelistet
- Verbesserung – Beim Versand von Supportdaten an FRITZ! wird die Versand-ID bei aktiviertem Push Service per Mail an den Standard-Empfänger gesendet
- Verbesserung – Detailkorrekturen in der Offlinehilfe und Übersetzungen
- Verbesserung – Deutlichere Darstellung der Tarifinformation bei überschrittenem Datenvolumen oder Freistunden in der Mail des Push Services „FRITZ!Box-Info“
- Verbesserung – Die Liste der Heimnetzgeräte in der Info-Mail des Push Services ist nun nach Namen sortiert
- Verbesserung – Nutzer können nun einzelne Geräte aus der Liste bekannter Geräte vor der Übertragung der Einstellungen auf eine neue FRITZ!Box löschen und erhalten Hinweise zur Verwaltung nicht erreichbarer Geräte
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