Sep06

AVM: FRITZ!OS 6.90 – Auslieferung des finalen Updates mit WLAN Mesh beginnt

Update 30.09.2017: Mittlerweile gibt es das Update auf FRITZ!OS 6.90 auch für die FRITZ!Box 7590 und 7490.

Ursprünglicher Beitrag:

Bereits in den vergangenen Tagen wurde bei einer manuellen Updatesuche bei vielen Repeatern und Powerline-Komponenten das Update auf FRITZ!OS 6.90 angeboten. Zumindest bei uns schlug ein Updateversuch unserer FRITZ!Powerline 540E allerdings immer fehl. Jetzt hat AVM soeben offiziell die Verteilung für die ersten Geräte bekannt gegeben und jetzt hat es auch bei uns funktioniert. Unsere derzeit eingesetzte FRITZ!Box 7590 bekommt das Update aktuell leider noch nicht. In Sachen Router startet die Verteilung von FRITZ!OS 6.90 mit den Modellen FRITZ!Box 7580 und 7560. Weitere Modelle wie die  FRITZ!Box 7590 und 7490 erhalten das Update im nächsten Schritt. Genauere Zeitangaben gibt es dazu aktuell nicht. Bei den FRITZ!WLAN Repeatern und FRITZ!Powerline-Komponenten gibt es das neuste Update bereits für die Geräte FRITZ!WLAN Repeater 1750E, 1160, 310 und 450E sowie FRITZ!Powerline 1260E, 1240E, 540E und 546E. Die größten Änderungen im Update sind WLAN Mesh und die neue grafische Heimnetzübersicht. Auf der Webseite listet AVM die Neuerungen von FRITZ!OS 6.90 noch mal ausführlicher. Wer die Laborversion FRITZ!OS 6.88 installiert hat, kennt die Änderungen schon länger. Wer nicht gerne Vorabversionen testet und bereits unterstützte Geräte besitzt, kann das finale Update ausführen.

WLAN Mesh final in FRITZ!OS 6.90

Etwas verwunderlich, dass FRITZ!OS 6.90 nicht zuerst für das Topmodell 7590 erscheint. Vielleicht ändert sich das schon in den kommenden Tagen. WLAN Mesh hat uns schon in der Vorabversion mit unserer Kombination aus FRITZ!Box 7490 und FRITZ!Powerline 540E gut gefallen. Ohne genaue Messungen gemacht zu haben, waren einige Verbesserungen im WLAN spürbar. Nach unserer temporären Umstellung auf die FRITZ!Box 7590 funktionierte es anfangs auch noch gut, neuere Updates der Labor-Firmware 6.88 führten bei uns aber einige Male zu kurzen Aussetzern z. B. beim Streaming über Zattoo oder Amazon Video oder Netflix. Auch der einfache Aufruf von Webseiten dauerte manchmal ungewöhnlich lange. Unsere FRITZ!Powerline 540E stürzte sogar zweimal komplett ab. Solche Probleme, auch wenn diese nur vereinzelt auftraten, hatten wir vorher nicht. Aber natürlich handelte es sich auch um eine Beta-Version und somit hoffen wir auf ein baldiges finales Update der FRITZ!Box 7590 und 7490. Damit sind diese Probleme dann hoffentlich auch nicht mehr existent.

Quelle: Pressemitteilung

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Aug11

AVM: WLAN Mesh – neue Labor-Firmware (FRITZ!OS 06.88-459xx) unterstützt weitere Router und Repeater

Über das Thema WLAN Mesh mit verschiedenen Routern von AVM haben wir schon mehrfach berichtet. Bisher unterstützte die Firmware die FRITZ!Box 7490, 7580 und 7590. Mit der neusten Labor-Firmware (06.88-459xx) kann man WLAN Mesh nun auch auf der FRITZ!Box 7560 testen. Auch in Sachen Powerline und Repeater wurde die Unterstützung auf mehr Geräte ausgeweitet. Bisher wurden schon FRITZ!Powerline 1240E, 546E und 540E unterstützt, sowie der FRITZ!WLAN Repeater 1750E. Jetzt kommen noch die FRITZ!WLAN Repeater 1160, 450E und 310 dazu. Die kommende FRITZ!Powerline 1260 wird natürlich auch unterstützt. Wer einen dieser Repeater plus passende FRITZ!Box besitzt, kann also ab sofort  auch experimentieren und schauen, ob sich das heimische WLAN verbessern lässt. Aktualisiert zuerst die FRITZ!Box mit der entsprechenden Labor-Firmware. In der neuen grafischen Heimnetz-Übersicht, kann man dann die Powerline-Komponenten oder Repeater aktualisieren.

Bei uns läuft die Labor-Firmware mit WLAN Mesh in den letzten Wochen sehr stabil und die WLAN-Qualität ist merklich besser. Wir nutzen eine FRITZ!Box 7490 mit FRITZ!Powerline 540E. Wer schon eine aktuelle Laborfirmware (6.88-xxxxx) installiert hat, kann natürlich über die FRITZ!Box selbst aktualisieren. Wird das Update auf der Startseite noch nicht angeboten, findet man es über System/Update/Neues FRITZ!OS suchen. Wer noch keine aktuelle Labor-Firmware installiert hat, muss zuerst über den Link zuvor gehen. Es handelt sich um eine Beta-Version und es können Probleme auftreten. Testet also nur, wenn Ihr vorher alle Einstellungen gesichert habt und die Hinweise auf der AVM Laborseite genau gelesen habt. Das neuste Changelog haben wir unten eingefügt

WLAN Mesh - neue Firmware

Verbesserungen in der Version -459XX

  • WLAN: Behoben – Stabilität bei Aktivierung des MAC-Adressfilters wieder hergestellt
  • Internet: Verbesserung – Einleitungstext für den Online-Monitor überarbeitet
  • Heimnetz: Behoben – Das letzte WLAN-Gerät ließ sich nicht aus dem MAC-Filter löschen
  • Heimnetz: Änderung – Reihenfolge der Geräte in der Heimnetzgrafik geändert
  • Heimnetz: Änderung – Legende der Heimnetzgrafik verständlicher
  • Heimnetz: Verbesserung – Detailkorrekturen in der Mesh Verbindungsgrafik und Textüberarbeitungen
  • Heimnetz: Neu – Schalter für die Übernahme von Einstellungen aus dem Mesh für FRITZ!Boxen im IP-Client bzw. Repeater-Modus (Seite Heimnetzübersicht)
  • Heimnetz: Behoben – In bestimmten Fällen wurde ein verbundener FRITZ!WLAN Repeater nicht in der Mesh Verbindungsgrafik angezeigt
  • Heimnetz: Behoben – In der Mesh-Verbindungsgrafik wurden FRITZ!Powerline Adapter, die hinter einer WLAN-Brücke betrieben werden nicht richtig angezeigt
  • Repeater: Behoben – Die Möglichkeit, einen individuellen Gerätenamen zu vergeben wieder hinzugefügt
  • System: Verbesserung – Stabilität
  • System: Verbesserung – Erweiterung der Diagnose- und Wartungsmöglichkeiten zur Verbesserung der Produktsicherheit und -Qualität (Internet > Zugangsdaten > AVM-Dienste)

Link: AVM – WLAN Mesh – neue Labor-Firmware unterstützt weitere Router und Repeater 

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Jul14

AVM: WLAN Mesh – neue Labor-Firmware 06.88-45452 behebt Probleme

Wir hatten bereits über die aktuelle Labor-Firmware inkl. WLAN Mesh und die Unterstützung weiterer Repeater berichtet. Jetzt gibt es zum Wochenende ein Update für alle, die schon mit dieser Vorabversion unterwegs sind. Die Fritz!OS Version 06.88-45452 behebt einige Probleme, die auch wir nachvollziehen konnten.
AVM Mesh WLAN - WLAN-Qualität und WLAN-Geschwindigkeit Fritz!Box verbessern

Wie hier beschrieben, nutzen wir die Labor-Firmware in Verbindung mit unserer FRITZ!Box 7490 und FRITZ!Powerline 540E. Nach den ersten Tagen kann man auch ohne genaue Tests schon feststellen, dass sich die Qualität der WLAN-Verbindung an einigen Standorten in unserer Wohnung merklich verbessert hat. Allerdings gab es sehr vereinzelt Probleme bzw. Aussetzer beim Streaming per waipu.tv, Amazon Video oder Netflix. Da wir mit unserem Glasfaseranschluss IPv6 verwenden, passt das zum ersten Punkt im Changelog unten. Wer ähnliche Probleme hat oder erst mal ein weiteres Update der Labor-Firmware abwarten wollte, kann jetzt seine FRITZ!Box 7490, 7580 oder 7590 aktualisieren.

Changelog – Verbesserungen in FRITZ!OS Version 6.88-4545X

Internet: Behoben – mögliche kurzzeitige Unterbrechungen von Streams bei aktivem IPv6
Heimnetz: Behoben – Fehldarstellungen in der Verbindungsgrafik
Heimnetz: Verbesserung – Auch LAN-Verbindungen werden jetzt inkl. Verbindungsgeschwindigkeit angezeigt
Smart Home: Verbesserung – Schalten per Geräusch, Klatschen / Klopfen, im FRITZ!DECT 210 optimiert (ab v3.87)
Smart Home: Behoben – Möglicher Absturz bei Wegfall von Smarthome-Verbindungen
System: Verbesserung – Stabilität beim Aufbau der Mesh-Verbindung
System: Behoben – Pushmail nach Repeater-Update mit fehlerhaftem Text
WLAN: Behoben – In best. Fällen wurden bei einem Scan sporadisch nur einzelne 5 Ghz Kanäle gefunden

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Jul10

AVM: WLAN Mesh jetzt auch mit FRITZ!Powerline 546E und 540E – Labor-Firmware

Wir hatten bereits in einem Beitrag zu einem Update der FRITZ!Box 7590 über WLAN Mesh und eine entsprechende Labor-Firmware berichtet. Umfangreichere Erklärungen zum Thema WLAN Mesh findet Ihr auch auf einer Informationsseite des Herstellers AVM. Kurz und einfach erklärt geht es um besseres WLAN in Eurer Wohnung oder Eurem Haus unter der Verwendung weiterer Geräte wie WLAN-Repeater. In der ersten Fassung wurden nur der Repeater 1750E und FRITZ!Powerline 1240E unterstützt. Mit dem letzten Update der Labor-Firmware werden nun auch die Powerline-Komponenten 546E und 540E unterstützt. Diese Geräte dienen heute schon bei vielen FRITZ!Box-Besitzern als WLAN-Repeater, sollen aber durch die Mesh-Technologie und das entsprechende Update für Eure FRITZ!Box noch effektiver eingebunden werden, um ein schnelles und flächendeckendes WLAN zu gewährleisten.

Wir haben das Update soeben selbst installiert. Nach der Aktualisierung der Labor-Firmware mussten wir auch noch die Firmware unserer FRITZ!Powerline 540E aktualisieren. Das geht dank der neuen grafischen Heimnetzübersicht sehr einfach. Klickt Ihr unter dem Menüpunkt Heimnetz auf die Übersicht, so werden auch die vorhandenen Komponenten und verbundenen Geräte grafisch dargestellt und notwendige Updates werden angezeigt. Wir können derzeit nur sagen, dass es funktioniert hat und nach dem Update auf den ersten Blick alles funktioniert. Ob es wirkliche Verbesserungen bringt, muss bei uns der Alltag zeigen. Wer eine der oben genannten Komponenten besitzt und experimentierfreudig ist, kann sich das ebenfalls mal anschauen. Es ist natürlich eine Vorabversion (Beta) und Probleme können durchaus auftreten. Daher auf jeden Fall eine Sicherung Eurer Einstellungen machen. Die Labor-Firmware, mit der WLAN Mesh-Funktionalität steht für die FRITZ!Box 7490,7580 und 7590 zur Verfügung.

WLAN Mesh ohne neuen Router mit der FRITZ!Box

Wer sich als Besitzer einer FRITZ!Box 7390 auf diese Funktion freut, wird vermutlich enttäuscht. Die FRITZ!Box 7390 hat zu Beginn diesen Monats den EOM-Status erreicht (EOM =  End of Maintenance). Das bedeutet in der Regel keine neuen Funktionen für diese Geräte. Aber AVM hat durchaus auch schon mal danach noch Updates ausgeliefert. Generell sollte man als Besitzer einer solchen FRITZ!Box 7390 mal langsam über eine Neuanschaffung nachdenken. Im August 2018 stellt AVM den Support für dieses Modell ein.

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Okt24

AVM: KRACK – WPA2-Schwachstelle – FRITZ!OS 6.92 für FRITZ!Powerline 540E und FRITZ!WLAN Repeater 450E verfügbar

Wir hatten vor ein paar Tagen schon über die Sicherheitslücke im WLAN-Verschlüsselungsstandard WPA2 namens KRACK berichtet. Es gab etliche Berichte in allen Medien und teilweise richtige Panikmache, welche besonders weniger versierte Nutzer völlig verunsicherte. Die Sicherheitslücke ist ohne Frage vorhanden und betroffene Geräte müssen aktualisiert werden und bis dahin sollte man beim Surfen etwas genauer hinschauen. Dass die Lücke in der Praxis, vor allem bei privaten WLAN-Netzwerken ausgenutzt wird, halten nicht nur wir, sondern auch Anbieter wie AVM oder die Telekom für eher unwahrscheinlich.

Jetzt hat AVM nach den letzten Updates für die Geräte FRITZ!WLAN Repeater 1750E und FRITZ!Powerline 1260E, weitere Updates veröffentlicht. Diesmal gibt es mit FRITZ!OS 6.92 das neuste Update für den FRITZ!WLAN Repeater 450E und die Powerline-Komponente FRITZ!Powerline 540E. Das Update behebt die Schwäche bei der Schlüsselaushandlung (WPA2) und weiterhin ein Scrollproblem der Benutzeroberfläche auf mobilen Geräten. Das Changelog zu FRITZ!OS 6.92 haben wir unten eingefügt.

Die FRITZ!Box-Router selbst sind lt. aktuellem Stand nicht von dem Problem betroffen und müssen somit auch nicht wegen der Schwachstelle aktualisiert werden.

Aktuell wird das Update auf FRITZ!OS 6.92 noch nicht in der Heimnetzübersicht der FRITZ!Box oder der eigenen Benutzeroberfläche der Geräte angezeigt (http://fritz.repeater bzw. http://fritz.powerline). Das wird sich aber sicher in den kommenden Stunden ändern. Wer nicht warten will, findet die Updates auch auf dem Download-Server von AVM in den entsprechenden Verzeichnissen. Unerfahrene Nutzer sollten lieber warten, bis die Updates offiziell über die Benutzeroberfläche angeboten werden.

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Okt21

AVM: KRACK – WPA2-Schwäche – erste Updates für WLAN-Repeater und Powerline-Produkte mit WLAN

Wir hatten vor ein paar Tagen schon über eine Sicherheitslücke im WLAN-Verschlüsselungsstandard WPA2 namens KRACK berichtet. Da gab es etliche Bereichte in allen Medien und teilweise richtige Panikmache, welche besonders weniger versierte Nutzer völlig verunsicherte. Die Sicherheitslücke ist ohne Frage vorhanden und betroffene Geräte müssen aktualisiert werden und bis dahin sollte man beim Surfen etwas genauer hinschauen.

Dass die Lücke in der Praxis, vor allem bei privaten WLAN-Netzwerken ausgenutzt wird, halten nicht nur wir, sondern auch Anbieter wie AVM oder die Telekom für eher unwahrscheinlich. Natürlich sollte man schauen, ob es für die im Haushalt verwendeten Geräte Updates gibt. Im Grunde für alle Geräte die WLAN unterstützen, vom Smartphone bis hin zu Routern und WLAN-Repeatern. AVM hat recht schnell bekannt gegeben, dass die FRITZ!Box-Router nicht von dem Problem betroffen sind. Daran hat sich nach aktuellem Stand auch nichts geändert. Wer die Reichweite seines heimischen WLAN-Netzwerks aber über Repeater aus dem Hause AVM erweitert oder auch das neue WLAN Mesh in FRITZ!OS 6.90 nutzt, sollte nach Updates schauen und diese dann installieren. AVM hat jetzt für die Geräte FRITZ!WLAN Repeater 1750E und FRITZ!Powerline 1260E entsprechende Updates veröffentlicht. Diese kann man einfach über die jeweilige Benutzeroberfläche (http://fritz.repeater bzw. http://fritz.powerline) ausführen. Alternativ geht das auch über die neue Heimnetzübersicht der FRITZ!Box selbst oder manuell über die Downloads auf der AVM-Webseite. Weitere WLAN-Repeater bzw. Powerline-Komponenten mit WLAN sollen das Update zukünftig ebenfalls bekommen.

AVM Updates - WPA2-Sicherheitslücke für WLAN-Repeater - FRITZbox ist sicher

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Okt29

Test: FRITZ!Box 7590 – das aktuelle Topmodell von AVM

Wir hatten bereits im Vorfeld mehrfach über die neue FRITZ!Box 7590 berichtet und seit Ende August ersetzt dieses Modell nun unsere bisherige FRITZ!Box 7490 (bzw. den baugleichen 1&1 HomeServer 50.000+ von 1&1). Wir haben unseren Test noch etwas verlängert, um auch noch mit der finalen Version von FRITZ!OS 6.90 testen zu können. Wir nutzen schon seit vielen Jahren Router von AVM und sind insgesamt immer sehr zufrieden. In der Vergangenheit haben wir durch Vertragsverlängerungen auch immer recht günstig auf neue Modelle umsteigen können. Seit letztem Jahr sind wird nun per Glasfaser über die Deutsche Glasfaser angebunden und dort gibt es leider keine AVM-Hardware im Rahmen des Vertrags. Aber natürlich wollten wir trotzdem einen Blick auf die FRITZ!Box 7590 werfen und schauen, ob ein Umstieg für uns sinnvoll wäre und welche Vorteile dieser Umstieg mit sich bringt. Wir testen wie immer im normalen Einsatz zu Hause und nicht in einem Labor. In diesem Beitrag haben wir alles festgehalten, was uns während der letzten Wochen im Praxiseinsatz aufgefallen ist. Ich spare mir in diesem Bericht genauere Erklärungen was eine FRITZ!Box ist oder welche Grundfunktionen diese Geräte bieten, dies dürfte den meisten bekannt sein. Ansonsten kann man sich hier natürlich beim Hersteller genauer über die technischen Daten informieren.

FRITZ!Box 7590 im Praxistest

FRITZ!Box 7590 – Das neue Design

Optisch hat man die FRITZ!Box 7590 doch noch mal grundlegend verändert. Nach der schon fast legendären FRITZ!Box 7490 kam irgendwann die FRITZ!Box 7580. Plötzlich stand die FRITZ!Box aufrecht, was schon eine gravierende Veränderung war. Das gefiel nicht jedem, von der grundlegenden Optik war aber auch dieses Modell schon schicker als die offiziellen Vorgänger mit sehr viel Rot. AVM verneinte bei der 7580 auch sehr schnell den Status als Nachfolger für die 7490. Heute wissen wir warum, denn dies sollte die FRITZ!Box 7590 werden. Dort hat man auch wieder auf ein „liegendes“ Gehäuse gesetzt.

Optisch finde ich das neuste Modell der FRITZ!Box sehr gelungen. Das Rot bei der originalen FRITZ!Box 7490 war mir persönlich immer schon zu viel. Während andere Geräte versuchten immer unauffälliger oder schicker zu werden, war das Rot zumindest für uns nicht ansprechend. Da wir die Modelle von 1&1 in schwarz nutzen, war das für uns kein Problem. Aber es ist sicher ein guter Schritt gewesen, dass die Farbe Rot bei der FRITZ!Box 7590 in den Hintergrund tritt. Nur noch das obere Lüftungsgitter ist in roter Farbe. Der obere Teil der Gehäuses ist sonst weitestgehend in Weiß und die Unterseite und die etwas versteckten Seiten sind in Grau. So mancher hängt die FRITZ!Box vielleicht in einen Schrank oder unter den Schreibtisch an die Wand, dann hat die Optik vielleicht nicht so viel Gewicht. Bei uns steht diese aber auf dem Schreibtisch und fügt sich da sehr gut ein. Ein mattes Weiß statt dem Hochglanz wäre aus unserer Sicht noch schöner und unempfindlicher gewesen, dies ist dann aber wirklich Geschmackssache. Mit dem neuen Design und der dezenteren Farbwahl muss man die FRITZ!Box auf jeden Fall nicht mehr verstecken.

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Sep29

AVM: Finale Version von FRITZ!OS 6.90 für FRITZ!Box 7590 und 7490 verfügbar

Wir berichteten bereits Anfang September über die finale Auslieferung von FRITZ!OS 6.90 mit WLAN Mesh. Allerdings waren das neuste Modell die FRITZ!Box 7590 und die sehr beliebte FRITZ!Box 7490 nicht unter den ersten Geräten, die das neuste finale Update erhielten. Gestern wurde dann das finale Update von FRITZ!OS 6.90 für die FRITZ!Box 7490 bereitgestellt und soeben folgte auch die Freigabe für die FRITZ!Box 7590. Wer seine FRITZ!Box aktualisieren möchte, sollte auf jeden Fall eine Sicherung seiner Einstellungen vornehmen. Wenn man den Weg über System/Update/Neues FRITZ!OS suchen wählt, wird diese Sicherung in der Regel automatisch angeboten. Allerdings wird das Update des neusten FRITZ!OS noch nicht bei allen angezeigt. Wer sich auskennt, kann auch den Weg über den FTP-Server von AVM nehmen. Dort liegt das neuste Update auf FRITZ!OS 6.90 für die FRITZ!Box 7490 und FRITZ!Box 7590 in Dateiform mit einem entsprechendem Info.txt. Wer sich unsicher ist, sollte lieber noch ein wenig warten und das Firmware-Update über die Benutzeroberfläche installieren. Besonders interessant ist das Update für alle mit einem WLAN-Repeater, da sich per WLAN Mesh ggf. die Qualität des heimischen WLAN optimieren lässt. Eine neue grafische Heimnetzübersicht sorgt für einen besseren Überblick.

FRITZ!OS 6.90 Update Firmware für Fritzbox 7590 und 7490

Link: AVM – Finale Version von FRITZ!OS 6.90 für FRITZ!Box 7590 und 7490 verfügbar

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Sep08

AVM: Neue Labor-Firmware für FRITZ!Box 7590 und 7490 (06.88-464XX)

Viele Nutzer einer FRITZ!Box 7590 und 7490 dürften vermutlich auf die finale Version von FRITZ!OS 6.90 warten. Während andere Router schon versorgt wurden, müssen das aktuelle Topmodell und der sehr verbreitete Vorgänger noch warten. Besonders Besitzer von zusätzlichen WLAN-Repeatern könnten damit ggf. Ihr heimisches WLAN verbessern. Nun schickt AVM aber eine weitere Labor-Firmware vor und diese hat nur den Hinweis „System: Verbesserung – Stabilität“. Das würde uns auch erst mal reichen. Wir hatten mit der letzten Labor-Firmware einige Aussetzer beim Streaming und auch schon mal einen kompletten Hänger unserer Powerline-Komponenten. Das kann natürlich bei einer Vorabversion durchaus vorkommen und das ist uns natürlich auch bewusst, wenn wir solche Betaversionen testen. Ärgerlich ist es aber natürlich schon, vor allem wenn andere Router und auch die Zusatzgeräte schon mit dem finale FRITZ!OS 6.90 versorgt werden. Wer also noch auf der Laborversion 6.88 mit seiner FRITZ!Box 7590 oder 7490 unterwegs ist, sollte mal ein manuelles Update anwerfen und den Router aktualisieren. Wer auf einer finalen Version unterwegs ist, sollte jetzt vielleicht besser auf die finale 6.90 warten, all zulange kann das eigentlich nicht mehr dauern.

Erneute Labor-Firmware 6.88 - 464XX und kein FRITZ!OS 6.90

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Aug30

FRITZ!Box 7590: Das aktuelle Topmodell von AVM – unser nächster Testkandidat

Wir haben schon mehrfach über die FRITZ!Box 7590 berichtet. Vor einiger Zeit haben wir ein Testgerät erhalten und seit ein paar Tagen ersetzt das neuste Topmodell in Sachen Router von AVM nun unsere bisherige FRITZ!Box 7490. Genauer gesagt war es ein 1&1 HomeServer 50.000+ von 1&1, welcher aber abgesehen von der Optik baugleich mit einer FRITZ!Box 7490 ist. In der Vergangenheit haben wir ca. alle zwei Jahre unsere FRITZ!Box aktualisiert. Dies war im Rahmen eine Vertragsverlängerung bei 1&1 sehr günstig oder teilweise auch kostenlos möglich. Früher konnten die Router dort gekauft werden, heute mietet man die Geräte entsprechend der Vertragslaufzeit. Für uns war die Hardware in Form der FRITZ!Box ein entscheidender Grund uns für 1&1 als Internetanbieter zu entscheiden. Auch die FRITZ!Box 7590 gibt es dort schon als 1&1 HomeServer Speed+ (wichtig ist das Plus). Es gab zwar auch andere DSL- oder Kabelanbieter mit einer FRITZ!Box als Router, oft waren es dann aber kleinere Modelle oder speziell angepasste Versionen. Leider konnte 1&1 an unserem jetzigen Wohnort maximal DSL 16.000 (effektiv 11-13 Mbit/s) zur Verfügung stellen. Das war für uns bei manchen Sachen schon sehr knapp. Dann wurde seitens der Deutschen Glasfaser bei uns ein Glasfaseranschluss angeboten und wir haben uns dafür entschieden. Bei uns lief der Anschluss insgesamt gesehen auch recht reibungslos und schnell. Allerdings gibt es seitens der Deutschen Glasfaser in Sachen Router nur eine einfache Standardlösung. Diese mag für so manchen ausreichen, wir haben uns aber an die FRITZ!Box als Telefonanlage und unsere schnurlosen FRITZ!DECT-Telefone und FRITZ!DECT-Steckdosen gewöhnt. Wir konnten nun problemlos unsere oben genannte FRITZ!Box 7490 an dem neuen Glasfaseranschluss nutzen. Wenn wir zukünftig noch mal eine neue FRITZ!Box haben möchten, müssen wir diese voll bezahlen. Dies sind bei der FRITZ!Box 7590 aktuell mal eben 269 Euro. Nun stellte sich für uns die Frage welche Vorteile der neue Router in unserem Fall mit sich bringt und ob sich ein Umstieg lohnt. Dank der Bereitstellung eines Testgeräts seitens AVM können wir das nun in den kommenden Wochen ausgiebig testen.

Optisch finde ich die neuen Modelle von AVM besser gelungen als die älteren Router. Natürlich ist Rot die Farbe, an denen man früher direkt einen Router von AVM erkannt hat, wirklich schön fand ich das zumindest nie. Da die entsprechenden Modelle von 1&1 immer eher Schwarz bzw Schwarz/Silber waren, hatten wir dieses Problem bisher nicht. Das neue Weiß und die dezentere Nutzung der Farbe Rot gefällt mir besser. Das weiße Gehäuse hätte mir persönlich in matt noch besser gefallen als in Hochglanzoptik.

Grundsätzlich sind wir seit Jahren sehr zufrieden mit den Produkten von AVM. Auch mit den schnurlosen DECT-Telefonen sind wir sehr zufrieden. Wir haben drei verschiedene, teils schon sehr alte Geräte im Einsatz und diese funktionieren dank Updates alle noch immer einwandfrei und bekommen sogar neue Funktionen spendiert. Auf der einen Seite freut man sich sehr über die Entwicklung in Sachen WLAN Mesh. Damit lässt sich vereinfacht gesagt das heimische WLAN in Verbindung mit Repeatern weiter deutlich verbessern. AVM verkauft dafür keine teure neue Hardware, sondern ermöglicht die Nutzung per neuer Firmware sogar mit teils sehr alten Repeatern. Diese regelmäßigen Updates sind einer der Gründe warum wir AVM-Geräte gerne einsetzen. Auf der anderen Seite ist da aber das Thema Smart Home. Wir haben uns früh für die intelligenten Steckdosen von AVM, wie die FRITZ!DECT 200 oder auch FRITZ!DECT 210 entschieden. Für sich gesehen sehr gute Lösungen mit viel Funktionalität. Ein Heizungsthermostat gibt es mittlerweile auch, welches bei uns aber wegen der Fußbodenheizung nicht nutzbar ist. Das war es dann leider schon in Sachen verfügbare Komponenten. Etwas sehr dünn aus meiner Sicht. Man hätte zumindest noch eine einfache und günstigere Steckdose ohne Energiekostenmessung, Temperatur oder Steuerung per Geräusch anbieten können. Die Funktionen sind gut aber manchmal geht es nur um das Schalten und dann gibt es deutlich günstigere Lösungen von anderen Anbietern. Die geringe Vielfalt der Komponenten wäre auch noch zu verkraften, wenn man bei den vorhandenen Geräte wichtige Trends nicht verpassen würde. Smart Home ist aktuell in Verbindung mit Sprachsteuerung das große Ding, da es keine bessere Lösung zur Steuerung gibt. Ihr kommt ggf. bepackt nach Hause und mit einem kurzen Sprachbefehl geht das Licht an. Oder man schaltet per Sprachbefehl den Strom für den Fernseher oder PC etc. an und aus. Und der Amazon Echo ist nicht mehr die einzige Lösung auf dem deutschen Markt dank Google Home und es werden sicher noch Alternativen von Samsung und anderen Anbietern folgen. Während andere Hersteller für solche Geräte entsprechende Lösungen zur Steuerung anbieten, hält sich AVM hier sehr zurück. Man hat es nicht ganz so einfach, da AVM für die Steuerung der Geräte auf DECT (nicht WLAN) setzt und keine Cloudlösung nutzt, sondern eben eine lokale Steuerung über die FRITZ!Box. Das hat ohne Frage auch Vorteile, wenn man nicht auf eine Cloudlösung angewiesen ist, in diesem Fall ist es aber hinderlich. Mit MyFRITZ! hat AVM aber eine Lösung um von außen auf die heimische FRITZ!Box zuzugreifen. Während AVM sich trotz gehäufter Anfragen bisher nicht rührte oder konkret äußerte, hat nun ein unabhängiger Entwickler eine Lösung geschaffen. Nach kurzen Startschwierigkeiten funktioniert die Lösung nun sehr zuverlässig. Aktuell gibt es trotz der Probleme zu Beginn über 120 Bewertungen mit aktuell 4,4 von 5 Sternen. Klingt erstmal nicht nach viel, sehr viele nutzen aber Skills ohne diese zu bewerten, vor allem wenn alles funktioniert und die entsprechende Lösung auch noch kostenlos ist. Aktuell ist der inoffizielle Alex Skill für die FRITZ!DECT 200/210 (und 546E) auf Platz 2 der Empfehlungen der kompletten Smart Home Skills (von aktuell über 135 Skills). Und auch in Sachen Bewertung schafft man es locker in die Top 10 in Sachen Smart Home und das obwohl andere Skills deutlich länger verfügbar sind. Es bleibt zu hoffen, dass AVM sich hier nicht ausruht und das Thema Smart Home in allen Bereichen weiter vorantreibt.

Nun bin ich aber zugegebenermaßen etwas sehr weit vom eigentlich Thema abgekommen, aber viele werden sich ähnliche Gedanken beim Umstieg machen. Was für Vorteile hat man? Wird das WLAN wirklich besser? Hat man mehr Anschlüsse? Tut sich da noch was in Sachen Smart Home seitens AVM? Was kann der neue Router sonst, was der jetzige nicht kann? Natürlich bietet die neuste FRITZ!Box auch neuste Technologien um z. B. DSL-Anschlüsse mit bis zu 300 Mbit/s zu unterstützen, solche DSL-Geschwindigkeiten liegen aber noch weit weg von den tatsächlich verfügbaren DSL-Anschlüssen. Dinge wie Multi-User MIMO sind da für viele sicher deutlich näher an der Praxis. Durch diese Technik können die Router bis zu vier WLAN-Datenströme parallel übertragen. Wir haben immer mehr Geräte mit dem Internet verbunden und viele sind häufig auch gleichzeitig aktiv. Durch die neue Technik können parallele Übertragungen die Wartezeiten verringern und den Datendurchsatz erhöhen. Wie sich das in der Praxis bemerkbar macht, werden wir uns natürlich anschauen. Für uns mit dem Glasfaser-Anschluss aber genauso bei Kabelanschlüssen ist der zusätzliche WAN-Eingang sehr positiv. Somit muss man keinen der vier LAN-Anschlüsse mit der eingehenden Internetverbindung belegen. USB 3.0 ist für so manchen vielleicht auch ein Grund für ein Upgrade, falls man ein externes Speichermedium an der FRITZ!Box als betreibt.

Falls Ihr Fragen zur FRITZ!Box 7590 habt, schreibt diese gerne in die Kommentare und wir werden versuchen diese zu beantworten.

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