Jan12

Remix OS 2.0: Kostenloses Android für den PC

Android dürfte bei so einigen von Euch auf dem Smartphone oder Tablet laufen. Während ich persönlich mich nie wirklich mit dem mobilen Betriebssystem von Google anfreunden konnte, gibt es sehr viele Fans. Es gab schon mehrere Ansätze, um Android oder auch nur einzelne Apps auf dem PC laufen zu lassen, bisher waren es aber selten wirklich für den PC optimierte Lösungen. Das auf Android-X86 basierende Remix OS will es besser machen. Android ist eigentlich als mobiles Betriebssystem für Geräte mit Touchscreens gedacht. Da liegt dann auch schon die erste Hürde, natürlich gibt es auch Monitore und Notebooks mit Touchdisplay, die Regel ist das aber noch nicht. Maus und Tastatur sind immer noch die gängigen Eingabegeräte und diese Form der Bedienung will Jide, so heißen die Macher von Remix OS, nun auch Android beibringen. Das von früheren Google-Mitarbeitern gegründete Unternehmen will mit Remix OS auch die Nutzung und das Handling von Apps in verschiedenen Fenstern ermöglichen. So wie man es von anderen Desktop-Betriebssystemen kennt.

remix-os-2-0-android-für-den-pc-kostenlos-android-x86

Derzeit ist es noch eine Developer bzw. Alpha-Version, die sich noch in einem sehr frühen Stadium befindet. Wer aber gerne ausprobiert, kann sich Remix OS einfach auf einen USB-Stick installieren und davon aus booten und testen. Empfohlen wird ein USB 3.0-Stick (FAT32 kompatibel) mit mindestens 8 GB und einer ordentlichen Schreib-/Leserate. Sonst wird es wohl nicht zu einem flüssigen Erlebnis kommen. Es stehen noch nicht alle Funktionen zur Verfügung und auch die Hardwareunterstützung ist lt. Text derzeit auf PCs mit Intel-CPU begrenzt. Auf einigen Macs soll es auch funktionieren. Der USB-Stick ist recht schnell erstellt und so könnt Ihr es bei Interesse einfach mal ausprobieren. Bis zu einer finalen Version wird noch einiges an Zeit ins Land gehen. Remix OS ist natürlich kostenlos.

Link: Remix OS 2.0 – Kostenloses Android für den PC 

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Sep03

iPad: Pinnacle Studio – umfangreiche Videobearbeitung kostenlos

Alternative zu iMovie - Videos auf dem Tablet/iPad bearbeitenWer ein iPad 2 aufwärts besitzt, sollte sich die App auf jeden Fall sichern. Auf einem iPad 1 funktioniert die App von Pinnacle leider nicht. Aktuell weiß ich nicht, ob die App kostenlos bleibt oder später kostenpflichtig wird. Viele Anwender sind der Meinung, dass Tablet-PCs wie das iPad nur zum Konsumieren geeignet sind. Diese Meinung hatte ich früher auch, aber das hat sich mit der Zeit geändert. Ich hatte vorher bereits häufiger über iMovie und meine Erfahrungen mit Videobearbeitung auf dem iPad berichtet. Man ist bei iMovie zwar in der Zahl der Effekte, Übergänge und Templates beschränkt, dafür kann man aber absolut flüssig arbeiten und die Ergebnisse sind überzeugend. Es macht auch einfach mehr Spaß auf der Couch oder sogar schon im Urlaub mit der Bearbeitung von Videos zu beginnen.

Nun bietet der im Bereich Videobearbeitung bekannte Hersteller Pinnacle auch eine Videobearbeitung fürs iPad an. Diese arbeitet auf den ersten Blick auch sehr flüssig und stellt gegenüber iMovie mehr Effekte (Übergänge/Texteffekte) und Templates bereit. Wer also etwas mehr Auswahl möchte, sollte die App auf jeden Fall installieren, bevor diese ggf. kostenpflichtig wird. Einen Nachteil konnte ich aber auch schon ausmachen. Die zum Teil komplexen Effekte verhindern teilweise eine flüssige und qualitativ hochwertige Vorschau. Hier muss man zwischendurch das Projekt rendern (vorberechnen)  um die Vorschau sinnvoll nutzen zu können. Das dauert ein wenig,  aber viele Anwender sind sowas auch vom PC gewohnt und es sollte kein Problem sein. Auch wenn die Vorschau mal hängt oder springt, hat dies natürlich keinen Einfluss auf das im Endeffekt erstellte Video. Nach der Erstellung kann man das Video auch gleich auf Youtube, Facebook usw. veröffentlichen. Wer das nicht möchte, kann das Video natürlich auch lokal in der Medienbibliothek speichern. Beim Export werden verschiedene Auflösungen bis 1080p auf meinem iPad 3 angeboten. Auch importierte FullHD-Videos von meiner Kodak ZX5 akzeptiert das Pinnacle Studio genau wie iMovie auch.

Die Bedienung ist eingängig und die Feinheiten kann man per Hilfe-Funktion im PDF nachlesen.

Pinnacle Studio Pro
Pinnacle Studio Pro
Entwickler: Corel Inc.
Preis: 13,99 €+
  • Pinnacle Studio Pro Screenshot
  • Pinnacle Studio Pro Screenshot
  • Pinnacle Studio Pro Screenshot
  • Pinnacle Studio Pro Screenshot
  • Pinnacle Studio Pro Screenshot
  • Pinnacle Studio Pro Screenshot
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Jan29

sipgate: Günstige Alternative zum Festnetzanschluss

sipgate Homepage

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sipgate ist ein VoIP-Anbieter, der sich hervorragend als Alternative zu einem herkömmlichen Festnetzanschluss eignet. Warum das so ist und weshalb auch ich mich für sipgate entschieden habe, möchte ich kurz schildern.

Ein entscheidender Punkt für mich war die Unabhängigkeit von meinem DSL-Anbieter. Früher habe ich einfach immer das DSL-Komplettpaket inkl. Festnetzflat genommen (sei es bei 1und1, Alice, Unitymedia oder wie sie auch immer heißen). Das war erst mal bequem und das Festnetz telefonieren hat durch die Flat keine zusätzlichen Kosten verursacht. Bei meiner geringen Festnetznutzung war es aber so, dass ich im Prinzip „drauf“ gezahlt habe. Der Tarif mit Festnetzflat hat meist 5 Euro mehr gekostet, als nur die DSL-Flat. Bei einem Minutenpreis von sonst in etwa 3 Cent hätte ich also rund 166 Minuten im Monat telefonieren müssen – und das habe ich nie erreicht. Also war für mich der Tarif ohne Festnetzflat schon mal billiger. Jetzt kommt aber hinzu, dass bei einem Wechsel des DSL-Providers (z.B. Umzug oder wenn es einfach einen günstigeren Anbieter gab) meist die Portierung der Festnetznummer das größte Hindernis war. Warum das so ist, kann ich nicht sagen, aber die Anbieter haben wohl damit so ihre Schwierigkeiten…

Die Lösung war für mich die Abkopplung meines Festnetzanschlusses von meinem DSL-Anbieter. Man sucht sich also seinen favorisierten DSL-Anbieter aus und bucht den Tarif mit DSL-Flat, aber ohne Festnetzflat. Meinen Festnetzanschluss habe ich dann über sipgate realisiert. Bei diesem VoIP-Anbieter erhält man eine echte Festnetznummer mit Ortsvorwahl. Im Tarif basic telefoniert man dann für günstige 1,9 Cent pro Minute ins Festnetz und für 14,9 Cent ins Mobilfunk-Netz. Telefonate von sipgate zu sipgate sind kostenlos. Es gibt keine Grundgebühr und keinen Mindestumsatz.

Das Beste ist aber, dass VoIP hier nicht wie bspw. bei Skype heißt, dass man nur mit einem PC und Headset telefonieren kann, sondern dass man auch sein normales Telefon verwenden kann. Wie beim Festnetzanschluss der DSL-Anbieter auch, schließt man sein Telefon an den DSL-Router an – nur richtet man eben nicht den DSL-Anbieter als Festnetzanschluss ein, sondern sipgate. Wie das z.B. ganz einfach bei einer fritzbox funktioniert, wird hier erklärt.

sipgate hat noch einige andere nette Annehmlichkeiten. So gibt es bspw. für mein iPad eine App (gibt es auch für iPhone und Android), mit der ich nicht nur vom iPad aus telefonieren kann, sondern über die ich unterwegs immer sehen kann, ob und wer zu Hause auf dem Festnetz angerufen hat. Auch SMS kann man mit sipgate verschicken (7,9 Cent pro SMS). Im basic Tarif kann man zudem Faxe versenden (z.B. per PDF Upload), aber keine Faxe empfangen. Neben dem basic Tarif ohne Grundgebühr gibt es auch einen plus-Tarif für 3,90 Euro monatlich, der dann noch weitere Annehmlichkeiten bietet (noch günstigere Minutentarife, Faxe auch empfangen / Vergleichsübersicht der Tarife hier).

Für mich heißt das jetzt, wenn mal wieder ein Wechsel des DSL-Providers anstehen sollte – keine Portierung der Rufnummer mehr, weil ich damit unabhängig vom DSL-Anbieter bei sipgate bin. Außerdem telefoniere ich bei meinem Nutzungsverhalten damit günstiger als mit einer Festnetzflat – ohne an Komfort einzubüßen. Im Gegenteil – dank iPad App kommen sogar noch Features hinzu.

Link: VoIP Festnetzanschluss mit sipgate.de

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