Nov08

Amazon Echo: Nur sehr wenige Einladungen verschickt – Kunden per E-Mail vertröstet

Über den Amazon Echo und den kleineren Amazon Echo Dot haben wir bereits mehrfach berichtet. Beide Geräte wurden Mitte September für Deutschland vorgestellt. Anfangs ging man durch Informationen auf der Produktseite von einer Auslieferung ab dem 26.10.2016 aus. Es war klar, dass man eine Einladung anfordern musste und dann etwas Glück haben musste, um schnell an eines der Geräte zu kommen. Einen Tag nach dem geplanten Start wurden dann die ersten Einladungen an Kunden verschickt. Wenn man in entsprechende Foren oder Kommentare schaut, waren das aber nur sehr wenige Personen die eine Einladung erhielten. Dann erfolgte vor Kurzem ein Hinweis auf der Produktseite, dass es länger dauern könnte. Hier war von mehreren Monaten aufgrund der Bearbeitung der überwältigenden Nachfrage die Rede. Dass eine solche Nachfrage vorhanden ist, möchte ich gar nicht bestreiten, da aber kaum Geräte ausgeliefert wurden, kann das zumindest nicht der alleinige Grund sein. Gerüchten zufolge suchte Amazon bei den ersten Einladungen bevorzugt Personen aus, die in Regionen mit ausgeprägten Dialekten leben.

amazon-echo-dot-echo-verzoegerung-einladungen-email-november-2016

Wie auch immer, hier hätte Amazon früher klar stellen müssen, dass es sich erstmal eher um eine Testphase als einen wirklichen Produktstart handelt. Probleme bei der Produktion sollten auch nicht der Auslöser sein, da die Hardware in anderen Ländern verfügbar ist und teilweise sogar in Aktionen (2 Jahre Amazon Echo in den USA) vergünstigt angeboten wird.

Gestern verschickte Amazon dann anscheinend eine E-Mail (siehe unten) an alle Kunden, die eine Einladung für den Amazon Echo angefordert haben. Darin stehen aber auch keine wirklichen Neuigkeiten. Es handelt sich im Grunde um den Text, welcher schon auf der Produktseite ergänzt wurde. Verwirrender wird das Ganze aber dadurch, dass in den E-Mails von „mehreren Monaten“ die Rede ist, so wie es vorher auch auch den Webseiten der Fall war. Jetzt wird aktuell auf der Produktseite aber nicht mehr von Monaten sondern Wochen gesprochen.

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Es bleibt also nur Abwarten und mit dieser Aussage von „mehrere Wochen bis mehrere Monate“ kann man die Geräte auch nicht als Weihnachtsgeschenke einplanen. Eigentlich sehr schade. Es wäre sehr schön gewesen, wenn Amazon sich detaillierter zu den Gründen äußern würde.

Guten Tag,

Vielen Dank für Ihr Interesse an Amazon Echo.

Wir haben begonnen Einladungen zum Kauf von Amazon Echo und Echo Dot zu versenden. Wir möchten Sie darüber informieren, dass Sie in jedem Fall eine Einladung zum Kauf erhalten werden. Allerdings kann die Bearbeitung aller Einladungsanfragen aufgrund der überwältigenden Nachfrage mehrere Monate dauern.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen

Amazon.de

Kundenservice

www.amazon.de

Bitte beachten Sie: Dies ist eine automatisch versendete E-Mail. Bitte antworten Sie nicht auf dieses Schreiben, da die E-Mail-Adresse nur zum Versenden, nicht aber zum Empfang von E-Mails eingerichtet wurde.

Amazon Aktionsgutscheine – November 2016

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Okt27

Amazon Echo und Echo Dot – erste Einladungen wurden verschickt

Bereits Mitte September berichteten wir über die bevorstehende Veröffentlichung von Amazon Echo und Echo Dot. Eigentlich war der 26.10. als Starttermin für den Verkauf angekündigt worden. Klar war von Beginn an, dass nur ausgewählte Personen per Einladung das Gerät kaufen können. Dazu musste man eine entsprechende Einladung anfordern. Bei der Anforderung selbst war es auch egal, ob man Prime-Mitglied war oder nicht. Prime-Mitglieder sollten aber 50 € Rabatt auf den Amazon Echo (nicht Dot) bekommen. Wenn man sich diverse Quellen und Foren anschaut, so wurden gestern keine Einladungen an normale Kunden verschickt. Der Lieferstatus änderte sich gestern zwar in „Auf Lager“ und der heutige 27.10. wurde als möglicher Liefertermin mit Prime angezeigt. Ohne Einladung war aber nicht zu machen. Es wurden anscheinend Geräte versendet aber wohl eher an ausgewählte Tester und Pressevertreter. Heute sah man dann erstmals einige Einladungen an normale Kunden. Es sind aber wohl auch nur wenige Einladungen, die verschickt wurden. Dabei scheint es völlig egal zu sein, ob man nun sehr schnell die Einladung angefordert hat oder erst später. Es gibt Gerüchte, die von bevorzugter Einladung von Personen in Regionen mit komplizierteren Dialekten und Aussprachen berichten. Deutsch ist für Sprachassistenten immer eine Herausforderung und Dialekte erschweren das Ganze natürlich. Ob das wirklich ein Parameter bei der Auswahl von Kunden bzgl. der Einladungen ist, wird sich ohne offizielle Infos nur schwer nachvollziehen lassen. Auf der Webseite schreibt Amazon weiterhin „Wenn Sie ausgewählt werden, erhalten Sie in den nächsten Wochen per E-Mail eine Einladung zum Kauf von Amazon Echo und Echo Dot.“. Es können auch noch immer Einladungen angefordert werden. Der Satz macht aber auch noch mal klar, dass man trotz angeforderter Einladung erst mal ausgewählt werden muss.

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Man wird sich also ggf. weiter in Geduld üben müssen, wenn man einen Amazon Echo oder Amazon Echo Dot bestellen möchte. Wir haben über zwei unabhängige Konten eine Einladung angefordert und bisher nichts erhalten.

Unten findet Ihr den Inhalt der bisher versendeten Einladungs-Nachrichten von Amazon. Darin werden auch ein paar häufig gestellte Fragen beantwortet. So gibt es auch eine Lösung, wenn Eure Freundin Alexa heißt. Dann könnt Ihr das Gerät auch mit „Amazon“ oder „Echo“ ansprechen.

Wenn Ihr schon eine Einladung oder sogar Lieferung erhalten habt, dann hinterlasst gerne mal einen Kommentar (vielleicht auch mit Eurer Stadt oder Region), vielleicht lässt sich da wirklich ein Muster ablesen.

Die Apps zur Konfiguration stehen seit ein paar Tagen auch schon bereit.

‎Amazon Alexa
‎Amazon Alexa
Entwickler: AMZN Mobile LLC
Preis: Kostenlos
Amazon Alexa
Amazon Alexa
Entwickler: Amazon Mobile LLC
Preis: Kostenlos
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Sep14

Amazon Echo und Amazon Echo Dot ab 26. Oktober in Deutschland und Österreich – auf Einladung

Über Amazon Echo haben wir erstmals im November 2014 berichtet. Kurz zuvor waren Fire TV und das Fire Phone in Deutschland veröffentlicht worden. Man hoffte damals auf eine möglichst schnelle Veröffentlichung von Amazon Echo in Deutschland. Wie man heute weiß, wurde da leider nichts draus. Grund wird der Sprachassistent names „Alexa“ gewesen sein. Dieser musste schlichtweg erstmal Deutsch lernen. Neben dem großen Amazon Echo gab es in den USA in der Zwischenzeit auch den kleineren und günstigeren Amazon Echo Dot. Hier wurde auf einen leistungsfähigen internen Lautsprecher verzichtet (es wurde nur ein kleinerer verbaut) und man schließt den Echo Dot einfach an einen vorhanden Lautsprecher, eine Anlage oder Kopfhörer an. Der Sprachassistent bzw. die Sprachassistentin Alexa sind in den USA auch schon auf dem Fire TV und Fire TV Stick aktiv und bieten dort mehr Unterstützung an als die hierzulande verfügbare einfache Suche nach Apps und Filmen bzw. Serien. Wenn Alexa jetzt endlich Deutsch versteht und spricht, könnte auch das Fire TV hierzulande profitieren.

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Nun aber zurück zum Echo und Echo Dot. Heute kündigte Amazon die beiden Geräte für den 26. Oktober an. Allerdings kann man die Produkte aktuell nicht einfach vorbestellen oder kaufen. Man muss eine Einladung anfordern. Die Einladung kann jeder Amazon-Kunde anfordern, eine Prime-Mitgliedschaft ist nicht erforderlich. Allerdings sollen eingeladene Prime-Kunden, die bis zum 16. September 18h ihre Einladung angefordert haben, auf den großen Amazon Echo einen Rabatt von 50 € erhalten. Es ist noch unklar ob Amazon damit nur grob das Interesse vorab testen möchte oder ob wirklich nur ausgewählte Kunden im ersten Durchgang bedient werden bzw. beliefert werden können. Die Einladung gilt lt. der Angabe im Text für beide Geräte, man kann sich also auch nach der Anforderung noch entscheiden, welches Gerät es denn sein soll.

Kurz gesagt ist Amazon Echo ein Lautsprecher, der irgendwo im Raum steht, zuhört und mit dem Internet verbunden ist. Man kann Fragen stellen, sich Musik wünschen, Rezepte abrufen, Hörbücher vorlesen lassen, Wetterinformationen, Nachrichten oder Sportergebnisse per Sprache abrufen. Auch bestimmte Smart Home-Geräte wie z. B. Philips Hue lassen sich darüber per Sprache steuern. Unterstützt werden z. B. Apps wie Spotify, N-TV, MyTaxi, Kicker, Das Erste, DB – Bahnauskunft, Spiegel Online und mehr. Die große Version hat einen kräftigeren verbauten Lautsprecher z. B. für die Musikwiedergabe. Der Echo Dot hat noch einen kleinen verbauten Lautsprecher, der mehr zur Steuerung dient. Musik und ähnliches können hier per Bluetooth oder Kabel an einen anderen Lautsprecher, eine Anlage oder auch einen Kopfhörer in besserer Qualität und Lautstärke ausgegeben werden.

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Durch die sieben verbauten Mikrofone und die Richtstrahltechnologie sollen die Echo-Geräte die Sprachbefehle auch aus der anderen Ecke des Raums verstehen, sogar wenn Musik läuft. Eine Nutzung von mehreren Geräten in der Wohnung oder dem Haus ist auch möglich. Diese Geräte sollten allerdings mindestens 6 Meter voneinander entfernt sein. Dann erfolgt die Reaktion über das Gerät was dem Nutzer am nächsten ist.

Beide Geräte sind zwar vergleichsweise mobil von der Größe aber an eine Steckdose gebunden. Der Echo Dot kommt in Deutschland auch direkt in der zweiten überarbeiteten Version auf den Markt. Beide Geräte werden hierzulande auch gleich in schwarz und weiß verfügbar.

Alle Infos zur den beiden Geräten findet man auf den Webseiten von Amazon. Dort gibt es auch jeweils ein Video von dem Amazon Echo und Echo Dot im Einsatz mit deutscher Sprache (bei den Produktbildern).

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