Jul16

AVM: LED-Lampe FRITZ!DECT 500 und Vierfach-Taster FRITZ!DECT 440 kommen in den Handel – Smart Home

AVM hat soeben per Pressemitteilung den Start der smarten LED-Lampe FRITZ!DECT 500 (Weiß & Farbe) und des Vierfach-Tasters FRITZ!DECT 440 bekannt gegeben. In der Pressemitteilung spricht man sogar von „ab sofort im Handel“, zumindest der Onlinehandel weiß davon aktuell noch nicht viel. Anfangs konnte ich keines der beiden Produkte bei mehreren bekannten Händler finden. Nur NBB.com (ehemals notebooksbilliger.de) hat die Produkte derzeit schon im Produktkatalog und bei idealo.de. Vielleicht ist die Pressemitteilung auch etwas früh dran und die Händler müssen die Produktseiten noch freischalten. Was die Produkte selbst angeht, kann man leider nicht von „früh dran“, sondern nur vom Gegenteil sprechen. Gerade die LED-Lampe kommt zumindest für uns ein paar Jahre zu spät. Wir haben eine FRITZ!Box im Einsatz und nutzen auch diverse FRITZ!DECT -Steckdosen, beim smarten Licht mussten wir dann aber vor Jahren schon auf Lösungen anderer Anbieter zurückgreifen. Diese funktionieren per WLAN und Cloud und nicht wie die FRITZ!DECT-Produkte per DECT ULE und eben lokal (ohne Cloud), was für uns aber kein Hindernis war.

Wer auf eine offizielle LED-Lampe (E27-Fassung) von AVM gewartet hat, die per DECT ULE eine direkte Verbindung zur FRITZ!Box aufnimmt und somit ohne Cloud-Dienst auskommt, kann die LED-Lampe dann in Kürze für 39 Euro (UVP) im Handel finden. Kleiner Nachteil ist für alle die keine FRITZ!Box 7590 besitzen, die Notwendigkeit von FRITZ!OS 7.20. Das neuste Update ist bisher nur für dieses eine Modell veröffentlicht worden und Pflicht, wenn man die neue LED-Lampe aus dem Hause AVM nutzen will. In den nächsten Wochen dürfte das Update aber auch für weitere Router von AVM zur Verfügung stehen. Da wir nur eine FRITZ!Box 7490 im Einsatz haben, könnten wir die LED-Lampe auch nur mit Betaversionen der Firmware testen. Vielleicht kommt FRITZ!OS 7.20 jetzt auch schnell auf die FRITZ!Box 7490, dann schauen wir mal, ob AVM uns hier mal Testgeräte zur Verfügung stellt. Alle Informationen des Herstellers findet Ihr auf der Produktseite der FRITZ!DECT 500.

Der zweite Neuzugang in Sachen Smart Home bei AVM ist der Vierfach-Taster FRITZ!DECT 440 mit E-Paper-Display. Mit ihm lassen sich verschiedene Smart-Home-Geräte von FRITZ! einzeln oder in Gruppen schalten, sowie Vorlagen anwenden. Dank eines eingebauten Temperatursensors misst der FRITZ!DECT 440-Taster  auch die Umgebungstemperatur und kann so als externer Temperaturgeber für die Heizkörperthermostate von FRITZ! eingesetzt werden. Das E-Paper-Display zeigt energiesparend die Zimmertemperatur an. Der Taster wird von zwei AAA/Micro-Batterien mit Energie versorgt. AVM spricht von einer langen Lebensdauer, wird aber nicht konkreter. Beim Preis sind 59 Euro (UVP) zum Start zu erwarten. Alle Infos gibt es auf der Produktseite zum FRITZ!DECT 440-Taster.

In dem Zusammenhang weist AVM auch noch mal auf die FRITZ!App Smart Home hin, über die wir bereits vor ein paar Tagen berichtet haben. Besonders zur Steuerung der LED-Lampe wird man auf diese zurückgreifen müssen.

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Jul06

AVM: FRITZ!App Smart Home – neue App für Smart Home verfügbar (iOS/Android)

Wir hatten bereits Anfang Juni über die Betaphase der neuen FRITZ!App Smart Home berichtet. AVM hat sich entschlossen, eine separate App nur für die grundlegende Steuerung der eigenen Smart Home-Komponenten zu veröffentlichen. Diese kommt nun heute öffentlich in die App Stores. Unter iOS könnt Ihr die erste finale Version bereits herunterladen. Wer mit Android unterwegs ist, sollte die App in Kürze im Google Play Store finden. Für mich persönlich kommt die App ein paar Jahre zu spät. Ja, man kann Sie als bewusst schlicht und einfach ansehen, ein paar Informationen mehr, hätten der Übersicht aber nicht geschadet. Für uns fällt die App sowieso weg, da wir diese nur im WLAN nutzen können. Bei modernen Internetanschlüssen wie z. B. Glasfaser oder Kabel ohne öffentliche IPv4, kann man die Apps von AVM leider nicht nutzen. Da sind wir dann vor Jahren bereits auf inoffizielle Lösungen für Amazon Alexa ausgewichen, die damit keine Probleme haben und die Steuerung noch weiter vereinfachen. Solltet Ihr aber nur zuhause steuern wollen oder über einen Internetanschluss mit öffentlicher IPv4 verfügen, dann kann die App vielleicht für Euch nützlich sein. Besonders vielleicht unter iOS, da es hier keine Widgets gibt wie bei der MyFRITZ!App für Android. Probiert es also bei Bedarf oder Interesse einfach mal aus.

AVM FRITZ!App Smart Home - finale Version für iOS und Android

FRITZ!App Smart Home
FRITZ!App Smart Home
Entwickler: AVM GmbH
Preis: Kostenlos
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Jun02

AVM: FRITZ!App Smart Home – neue App für Smart Home im Beta-Test (iOS/Android)

Wer hier länger mitliest weiß, dass wir schon sehr lange Smart Home-Lösungen von AVM einsetzen. Ich habe gerade mal nachgeschaut, es war im Dezember 2012 als unser erstes Testexemplar der FRITZ!DECT 200 Steckdose bei uns ankam. Die Steckdosen sind nicht günstig aber gut und zuverlässig. Daran hat sich bis heute auch nichts geändert. Allerdings war irgendwann eine ziemliche Ruhe bei AVM was neue Geräte, Apps usw. anging. Dann kamen Lösungen wie Amazon Alexa und Google Home und es war noch viel einfacher seine Geräte per Sprache zu schalten, statt per Weboberfläche, Widgets der MyFRITZ!App oder den DECT-Telefonen. Leider hat man bei AVM diese Optionen der Weiterentwicklung und Aufwertung der eigenen Lösung aus meiner Sicht völlig verpasst. Bis heute gibt es keine offizielle Unterstützung für Amazon Alexa und Co. Dass es möglich ist, zeigen diverse private Entwickler mit Lösungen wie FB Smart Home. Damit kann man die Geräte problemlos per Sprache steuern und auch einige Werte (die AVM den Entwicklern zugänglich macht) abrufen. Auch unterwegs funktioniert das einwandfrei, völlig egal ob nun IPv4 oder IPv6, DSL, Glasfaser und ob mein Mobilfunkprovider oder das Netz/WLAN, in dem ich mich befinde (zum Beispiel Urlaub), auch schon IPv6 unterstützt.

So mancher Glasfaser- oder Kabelkunde ohne feste IPv4-Adresse ist bei den von AVM angebotenen Lösungen und der offiziellen Beschreibung „egal ob von zuhause oder unterwegs“ nämlich nicht berücksichtigt. Da stellt man einfach fest, es funktioniert nicht und am Ende der Beschreibung steht dann irgendwo was nach dem Motto „Betrifft nur einige wenige Internetanbieter, ist ein Problem des Anschlusses, fragen Sie Ihren Anbieter nach einer Lösung“. Die haben aber in der Regel keine bezahlbaren Lösungen für Privatkunden und man macht es sich da aus meiner Sicht bei AVM auch sehr einfach. Der Kunde soll sich selbst was basteln, einen teureren Anschluss mit fester IPv4 buchen, auf alte Internetverbindungen wie DSL setzen oder eben auf die Steuerung von unterwegs verzichten. Das nervt mich so sehr, vor allem wenn Hobby-Entwickler funktionierende Lösungen kostenfrei bereitstellen. Wir nutzen die Smart Home-Geräte von AVM weiterhin täglich über Alexa und den inoffiziellen Skill für Amazon Alexa und sind damit auch sehr zufrieden. Bei Neuanschaffungen von Smart Home-Komponenten haben wir uns in letzter Zeit dann aber häufiger für Alternativen mit direkter offizieller Alexa-Unterstützung entschieden. Obwohl sonst bei uns in der Wohnung viel von AVM ist mit FRITZ!Box, 2x Powerline, 2x AVM WLAN-Repeater, 4x FRITZ!DECT-Telefone. Bis auf zwei zum Test bereitgestellte Produkte wurden alle genannten Produkte ganz regulär gekauft. Daran sieht man, dass ich grundsätzlich durchaus ein Fan von AVM bin. Regelmäßige Updates mit mehr als nur Fehlerbehebung und verlässliche Geräte mit einer vernünftigen Benutzeroberfläche überzeugen bei AVM. Aber beim Thema Sprachassistenten oder reibungsloser Steuerung von unterwegs hat man einfach Trends verpasst. Entschuldigung für die lange Einleitung, an dieser Stelle bin ich als Kunde aber immer wieder enttäuscht von AVM.

AVM FRITZ!App Smart Home - Betatest für iOS und Android

Jetzt hat man eine Testversion einer FRITZ!App Smart Home bereitgestellt. Diese App soll sich nur um die Steuerung der Smart Home-Geräte kümmern. Viele werden jetzt denken, das geht doch schon mit der MyFRITZ!App, was auch stimmt. Dort ist das Thema ein Unterpunkt, bietet unter Android aber sogar Widgets. Die neue App soll sich nur um die Smart Home-Produkte wie Steckdosen, Thermostate, Lampen, Schalter oder Türkontakte kümmern. Einige Produkte davon sind noch nicht verfügbar und kommen erst noch. Die App sieht auf den ersten Blick nicht schlecht aus, die Informationen sind aber noch dürftig. Bei den Steckdosen sieht man keine Temperatur und auch keinen aktuellen Energieverbrauch. Wer möchte, kann die App einfach mal selbst testen. Hier kommt Ihr zur Android-Version und hier zur iOS-Version. Beachtet bitte, dass es eine erste Laborversion (Beta-Version) ist. Es können auch noch Fehler auftreten und der Funktionsumfang kann natürlich auch noch zunehmen. Wer möchte, kann sich bei der Entwicklung auch mit Wünschen einbringen. Wer eine feste IPv4 hat und gerne per offizieller Smart Home-App seine Geräte steuern will, kann die App natürlich mal testen und hat unsere Probleme vielleicht nicht.

Wie oben schon ausgeführt, kann auch diese App bei uns mit Glasfaseranschluss nur im heimischen WLAN genutzt werden oder unterwegs nur mit Mobilfunkanbietern oder fremden WLAN-Netzen mit IPv6-Unterstützung. Da schiebt einer dem anderen das Problem zu und der Kunde soll sich selbst um Lösungen bemühen. Das passt leider so gar nicht zu den sonst sehr kundenfreundlichen Lösungen von AVM. Und ganz peinlich wird es dann, wenn mehrere Hobby-Entwickler kostenlose Lösungen zaubern, die seit Jahren laufen und AVM auch nie eine wirkliche offene Stellungnahme abgibt, warum man die Themen Amazon Alexa, Google Home und IPv6 nicht wirklich lösungsorientiert im Sinne des Kunden angeht. Natürlich ist es schön, dass AVM ein System hat, welches auch völlig ohne Cloud funktioniert. Aber warum keine Option, die der Kunde optional aktivieren oder in Form eines Skills installieren kann.  Wenn IPv6 sich aber nicht bald in allen Mobilfunknetzen zum Standard entwickelt, kommen täglich neue Glasfaser- und Kabelkunden mit unserem Problem dazu. Und bis das nicht gelöst ist, kann die App für uns noch so schön und toll sein. Vor allem kommt die etwas spät für mein Empfinden. Zuhause steuere ich per Sprache mit Alexa und das mache ich mittlerweile auch unterwegs, denn dann weiß ich auch dass es dank freundlicher Hobby-Entwickler funktioniert, egal welches Mobilfunknetz oder Fremd-WLAN. Es gäbe sicher noch so einige weitere Smart Home-Geräte von AVM bei uns, wenn es da offizielle Lösungen geben würde. So kaufen wir Lampen und andere Smart Home-Komponenten derzeit häufiger von anderen Anbietern, welche die Probleme nicht haben bzw. eben offizielle Lösungen für oben genannte Probleme anbieten.

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Nov22

AVM: Neue Laborfirmware für FRITZ!Box 7490 und 7590 – FRITZ!OS 7.19 – WPA3, DNS over TLS, SMBv2/v3 und mehr

Update 19.08.2021: AVM hat heute auch die FRITZ!Box 7490 mit FRITZ!OS 7.28 versorgt. Damit sollten fast alle Modelle durch sein.

Ursprünglicher Beitrag:

AVM hat heute eine neue Version der Laborfirmware für die FRITZ!Box 7490 und 7590 bereitgestellt. Es sind einige Neuerungen und Verbesserungen enthalten.  Es wurden auch einige Probleme behoben und Funktionen verbessert. Für die FRITZ!Box 7490 sind wir aktuell bei der Versionsnummer 07.19-73513 und für die 7590 ist die Version 07.19-7356 aktuell. Viele Verbesserungen und Optimierungen teilen sich beide Modelle, es gibt aber auch einige spezifische Änderungen. Schaut dazu am besten in das jeweilige Archiv mit der Laborfirmware, dort findet Ihr die Datei infolab.txt mit vollständigen Infos. Natürlich sollte man solche Betaversionen nur installieren, wenn man mit möglichen Problemen leben kann. AVM weist auf der Labor-Webseite auch auf mögliche Probleme hin. Es gibt aber über die mit dem neuen Update ausgelieferte Recover.exe auch eine Möglichkeit die Fritz!Box 7490 oder 7590 wieder auf das letzte offizielle Update zurückzusetzen. AVM-Router, die von anderen Internetanbietern (abgesehen von 1&1) bereitgestellt wurden, sind ggf. nicht kompatibel. Unten findet Ihr eine grobe Auflistung der grundsätzlichen Veränderungen und eine weitere Liste mit den Verbesserungen durch das neuste Update von heute.

FRITZ!Box 7490 und 7590 neustes Updates - FRITZ!OS 7.19 - Labor

Neue Funktionen, Verbesserungen und Änderungen in diesem Labor

Internet:

  • NEU: Unterstützung verschlüsselter Auflösung von Domain-Namen zu IP-Adressen (DNS over TLS)
  • Verbesserung: Systemereignis zu fehlgeschlagener Ticketeingabe (Kindersicherung)
  • Verbesserung: Anzeige und Änderungsmöglichkeit der IPv6 Interface ID unter Heimnetz > Netzwerk > Netzwerkverbindungen
  • Verbesserung: Zur Adressierung einer VPN-Gegenstelle können beliebige, nicht nur MyFRITZ!-, Domain-Namen verwendet werden
  • Verbesserung: Fehlkonfiguration durch Verwendung derselben Netzadresse auf beiden Seiten einer VPN LAN-LAN-Kopplung verhindert
  • Verbesserung: IP-Adressbereich für das Gastnetz vergrößert auf bis zu 253 Geräte
  • Änderung: IP-Kompression (Datenkompression) wird in VPN-Verbindungen nicht mehr unterstützt

WLAN:¹

  • NEU: Unterstützung für WPA3 (SAE) hinzugefügt > mehr
  • Änderung: Die Unterstützung der WPS-PIN-Methode wurde entfernt
  • Änderung: Überarbeitung der Meldungen zu WLAN unter System > Ereignisse

Telefonie:

  • NEU: Die Push Service Mail „Anrufe“ erweitert um Rufe von Türsprechstellen (inkl. Bild)
  • Verbesserung: Rufnummern können mehreren Anrufbeantwortern zugeordnet werden und damit sind für diese Rufnummern via Zeitschaltungen bis zu 5 unterschiedliche Aufnahme- und Ansagemodi verwendbar (der jeweils erste für eine Rufnummer gerade aktive AB erhält den Ruf)
  • Verbesserung: Maximale Länge für die Warteansage von 8 auf 30 Sekunden erhöht
  • Verbesserung: Erweiterte Konfigurationsoptionen für den internen s0-Bus
  • Verbesserung: Eigene Registerkarte für abgewiesene Anrufe in der Anrufliste
  • Verbesserung: Neue VoIP-Anbieterprofile hinzugefügt
  • Verbesserung: Option „Anmeldung immer über eine Internetverbindung“ bei vordefinierten SIP-Trunk Profilen hinzugefügt
  • Verbesserung: Detailliertere Systemereignisse für sicherheitsrelevante Einstellungsänderungen

Heimnetz:

  • Verbesserung: Erweiterung der Eigenschaften um „Mesh“ in der Übersicht der Netzwerkverbindungen
  • Verbesserung: Zuverlässige Anzeige von neuen AVM-Powerline-Produkten im Heimnetz der FRITZ!Box
  • Verbesserung: Zuverlässigere Anzeige von niedrigen Daten im Heimnetz der FRITZ!Box
  • Änderung: Verschiebung des Menüs für Smart Home in die oberste Ebene und des Menüs DECT in den Bereich Telefonie

Mesh:

  • NEU: Erweitertes Mesh-Steering verbessert die WLAN-Leistung mobiler Geräte > mehr

DECT/FRITZ!Fon:²

  • NEU: Bei der Eingabe von Telefonnummern werden dazu passende Telefonbucheinträge vorgeschlagen
  • NEU: Startbildschirm zur Temperaturanzeige eines ausgewählten Sensors
  • NEU: Anzeige der FRITZ!Box-Systemereignisse mit OK-Taste im Startbildschirm FRITZ!Box
  • Verbesserung: Einrichtung einer neuen Rufnummernsperre im Handgerät vereinfacht
  • Verbesserung: Beschleunigte Telefonbuchanzeige für die FRITZ!Fon Handgeräte C4, C5 und C6

System:

  • NEU: Zeitraum für die Durchführung automatischer Updates festlegbar
  • Verbesserung: Möglichkeit zur Einstellung der Zeitzone
  • Verbesserung: Der vergebene Gerätename wird im Mesh an unterschiedlichen Stellen einheitlich angezeigt
  • Verbesserung: Push Service FRITZ!Box-Info erweitert um Heimnetzübersicht
  • Verbesserung: Push Service FRITZ!Box-Info um „Heimnetz“-Option erweitert
  • Verbesserung: Neue Menü-Icons für Übersicht und Smart Home
  • Verbesserung: Zurücksetzen-Funktion in den Details von Netzwerkgeräten zum Löschen aller Einstellungen für dieses Gerät
  • Verbesserung: Funktionsdiagnose erweitert in den Bereichen Mesh, DECT und WLAN
  • Verbesserung: Maximale Anzahl der Ereignisse im Push Service FRITZ!Box-Info erweitert
  • Verbesserung: Ereignisprotokoll wird um eine Update-Information erweitert (sichtbar erst mit dem nächsten Update)
  • Verbesserung: Updatevorgang bei automatischen Updates optimiert
  • Änderung: Menüreihenfolge unterhalb von System geändert
  • Änderung: Default des WAN-Ports geändert auf WAN-Port (Update lässt die Einstellung als 5. LAN-Port unverändert)
  • Änderung: Das Warten auf die zusätzliche Bestätigung einer Änderung wird durch das Blinken aller LEDs angezeigt

USB:

  • NEU: Unterstützung von aktuellen SMB-Versionen (SMBv2/v3) > mehr

Hinweise:
¹ 7490: Der Betrieb als MESH-Repeater ist z.Zt. auf die WLAN-Verschlüsselung „WPA2“ eingeschränkt.
² diese Funktionen stehen nach einem Update von FRITZ!OS 7.19 und der FRITZ!Fon-Geräte auf die Version 4.51 zur Verfügung.

Weitere Verbesserungen und Feherbehebungen in den verschiedenen Laborversionen
— Weitere Fehlerbehebungen in FRITZ!OS 7.19-73513/73565 —

Internet:

  • Behoben – Name einer VPN-Verbindung nicht in Netzwerkverbindungen und Mesh-Übersicht angezeigt
  • Behoben – In der VPN-Übersichtstabelle fehlt ‚lokales Netz‘ und ‚entferntes Netz‘ bleibt leer
  • Behoben – Portfreigaben für verschiedene Geräte gleichen Namens können nicht angelegt werden
  • Behoben – Probleme mit Umlauten in den Filterlisten der Kindersicherung
  • Behoben – Gastnetzsperre in der Kindersicherung sperrte nicht zuverlässig

WLAN:

  • Behoben – WLAN > Gastzugang: Der Timer für das automatische Abschalten lässt sich wieder ändern
  • Behoben – WLAN > Funknetz > Sicherheit: Sortierung nach MAC-Adressen funktioniert wieder
  • Behoben – Löschen-Button für Geräte wird nun nur eingeblendet, wenn das Gerät tatsächlich auch gelöscht werden kann
  • Behoben – PMF-Option wird nicht mehr Verschlüsselung „WPA/TKIP“ zu Auswahl angeboten
  • Behoben – WLAN-Gastzugang wieder zuverlässig ein-/ausschaltbar bei 7490
  • Behoben – MESH: 11k/v-Information für MESH-Steering) am WLAN-Gastzugang von einzelnen WLAN-Geräten (Google Pixel 2 und SAMSUNG S10) werden wieder korrekt berücksichtigt
  • Behoben – Der Zeitstempel „Belegung der WLAN-Kanäle“ korrigiert (5 GHz Band)

Telefonie:

  • Behoben – VoIP-Accounts mit IPv6only-Konfiguration konnten bei fehlendem IPv6 nicht mehr auf IPv4 umkonfiguriert werden
  • Behoben – Das Löschen des STUN-Servers und Outboundproxy über die GUI funktioniert nicht bzw. wird nicht übernommen
  • Behoben – Leere/weiße Seite bei der Faxfunktion nach Auswahl von Telefonbucheinträgen ohne Rufnummern
  • Behoben – Bei IP-Türsprechanlagen wurde immer der Klingelton des letzten Tasters verwendet
  • Behoben – Diverse Detailkorrekturen auf den Konfigurationsseiten für Telefonie
  • Behoben – SIP-Trunks unter Profil „SIP-Anlagenanschluss“ nicht anlegbar für Anbieter, für die es mit demselben Registrar schon ein SIP-Profil in der FRITZ!Box gibt
  • Behoben – SIP-Accounts unter Profil „Anderer Anbieter“ nicht anlegbar für Anbieter, für die es mit demselben Registrar schon ein SIP-Trunk-Profil in der FRITZ!Box gibt
  • Behoben – automatische Fax-Erkennung für Rufnummer von analogen Festnetzanschlüssen konnte nicht eingerichtet werden

Mesh:

  • Behoben – Anzeige von FRITZ!Powerline 520/530E in der Mesh-Verbindungsgrafik u.U. nicht korrekt

USB/Mobilfunk:

  • Behoben – Detailkorrekturen zu Konfiguration und Statusinformationen bei Nutzung von Mobilfunksticks
  • Behoben – In Pushmail für empfangene SMS konnten nicht alle Konfigurationen editiert werden
  • Behoben – Bestimmte SMS werden ohne Text und teils auch mit fehlerhaftem Zeitstempel übergeben

Hier findet Ihr den kompletten Verlauf der Veränderungen

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Nov12

Test: FRITZ!Fon C6 – schnurloses DECT-Telefon von AVM

Wie bereits in den Vorberichten angekündigt, haben wir in den letzten Wochen das neuste schnurlose DECT-Telefon von AVM mit dem Namen FRITZ!Fon C6 getestet. Dieses wurde im August 2018 vorgestellt, es hat jetzt aber über ein Jahr gedauert, bis vom neusten Modell wirklich die ersten Geräte im Handel verfügbar waren. Wer bereits ein FRITZ!Fon MT-F, FRITZ!Fon C4 oder C5 nutzt, wird im Testbericht auch einige Vergleiche finden, da wir diese drei früheren Modelle auch immer noch einsetzen. Für Neueinsteiger in Sachen FRITZ!Fon sei gesagt, dass diese DECT-Telefone nur in Verbindung mit einer passenden FRITZ!Box wirklich Sinn machen. Wer keine FRITZ!Box nutzt und auch keine Anschaffung plant, braucht das Telefon aus unserer Sicht nicht in Betracht zu ziehen (obwohl die Grundfunktionen mit anderer Basisstation möglich wären). Wer aber eine der FRITZ!Box-Modelle mit DECT-Funktion hat und das sind mittlerweile sehr viele Modelle, bekommt diverse Vorteile gegenüber einem üblichen schnurlosen Telefon. Nun wollen wir aber einfach mal der Reihe nach die wichtigsten Punkte durchgehen und von unseren Erfahrungen in Verbindung mit unserer immer noch im Einsatz befindlichen FRITZ!Box 7490 berichten. Die DECT-Telefone von AVM können natürlich auch z. B. mit der neueren FRITZ!Box 7590 genutzt werden. Uns überzeugte das neuste Modell der FRITZ!Box in einem Test kurz nach Release nicht vollständig und so sind wir bei der FRITZ!Box 7490 geblieben. Falls Ihr ein anderes Modell einsetzt, schaut einfach mal in die Produktliste bei AVM. Geeignete FRITZ!Boxen sind dort mit einem gelben DECT-Hinweis versehen.

Testbericht FRITZ!FON C6 von AVM - neues DECT Schnurlostelefon

Lieferumfang / Optik / Einrichtung

In der Verpackung findet man das DECT-Telefon selbst, die Ladeschale mit fest verbundenem Netzteil und eine Kurzanleitung. Für manchen könnte die Anleitung sicher etwas länger sein, wir finden diese aber völlig ausreichend. Da AVM per Firmware-Updates häufiger Änderungen an der Oberfläche oder auch Ergänzungen und Optimierungen von Funktionen vornimmt, wäre diese nicht sonderlich lange aktuell und das Papier kann man auch der Umwelt zuliebe sparen. Daher macht der Verweis auf die PDF-Version deutlich mehr Sinn. In diesem Handbuch zum FRITZ!Fon C6 findet man dann wesentlich ausführlichere Informationen zur erweiterten Einrichtung und den möglichen Funktionen.

Während der Vorgänger, das FRITZ!Fon C5 in Schwarz daher kam, ist das FRITZ!Fon C6 wieder komplett in Weiß mit einigen silbernen Akzenten gehalten und geht damit optisch wieder Richtung des FRITZ!Fon C4. Hier ist es natürlich Geschmackssache, was einem besser gefällt. Im Vergleich zum Fritz!Fon C4 wirkt das C6 auf uns aber nochmal moderner und auch hochwertiger, wenn es auch nur Details sind. Das C5 war etwas länger als das C4 und das C6 ist noch mal minimal gewachsen. Das FRITZ!Fon C5 war etwas dünner (flacher) als das C4 und das ist auch im Vergleich zum neuen FRITZ!Fon C6 noch zutreffend. Das FRITZ!Fon C6 hat an der linken Gehäuseseite einen Anschluss für einen Kopfhörer bzw. ein Headset. Dieser Anschluss ist mit einer flexiblen Gummiabdeckung geschützt. Diese verbleibt auch bei der Nutzung am Gehäuse, man muss auf diese also nicht aufpassen oder sie immer wieder rein und raus machen. Beim FRITZ!Fon C5 war der Kopfhöreranschluss oben, beim C4 auch seitlich aber auf der rechten Seite. Wir nutzen den Anschluss nicht und können so schwer sagen, ob die neue Position jetzt Vorteile hat. Die Abdeckung kann sicher nicht schaden, wenn diese auch bei häufiger Nutzung noch so perfekt sitzt und hält wie jetzt.

FRITZ!Fon C6 Erfahrungsbericht - Fotos Rückseite, Ladestation und Netzteil

Während das Fritz!Fon C5 eher gradliniger und eckiger daher kann, ist beim FRITZ!Fon C6 alles wieder etwas runder. Beim FRITZ!Fon C6 gibt es wieder die beiden Lautstärketasten an der rechten Gehäuseseite. Diese Tasten gab es beim C4 oder MT-F so nicht, sondern hier wurde das mit der normalen Tastatur auf der Vorderseite gelöst. Ich habe bisher nur selten die Lautstärke verstellen wollen oder müssen, von daher habe ich die Tasten früher nicht vermisst und bei den neuen Geräte kaum genutzt. Wer aber vielleicht das Telefon immer mitnimmt und sich in Umgebungen mit stark unterschiedlichen Lautstärken bewegt, freut sich vielleicht über die Tasten. Die Verarbeitung des FRITZ!Fon C6 ist aus meiner Sicht wieder einwandfrei. Man setzt zwar bei den Materialien ausschließlich auf Kunststoff, das Telefon wirkt aber trotzdem wertig. Das FRITZ!Fon C6 ist für mich persönlich auch das Schönste der vier Modelle. Beim FRITZ!Fon C5 fand ich persönlich die glänzenden Gehäuseteile des Telefons und der Ladeschale nicht so optimal. Beim FRITZ!Fon C6 hat man komplett matte Oberflächen am Gerät, was mir gut gefällt. An der deutlich kleineren Ladeschale glänzt es seitlich aber auch etwas. Die geringeren Abmessungen der Ladeschale wurden vermutlich auch durch den Verzicht auf einen Anschluss für das Netzteil erreicht. Dieses ist fest mit der Ladeschale verbunden. Spontan hätte ich jetzt gesagt, dass ein einzelnes Netzteil schöner wäre, aber im Alltag hat das jetzt nicht gestört. Und bisher musste ich noch an keinem der anderen drei Vorgänger jemals das Netzteil tauschen. Falls jemand die Ladeschale gerne auch mal ohne Netzteil irgendwo nur als Halterung hingestellt hat, dann könnte das feste Netzteil stören. Dafür nimmt die Ladeschale selbst weniger Platz auf dem Schreibtisch ein und ist deutlich flacher. Kompatibel ist die neue Ladeschale leider mit keinem der Vorgänger, die Anschlüsse sind unten anders positioniert. Trotz der geringeren Größe steht die Ladeschale aber fest auf dem Schreibtisch und das FRITZ!Fon C6 lässt sich auch ohne großes Hinsehen einfach in die Ladeschale legen und sitzt dort genau so gut wie bei den zwei Vorgängern.

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Aug09

AVM: FRITZ!OS 7 – Finale Version für drei weitere FRITZ!Boxen verfügbar

Vor etwas mehr als zwei Wochen veröffentlichte AVM die finale Version von FRITZ!OS 7 für die FRITZ!Box 7590 und 7580. Verständlich, dass diese neusten oder größten Modelle den Anfang machen. Seit gestern verteilt AVM nun FRITZ!OS 7 für drei weitere Modelle. Das sind die Modelle FRITZ!Box 7560. FRITZ!Box 7530 und FRITZ!Box 4040. Wer also eines dieser Modelle besitzt, sollte in den Einstellungen aktiv nach einem Update suchen. Dann wünsche ich allen einen möglichst reibungslosen Aktualisierungsvorgang und viel Spaß mit den neuen Funktionen. Die Experten unter Euch finden die aktuellsten Dateien auch auf dem AVM FTP-Server zum manuellen Download. Eine ausführliche Beschreibung zu den Neuerungen von FRITZ!OS 7 findet Ihr auf der AVM-Webseite. Wer Details braucht, kann z. B. ins Changelog von FRITZ!OS 7 (Link zu Version 7530) schauen.

Schaut man sich im Netz um, so sind viele Besitzer enttäuscht, dass FRITZ!OS 7 noch nicht für die FRITZ!Box 7490 ausgeliefert wird. Während der Testphase waren die neusten Versionen auch immer gleich für dieses Modell verfügbar. Somit dürfte nichts mehr groß für dieses Modell angepasst werden müssen. Das man neuere Modelle zuerst versorgt ist verständlich, da man natürlich auch einen weiteren Anreiz für den Umstieg auf aktuelle Modelle schaffen möchte und entsprechende Besitzer der neusten Modelle dies auch einfach erwarten. Aufgrund der langen Verfügbarkeit dürfte die FRITZ!Box 7490 aber am häufigsten verbreitet sein. Somit gibt es bei der 7490 anscheinend die größte Menge wartender Kunden. Vielleicht wartet man aber auch genau deshalb das Feedback der anderen Modelle ab, um auftretende Probleme mit der ersten Version von FRITZ!OS 7 bei der 7490 gleich zu integrieren. Alles nur Vermutungen. Wer eine 7490 besitzt, muss leider noch etwas warten.

FRITZ!OS 7 - neustes Update für FRITZ!Box Router - finale Version für weitere Modelle

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Jul24

AVM: FRITZ!OS 7 – Finale Version für FRITZ!Box 7590 und 7580 verfügbar

Vor rund einer Woche haben wir noch über den sogenannten Release Candidate von FRITZ!OS 7 berichtet und jetzt ist die finale Version verfügbar. AVM startet die Auslieferung von FRITZ!OS 7 für die FRITZ!Box 7590 und 7580. Besitzer von anderen aktuellen FRITZ!Box-Modellen oder auch von der schon etwas älteren FRITZ!Box 7490, müssen sich noch ein wenig gedulden. Gerade bei der FRITZ!Box 7490 ist es aber sehr wahrscheinlich eine gewollte Verzögerung. In der Vergangenheit war schon mal eine Aktualisierung zuerst für die FRITZ!Box 7490 erschienen und erst danach für neuste FRITZ!Box 7590, was entsprechende Besitzer, die immer auf dem neusten Stand sind, natürlich nicht so gut fanden. Vielleicht sind es nur wenige Stunden und im schlechtesten Fall ein paar Tage. Also habt etwas Geduld. Besitzer einer FRITZ!Box 7590 oder 7580 müssen ggf. auch in den Einstellungen unter System und dann Update, nach einem neuen Update suchen. Die Box sucht in der Regel nur einmal täglich nach neuen Updates und erst dann sieht man diese auf der Übersichtsseite. Dann wünsche ich allen einen möglichst reibungslosen Aktualisierungsvorgang und viel Spaß mit den neuen Funktionen. Die Experten unter Euch finden die aktuellsten Dateien natürlich auch auf dem AVM FTP-Server zum manuellen Download.

Eine ausführliche Beschreibung zu den Neuerungen von FRITZ!OS 7 findet Ihr auf der AVM-Webseite. Wer Details braucht, kann z. B. ins Changelog von FRITZ!OS 7 (Link zu Version 7590) schauen. Dieses haben wir unten auch noch mal zusammengefasst.

FRITZ!OS 7 - neustes Update für FRITZ!Box Router - finale Version

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Jul17

AVM: FRITZ!OS 7 – Release Candidate für FRITZ!Box 7490, 7580 und 7590

Wir hatten schon Anfang Juni über die bevorstehende Veröffentlichung von FRITZ!OS 7 berichtet. Wenn man den Zeitplan einhält, sollte die finale Version noch in diesem Monat erscheinen. Nun hat man für die Modelle FRITZ!Box 7490, 7580 und 7590 den sogenannten Release Candidate im Laborbereich zur Verfügung gestellt. Dieser ist mit etwas Glück die letzte Testversion vor der finalen Veröffentlichung. Wer nicht mehr länger warten möchte, kann diese vermutlich sehr stabile Version mit allen neuen Funktionen also auch jetzt schon installieren. Trotzdem sollte man auf jeden Fall seine Einstellungen sichern und die Hinweise zu Laborversionen von AVM genau lesen. Mit der Verteilung des Release Candidate erhofft sich AVM natürlich auch Unterstützung durch Tests in der heimischen Umgebung mit verschiedensten Konfigurationen, die sich beim Hersteller kaum in dem Umfang nachstellen lassen. Wer also helfen möchte oder nicht länger warten möchte, findet die aktuelleste Laborfirmware hier. Die wichtigsten Neuerungen und Verbesserungen findet Ihr auch unten aufgelistet.

FRITZ!OS 7 - neustes Update für FRITZ!Box Router - Release Candidate verfügbar

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Jun07

AVM: FRITZ!OS 7 wird nächste Woche auf der CEBIT offiziell vorgestellt – Auslieferung im Juli

Besitzer einer halbwegs aktuellen FRITZ!Box erhalten in regelmäßigen Abständen immer wieder Updates, welche neben Verbesserungen auch häufig neue Funktionen mit sich bringen. In den letzten Monaten war es bei den offiziellen Updates für alle Nutzer eher ruhig. Dafür gab es wöchentlich neue Versionen im FRITZ!Labor. Dort kann man noch in der Entwicklung befindliche Updates von AVM testen. Diese Betaversionen sollte man aber möglichst nicht in produktiven Umgebungen nutzen, da immer noch Fehler auftreten können. Wir waren in den letzten Monaten auch nicht mehr so experimentierfreudig, da bei uns mit der FRITZ!Box 7490 alles absolut rund läuft. Nachdem uns die FRITZ!Box 7590 nicht wirklich überzeugen konnte, waren wir froh das mit dem älteren Modell alles bei uns wieder wie gewünscht lief.

Seit unserer eigentlich sehr verhaltenen Kritik an der FRITZ!Box 7590 und dem Ausbau des fehlenden Ausbaus im Bereich Smart Home, hat man uns vermutlich zufälligerweise aus dem Presseverteiler entfernt. Aber natürlich sind wir als grundsätzlich durchaus zufriedene AVM-Nutzer weiterhin aktuell informiert und interessiert. Heute hat AVM dann ganz offiziell FRITZ!OS 7 angekündigt und man will während der CEBIT zeigen. Für mich und vermutlich viele andere, vor allem normale Endverbraucher, ist die CEBIT schon lange kein Grund mehr nach Hannover zu reisen. Daran kann auch die Ankündigung von AVM vermutlich bei den meisten nicht ändern, da man sich die neue Version in Form von Laborversionen schon länger anschauen kann. Da aber durchaus einige nette Funktionen in FRITZ!OS 7 enthalten sein werden, interessiert es grundsätzlich sicher den einen oder anderen FRITZ!Box-Besitzer. Aktuell ist eine Verteilung für die aktuellen FRITZ!Box-Modelle wohl für Juli geplant. Genaueres wissen wir auch noch nicht. Unten haben wir die hauptsächlichen Neuerungen aus der Pressemitteilung aufgeführt. Wer es noch genauer wissen will, kann auch in die Changelogs der Laborversionen schauen, wo die meisten Änderungen schon länger bereitgestellt wurden. Je nach Modell sind nicht alle Funktionen wirklich neu, manche wie z. B. die Themen Mesh, Hotspot oder HAN FUN wurden auch „nur“ aktualisiert.

FRITZ!OS 7 - neustes Update für FRITZ!Box Router kommt im Juni

FRITZ!OS 7: Ein neues Level für FRITZ! bei Mesh, Telefonie und Smart Home

Mit einer FRITZ!Box erhalten Anwender schnelles Internet und innovative Mesh-Funktionen in einem Gerät. Das ist energie- und platzsparend und durch regelmäßige Updates wie FRITZ!OS 7 auch zukunftssicher. Alle FRITZ!-Produkte ermöglichen ein leistungsstarkes Mesh mit vielen Zugangspunkten (Multi-AP), das per Knopfdruck für jeden Bedarf erweiterbar ist. FRITZOS 7 baut diesen Komfort weiter aus und bietet viele Neuerungen und Verbesserungen in folgenden Bereichen:

1. Mehr WLAN-Performance
FRITZ!OS 7 unterstützt die WLAN-Standards 11v und 11k bei Band Steering (Idle Steering), so dass moderne WLAN-Geräte wie Smartphones von einem schnelleren Wechsel des Frequenzbandes – auch bei bestehender Verbindung – profitieren. Die neue Funktion „Zero Wait DFS“ (Dynamic Frequency Selection) verringert deutlich die Wartezeit im 5-GHz-Band und sorgt so für eine lückenlose Verbindung. Außerdem wurde die grafische Mesh-Übersicht auf der Benutzeroberfläche der FRITZ!Box um Angaben zur Verbindungsqualität von schnurloser Telefonie erweitert. Für alle FRITZ!-Produkte wird die Verfügbarkeit von FRITZ!OS-Updates angezeigt. Sind automatische Updates in der FRITZ!Box aktiviert, werden nun auch FRITZ!WLAN Repeater und Powerline-Produkte im Mesh automatisch aktualisiert.

2. Mesh Reloaded: FRITZ!Box im Mesh bringt mehr für WLAN, Telefonie und Smart Home
Mit FRITZ!OS 7 können nun mehrere FRITZ!Box-Geräte als Mesh-Repeater eingesetzt werden. Wie FRITZ!WLAN Repeater und Powerline-Geräte lassen sich weitere FRITZ!Box-Modelle einfach per Knopfdruck ins Mesh einbinden, um somit die WLAN- und Mesh-Reichweite zu vergrößern. Das Besondere: Über die weiteren FRITZ!Box-Geräte werden erstmals die Telefonie und das Smart Home von FRITZ! mesh-fähig. Alle Telefoniefunktionen der zentralen FRITZ!Box stehen für jede als Mesh Repeater integrierte FRITZ!Box und die an ihr angemeldeten DECT-Telefone zur Verfügung (Telefonie-Mesh). Auch die Smart-Home-Produkte von FRITZ! profitieren von der integrierten FRITZ!Box als Mesh-Repeater, denn nun können mehr DECT-Smart-Home-Geräte erreicht und genutzt werden (Smart-Home-Mesh).

3. Offener FRITZ! Hotspot
Mit dem neuen FRITZ!OS vereinfacht AVM die Nutzung des FRITZ! Hotspots. Anwender können nun noch leichter einstellen, ob sie Gästen einen offenen oder einen passwortgeschützten privaten WLAN-Gastzugang anbieten möchten. Beim offenen Hotspot muss kein Netzwerkschlüssel eingegeben werden. Cafés, Arztpraxen oder kleine Unternehmen sowie alle FRITZ!Box-Anwender können ihren Kunden und Gästen damit einen komfortablen Internetzugang anbieten. Ob privater oder öffentlicher WLAN-Zugang, die Gäste surfen ohne Zugriff auf das Heimnetz über ein zweites WLAN, das die FRITZ!Box bereitstellt.

4. Mehr Komfort bei Einstellungen im Smart Home
Mit FRITZ!OS 7 ist die Einrichtung neuer Smart-Home-Vorlagen möglich. Sie erlauben eine flexible Konfiguration und Steuerung mehrerer Geräte und können als Schablonen für unterschiedliche Anwendungen verwendet werden. Nutzer, die beispielsweise im Früh- und Spätdienst arbeiten, können sich jeweils eine Smart-Home-Vorlage erstellen und diese mit einem Klick wechseln. Auch Vorlagen für bestimmte Anlässe wie z. B. einen Feiertag in der Woche oder flexible Urlaubszeiten sind einfach zu realisieren. Auf der FRITZ!Box-Oberfläche sind die Vorlagen schnell eingerichtet und lassen sich über die MyFRITZ!App oder ein FRITZ!Fon besonders einfach nutzen.

5. HAN FUN: Integration von noch mehr Smart-Home-Geräten
AVM erweitert mit diesem Release die Unterstützung des HAN-FUN-Protokolls (Home Area Network FUNctional), die Erweiterung des Funkstandards DECT-ULE. Ab sofort können neben den FRITZ!DECT-Produkten auch Geräte anderer Hersteller, die HAN FUN unterstützen, direkt an der FRITZ!Box eingesetzt werden. Dazu zählen HAN-FUN-kompatible Wandtaster, Tür-Fenster-Kontakte und Bewegungsmelder wie beispielsweise die der Deutschen Telekom. In Verbindung mit einer FRITZ!Box und den Schaltsteckdosen FRITZ!DECT 200/210 lassen sich so verschiedene Einsatzszenarien realisieren. Beispielsweise signalisiert ein Bewegungssensor ein Ereignis, woraufhin über die intelligente Steckdose das Licht geschaltet wird. Damit vergrößert sich der Umfang der über die FRITZ!Box gesteuerten Anwendungen deutlich und der Einstieg ins Smart Home wird noch einfacher.

6. MyFRITZ!: Neue Berichte und mehr Informationen im Heimnetz
Mit FRITZ!OS 7 können Anwender sich neue MyFRITZ!-Berichte einfach senden lassen. Viele FRITZ!Box-Anwender nutzen MyFRITZ! (myfritz.net) für den einfachen Zugang von zuhause oder unterwegs auf Dienste der FRITZ!Box wie Anrufbeantworter, Anrufliste, FRITZ!NAS oder Smart Home. Nun können sich die Nutzer auch per E-Mail wöchentlich oder monatlich über den Zustand ihrer FRITZ!-Produkte und vorhandene Updates benachrichtigen lassen. Die Informationen zu den FRITZ!-Produkten auf MyFRITZ! wurden ebenfalls erweitert. Angaben, wie Anmeldehistorie auf MyFRITZ! mit Log-In und IP-Adresse sowie zu verwendetem Endgerät oder vorhandenen Updates, geben mehr Aufschluss über das Heimnetz und erhöhen die Sicherheit. Auch wurde die Aktivierung von MyFRITZ! deutlich vereinfacht. Mit dem neuen FRITZ!OS entfallen außerdem die Browserwarnungen beim Zugriff von unterwegs auf die FRITZ!Box. Denn ab sofort ist es möglich, dass sich FRITZ!Box von der Organisation „letsencrypt.org“ ein SSL-Zertifikat für die MyFRITZ!-Adresse ausstellen lässt.

7. Mehr Performance für FRITZ!NAS und neue Funktionen für FRITZ!Fon
Wer USB-Sticks oder -Festplatten an der FRITZ!Box nutzt, die mit dem Dateisystem NTFS formatiert sind, profitiert mit FRITZ!OS 7 von höherer Geschwindigkeit bei der Datenübertragung am FRITZ!NAS. Neues gibt es auch für das FRITZ!Fon: Bei Telefonaten wird jetzt der entsprechende Orts- oder Ländername im Display des FRITZ!Fon angezeigt und Nutzer können bis zu fünf eigene Klingeltöne hinzufügen. Außerdem ist es nun möglich, über das FRITZ!Fon ein Update der FRITZ!Box durchzuführen. Erweitert wurde auch das Schalten des WLAN-Gastzugangs oder von Smart-Home-Geräten über das FRITZ!Fon, auf Wunsch auch PIN-geschützt.

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