Jul06

AVM: FRITZ!App Smart Home – neue App für Smart Home verfügbar (iOS/Android)

Wir hatten bereits Anfang Juni über die Betaphase der neuen FRITZ!App Smart Home berichtet. AVM hat sich entschlossen, eine separate App nur für die grundlegende Steuerung der eigenen Smart Home-Komponenten zu veröffentlichen. Diese kommt nun heute öffentlich in die App Stores. Unter iOS könnt Ihr die erste finale Version bereits herunterladen. Wer mit Android unterwegs ist, sollte die App in Kürze im Google Play Store finden. Für mich persönlich kommt die App ein paar Jahre zu spät. Ja, man kann Sie als bewusst schlicht und einfach ansehen, ein paar Informationen mehr, hätten der Übersicht aber nicht geschadet. Für uns fällt die App sowieso weg, da wir diese nur im WLAN nutzen können. Bei modernen Internetanschlüssen wie z. B. Glasfaser oder Kabel ohne öffentliche IPv4, kann man die Apps von AVM leider nicht nutzen. Da sind wir dann vor Jahren bereits auf inoffizielle Lösungen für Amazon Alexa ausgewichen, die damit keine Probleme haben und die Steuerung noch weiter vereinfachen. Solltet Ihr aber nur zuhause steuern wollen oder über einen Internetanschluss mit öffentlicher IPv4 verfügen, dann kann die App vielleicht für Euch nützlich sein. Besonders vielleicht unter iOS, da es hier keine Widgets gibt wie bei der MyFRITZ!App für Android. Probiert es also bei Bedarf oder Interesse einfach mal aus.

AVM FRITZ!App Smart Home - finale Version für iOS und Android

FRITZ!App Smart Home
FRITZ!App Smart Home
Entwickler: AVM GmbH
Preis: Kostenlos
‎FRITZ!App Smart Home
‎FRITZ!App Smart Home
Entwickler: AVM GmbH
Preis: Kostenlos

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Jun02

AVM: FRITZ!App Smart Home – neue App für Smart Home im Beta-Test (iOS/Android)

Wer hier länger mitliest weiß, dass wir schon sehr lange Smart Home-Lösungen von AVM einsetzen. Ich habe gerade mal nachgeschaut, es war im Dezember 2012 als unser erstes Testexemplar der FRITZ!DECT 200 Steckdose bei uns ankam. Die Steckdosen sind nicht günstig aber gut und zuverlässig. Daran hat sich bis heute auch nichts geändert. Allerdings war irgendwann eine ziemliche Ruhe bei AVM was neue Geräte, Apps usw. anging. Dann kamen Lösungen wie Amazon Alexa und Google Home und es war noch viel einfacher seine Geräte per Sprache zu schalten, statt per Weboberfläche, Widgets der MyFRITZ!App oder den DECT-Telefonen. Leider hat man bei AVM diese Optionen der Weiterentwicklung und Aufwertung der eigenen Lösung aus meiner Sicht völlig verpasst. Bis heute gibt es keine offizielle Unterstützung für Amazon Alexa und Co. Dass es möglich ist, zeigen diverse private Entwickler mit Lösungen wie FB Smart Home. Damit kann man die Geräte problemlos per Sprache steuern und auch einige Werte (die AVM den Entwicklern zugänglich macht) abrufen. Auch unterwegs funktioniert das einwandfrei, völlig egal ob nun IPv4 oder IPv6, DSL, Glasfaser und ob mein Mobilfunkprovider oder das Netz/WLAN, in dem ich mich befinde (zum Beispiel Urlaub), auch schon IPv6 unterstützt.

So mancher Glasfaser- oder Kabelkunde ohne feste IPv4-Adresse ist bei den von AVM angebotenen Lösungen und der offiziellen Beschreibung „egal ob von zuhause oder unterwegs“ nämlich nicht berücksichtigt. Da stellt man einfach fest, es funktioniert nicht und am Ende der Beschreibung steht dann irgendwo was nach dem Motto „Betrifft nur einige wenige Internetanbieter, ist ein Problem des Anschlusses, fragen Sie Ihren Anbieter nach einer Lösung“. Die haben aber in der Regel keine bezahlbaren Lösungen für Privatkunden und man macht es sich da aus meiner Sicht bei AVM auch sehr einfach. Der Kunde soll sich selbst was basteln, einen teureren Anschluss mit fester IPv4 buchen, auf alte Internetverbindungen wie DSL setzen oder eben auf die Steuerung von unterwegs verzichten. Das nervt mich so sehr, vor allem wenn Hobby-Entwickler funktionierende Lösungen kostenfrei bereitstellen. Wir nutzen die Smart Home-Geräte von AVM weiterhin täglich über Alexa und den inoffiziellen Skill für Amazon Alexa und sind damit auch sehr zufrieden. Bei Neuanschaffungen von Smart Home-Komponenten haben wir uns in letzter Zeit dann aber häufiger für Alternativen mit direkter offizieller Alexa-Unterstützung entschieden. Obwohl sonst bei uns in der Wohnung viel von AVM ist mit FRITZ!Box, 2x Powerline, 2x AVM WLAN-Repeater, 4x FRITZ!DECT-Telefone. Bis auf zwei zum Test bereitgestellte Produkte wurden alle genannten Produkte ganz regulär gekauft. Daran sieht man, dass ich grundsätzlich durchaus ein Fan von AVM bin. Regelmäßige Updates mit mehr als nur Fehlerbehebung und verlässliche Geräte mit einer vernünftigen Benutzeroberfläche überzeugen bei AVM. Aber beim Thema Sprachassistenten oder reibungsloser Steuerung von unterwegs hat man einfach Trends verpasst. Entschuldigung für die lange Einleitung, an dieser Stelle bin ich als Kunde aber immer wieder enttäuscht von AVM.

AVM FRITZ!App Smart Home - Betatest für iOS und Android

Jetzt hat man eine Testversion einer FRITZ!App Smart Home bereitgestellt. Diese App soll sich nur um die Steuerung der Smart Home-Geräte kümmern. Viele werden jetzt denken, das geht doch schon mit der MyFRITZ!App, was auch stimmt. Dort ist das Thema ein Unterpunkt, bietet unter Android aber sogar Widgets. Die neue App soll sich nur um die Smart Home-Produkte wie Steckdosen, Thermostate, Lampen, Schalter oder Türkontakte kümmern. Einige Produkte davon sind noch nicht verfügbar und kommen erst noch. Die App sieht auf den ersten Blick nicht schlecht aus, die Informationen sind aber noch dürftig. Bei den Steckdosen sieht man keine Temperatur und auch keinen aktuellen Energieverbrauch. Wer möchte, kann die App einfach mal selbst testen. Hier kommt Ihr zur Android-Version und hier zur iOS-Version. Beachtet bitte, dass es eine erste Laborversion (Beta-Version) ist. Es können auch noch Fehler auftreten und der Funktionsumfang kann natürlich auch noch zunehmen. Wer möchte, kann sich bei der Entwicklung auch mit Wünschen einbringen. Wer eine feste IPv4 hat und gerne per offizieller Smart Home-App seine Geräte steuern will, kann die App natürlich mal testen und hat unsere Probleme vielleicht nicht.

Wie oben schon ausgeführt, kann auch diese App bei uns mit Glasfaseranschluss nur im heimischen WLAN genutzt werden oder unterwegs nur mit Mobilfunkanbietern oder fremden WLAN-Netzen mit IPv6-Unterstützung. Da schiebt einer dem anderen das Problem zu und der Kunde soll sich selbst um Lösungen bemühen. Das passt leider so gar nicht zu den sonst sehr kundenfreundlichen Lösungen von AVM. Und ganz peinlich wird es dann, wenn mehrere Hobby-Entwickler kostenlose Lösungen zaubern, die seit Jahren laufen und AVM auch nie eine wirkliche offene Stellungnahme abgibt, warum man die Themen Amazon Alexa, Google Home und IPv6 nicht wirklich lösungsorientiert im Sinne des Kunden angeht. Natürlich ist es schön, dass AVM ein System hat, welches auch völlig ohne Cloud funktioniert. Aber warum keine Option, die der Kunde optional aktivieren oder in Form eines Skills installieren kann.  Wenn IPv6 sich aber nicht bald in allen Mobilfunknetzen zum Standard entwickelt, kommen täglich neue Glasfaser- und Kabelkunden mit unserem Problem dazu. Und bis das nicht gelöst ist, kann die App für uns noch so schön und toll sein. Vor allem kommt die etwas spät für mein Empfinden. Zuhause steuere ich per Sprache mit Alexa und das mache ich mittlerweile auch unterwegs, denn dann weiß ich auch dass es dank freundlicher Hobby-Entwickler funktioniert, egal welches Mobilfunknetz oder Fremd-WLAN. Es gäbe sicher noch so einige weitere Smart Home-Geräte von AVM bei uns, wenn es da offizielle Lösungen geben würde. So kaufen wir Lampen und andere Smart Home-Komponenten derzeit häufiger von anderen Anbietern, welche die Probleme nicht haben bzw. eben offizielle Lösungen für oben genannte Probleme anbieten.

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Dez28

Amazon Alexa: Farbsteuerung für Lampen direkt in der Alexa App

Amazon fügt regelmäßig neue Optionen und Einstellungen in der Alexa App hinzu. Leider meist ohne wirkliche Hinweise auf die genauen Änderungen. Eine dieser unangekündigten Änderungen scheint aktuell die Farbsteuerung von geeigneten Lampen und Leuchten innerhalb der Alexa App. Vorher konnte man unter dem Menüpunkt  „Smart Home“ nur ein- bzw. ausschalten und dimmen. In der aktuellen Version der Alexa App findet man in den Einstellungen entsprechender Lampen jetzt unten den Punkt „Farbe“ mit dem Button „Farbe festlegen“. Darüber lassen sich bei unserem farbigen Yeelight nicht nur verschiedene Weißstufen festlegen, sondern eben auch eine Auswahl vordefinierter Farben. Je nach Lampe ist das für den einen oder anderen Anwendungszweck ggf. praktischer als über eine separate App des Herstellers der Lampe. Die Auswahl und die Einstellungen sind bisher allerdings nur auf das nötigste beschränkt und nicht so detailliert einstellbar wie über die Hersteller-App.


Unser Yeelight mussten wir bzgl. Farben anfangs über Szenen mit Alexa steuern, was sehr umständlich war. Bereits seit einigen Wochen funktionieren auch ohne Szenen die Sprachbefehle „Alexa, mache das Licht [bzw. Name des Gerätes] blau“ usw. In den Routinen steht die neue Farbwahl leider bisher noch nicht zur Verfügung. Hier muss man sich ggf. immer noch mit Szenen behelfen. Unser Yeelight hatte zwischenzeitlich mal extreme Probleme mit den Routinen, das Gerät wurde zwar in der Auswahl angezeigt aber man konnte dann keinen Befehl (an/aus) auswählen. Das war anscheinend ein temporäres Problem und seit ein paar Tagen läuft alles reibungslos. Wer seine Geräte gerne mal über die Alexa App steuert, kann also jetzt ggf. auch die Farbe bzw. den Weißton darüber einstellen. Bleibt zu hoffen, dass Amazon die App irgendwann mal komplett überarbeitet oder Optionen anbietet was die App beim Start anzeigt oder lädt. Die App ist in vielen Fällen leider sehr träge. Das liegt in Teilen sicher daran, dass aktuell Tipps, die Liste der zuletzt gesprochenen Befehle oder die aktuelle Wiedergabe in Sachen Musik und Co. geladen wird. Das ist nett, diese Informationen interessieren mich in der Regel aber nicht. Ich will lieber schnell in die Einkaufsliste oder Smart Home-Steuerung.

Auch bei der Einkaufsliste ist die App immer noch eine Zumutung, wenn die Internetverbindung nicht gut ist. Die Alexa App zeigt dann zwar gerne an, dass man problemlos auf offline arbeiten kann, was aber in der Praxis nicht der Fall ist. Oft muss man die App neu starten um die Listen anzuzeigen, was dann mit einer schlechten Verbindung ewig dauert. Hier wäre es auch schön, wenn man in solchen Fällen die App einfach mit dem letzten Stand der Liste anzeigt (gerne mit dem Hinweis – Offline  ggf. nicht aktuell). Aber das ist immer noch besser als ohne Einkaufsliste im Laden zu stehen bzw. auffällig nach besserem Empfang im Laden zu suchen. Ich weiß, dass es etliche andere Apps und Lösungen gibt um Listen zu führen, allerdings brauche ich nicht mehr als die Alexa App bietet (ggf. irgendwann mal mehrere Listen, die Funktion ist aber unterwegs). Die Liste ist aber nur hilfreich, wenn ich diese schnell und unkompliziert abrufen kann. Wenn dann bei einer schlechten Verbindung beim Start der App erst etliche andere, in dem Moment völlig uninteressante Informationen abgerufen werden, macht es einfach keinen Spaß die App zu nutzen.

‎Amazon Alexa
‎Amazon Alexa
Entwickler: AMZN Mobile LLC
Preis: Kostenlos
Amazon Alexa
Amazon Alexa
Entwickler: Amazon Mobile LLC
Preis: Kostenlos

Quelle: Caschys Blog

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