Dez05

Amazon: Echo Input Portable – offizieller Alexa-Lautsprecher mit Akku – vorerst nur für Indien

Gestern hat Amazon recht überraschend den Echo Input Portable vorgestellt. Wie der Name schon andeutet, handelt es sich um ein neues offizielles Mitglieder der Amazon Echo-Familie mit integriertem Akku. Die Idee ist nicht neu, es gab früher schon mal den Echo Tap, welcher es nie offiziell nach Deutschland geschafft hat und mittlerweile auch nicht mehr im Programm ist. Es gibt natürlich einige Möglichkeiten um einen Echo Dot oder auch den normalen Echo mit einem Akku nachzurüsten. Hier findet man etliche Lösungen zum Nachrüsten bei Amazon. Während diese zusätzlichen Akkus meist sehr hässlich waren, gibt es vor allem für den Echo Dot mittlerweile sehr ansprechende Lösungen. Damit kann man dann seinen Echo auch mal mit in den Garten nehmen oder eben irgendwohin, wo es keine Steckdose in der Nähe gibt. Die Nachrüstlösungen sprechen von bis zu 6-12 Stunden Musikhören. Wer jetzt hofft, dass es im Stand-by deutlich längere Zeit gibt, wird enttäuscht. Auch da kommt man nur geringfügig weiter.

Der jetzt vorgestellte Echo Input Portable verspricht bis zu 10 Stunden Musik oder eben 11 Stunden im Stand-by. Der Akku hat eine Kapazität von 4800 mAh und der Echo Input Portable wiegt rund 450 Gramm. Leider ist das Gerät zumindest aktuell nur in Indien angekündigt worden und bereits vorbestellbar.

Amazon Echo Lautsprecher mit Akku - Echo Input Portable

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Jan18

Tschüss Windows Phone oder auch Windows 10 Mobile – schön war es zum Schluss leider nicht mehr

Wer hier häufiger vorbeischaut oder mich persönlich kennt, weiß, dass ich lange Zeit großer Fan von Windows Phone war und die Kacheln wirklich mag. Bereits im Jahr 2008 startete ich mit einem Smartphone auf Windowsbasis (damals noch Windows Mobile 6.x). Das war für die damalige Zeit ein tolles Smartphone aber die Software war noch alles andere als ausgereift. Im Jahr 2012 wagte ich dann mit dem HTC Radar und Windows Phone 7.5 einen neuen Versuch. Damit war ich im Großen und Ganzen auch sehr zufrieden. Ich brauchte noch nie ein Smartphone mit riesiger Leistung. Ich telefoniere eher selten und habe fast immer ein iPad zur Hand. Somit brauchte ich kein Smartphone mit riesiger Leistung oder Ausstattung.

Nach der guten Erfahrung mit dem HTC Radar kam dann irgendwann die Übernahme von Nokia seitens Microsoft. Da ich früher auch großer Nokia-Fan war und Windows Phone mochte, habe ich mir gleich das erste Lumia von Microsoft zugelegt. Das Microsoft Lumia 535 mit Windows Phone 8.1 war wieder ein sehr einfaches Smartphone aber für mich vollkommen ausreichend. Alles lief flüssig und meine Ansprüche waren wie gesagt auch nicht so hoch. Dann freute man sich irgendwann auf die mobile Version von Windows 10. Die Freude war aber nicht von langer Dauer. Mit der Umstellung auf Windows 10 fingen bei meinem Microsoft Lumia 535 die Probleme an. Updates wurden nicht installiert, die SD-Karte wurde nicht mehr richtig erkannt, das Handy startete ungewollt neu, die Toucheingabe und der Bildschirm spielten verrückt uvm. Zuerst dacht ich es läge an meinem Telefon, schnell fand man aber auch andere betroffene Personen. Und auch Anwender von den Spitzenmodellen wie dem Microsoft Lumia 950 klagten über teils ähnliche Probleme. Irgendwann wurden Webseiten im Browser nicht mehr richtig dargestellt (riesige Schriften), Nachrichten kamen einfach nicht an und andere Späße. Auch einer der wichtigen Pluspunkte wie die kostenlose Navigationslösung HERE Drive, verlor zuerst ihre Exklusivität auf Windows Phone, was nicht schlimm gewesen ist, aber später wurde die App dann für Windows 10 Mobile komplett eingestellt.

Da war für mich dann klar, dass über kurz oder lang ein neues Smartphone her musste. Da ich nicht auf ein Smartphone angewiesen bin, dauerte es bei mir etwas länger. Als Microsoft sich dann selbst vom Thema Smartphones verabschiedete und die eigenen Geräte aus dem Shop nahm, wurde es Zeit. Ja, vielleicht kommt irgendwann ein Surface Phone aber ich möchte jetzt wieder ein funktionierendes und zuverlässiges Smartphone.

Der Weihnachtsmann hat mein Gefluche gehört und war es leid. So gab es zu Weihnachten ein Huawei P9 Lite. Android? Ja, richtig. Ich war in den Jahren zuvor kein großer Fan von Android und habe da gerne auch mal gelästert. Zwischendurch habe ich es noch mal mit einem Google Nexus 10-Tablet versucht, aber wir wurden nicht warm. Das Android-Tablet war deutlich leistungsfähiger als mein damaliges iPad aber der Funke sprang nicht über. Mein iPad wurde dann wieder auf die nächste Version aktualisiert und es war mein Tablet und ist es auch bis heute noch. Warum dann kein iPhone? Weil es mir schlicht zu teuer ist. Damit meine ich jetzt noch nicht mal Preis\Leistung, sondern für meinen Bedarf. Für das iPad welches ich täglich mehrere Stunden nutze, habe ich gerne tief in die Tasche gegriffen. Für ein Smartphone, welches ich nur seltener nutze, war es mir einfach zu viel und eine wirklich kleine Version gibt es ja nicht. Das iPhone SE ist da preislich auch keine Option und ein „altes“ Modell sollte es dann auch nicht sein. Selbst diese liegen ja noch deutlich über dem was jetzt z. B. so ein Huawei P9 Lite kostet.

Also musste ich mich mit Android anfreunden. Nach etwas mehr als drei Wochen kann ich sagen, dass es auch sehr gut funktioniert. Nicht zuletzt aber auch wegen EMUI, der hauseigenen Benutzeroberfläche von Huawei. Da findet man sich schnell zurecht und die Optik gefällt mir ebenso. Natürlich ist nicht alles sofort perfekt, vor allem wenn man vorher mit allem von E-Mail über Cloud bis Kalender bei Microsoft zuhause war. Auch als Besitzer einer Xbox passte das mit einem Account für alles sehr gut. Natürlich gab es für den Blog hier auch ein Google-Konto, dieser war aber nur für die Dienste rund um Webseiten (Analytics, Adsense, Webmaster Tools) oder Google+. Ich hatte nie eine private GMail-Adresse, keinen Google Kalender und habe auch Google Drive nie produktiv genutzt. Für das neue Smartphone musste ich dann ein neues Google Konto anlegen. Soweit auch kein Problem aber eine GMail-Adresse brauche ich nicht wirklich. Da bleibe ich bei Microsoft, einfach weil ich die Adresse jetzt auch viele Jahre nutze. Den Kalender habe ich nun auf Google umstellt, da hier z. B. die Kompatibilität zum seit einiger Zeit im Haushalt befindlichen Amazon Echo gegeben ist.

Auf dem Windows Phone habe ich bis auf wenige Ausnahmen nie Apps vermisst, obwohl das immer viele als größten Kritikpunkt des Betriebssystems hatten. Ist wohl auch immer eine Frage der Perspektive. Auf meinem iPad habe ich etliche Apps installiert, regelmäßig nutze ich aber nur wenige. Ähnlich sieht es jetzt auf dem Huawei P9 Lite aus. Zum einen hat der Spieltrieb mich natürlich alles mögliche ausprobieren lassen. Aber auch nach der Spielphase mit dem Smartphone werden mehr Apps installiert sein als auf dem Windows Phone. Sachen die ich früher nicht vermisst habe, jetzt aber gerne nutze. Einige davon sorgen auch dafür, dass ich mein iPad weniger in die Hand nehme. Mal sehen wie es sich in Zukunft entwickelt mit mir und Android. Direkt vergleichen kann man das Huawei P9 Lite natürlich nicht mit dem einfachen Microsoft Lumia 535, das ich hatte. Aber nach knapp einem Jahr mit dem Lumia 535 und Windows auf dem Smartphone, habe ich meine Meinung geändert. Habe ich nach den ersten Erfahrungen mit dem Lumia 535 dazu geraten, dass man Windows Phone oder jetzt Windows 10 Mobile eine Chance geben soll, so kann man heute nur noch abraten. Wenn sich der Hersteller Microsoft selbst schon vom Bereich Smartphones zurückzieht, darf man einfach nicht mehr viel erwarten. Schade, ohne die ganzen Probleme bei Updates, einer größeren App- und Geräteauswahl hätte das zumindest eine Alternative zu Android und iOS sein können. Warten wir mal ab, ob Microsoft da irgendwann noch mal zurück möchte. Aber man sollte sich vielleicht wirklich besser auf die Tablets, PCs und die Xbox-Konsolen konzentrieren.

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Jan12

Amazon: Jabra Solemate mini – tragbarer Bluetooth-Lausprecher für 39,90 Euro

Amazon hat heute wieder einige Produkte von Jabra in den Tagesangeboten. Amazon selbst spricht von bis zu 60% Rabatt, bezieht sich dabei aber nicht auf Preisvergleiche, sondern die regulären Verkaufspreise. Trotzdem sind einige Produkte wie z. B. der Jabra Solemate Mini, ein tragbarer und sehr kompakter Bluetooth-Lautsprecher sehr günstig. Mit 39,90 Euro liegt man rund 20 Euro unter sonstigen Angeboten von bekannten Händlern. Den Jabra Solemate Mini hatten wir auch schon im Test. Alternativ gibt es in dem aktuellen Angebot auch die Variante ohne „mini“. Der Jabra Solemate ist etwas größer, hat dafür aber auch den etwas besseren Klang. Auch hier findet Ihr einen Testbericht bei uns. Hier lassen sich aktuell zumindest 10 Euro sparen (kostet 65,90 Euro). Mit beiden Geräten kann man aus unserer Sicht wenig falsch machen. Weiterhin gibt es auch noch einige reduzierte Kopfhörer von Jabra in der Aktion (In-Ear, One-Ear und Over-Ear). Schaut Euch bei Interesse mal um. Die Angebotspreise gelten nur heute bzw. solange der Vorrat reicht.

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Link: Amazon – Jabra Solemate mini – tragbarer Bluetooth-Lausprecher für 39,90 Euro

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Nov05

Test: Jabra Solemate – tragbarer Bluetooth-Lautsprecher

Testbericht Jabra Solemate - portabler Bluetooth LautsprecherHeute möchten wir Euch Jabra Solemate, einen kleinen kompakten, tragbaren Bluetooth-Lautsprecher vorstellen, den wir in den letzten Wochen getestet haben. Der Hersteller selbst nennt das Gerät „The Ultimate Portable Speaker“, was ja durchaus hohe Erwartungen weckt. Jabra hat den mobilen Lautsprecher auf eine Zielgruppe ausgerichtet, die unabhängig sein will und an jedem Ort, gern auch mal laut und in einer Gruppe Musik hört oder Filme mit mehr Sound als vom Notebook oder Tablet gucken will. Auch als Freisprechanlage zum Telefonieren soll der Solemate-Lautsprecher einsatzfähig sein. Verbunden wird das Gerät alternativ per Bluetooth, Micro-USB oder 3,5mm-Audiokabel mit einem Smartphone, Tablet, Notebook oder MP3-Player. Wir haben uns den Jabra Solemate Lautsprecher näher angeschaut und präsentieren Euch heute unser Testergebnis.

Vorab aber noch die technischen Details:

  • Verbindung per Bluetooth 3.0 (bis zu 10m Entfernung zur Tonquelle), Micro-USB oder 3,5mm-Audiokabel
  • Maße: 172x64x70mm
  • Gewicht: 610g
  • Standby-Zeit bis zum 40 Tagen
  • bis zu 8h Musikwiedergabe
  • 3 nach vorn gerichtete Lautsprecher (2 akustische Hochtöner und ein 1 Subwoofer), ein passiver Bassstrahler
  • Auto-Pairing

Jabra Solemate ausgepackt – der optische Eindruck

Jabra Solemate - ErfahrungsberichtBezüglich der Verpackung haben wir schon bei den vorherigen Jabra-Testobjekten Jabra Wave und Jabra Freeway festgestellt, dass der Hersteller viel Wert auf Design legt. So kommt der Jabra Solemate in einer durchsichtigen, stabilen Plastikbox mit asymmetrischen Akzenten daher, die sofort den Blick auf das eigentliche Geräte freigeben. Darunter versteckt findet sich das Zubehör, nämlich das Netzteil, das Micro-USB-Kabel, die spezielle Transporttasche, sowie eine Mini-Gebrauchsanweisung. Das 3,5mm-Audiokabel hat Jabra praktischerweise an der Unterseite des Lautsprechers verstaut, so dass man es immer griffbereit dabei hat. Wer mit der Mini-Gebrauchsanweisung nicht zurecht kommt und mehr Infos benötigt, findet online eine ausführliche Gebrauchsanweisung.

Den Solemate Lautsprecher gibt es in schwarz oder weiß, wir hatten einen weißen im Test. Wenn man das Gerät ausgepackt, merkt man schon die 610g Gewicht, die dem Lautsprecher einen wertigen Eindruck verleihen. Der Jabra Solemate Lautsprecher steht auf einer dicken Profil-Gummisohle, die ihm eine gute Standfestigkeit verleiht und vermutlich für den Namen Solemate Pate gestanden hat.

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Okt05

Jabra Solemate Bluetooth-Lautsprecher – unser nächster Testkandidat

Update: Der komplette Testbericht ist nun online.

Unser neustes Testobjekt ist das Jabra Solemate. Es handelt sich dabei um einen kompakten tragbaren Lautsprecher. Jabra selbst nennt das Gerät „The Ultimate Portable Speaker“. Der Lautsprecher kann per Bluetooth mit Smartphones, Tablets, MP3-Playern und Notebooks verbunden werden, um darüber Musik zu hören oder Telefonate zu führen. Der Lautsprecher ist gerade mal 172mm x 64mm x 70mm groß und wiegt 610 Gramm. Er soll in- und outdoor verwendbar sein und die Produktbeschreibung verspricht eine sehr gute Klangqualität durch die drei in der Front verbauten Lautsprecher. Zudem sollen acht Stunden non-stopp Musikhören möglich sein.

Hier findet Ihr schon mal ein Foto von unserem Testgerät, das auf den ersten Blick einen sehr robusten Eindruck macht. Der optische Eindruck ist insbesondere geprägt durch die „Schuhsohle“ an der Unterseite des Lautsprechers, die dem Gerät einen stabilen Stand verleiht und auch für die Namensgebung (sole = Sohle) verantwortlich zu sein scheint. Natürlich konnten wir nicht umhin, den Jabra Solemate – Lautsprecher nach dem Auspacken kurz schon einmal anzuschließen. Was wir hörten, klang schon mal gut. Die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers liegt aber auch bei 179 EUR. Bei amazon z.B. kann man es aktuell (10/2012) für etwa 145 EUR bekommen.
Wir werden uns in nächster Zeit ausgiebig mit dem Gerät beschäftigen und Euch über unser Testergebnis auf dem Laufenden halten. Über die technische Details könnt Ihr Euch gerne schon mal beim Hersteller Jabra oder auch bei amazon informieren.

tragbarer Bluetooth - Lautsprecher - Jabra Solemate

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