Feb15

Amazfit GTS Smartwatch von Huami (Xiaomi) – unser nächster Testkandidat

Bereits seit Weihnachten schmückt nun eine Amazfit GTS Smartwatch mein Handgelenk. Die Uhr wird auch häufig als Xiaomi Amazfit GTS bezeichnet, der eigentliche Hersteller ist aber Huami unter der Marke Amazfit. Xiaomi gehört zwar zu den Investoren von Huami / Amazfit und hat viele der Xiaomi-Fitnessbänder und Smartwatches dort produzieren lassen, es gibt aber noch andere Investoren. Es gibt da sicherlich starke Verbindungen aber genau genommen ist die Amazfit GTS kein Xiaomi-Produkt. Da Xiaomi hierzulande schon länger bekannt ist und sich die zu den Smartwatches bzw. Fitnessbändern gehörenden Apps die gleiche App-Basis teilen, funktioniert für einige Händler der Absatz mit dem Hinweis Xiaomi vielleicht besser. Wer vorher wie wir, schon mal ein Xiaomi Mi Band oder auch eine Amazfit Bip hatte, wird sich gleich zuhause fühlen. Die Amazfit-App war auch die Grundlage für die Xiaomi Mi Fit-App. Leider kann die Amazfit GTS aber derzeit nicht in der Mi Fit-App angemeldet werden, sondern nur über die Amazfit-App, die sich aber sehr ähnelt. Es gibt in der Amazfit-App auch die Möglichkeit sich mit einem ggf. vorhandenen Mi Fit-Konto anzumelden, bei uns hat das allerdings leider nicht geklappt.

Huami Amazfit GTS Smartwatch (Xiaomi) - Unser aktueller Testkandidat

Das geht aber jetzt schon viel zu sehr ins Detail. Angefangen hat bei mir alles mit einem Xiaomi Mi Band (damals noch Mi Band 2 – heute sind wir bei Version 4). Danach wechselte ich dann zur Amazfit Bip Smartwatch, mit der ich sehr zufrieden war. Die unglaubliche Akkulaufzeit von bis zu 4 Wochen erkaufte man sich durch ein sehr einfaches Display, welches dafür aber immer, auch ohne Knopfdruck, ablesbar war (Always-on-Display), wie eine reguläre Uhr eben auch. Es gab auch auch einige Ziffernblätter (Watchfaces) für die Amazfit Bip, bei denen ohne die aktivierte Hintergundbeleuchtung das einfache Display gar nicht so stark auffiel. Bei genauerem Hinsehen oder mit aktivierter Hintergrundbeleuchtung fielen dann aber das einfache Display und die eingeschränkten Farben auf. Das Display war auch deutlich kleiner als das Gehäuse der Smartwatch und eher grau im Hintergrund als Schwarz. Aber ansonsten war und ist die Amazfit Bip Smartwatch für mich immer noch ein sehr guter Einstieg in Sachen Smartwatch, wenn es nicht um ein Statussymbol geht.

Die Amazfit GTS spricht nun eine Zielgruppe an, die sich ein deutlich besseres und schärferes Display wünscht. Mit einer Pixeldichte von 341 ppi bei einer Größe von 1,65 Zoll und einer Auflösung von 348 x 442 Pixeln muss sich das AMOLED-Display auch nicht vor der deutlich teureren Konkurrenz verstecken. Das Display liefert ein sattes Schwarz und fügt sich scheinbar nahtlos in das Gehäuse ein. Nur mit ausgeschaltetem Display und einem sehr schrägen Blickwinkel erkennt man den vergleichsweise dünnen Rand zur Gehäuseaußenseite. Bis zu 14 Tage Akkulaufzeit sind realistisch möglich, wenn der erste Spieltrieb vorbei ist und man nicht täglich Sport macht oder hunderte Benachrichtigungen auf der Smartwatch empfängt. Durch Deaktivieren gewisser Funktionen kann man das auch noch weiter verlängern. Anderseits gibt es aber auch Funktionen wie die optionale Always-On-Anzeige, die durchaus den Akku schneller leeren. Aber selbst sehr aktive Sportler sollten mindestens 2-3 Tage mit der Uhr unabhängig agieren können. Klar, das ist deutlich weniger als bei der Amazit Bip, dafür ist die neue Smartwatch auch schöner und insgesamt leistungsfähiger. Sie ist auch wasserdicht (5 ATM). Zwölf verschiedene Sportmodi gibt es aktuell inkl. GPS-Modul und die Herzfrequenz wird überwacht, auf Wunsch auch dauerhaft. Eurer Schlafverhalten könnt Ihr auch überwachen. Die Zifferblätter lassen sich beliebig austauschen, zwei der vorinstallierten Watchfaches können sogar noch individuell konfiguriert werden mit einer Art kleiner Widgets. Über die Amazfit-App oder auch Dritt-Apps erhält man eine riesige Auswahl an Watchfaces.

Bei der Amazfit GTS wurde sehr häufig von einem Apple Watch-Klon gesprochen. Eine Ähnlichkeit ist nicht von der Hand zu weisen aber was das Gehäuse angeht, sieht man auch kaum einen Unterschied zur älteren Amazfit Bip. Auch bei normalen Uhren ähneln sich die Modelle unterschiedlicher Hersteller immer, soviel Spielraum gibt es da einfach nicht. Natürlich gibt es auch runde Smartwatches von Amazfit, dies ist aber Geschmackssache. Wenn man als Zifferblatt sowieso nur eine Analogansicht mit Zeigern nutzen möchte, dann geht das natürlich auch. Aber ansonsten ist ein eckiges Display für Digitalanzeigen, Nachrichten usw. aus meiner Sicht praktischer. Also ja, es wird Leute geben, die glauben ihr hättet eine Apple Watch am Arm. Im Vergleich zur Amazfit Bip verrät auch das aktivierte Display nicht sofort, dass es keine Uhr aus dem Hause Apple ist. Schaut man sich das Gehäuse genauer an und kennt die Position und das Aussehen der seitlichen Krone (Bedienelement – Digital Crown/Home-Taste) einer Apple Watch, dann ist schnell klar, dass es keine ist. Aber wir reden hier über eine Smartwatch, die derzeit rund 110-120 Euro kostet. Sie kann sicher in einigen Belangen nicht mit einer Apple Watch konkurrieren, aber für mich ist es z. B. aktuell mehr, als ich wirklich brauche. Und ich bin im Gegensatz zur Apple Watch unabhängig in Sachen Betriebssystem meines Smartphones. Die Amazfit-App gibt es sowohl für Android als auch iOS.

Wie gesagt war es ein (gewünschtes) Weihnachtsgeschenk, welches ich mir jetzt nach ein paar Wochen jederzeit wieder wünschen oder natürlich auch kaufen würde.

In den nächsten Wochen werde ich noch mal deutlich genauer auf die Eigenschaften und Funktionen der Amazfit GTS eingehen. Falls Ihr Fragen zur Huami Amazfit GTS habt, schreibt uns diese gerne unten in die Kommentare. Wir versuchen Eure Fragen zu beantworten, bzw. im kommenden Testbericht zu berücksichtigen.

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Nov12

Test: FRITZ!Fon C6 – schnurloses DECT-Telefon von AVM

Wie bereits in den Vorberichten angekündigt, haben wir in den letzten Wochen das neuste schnurlose DECT-Telefon von AVM mit dem Namen FRITZ!Fon C6 getestet. Dieses wurde im August 2018 vorgestellt, es hat jetzt aber über ein Jahr gedauert, bis vom neusten Modell wirklich die ersten Geräte im Handel verfügbar waren. Wer bereits ein FRITZ!Fon MT-F, FRITZ!Fon C4 oder C5 nutzt, wird im Testbericht auch einige Vergleiche finden, da wir diese drei früheren Modelle auch immer noch einsetzen. Für Neueinsteiger in Sachen FRITZ!Fon sei gesagt, dass diese DECT-Telefone nur in Verbindung mit einer passenden FRITZ!Box wirklich Sinn machen. Wer keine FRITZ!Box nutzt und auch keine Anschaffung plant, braucht das Telefon aus unserer Sicht nicht in Betracht zu ziehen (obwohl die Grundfunktionen mit anderer Basisstation möglich wären). Wer aber eine der FRITZ!Box-Modelle mit DECT-Funktion hat und das sind mittlerweile sehr viele Modelle, bekommt diverse Vorteile gegenüber einem üblichen schnurlosen Telefon. Nun wollen wir aber einfach mal der Reihe nach die wichtigsten Punkte durchgehen und von unseren Erfahrungen in Verbindung mit unserer immer noch im Einsatz befindlichen FRITZ!Box 7490 berichten. Die DECT-Telefone von AVM können natürlich auch z. B. mit der neueren FRITZ!Box 7590 genutzt werden. Uns überzeugte das neuste Modell der FRITZ!Box in einem Test kurz nach Release nicht vollständig und so sind wir bei der FRITZ!Box 7490 geblieben. Falls Ihr ein anderes Modell einsetzt, schaut einfach mal in die Produktliste bei AVM. Geeignete FRITZ!Boxen sind dort mit einem gelben DECT-Hinweis versehen.

Testbericht FRITZ!FON C6 von AVM - neues DECT Schnurlostelefon

Lieferumfang / Optik / Einrichtung

In der Verpackung findet man das DECT-Telefon selbst, die Ladeschale mit fest verbundenem Netzteil und eine Kurzanleitung. Für manchen könnte die Anleitung sicher etwas länger sein, wir finden diese aber völlig ausreichend. Da AVM per Firmware-Updates häufiger Änderungen an der Oberfläche oder auch Ergänzungen und Optimierungen von Funktionen vornimmt, wäre diese nicht sonderlich lange aktuell und das Papier kann man auch der Umwelt zuliebe sparen. Daher macht der Verweis auf die PDF-Version deutlich mehr Sinn. In diesem Handbuch zum FRITZ!Fon C6 findet man dann wesentlich ausführlichere Informationen zur erweiterten Einrichtung und den möglichen Funktionen.

Während der Vorgänger, das FRITZ!Fon C5 in Schwarz daher kam, ist das FRITZ!Fon C6 wieder komplett in Weiß mit einigen silbernen Akzenten gehalten und geht damit optisch wieder Richtung des FRITZ!Fon C4. Hier ist es natürlich Geschmackssache, was einem besser gefällt. Im Vergleich zum Fritz!Fon C4 wirkt das C6 auf uns aber nochmal moderner und auch hochwertiger, wenn es auch nur Details sind. Das C5 war etwas länger als das C4 und das C6 ist noch mal minimal gewachsen. Das FRITZ!Fon C5 war etwas dünner (flacher) als das C4 und das ist auch im Vergleich zum neuen FRITZ!Fon C6 noch zutreffend. Das FRITZ!Fon C6 hat an der linken Gehäuseseite einen Anschluss für einen Kopfhörer bzw. ein Headset. Dieser Anschluss ist mit einer flexiblen Gummiabdeckung geschützt. Diese verbleibt auch bei der Nutzung am Gehäuse, man muss auf diese also nicht aufpassen oder sie immer wieder rein und raus machen. Beim FRITZ!Fon C5 war der Kopfhöreranschluss oben, beim C4 auch seitlich aber auf der rechten Seite. Wir nutzen den Anschluss nicht und können so schwer sagen, ob die neue Position jetzt Vorteile hat. Die Abdeckung kann sicher nicht schaden, wenn diese auch bei häufiger Nutzung noch so perfekt sitzt und hält wie jetzt.

FRITZ!Fon C6 Erfahrungsbericht - Fotos Rückseite, Ladestation und Netzteil

Während das Fritz!Fon C5 eher gradliniger und eckiger daher kann, ist beim FRITZ!Fon C6 alles wieder etwas runder. Beim FRITZ!Fon C6 gibt es wieder die beiden Lautstärketasten an der rechten Gehäuseseite. Diese Tasten gab es beim C4 oder MT-F so nicht, sondern hier wurde das mit der normalen Tastatur auf der Vorderseite gelöst. Ich habe bisher nur selten die Lautstärke verstellen wollen oder müssen, von daher habe ich die Tasten früher nicht vermisst und bei den neuen Geräte kaum genutzt. Wer aber vielleicht das Telefon immer mitnimmt und sich in Umgebungen mit stark unterschiedlichen Lautstärken bewegt, freut sich vielleicht über die Tasten. Die Verarbeitung des FRITZ!Fon C6 ist aus meiner Sicht wieder einwandfrei. Man setzt zwar bei den Materialien ausschließlich auf Kunststoff, das Telefon wirkt aber trotzdem wertig. Das FRITZ!Fon C6 ist für mich persönlich auch das Schönste der vier Modelle. Beim FRITZ!Fon C5 fand ich persönlich die glänzenden Gehäuseteile des Telefons und der Ladeschale nicht so optimal. Beim FRITZ!Fon C6 hat man komplett matte Oberflächen am Gerät, was mir gut gefällt. An der deutlich kleineren Ladeschale glänzt es seitlich aber auch etwas. Die geringeren Abmessungen der Ladeschale wurden vermutlich auch durch den Verzicht auf einen Anschluss für das Netzteil erreicht. Dieses ist fest mit der Ladeschale verbunden. Spontan hätte ich jetzt gesagt, dass ein einzelnes Netzteil schöner wäre, aber im Alltag hat das jetzt nicht gestört. Und bisher musste ich noch an keinem der anderen drei Vorgänger jemals das Netzteil tauschen. Falls jemand die Ladeschale gerne auch mal ohne Netzteil irgendwo nur als Halterung hingestellt hat, dann könnte das feste Netzteil stören. Dafür nimmt die Ladeschale selbst weniger Platz auf dem Schreibtisch ein und ist deutlich flacher. Kompatibel ist die neue Ladeschale leider mit keinem der Vorgänger, die Anschlüsse sind unten anders positioniert. Trotz der geringeren Größe steht die Ladeschale aber fest auf dem Schreibtisch und das FRITZ!Fon C6 lässt sich auch ohne großes Hinsehen einfach in die Ladeschale legen und sitzt dort genau so gut wie bei den zwei Vorgängern.

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Okt03

FRITZ!Fon C6 – neustes schnurloses DECT-Telefon von AVM – unser nächster Testkandidat

Update: Der vollständige Testbericht zum FRITZ!Fon C6 ist jetzt online.

Ursprünglicher Beitrag:

Wir haben bereits letztes Jahr im August über die Vorstellung des FRITZ!Fon C6 berichtet. Eigentlich sollte es dann auch schon letztes Jahr in den Handel kommen, was sich aber deutlich verzögert hat. Erst im September diesen Jahres war das neuste schnurlose DECT-Telefon von AVM dann wirklich verfügbar. Wir haben vor rund zwei Wochen unser Testgerät erhalten und setzten es nun im Alltag als Ersatz zu unserem bisherigen FRITZ!Fon C5 ein. Da wir zwischenzeitlich im Urlaub waren, kommt es erst jetzt richtig zu Einsatz. Wenn man rein die technischen Daten vergleicht, findet man keine großen Unterschiede zum Vorgänger. Wirkliche Verbesserungen soll es in Sachen Ergonomie und bei der Akkulaufzeit geben. Hier wirbt AVM mit einer deutlich höheren Gesprächszeit von 16 Stunden (statt 10 Stunden beim C5), die Stand-by-Zeit ist mit bis zu 12 Tagen allerdings identisch.

FRITZ!Fon C6 - Testkandidat - DECT-Telefon - neuste Version 2019 von AVM

Da wir das FRITZ!FON C6 jetzt haben, lässt sich der Punkt der höheren Gesprächszeit auch leicht erklären. In den Vorgängern wurde ein Akku mit 750 mAh verwendet und im FRITZ!Fon C6 findet man einen Akku 1000 mAh. Dass sich die Optik des neuen FRITZ!Fon C6 farblich und auch von der Form wieder eher am FRITZ!Fon C4 als C5 orientiert, ist natürlich Geschmackssache. Ich persönlich war da schon immer flexibel und fand beide Varianten gut. Nach ein paar Tagen mit dem FRITZ!Fon C6 kann ich auch schon mal vorweg nehmen, dass es für mich aktuell auch optisch und ergonomisch wirklich die beste Wahl ist. Es sind im Grunde nur kleinere Dinge die am Design verändert wurden, wie eine bessere Lösung beim Fach für den Akku, eine schickere Tastatur oder auch die integrierte Abdeckung für den jetzt wieder seitlichen Kopfhöreranschluss. Die Formen sind wieder deutlich runder als bei dem FRITZ!Fon C5. Bei den verwendeten Materialien handelt es sich immer noch um Kunststoff wie bei den Vorgängern, es wirkt aber optisch und auch in der Hand hochwertiger. Bisher bin ich daher sehr zufrieden mit dem neusten DECT-Telefon von AVM. In den nächsten Wochen werde ich dann noch mal genauer schauen, ob sich dieser Eindruck auch nach längerer Nutzungszeit festigt und ob sich noch weitere Stärken oder auch vielleicht auch Schwächen im Vergleich zu den Vorgängern zeigen. Aktuell nutzen wie in unserem Haushalt dann die letzten vier Generationen mit dem FRITZ!Fon C5, C4 und MT-F. Somit können wir sehr gut die Entwicklung der Telefone über die Jahre beobachten und vergleichen.

Falls Ihr Fragen zum FRITZ!Fon C6 habt, schreibt uns diese gerne unten in die Kommentare. Wir versuchen Eure Fragen zu beantworten, bzw. im Testbericht zu berücksichtigen. Mittlerweile ist das FRITZ!Fon C6 auch bei allen gängigen Anbietern, wie z. B. Amazon und weiteren Händlern sofort lieferbar. Auch der offizielle Preis von 79 Euro wird teilweise schon deutlich unterboten und somit ist das neuste Modell auch nur 10-15 Euro teurer als seine Vorgänger. Die lagen offiziell auch bei 79 €, haben sich aber aktuell so bei 50-55 € eingependelt. Sofern man also kein Schnäppchenangebot für einen der Vorgänger bekommt und kein Problem mit dem hellen Gehäuse hat, sollte man nach aktuellen Stand zum neusten Modell greifen. Funktional sind keine Unterschiede zu den Vorgängermodellen zu erwarten.

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Aug20

Test: Amazon Echo Show 5 – Alexa mit Bildschirm zum kleinen Preis ausprobiert

Es war Ende Mai als Amazon plötzlich den Echo Show 5 vorstellte und diesen dann rund einen Monat später auch bereits zur Auslieferung ankündigte. Grundsätzlich sind Echo-Geräte mit Bildschirm jetzt nichts wirklich Neues, bereits Ende 2017 startete bei uns der erste Echo Show (7 Zoll). Mit Preisen jenseits der 200 €-Marke war das Gerät aber für viele uninteressant. Auch die Größe war für ein 7 Zoll-Display durchaus als klobig zu bezeichnen. Die zweite Generation des Echo Show brachte es dann schon auf ein 10 Zoll-Display, der Preis lag immer noch deutlich über 200 €.

Dann kam der Echo Spot, der deutlich kompakter war und mit einen offiziellen Startpreis vom 129,99 € auch günstiger. Das Gerät fand sicher mehr Abnehmer, aber so richtig überzeugend war das runde 2,5 Zoll Display dann auch nicht. Auch die Vorteile durch das Display hielten sich noch stark in Grenzen. Im Vergleich zu den Geräten ohne Bildschirm waren die Echo Show- und Echo Spot-Geräte eher Ladenhüter. Auch wir nutzen diverse Amazon Echos in unserer Wohnung aber keines der Geräte mit Bildschirm konnte uns bisher überzeugen. Dann kam wie gesagt im Mai plötzlich der Echo Show 5 zu einem wirklich angemessenen Preis von regulär 89,99 € auf den Markt. Da habe ich schon mehrfach überlegt, ob ich zugreifen soll.

Amazon Echo Show 5 im Test - Welche Vorteile bringt der Bildschirm mit Alexa?

Dann kam der Prime Day 2019 und der Echo Show 5 wurde kurzzeitig auf 59,99 € gesenkt und durch einen der vielen Amazon-Gutscheine kamen wir dann auf einen Preis von 49,99 €. Da gab es dann wenig zu überlegen und der Echo Show 5 landete im Warenkorb. Jetzt steht das gute Stück derzeit auf meinem Schreibtisch im Arbeitszimmer und wird täglich genutzt. Wer jetzt wegen den Fotos ins Grübeln kommt – nein, mein Arbeitszimmer ist nicht die Terrasse oder die Küche, da konnten einfach nur bessere Fotos gemacht werden. Vorstellen könnte ich mir aber auch einen Einsatz in der Küche oder auch im Schlafzimmer als Wecker.

Amazon Echo Show 5 neben Amazon Echo (2.Gen) und Echo (1.Gen)

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Jan30

Test: Amazon Smart Plug – WLAN-Steckdose für Amazon Alexa

Zugegeben, die Amazon Smart Plug (WLAN-Steckdose) ist nicht mehr wirklich neu. Wir haben uns während der letzen Cyber Monday Woche eine dieser Steckdosen gesichert aber erst vor ein paar Tagen wirklich ausprobiert und seit dem im täglichen Einsatz. Bisher nutzen wir in Sachen Smart Home-Steckdosen die FRITZ DECT 200 bzw. 210, welche aber eine FRITZ!Box als Router erfordern und nur per inoffiziellem Skill mit Amazon Alexa funktionieren. Für uns in Ordnung, da wir sowieso eine FRITZ!Box einsetzen, allerdings sucht so mancher vielleicht auch eine möglichst einfache Lösung nur zum Schalten per Sprache und App. Hier kommt dann die Amazon Smart Plug ins Spiel, die WLAN-Steckdose ist speziell für die Nutzung mit Alexa bzw. der Alexa App (auch von unterwegs) ausgelegt. Man braucht keine zusätzliche Steuereinheit (Hub) und auch keinen speziellen Alexa Skill, wie bei vielen anderen Lösungen. Hier liegt dann auch der größte Vorteil der Lösung von Amazon. Wir wollen uns nun in den folgenden Schritten kurz die wichtigsten Dinge anschauen und von unseren Erfahrungen berichten.

Testbericht Amazon Smart Plug - WLAN Steckdose / Zwischenstecker für Amazon Alexa

Amazon Smart Plug – Ausgepackt

Die WLAN-Steckdose kommt in einer für die Amazon-Geräte typischen Verpackung, die sich einfach öffnen lässt und auch nur das Nötigste enthält. Neben der Steckdose bzw. genauer gesagt dem Zwischenstecker gibt es nur noch eine Kurzanleitung, die man auf jeden Fall aufbewahren sollte, dazu später mehr. Zuerst erscheint die komplett weiße Steckdose glänzend, was aber nur an einer Folie liegt. Entfernt man diese, ist die Oberfläche matt und fühlt sich gut an. An der Verarbeitung unserer Steckdose gab es nichts zu meckern. Das Amazon-Logo ist sehr dezent auf der Vorderseite eingraviert und aus der Entfernung kaum erkennbar. Das gefällt mir schon mal deutlich besser als bei vielen anderen Herstellern. Auf der Vorderseite gibt es eine kleine LED, die blau leuchtet, wenn die Steckdose eingeschaltet ist und während der Verbindung zum WLAN blinkt diese kurz rot. Die LED ist sehr klein und nicht so hell, sollte also nicht stören. An der Seite befindet sich ein Taster, über den man die Steckdose auch manuell An- und Ausschalten kann, wenn das WLAN mal ausfällt oder Alexa den Dienst versagt. Allerdings ist die Amazon Smart Plug schon relativ klobig. An unserem Einsatzzweck neben der Couch konnten wir bisher verschiedene Stecker problemlos einsetzen, für die Amazon Smart Plug mussten wir die Couch ein paar Zentimeter verschieben. Für uns kein Problem, vielleicht aber für den einen oder anderen ein Ausschlusskriterium, wenn sehr wenig Platz vorhanden ist. In der Größe ähnelt die Amazon Smart Plug unseren FRITZ!DECT-Steckdosen, diese haben aber neben der reinen Schaltung noch Hardware zur Messung des Energieverbrauchs, der Temperatur und ein Mikrofon verbaut. Die Lösung von Amazon hat diese Optionen nicht und beschränkt sich rein aufs Schalten. Was für viele Einsatzzwecke auch vollkommen ausreicht, ein wenig kleinere Abmessungen als die 101,1 mm x 56 mm x  79,4 mm wären aber schön gewesen. Die WLAN-Steckdose ist wie die meisten nur für den trockenen Innenbereich geeignet. Die angeschlossenen Geräte sollten maximal 2.300 Watt verbrauchen bzw. 10 A nicht überschreiten. Das sollte für die meisten Einsatzzwecke reichen und entspricht im Durchschnitt auch den Werten anderer Lösungen.

Testbericht - Amazon Smart Plug - schaltbare und programmierbare Steckdose für Alexa

Amazon Smart Plug – Einrichtung

Da die Steckdose speziell für Amazon Alexa gedacht ist, braucht man natürlich idealerweise ein entsprechendes Alexa-fähiges Gerät oder zumindest die Alexa App. Letztere ist für die erste Einrichtung erforderlich. Dazu sind nur wenige einfache Schritte erforderlich.

  • Startet die Alexa App
  • Wählt unten rechts „Geräte“ und dann oben „+“ oder alternativ direkt über das Menü oben links (drei Striche) „Gerät hinzufügen“ wählen
  • Danach wählt Ihr die Art von Gerät, die hinzugefügt werden soll, in diesem Fall „Stecker“
  • Danach die Marke „Amazon“
  • Danach erhaltet Ihr einen Hinweis bzgl. nötiger Rechte zum Zugriff auf Kamera, Bluetooth und ggf. Standort
  • Die Kamera benötigt Ihr, um den QR-Code (neben dem Schlüsselsymbol) zu scannen
  • Dieser QR-Code befindet sich auf der Rückseite der Steckdose und in der Kurzanleitung (daher gut aufbewahren)
  • Wer also die WLAN-Steckdose schon in der Wand hat, scannt den QR-Code aus der Anleitung
  • Danach wird das WLAN-Passwort abgefragt
  • Danach ist die Steckdose in der Regel mit dem Namen „Erste Steckdose“ aktiv
  • Den Namen könnt Ihr natürlich beliebig ändern
  • Über einen Amazon Echo oder ähnliche Geräte könnt Ihr die Steckdose nun schalten
  • Alternativ in der Alexa App über „Geräte“ und dann „Steckdosen“
  • Wer die Steckdose zu bestimmten Zeiten, über andere Befehle oder mit anderen Geräte schalten will, nutzt die Alexa Routinen

Hier die Schritte in Bildern:

Amazon Alexa - Smart Plug einrichten - Schritt für Schritt-Anleitung - Alexa App

Amazon Smart Plug – Im Einsatz

Da sich die Funktionen der Amazon Smart Plug auf das Schalten per Sprache, App (auch von unterwegs) bzw. per Alexa Routine beschränkt, gibt es hier nicht so viel zu testen. Die Steckdose reagierte in unseren Tests auf Schaltbefehle schnell und zuverlässig. Gefühlt etwas schneller als andere Steckdosen, was vermutlich an der direkten Anbindung ohne weitere Skills oder zwischengeschaltete Cloud-Dienste, welche dann bei anderen Herstellern oft noch im fernen Ausland agieren, liegt. Der Schaltvorgang ist in der Nähe der Steckdose hörbar, wie bei anderen Lösungen auch. Gefühlt etwas leiser als bei unseren FRITZ!DECT-Steckdosen. Mit den Alexa Routinen kann man nun die Schaltungen der Steckdose auch programmieren, wie man es z. B. von regulären Zeitschaltuhren kennt. Es können bestimmte Tage/Uhrzeiten festgelegt werden, wann die Steckdose sich Ein- bzw. Ausschalten soll. Man kann auch eigene Sprachbefehle festlegen und diese ggf. noch mit weiteren Befehlen oder Geräten kombinieren. Also z. B. bei „Alexa, ich bin zuhause“ wird die Steckdose mit der angeschlossenen Lampe eingeschaltet und die Musikwiedergabe auf Eurem Lautsprecher wird gestartet. Wer die Alexa Routinen noch nicht ausprobiert hat, sollte sich mal damit beschäftigen. Für die Nutzung der WLAN-Steckdose ist wie der Name schon sagt, eine WLAN-Verbindung erforderlich. Das WLAN muss zumindest auch auf dem 2,4-GHz Kanal funken, was aber die meisten Router auch immer parallel zu den 5 GHz anbieten. Die Amazon Smart Plug WLAN-Steckdose benötigt natürlich auch selbst Energie um im WLAN eingebunden zu bleiben und Informationen zu Schaltvorgängen zu empfangen und diese dann umzusetzen. Im Standby haben wir einen Verbrauch von 0,8 Watt gemessen und 1,3 Watt bei eingeschaltetem Zustand. Das ist im normalen Bereich, es gibt aber schon Lösungen die mit noch weniger auskommen.

Amazon Smart Plug – Fazit

Wer den Bericht oben gelesen hat, weiß schon, dass die WLAN-Steckdose hauptsächlich mit Ihrer sehr einfachen Einrichtung und der idealen Zusammenarbeit mit Amazon Alexa, ohne Skills oder gar zusätzlich Hubs punktet. Die Größe erscheint etwas klobig, ansonsten ist die schlichte Optik ohne auffällige Logos oder andere Beschriftungen auf dem Gehäuse aber angenehm. Auch die verwendete LED auf der Vorderseite ist sehr dezent und nicht störend hell. Ein Taster an der Seite ermöglicht auch die Schaltung der Steckdose ohne WLAN oder Alexa, falls es mal Probleme geben sollte. Die Verarbeitung und das Material sind aus unserer Sicht völlig in Ordnung. Der eine oder andere würde sich vermutlich noch mehr Funktionen wünschen oder erwartet diese aufgrund des doch recht hohen Normalpreises von 29,99 €. Da gibt es auch jenseits der eher unbekannteren China-Hersteller schon günstigere oder leistungsfähigere Lösungen von anderen Anbietern. Wobei man anmerken muss, dass auch die Steckdose von Amazon „Made in China“ ist. Viele suchen aber sicher eine ganz einfache Lösung ohne Schnickschnack und Datenversand an weitere Hersteller und Dienste. Genau das bekommt man mit der Amazon Smart Plug, nur einfach zu einem unserer Meinung nach überhöhten Normalpreis. Somit kommen wir insgesamt unter Berücksichtung aller Punkte auf unsere drittbeste Note „Gut“.

Testbericht Amazon Smart Plug

Wen es um den Preis geht oder um mehr Funktionen, kann man sich z. B. mal die Lösungen von TP-Link Kasa anschauen. Diese und andere findet man auf der offiziellen Alexa Smart Home-Unterseite, dort sind alle kompatiblen Geräte gelistet, die direkt über Amazon erhältlich sind.

Amazon scheint aber selbst zu merken, dass der Preis etwas hoch ist. Statt den regulären Preis zu senken, macht man nun schon zum zweiten Mal eine Aktion in der man die Amazon Smart Plug für nur 9,99 € verkauft. Die aktuelle Aktion ist zwar auf eine Steckdose pro Kunde begrenzt, aber immerhin etwas. Und dann kommen wir von überteuert gleich zu sehr gutem Schnäppchen. Wer also aktuell eine dieser WLAN-Steckdosen haben möchte, kann noch bis zum 03.04.2019 zuschlagen. Vielleicht kann Amazon sich danach auch zu einem Normalpreis von 20 € durchringen, welchen ich dann als absolut angemessen bezeichnen würde.

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Jan16

Echo Spot – Kleiner Amazon Echo mit Bildschirm kann ab sofort vorbestellt werden – 40 Euro Rabatt beim Kauf von zwei Geräten

Über den Echo Spot haben wir schon im Ende September 2017 berichtet. Neben dem Echo Show wurde in den USA auch der kleinere Echo Spot mit rundem 2,5 Zoll Touch-Display (6,4 cm) vorgestellt und in Deutschland mussten wir erst mal warten. Das Warten hat nun ein Ende und der Echo Spot kann für 129,99 € in Deutschland vorbestellt werden. Ähnlich wie beim Echo Show ist natürlich auch beim Echo Spot das Thema Videotelefonie durch die eingebaute Kamera und den Bildschirm interessant. Daher gibt es für Interessierte auch gleich einen Rabatt von 40 Euro, wenn man zwei Echo Spot kauft. Dazu muss man einfach den Gutschein bzw. Gutscheincode SPOT2PACK am Ende des Bestellvorgangs eingeben. Wer schnell ist, sollte das Gerät am 24.01.2018 geliefert bekommen. Dieser Termin kann sich je nach Bestand und Nachfrage natürlich für spätere Bestellungen noch nach hinten verschieben.

Echo Spot - Amazon Echo mit kleinem runden Bildschirm in Deutschland bestellen

Neben der Videotelefonie kann Alexa Euch durch den Bildschirm noch weitere Informationen visuell präsentieren. Das können z. B. Videos, Songtexte, Rezepte, Wetterberichte, Nachrichten, Kalendereinträge, Listen oder auch Liveübertragungen von  geeigneten Smart Home-Kameras sein. Ansonsten können natürlich auch alle Fragen, Befehle und Skills genutzt werden die Alexa auch auf den anderen Echo-Geräten verarbeiten kann. Optisch erinnert der Echo Spot an einen Wecker und kann natürlich auch im Schlafzimmer eingesetzt werden, macht sich aber auf einem Schreibtisch oder in der Küche sicher genauso gut. Es gibt den Echo Spot in Schwarz und Weiß. Mit seinen kompakten Abmessungen von 10,4 x 9,7 x 9,11 cm und einem Gewicht 420 g sollte der Echo Spot fast überall Platz finden. In Sachen Sound darf man natürlich nicht zu viel erwarten, trotz des gleich großen 15 mm-Hochtonlautsprechers wie beim Echo Dot, soll der Klang beim Echo Spot lt. ersten Testberichten aber deutlich besser sein. Ansonsten lassen sich natürlich auch externe Lautsprecher per Kabel oder auch Bluetooth verbinden. Neben den größtenteils meist positiven Testberichten in den USA, sind auch die Amazon-Kunden dort mit aktuell 4,3 von 5 Sternen (aus über 450 Bewertungen) meist sehr zufrieden. So einige dürften auf die Veröffentlichung des Echo Spot in Deutschland und Österreich gewartet haben, diese können nun vorbestellen.

Link: Amazon Echo Spot – Kleiner Amazon Echo mit Bildschirm kann ab sofort vorbestellt werden

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Okt29

Test: FRITZ!Box 7590 – das aktuelle Topmodell von AVM

Wir hatten bereits im Vorfeld mehrfach über die neue FRITZ!Box 7590 berichtet und seit Ende August ersetzt dieses Modell nun unsere bisherige FRITZ!Box 7490 (bzw. den baugleichen 1&1 HomeServer 50.000+ von 1&1). Wir haben unseren Test noch etwas verlängert, um auch noch mit der finalen Version von FRITZ!OS 6.90 testen zu können. Wir nutzen schon seit vielen Jahren Router von AVM und sind insgesamt immer sehr zufrieden. In der Vergangenheit haben wir durch Vertragsverlängerungen auch immer recht günstig auf neue Modelle umsteigen können. Seit letztem Jahr sind wird nun per Glasfaser über die Deutsche Glasfaser angebunden und dort gibt es leider keine AVM-Hardware im Rahmen des Vertrags. Aber natürlich wollten wir trotzdem einen Blick auf die FRITZ!Box 7590 werfen und schauen, ob ein Umstieg für uns sinnvoll wäre und welche Vorteile dieser Umstieg mit sich bringt. Wir testen wie immer im normalen Einsatz zu Hause und nicht in einem Labor. In diesem Beitrag haben wir alles festgehalten, was uns während der letzten Wochen im Praxiseinsatz aufgefallen ist. Ich spare mir in diesem Bericht genauere Erklärungen was eine FRITZ!Box ist oder welche Grundfunktionen diese Geräte bieten, dies dürfte den meisten bekannt sein. Ansonsten kann man sich hier natürlich beim Hersteller genauer über die technischen Daten informieren.

FRITZ!Box 7590 im Praxistest

FRITZ!Box 7590 – Das neue Design

Optisch hat man die FRITZ!Box 7590 doch noch mal grundlegend verändert. Nach der schon fast legendären FRITZ!Box 7490 kam irgendwann die FRITZ!Box 7580. Plötzlich stand die FRITZ!Box aufrecht, was schon eine gravierende Veränderung war. Das gefiel nicht jedem, von der grundlegenden Optik war aber auch dieses Modell schon schicker als die offiziellen Vorgänger mit sehr viel Rot. AVM verneinte bei der 7580 auch sehr schnell den Status als Nachfolger für die 7490. Heute wissen wir warum, denn dies sollte die FRITZ!Box 7590 werden. Dort hat man auch wieder auf ein „liegendes“ Gehäuse gesetzt.

Optisch finde ich das neuste Modell der FRITZ!Box sehr gelungen. Das Rot bei der originalen FRITZ!Box 7490 war mir persönlich immer schon zu viel. Während andere Geräte versuchten immer unauffälliger oder schicker zu werden, war das Rot zumindest für uns nicht ansprechend. Da wir die Modelle von 1&1 in schwarz nutzen, war das für uns kein Problem. Aber es ist sicher ein guter Schritt gewesen, dass die Farbe Rot bei der FRITZ!Box 7590 in den Hintergrund tritt. Nur noch das obere Lüftungsgitter ist in roter Farbe. Der obere Teil der Gehäuses ist sonst weitestgehend in Weiß und die Unterseite und die etwas versteckten Seiten sind in Grau. So mancher hängt die FRITZ!Box vielleicht in einen Schrank oder unter den Schreibtisch an die Wand, dann hat die Optik vielleicht nicht so viel Gewicht. Bei uns steht diese aber auf dem Schreibtisch und fügt sich da sehr gut ein. Ein mattes Weiß statt dem Hochglanz wäre aus unserer Sicht noch schöner und unempfindlicher gewesen, dies ist dann aber wirklich Geschmackssache. Mit dem neuen Design und der dezenteren Farbwahl muss man die FRITZ!Box auf jeden Fall nicht mehr verstecken.

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Aug30

FRITZ!Box 7590: Das aktuelle Topmodell von AVM – unser nächster Testkandidat

Wir haben schon mehrfach über die FRITZ!Box 7590 berichtet. Vor einiger Zeit haben wir ein Testgerät erhalten und seit ein paar Tagen ersetzt das neuste Topmodell in Sachen Router von AVM nun unsere bisherige FRITZ!Box 7490. Genauer gesagt war es ein 1&1 HomeServer 50.000+ von 1&1, welcher aber abgesehen von der Optik baugleich mit einer FRITZ!Box 7490 ist. In der Vergangenheit haben wir ca. alle zwei Jahre unsere FRITZ!Box aktualisiert. Dies war im Rahmen eine Vertragsverlängerung bei 1&1 sehr günstig oder teilweise auch kostenlos möglich. Früher konnten die Router dort gekauft werden, heute mietet man die Geräte entsprechend der Vertragslaufzeit. Für uns war die Hardware in Form der FRITZ!Box ein entscheidender Grund uns für 1&1 als Internetanbieter zu entscheiden. Auch die FRITZ!Box 7590 gibt es dort schon als 1&1 HomeServer Speed+ (wichtig ist das Plus). Es gab zwar auch andere DSL- oder Kabelanbieter mit einer FRITZ!Box als Router, oft waren es dann aber kleinere Modelle oder speziell angepasste Versionen. Leider konnte 1&1 an unserem jetzigen Wohnort maximal DSL 16.000 (effektiv 11-13 Mbit/s) zur Verfügung stellen. Das war für uns bei manchen Sachen schon sehr knapp. Dann wurde seitens der Deutschen Glasfaser bei uns ein Glasfaseranschluss angeboten und wir haben uns dafür entschieden. Bei uns lief der Anschluss insgesamt gesehen auch recht reibungslos und schnell. Allerdings gibt es seitens der Deutschen Glasfaser in Sachen Router nur eine einfache Standardlösung. Diese mag für so manchen ausreichen, wir haben uns aber an die FRITZ!Box als Telefonanlage und unsere schnurlosen FRITZ!DECT-Telefone und FRITZ!DECT-Steckdosen gewöhnt. Wir konnten nun problemlos unsere oben genannte FRITZ!Box 7490 an dem neuen Glasfaseranschluss nutzen. Wenn wir zukünftig noch mal eine neue FRITZ!Box haben möchten, müssen wir diese voll bezahlen. Dies sind bei der FRITZ!Box 7590 aktuell mal eben 269 Euro. Nun stellte sich für uns die Frage welche Vorteile der neue Router in unserem Fall mit sich bringt und ob sich ein Umstieg lohnt. Dank der Bereitstellung eines Testgeräts seitens AVM können wir das nun in den kommenden Wochen ausgiebig testen.

Optisch finde ich die neuen Modelle von AVM besser gelungen als die älteren Router. Natürlich ist Rot die Farbe, an denen man früher direkt einen Router von AVM erkannt hat, wirklich schön fand ich das zumindest nie. Da die entsprechenden Modelle von 1&1 immer eher Schwarz bzw Schwarz/Silber waren, hatten wir dieses Problem bisher nicht. Das neue Weiß und die dezentere Nutzung der Farbe Rot gefällt mir besser. Das weiße Gehäuse hätte mir persönlich in matt noch besser gefallen als in Hochglanzoptik.

Grundsätzlich sind wir seit Jahren sehr zufrieden mit den Produkten von AVM. Auch mit den schnurlosen DECT-Telefonen sind wir sehr zufrieden. Wir haben drei verschiedene, teils schon sehr alte Geräte im Einsatz und diese funktionieren dank Updates alle noch immer einwandfrei und bekommen sogar neue Funktionen spendiert. Auf der einen Seite freut man sich sehr über die Entwicklung in Sachen WLAN Mesh. Damit lässt sich vereinfacht gesagt das heimische WLAN in Verbindung mit Repeatern weiter deutlich verbessern. AVM verkauft dafür keine teure neue Hardware, sondern ermöglicht die Nutzung per neuer Firmware sogar mit teils sehr alten Repeatern. Diese regelmäßigen Updates sind einer der Gründe warum wir AVM-Geräte gerne einsetzen. Auf der anderen Seite ist da aber das Thema Smart Home. Wir haben uns früh für die intelligenten Steckdosen von AVM, wie die FRITZ!DECT 200 oder auch FRITZ!DECT 210 entschieden. Für sich gesehen sehr gute Lösungen mit viel Funktionalität. Ein Heizungsthermostat gibt es mittlerweile auch, welches bei uns aber wegen der Fußbodenheizung nicht nutzbar ist. Das war es dann leider schon in Sachen verfügbare Komponenten. Etwas sehr dünn aus meiner Sicht. Man hätte zumindest noch eine einfache und günstigere Steckdose ohne Energiekostenmessung, Temperatur oder Steuerung per Geräusch anbieten können. Die Funktionen sind gut aber manchmal geht es nur um das Schalten und dann gibt es deutlich günstigere Lösungen von anderen Anbietern. Die geringe Vielfalt der Komponenten wäre auch noch zu verkraften, wenn man bei den vorhandenen Geräte wichtige Trends nicht verpassen würde. Smart Home ist aktuell in Verbindung mit Sprachsteuerung das große Ding, da es keine bessere Lösung zur Steuerung gibt. Ihr kommt ggf. bepackt nach Hause und mit einem kurzen Sprachbefehl geht das Licht an. Oder man schaltet per Sprachbefehl den Strom für den Fernseher oder PC etc. an und aus. Und der Amazon Echo ist nicht mehr die einzige Lösung auf dem deutschen Markt dank Google Home und es werden sicher noch Alternativen von Samsung und anderen Anbietern folgen. Während andere Hersteller für solche Geräte entsprechende Lösungen zur Steuerung anbieten, hält sich AVM hier sehr zurück. Man hat es nicht ganz so einfach, da AVM für die Steuerung der Geräte auf DECT (nicht WLAN) setzt und keine Cloudlösung nutzt, sondern eben eine lokale Steuerung über die FRITZ!Box. Das hat ohne Frage auch Vorteile, wenn man nicht auf eine Cloudlösung angewiesen ist, in diesem Fall ist es aber hinderlich. Mit MyFRITZ! hat AVM aber eine Lösung um von außen auf die heimische FRITZ!Box zuzugreifen. Während AVM sich trotz gehäufter Anfragen bisher nicht rührte oder konkret äußerte, hat nun ein unabhängiger Entwickler eine Lösung geschaffen. Nach kurzen Startschwierigkeiten funktioniert die Lösung nun sehr zuverlässig. Aktuell gibt es trotz der Probleme zu Beginn über 120 Bewertungen mit aktuell 4,4 von 5 Sternen. Klingt erstmal nicht nach viel, sehr viele nutzen aber Skills ohne diese zu bewerten, vor allem wenn alles funktioniert und die entsprechende Lösung auch noch kostenlos ist. Aktuell ist der inoffizielle Alex Skill für die FRITZ!DECT 200/210 (und 546E) auf Platz 2 der Empfehlungen der kompletten Smart Home Skills (von aktuell über 135 Skills). Und auch in Sachen Bewertung schafft man es locker in die Top 10 in Sachen Smart Home und das obwohl andere Skills deutlich länger verfügbar sind. Es bleibt zu hoffen, dass AVM sich hier nicht ausruht und das Thema Smart Home in allen Bereichen weiter vorantreibt.

Nun bin ich aber zugegebenermaßen etwas sehr weit vom eigentlich Thema abgekommen, aber viele werden sich ähnliche Gedanken beim Umstieg machen. Was für Vorteile hat man? Wird das WLAN wirklich besser? Hat man mehr Anschlüsse? Tut sich da noch was in Sachen Smart Home seitens AVM? Was kann der neue Router sonst, was der jetzige nicht kann? Natürlich bietet die neuste FRITZ!Box auch neuste Technologien um z. B. DSL-Anschlüsse mit bis zu 300 Mbit/s zu unterstützen, solche DSL-Geschwindigkeiten liegen aber noch weit weg von den tatsächlich verfügbaren DSL-Anschlüssen. Dinge wie Multi-User MIMO sind da für viele sicher deutlich näher an der Praxis. Durch diese Technik können die Router bis zu vier WLAN-Datenströme parallel übertragen. Wir haben immer mehr Geräte mit dem Internet verbunden und viele sind häufig auch gleichzeitig aktiv. Durch die neue Technik können parallele Übertragungen die Wartezeiten verringern und den Datendurchsatz erhöhen. Wie sich das in der Praxis bemerkbar macht, werden wir uns natürlich anschauen. Für uns mit dem Glasfaser-Anschluss aber genauso bei Kabelanschlüssen ist der zusätzliche WAN-Eingang sehr positiv. Somit muss man keinen der vier LAN-Anschlüsse mit der eingehenden Internetverbindung belegen. USB 3.0 ist für so manchen vielleicht auch ein Grund für ein Upgrade, falls man ein externes Speichermedium an der FRITZ!Box als betreibt.

Falls Ihr Fragen zur FRITZ!Box 7590 habt, schreibt diese gerne in die Kommentare und wir werden versuchen diese zu beantworten.

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Mrz29

Test: FRITZ!DECT 210: Smart Home-Steckdose für den Außeneinsatz

Besitzer einer FRITZ!Box mit DECT-Funktion sind sicher schon mal über die intelligenten Steckdosen von AVM gestolpert. Diese lassen sich durch die Verbindung zum Router auf unterschiedlichste Weise von zuhause oder unterwegs schalten oder auch automatisieren. Wir selbst nutzen schon seit Ende Dezember 2012 die FRITZ!DECT 200 im Innenbereich. Mittlerweile haben wir vier davon in der Wohnung im Einsatz. Dabei geht es in unserem Fall meist weniger um das automatische Schalten, sondern mehr um die Option, den Strom in kompletten Bereichen ganz abzuschalten oder den Verbrauch zu messen. Über die Jahre hat AVM durch Updates viele neue Optionen für die Smart Home-Steckdose ergänzt, wie z. B. die Messung der Temperatur und davon abhängigen automatischen Schaltungen oder zuletzt auch die Schaltung durch Geräusche wie Klatschen. Die dafür notwendigen Sensoren in den Steckdosen waren abgesehen von der allerersten Produktion in allen Geräten vorhanden, wurden aber erst später durch Updates aktiv genutzt. Die Vielzahl der Möglichkeiten und Optionen ist vorbildlich, leider gab es aber einen großen Haken. Die FRITZ!DECT 200 war nur für den Innenraum konzipiert. Der Ruf der Kunden nach einer Version für den Außenbereich ließ nicht lange auf sich Warten. Erst Ende 2015 wurde dann die FRITZ!DECT 210 vorgestellt. Es dauerte dann aber noch mal über ein Jahr bis die FRITZ!DECT 210 wirklich im Handel verfügbar war. Das war Anfang des Jahres und seit dieser Zeit haben wir die Smart Home-Steckdose für den Außenbereich im Einsatz. Die FRITZ!DECT 210 ist also kein Nachfolger der FRITZ!DECT 200, sondern eine von den Funktionen identische Lösung für den Außeneinsatz im Garten, auf dem Balkon, der Terrasse oder auch im Bad oder der Garage. Wir haben uns in den letzten rund drei Monaten ein genaueres Bild von der FRITZ!DECT 210 und vor allem deren Widerstandsfähigkeit gegen Regen, Schnee und Minustemperaturen gemacht und wollen unsere Erfahrungen mit Euch teilen.

Testbericht AVM FRITZ!DECT 210 schaltbare Steckdose für Garten und Feuchträume

FRITZ!DECT 200 oder FRITZ!DECT 210 – Unterschiede

So mancher Neukunde wird sich vielleicht fragen, welche der Smart Home-Steckdosen man sich zulegen kann. Wichtig ist zuerst, dass man über eine FRITZ!Box mit DECT-Funktion verfügt, da diese für einen sinnvollen Einsatz zwingend nötig ist. Der Hauptgrund für die Entscheidung zwischen den beiden Modellen sollte der Einsatzzweck sein. Wollt Ihr damit den Fernseher im Wohnzimmer, den PC im Arbeitszimmer oder andere Dinge in trockenen Räumen automatisch steuern oder schalten, dann ist in der Regel die FRITZ!DECT 200 die richtige Lösung. Die FRITZ!DECT 210 ist immer dann interessant, wenn es um den Außenbereich oder Feuchträume geht, denn hier kann die FRITZ!DECT 200 nicht eingesetzt werden. Natürlich kann man die FRITZ!DECT 210 aber auch in trockenen Umgebungen einsetzen. Wer also keinen festen Einsatz der intelligenten Steckdose plant, sondern diese flexibel einsetzen will, sollte dann ggf. auch zur FRITZ!DECT 210 greifen. Preislich liegen die Modelle aktuell rund 10 Euro auseinander. Offiziell liegen die Preise bei 59 €, die FRITZ!DECT 200 findet man mittlerweile aber schon für unter 45 Euro und auch die FRITZ!DECT 210 gibt es schon für knapp unter 55 Euro. Preislich ist der Unterschied also nicht sehr groß. Wer aber mehrere Geräte fest im Innenbereich einsetzen will, kann ggf. auf die günstigere Variante setzen. Insgesamt kann man unabhängig von den bis zu sechs DECT-Telefonen zehn dieser schaltbaren Steckdosen gleichzeitig an einer FRITZ!Box betreiben.

Vergleich FRITZ!DECT 210 (links) und FRITZ!DECT 200 (rechts)

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Jan05

Amazon: Honor 6X (32 GB) – 5,5 Zoll Smartphone für 249 Euro plus JBL Bluetooth-Lauftsprecher gratis

Das Honor 6X ist erst seit gestern hierzulande im Handel verfügbar. Nach dem großen Erfolg des Honor 5X hat so mancher vielleicht schon auf den Nachfolger gewartet. Ich spare mir die Aufzählung der einzelnen Features des Smartphones, diese werden den meisten schon bekannt sein. Die Dualkamera, der kräftige Akku und der erschwingliche Preis von 249 € machen das Honor 6X sehr attraktiv. Alle Infos findet Ihr auch noch mal der Herstellerwebseite oder in Kurzform im Video unten. Hinter der Marke Honor steckt Huawei. Wer sich für das neue Smartphone interessiert, kann derzeit bei Amazon einen mobilen JBL Bluetooth-Lautsprecher im Wert von knapp 25 € gratis bekommen. Keine riesige Ersparnis, da das Honor 6X aber noch brandneu ist, kostet es aktuell noch überall 249 Euro (Preisvergleich). Somit kann man die Gratiszugabe durchaus mitnehmen. Die Aktion ist auf die ersten 1.000 Bestellungen limitiert und läuft maximal bis zum 17.01.2017. Unten findet Ihr noch ein Video des Herstellers und Links zu Testberichten des Honor 6X.

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Testberichte zum Honor 6X

Link: Amazon – Honor 6X (32 GB) – 5,5 Zoll Smartphone für 249 Euro + JBL Bluetooth-Lauftsprecher gratis

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