Garmin: Head-up-Display (HUD) – unser nächster Testkandidat

garmin-head-up-display-navigon-hud-navigationGarmin stellt mit dem Head-up-Display ein Gerät zur Verfügung, mit dem man die wichtigsten Navigationsinformation vom Smartphone auf die Windschutzscheibe im Auto projizieren kann. Man benötigt ein Smartphone mit einer Navigon oder Garmin Streetpilot-App. Die Navigon App gibt es für iOS, Android und Windows Phone 8. Solche Head-up-Displays waren bisher Oberklasse-Fahrzeugen vorbehalten und können nun dank Garmin in jedem Fahrzeug nachgerüstet werden. Der große Vorteil eines solchen Head-up-Displays ist die Tatsache, dass man den Blick nicht von der Straße wenden muss, um Informationen zur Navigation zu sehen und es werden auch nicht Teile der Windschutzscheibe undurchsichtig verdeckt. Natürlich projiziert das Display nicht die komplette Kartenansicht auf die Windschutzscheibe bzw. Reflexionsoptik im Auto, sondern die wichtigsten Informationen wie Richtungsanzeige, Distanz zum nächsten Manöver, Fahrspurassistent, Geschwindigkeit (aktuell/erlaubt), Ankunftszeit und ggf. Warnungen vor Stau oder Radaranlagen (abhängig davon was die genutzte App unterstützt). Somit hat man alle relevanten Informationen immer im Blick.

Die Verbindung zum Smartphone erfolgt per Bluetooth. Das Smartphone selber kann man nach der Einrichtung also zur Seite legen und muss es nicht anderweitig mit dem HUD verbinden. Das Head-up-Display wird mit einem entsprechenden 12-Volt Kabel für den Zigarettenanzünder geliefert. Das Garmin Head-up-Display verfügt über keinen eigenen Akku. Das Kabel für den Zigarettenanzünder bietet einen weiteren USB-Anschluss, um dort z.B. das Smartphone gleichzeitig mit Strom zu versorgen. Da das Smartphone aber nicht ständig das eigene Display aktiviert haben muss, sollte sich der Stromverbrauch hier im Vergleich zur herkömmlichen Navigation per Smartphone alleine reduzieren lassen. Die Montage im Auto soll recht einfach und schnell zu bewerkstelligen sein. Neben der Option eine reflektierende Folie an der Windschutzscheibe zu befestigen, gibt es auch noch eine sogenannte Reflexionsoptik,  die auch den Einsatz ohne die Folie (z.B. wenn man das Display in mehreren Autos nutzen möchte) ermöglicht. Dann erfolgt die Projektion nicht direkt auf die Windschutzscheibe, sondern auf diesen durchsichtigen Kunststoffaufsatz. Unser Testgerät ist bereits gestern eingetroffen und wir werden es in den nächsten Tagen im Alltag ausprobieren. Wenn Ihr Fragen habt, dann schreibt diese gerne in die Kommentare und wir versuchen diese im Testbericht oder hier zu beantworten.

Hier noch ein Video, welches das Garmin Head-up-Display (HUD) in Aktion zeigt:

Beitrag teilen:
Email this to someoneShare on FacebookShare on Google+Tweet about this on Twitter

Autor: Guido

Im Alter von 9 Jahren begann alles mit dem ZX-81 und TI-99/4A. 1981/82 ging es teilweise parallel weiter mit dem Commodore VC-20 und C64. Letzterer konnte mich für viele Jahre in seinen Bann ziehen. Danach ging der übliche Weg - mit kurzen Umwegen über Schneider CPC, Amiga - zum PC (286er mit 5 1/4 Zoll Festplatte). Auch die erste Konsole war 1978/79 die Philips G7000. Auch gesurft wurde schon vor dem heutigen Internet mit Akustikkoppler oder Modem. Seit dem interessiert mich alles was mit Computer, Internet, Software, Konsolen, Betriebssystemen, Smartphones, Tablets usw. zu tun hat.

Share This Post On

2 Kommentare

  1. Unterstützt deine Freisprecheinrichtung überhaupt mehrere Geräte? Meine kann das grundsätzlich aber eben nur ein Gerät gleichzeitig.

  2. Hi,

    ich stelle mir die Frage, ob sowohl die Verbindung zum HUD sowie zu meiner Bluetooth Freisprechanlage im Auto funktioniert –> Also gleichzeitig.

    Viele Grüsse
    Mathias

Kommentar absenden

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.