Feb02

Test: Anker PowerConf H700 – Wireless Konferenz-Headset mit ANC und langer Akkulaufzeit

Unser heutiger Testkandidat ist das Anker PowerConf H700 Wireless Headset mit Ladestation, das uns von Anker zum Test zur Verfügung gestellt wurde. Der Arbeitsalltag hat sich in den letzten Monaten sehr verändert. Viele arbeiten im Home-Office und kommunizieren hauptsächlich über Videokonferenz-Tools. Es finden nicht mehr so viele Dienstreisen statt, denn auch hier wird verstärkt auf Videokonferenzen gesetzt. So ist es immer wichtiger, ein vernünftiges Headset zu haben, um möglichst störungsfrei an Online-Meetings teilzunehmen. Aber auch wer im Büro ist, vielleicht sogar in einem Großraumbüro, der möchte möglichst ungestört telefonieren oder an Online-Meetings teilnehmen. Denn die Ablenkungen durch Umgebungsgeräusche sind groß, sei es, dass zu Hause der Hund bellt oder es an der Tür klingelt. Oder im Großraumbüro der Sitznachbar, der auch gerade telefoniert. Vielleicht möchte man aber auch komplett mobil arbeiten und befindet sich gerade in einem Co-Working-Space oder einem Café und möchte störungsfrei an dem virtuellen Meeting teilnehmen.

Bisher hatte ich das Jabra Stealth Bluetooth Headset im Einsatz, das man quasi in ein Ohr steckt. Damit war ich sehr zufrieden, da es für meinen Gesprächspartner Umgebungsgeräusche sehr gut rausgefiltert hat. Des Weiteren war ich sehr angetan davon, dass ich sowohl mein Notebook als auch mein Smartphone mit dem Jabra Headset verbinden konnte und daher sowohl Online-Meetings als auch Telefonanrufe annehmen konnte. Allerdings musste ich das Jabra Headset tagsüber zwischendurch laden, wenn es besonders viele Telefonate und Videocalls waren. Insofern war ich insgesamt sehr gespannt, wie sich das Anker PowerConf H700 Wireless Headset im Alltag schlägt. Denn die Produktbeschreibung von Anker liest sich sehr vielversprechend. Mit der VoiceShield Deep-Learning Technologie sollen Umgebungsgeräusche so herausgefiltert werden, dass deine Gesprächspartner nichts davon mitbekommen. Gleichermaßen soll eine erstklassige Geräuschunterdrückung (ANC – Active Noise Cancellation) dafür sorgen, dass du selbst durch Umgebungsgeräusche nicht gestört wirst.

Anker PowerConf H700 kabelloses Headset mit ANC im Test

Das PowerConf H700 verspricht eine universelle Kompatibilität mit gängigen Konferenzplattformen. Neben der 24 Stunden Sprechzeit mit einer Akkuladung gibt es laut dem Hersteller noch viele andere Features, die das Anker PowerConf H700 ausmachen sollen. Zu nennen ist hier sicherlich der Service zum Transkribieren von Videokonferenzen oder Sprachmemos. D.h. es wird die Tonspur des Videocalls oder Memos mitgeschnitten und später bekommst du sozusagen eine schriftliche Version davon. Also Grund genug, das Headset ausgiebig zu testen. Denn Videokonferenzen und Telefonate führe ich am Tag schon so einige. Daher wurde es ein Test unter echten Bedingungen, über den wir nun im Folgenden berichten wollen. Selbstverständlich ist das Headset nicht nur für Online-Konferenzen oder zum Telefonieren geeignet. Gleichermaßen kann man damit auch Musik, Hörbücher oder Ähnliches hören.

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Nov09

Test: eufy RoboVac X8 Hybrid – Twin-Turbine Saugroboter mit Wischfunktion

In den letzten Wochen hatten wir Gelegenheit, den RoboVac X8 Hybrid von eufy ausgiebig zu testen. eufy ist eine Marke von Anker, die sich hauptsächlich im Smart-Home-Umfeld bewegt. Inzwischen sind ja Haushaltsgeräte nicht mehr nur Haushaltsgeräte, sondern dank des technischen Fortschritts kleine Computer, die einem das Leben leichter machen. Zugegeben, anfangs waren wir skeptisch gegenüber einem Saugroboter, der auch noch Wischen können soll, aber im Laufe unseres Test ist uns das technische Helferlein schon irgendwie ans Herz gewachsen. Saugroboter gibt es ja schon lange auf dem Markt. Und immer mal wieder haben wir darüber nachgedacht, ob uns so etwas im Haushalt helfen könnte. Bisher hatten wir uns immer dagegen entschieden, denn wir hatten Bedenken, ob so ein Saugroboter tatsächlich anständig seine Arbeit verrichtet, zumal hochwertige Geräte ja nicht gerade Schnäppchen sind. Insofern war es für uns eine willkommene Gelegenheit, das Können des RoboVac X8 Hybrid im Alltagstest auf die Probe zu stellen.

Da es für uns eine Premiere ist, einen Saugroboter zu testen, handelt es sich im Folgenden nicht um einen Vergleichstest, sondern ausschließlich um den Test dieses Geräts von eufy. Sicherlich sind wir nicht der einzige Haushalt, in den noch kein Saugroboter eingezogen war und sicherlich stellen sich auch andere Haushalte – genau wie wir – die Frage, ob sich die Anschaffung eines Saugroboters lohnt. Insofern hoffen wir, dass wir mit unserem Test eine kleine Entscheidungshilfe leisten können. Das Gerät gibt es übrigens noch in einer Variante ohne Wischfunktion, dann ist es der RoboVac X8 (eben nicht hybrid).

Testbericht Eufy X8 Hybrid Saugroboter mit Wischfunktion

Ausstattung & Lieferumfang

Aber nun zu dem von uns getesteten RoboVac X8 Hybrid von eufy. Klingt auf jeden Fall schon mal schick und als das Paket mit dem Saugroboter ankam, stellten wir fest, ist auch schick. Der RoboVac macht einen sehr wertigen Eindruck in schickem schwarz mit goldenen Streifen (bei der nicht-hybrid Variante sind die blau und rot). Die Oberseite ist schwarz glänzend. Sollte man den RoboVac mal oben anfassen, dann hinterlässt man da durchaus mal einen Fingerabdruck, der aber auch schnell weg gewischt ist. Man muss den Saugroboter eigentlich auch gar nicht oben anfassen, da man ihn über die App steuern und an bestimmte Stellen in der Wohnung schicken kann. Anfassen muss man den RoboVac X8 Hybrid eigentlich nur, wenn man z.B. das Stockwerk wechseln muss oder er sich in seltenen Fällen mal festgefahren hat. Staubfach und Wischschublade lassen sich seitlich einfach rausnehmen und wieder einsetzen, so dass man auch hier nicht auf die Oberseite des RoboVac fassen muss. Aber dazu später mehr.

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Aug02

Test: Echo Auto – Amazon Alexa im Auto nachrüsten

Wie vor ein paar Wochen bereits berichtet, gibt es seit Mitte Juni den Echo Auto nun auch offiziell in Deutschland. Damit kann man Amazon Alexa nun auch mit einer offiziellen Lösung im Auto nachrüsten. Viele, die ihr Zuhause mit einem oder mehreren Amazon Echo oder vergleichbaren Lösungen mit Amazon Alexa ausgestattet haben, sind es einfach gewohnt, Dinge wie Termine, Wetter, Einkaufslisten, To-Dos oder Musik einfach per Sprache anzufragen, anzulegen oder zu starten. Bei uns ist das auch so und wenn Alexa sich nicht gerade wieder taub stellt, kann das sehr praktisch sein. Denn man erwischt sich dann doch dabei, dass man im Auto gerade Alexa ansprechen möchte und die nicht da ist. Wenn man die ersten Testberichte und Rezensionen zu Echo Auto liest, stellt man fest, dass die Käufer teils völlig andere Erwartungen an das Gerät haben. Während es bei einigen in erster Linie um Alexa im Auto geht, erwarten viele andere eine grundsätzliche Aufwertung ihrer Musikanlage im Auto und Alexa ist da oft nur eine nette Zugabe. Dadurch und natürlich auch durch die technischen Voraussetzungen im eigenen Auto fallen die Meinungen zum Echo Auto sehr unterschiedlich aus. Wir haben den Echo Auto in den letzten Wochen nun in zwei verschiedenen Fahrzeugen getestet und das mit unterschiedlichen Ergebnissen. Wir haben auch sowohl ein Android-Smartphone als auch ein iPhone im Einsatz gehabt. Getestet haben wir den Echo Auto in einem Smart ForTwo (Modell 451 – BJ 2007–2015) mit original Smart-Navigationssystem und zum anderen in einem Peugeot 3008 (SUV – BJ ab 2016) mit Navigation und auch Apple CarPlay und Android Auto. Hier muss man berücksichtigen, dass Amazon in der Produktbeschreibung schon darauf hinweist, dass der Echo Auto am besten in Fahrzeugen ohne Apple CarPlay oder Android Auto funktioniert. Im weiteren Testbericht gehen wir einfach mal die wichtigsten Punkte durch und schildern Euch unsere Erfahrungen mit dem Echo Auto.

Testbericht - Was kann der Echo Auto mit Amazon Alexa

Lieferumfang / Optik / Einrichtung

In der Verpackung des Echo Auto findet man neben dem Gerät selbst eine Halterung für die Lüftungsschlitze im Auto inkl. einer Kabelführung, ein Micro-USB-Kabel (1m), ein 3,5 mm Audiokabel (AUX/1m ), Kfz-Ladegerät und eine Kurzanleitung. Also es ist alles dabei, was man im Regelfall für die Installation benötigt. Egal, ob man per Bluetooth oder per AUX-Eingang zum Autoradio verbinden möchte. Wenn Euer Fahrzeug bereits über USB-Anschlüsse verfügt oder Ihr bereits ein Kfz-Ladegerät mit ggf. mehreren Ausgängen nutzt, könnt Ihr auf das mitgelieferte Ladegerät verzichten. Das AUX-Kabel kommt auch nur dann zum Einsatz, wenn Ihr kein Bluetooth habt oder eben lieber per Kabel verbinden wollt. Wichtig ist, dass dieses Kabel nicht für die Verbindung von Eurem Smartphone zum Echo Auto genutzt werden kann, hier ist immer eine Bluetooth-Verbindung erforderlich.

Optisch ist der Echo Auto eher unscheinbar. Einzig die bekannten Tasten und die markante Lichtleiste an der Vorderseite erinnern an die ursprünglich meist runden Geräte. Fürs Auto und vor den Lüftungsschlitzen eignet sich aber das recht flache und rechteckige Gehäuse natürlich besser. Als groben Vergleich in Sachen Größe kann man eine Kreditkarte heranziehen. Von der Breite passt das, in der Höhe ist der Echo Auto nicht ganz einen Zentimeter kleiner als bei einer solchen Karte. Ansonsten ist der Echo etwas mehr als 1,3 cm „dick“. Die genauen Maße lt. Produktseite sind 85 x 47 x 13,28 mm. Auf der Oberseite findet man eine Taste um die Mikrofone abzuschalten und eine sogenannte Aktionstaste. Die Aktiontaste erlaubt Euch das gezielte Aktiveren von Alexa, wenn die Mikrofone abgeschaltet sind oder auch dann, wenn Alexa Euch mal nicht hört. Die 8 Mikrofone erkennt man an den kleinen Löchern an der Oberseite. Der meist blaue Lichtbalken ist an der Vorderseite und an der rechten Seite finden sich der Micro-USB-Anschluss, welcher nur zur Stromversorgung genutzt werden kann und ein 3,5 mm-Audio-Ausgang für die Verbindung mit dem Autoradio (falls kein Bluetooth zum Autoradio genutzt werden kann/soll). Das war es dann auch schon. Das mitgelieferte Kfz-Ladegerät hat zwei USB-A-Ausgänge, für den Fall das Ihr daran noch was anderes anschließen wollt. Der Echo Auto hat an der Unterseite eine quadratische Aussparung, die exakt zu der entsprechenden Ausbuchtung an dem Halter für die Lüftungsschlitze passt. Dank eines Magneten geht das Befestigen und auch Trennen von Echo Auto und Halterung sehr leicht von der Hand.

Amazon Echo Auto - Lieferumfang, Größe, Zubehör im Test

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Nov12

Test: FRITZ!Fon C6 – schnurloses DECT-Telefon von AVM

Wie bereits in den Vorberichten angekündigt, haben wir in den letzten Wochen das neuste schnurlose DECT-Telefon von AVM mit dem Namen FRITZ!Fon C6 getestet. Dieses wurde im August 2018 vorgestellt, es hat jetzt aber über ein Jahr gedauert, bis vom neusten Modell wirklich die ersten Geräte im Handel verfügbar waren. Wer bereits ein FRITZ!Fon MT-F, FRITZ!Fon C4 oder C5 nutzt, wird im Testbericht auch einige Vergleiche finden, da wir diese drei früheren Modelle auch immer noch einsetzen. Für Neueinsteiger in Sachen FRITZ!Fon sei gesagt, dass diese DECT-Telefone nur in Verbindung mit einer passenden FRITZ!Box wirklich Sinn machen. Wer keine FRITZ!Box nutzt und auch keine Anschaffung plant, braucht das Telefon aus unserer Sicht nicht in Betracht zu ziehen (obwohl die Grundfunktionen mit anderer Basisstation möglich wären). Wer aber eine der FRITZ!Box-Modelle mit DECT-Funktion hat und das sind mittlerweile sehr viele Modelle, bekommt diverse Vorteile gegenüber einem üblichen schnurlosen Telefon. Nun wollen wir aber einfach mal der Reihe nach die wichtigsten Punkte durchgehen und von unseren Erfahrungen in Verbindung mit unserer immer noch im Einsatz befindlichen FRITZ!Box 7490 berichten. Die DECT-Telefone von AVM können natürlich auch z. B. mit der neueren FRITZ!Box 7590 genutzt werden. Uns überzeugte das neuste Modell der FRITZ!Box in einem Test kurz nach Release nicht vollständig und so sind wir bei der FRITZ!Box 7490 geblieben. Falls Ihr ein anderes Modell einsetzt, schaut einfach mal in die Produktliste bei AVM. Geeignete FRITZ!Boxen sind dort mit einem gelben DECT-Hinweis versehen.

Testbericht FRITZ!FON C6 von AVM - neues DECT Schnurlostelefon

Lieferumfang / Optik / Einrichtung

In der Verpackung findet man das DECT-Telefon selbst, die Ladeschale mit fest verbundenem Netzteil und eine Kurzanleitung. Für manchen könnte die Anleitung sicher etwas länger sein, wir finden diese aber völlig ausreichend. Da AVM per Firmware-Updates häufiger Änderungen an der Oberfläche oder auch Ergänzungen und Optimierungen von Funktionen vornimmt, wäre diese nicht sonderlich lange aktuell und das Papier kann man auch der Umwelt zuliebe sparen. Daher macht der Verweis auf die PDF-Version deutlich mehr Sinn. In diesem Handbuch zum FRITZ!Fon C6 findet man dann wesentlich ausführlichere Informationen zur erweiterten Einrichtung und den möglichen Funktionen.

Während der Vorgänger, das FRITZ!Fon C5 in Schwarz daher kam, ist das FRITZ!Fon C6 wieder komplett in Weiß mit einigen silbernen Akzenten gehalten und geht damit optisch wieder Richtung des FRITZ!Fon C4. Hier ist es natürlich Geschmackssache, was einem besser gefällt. Im Vergleich zum Fritz!Fon C4 wirkt das C6 auf uns aber nochmal moderner und auch hochwertiger, wenn es auch nur Details sind. Das C5 war etwas länger als das C4 und das C6 ist noch mal minimal gewachsen. Das FRITZ!Fon C5 war etwas dünner (flacher) als das C4 und das ist auch im Vergleich zum neuen FRITZ!Fon C6 noch zutreffend. Das FRITZ!Fon C6 hat an der linken Gehäuseseite einen Anschluss für einen Kopfhörer bzw. ein Headset. Dieser Anschluss ist mit einer flexiblen Gummiabdeckung geschützt. Diese verbleibt auch bei der Nutzung am Gehäuse, man muss auf diese also nicht aufpassen oder sie immer wieder rein und raus machen. Beim FRITZ!Fon C5 war der Kopfhöreranschluss oben, beim C4 auch seitlich aber auf der rechten Seite. Wir nutzen den Anschluss nicht und können so schwer sagen, ob die neue Position jetzt Vorteile hat. Die Abdeckung kann sicher nicht schaden, wenn diese auch bei häufiger Nutzung noch so perfekt sitzt und hält wie jetzt.

FRITZ!Fon C6 Erfahrungsbericht - Fotos Rückseite, Ladestation und Netzteil

Während das Fritz!Fon C5 eher gradliniger und eckiger daher kann, ist beim FRITZ!Fon C6 alles wieder etwas runder. Beim FRITZ!Fon C6 gibt es wieder die beiden Lautstärketasten an der rechten Gehäuseseite. Diese Tasten gab es beim C4 oder MT-F so nicht, sondern hier wurde das mit der normalen Tastatur auf der Vorderseite gelöst. Ich habe bisher nur selten die Lautstärke verstellen wollen oder müssen, von daher habe ich die Tasten früher nicht vermisst und bei den neuen Geräte kaum genutzt. Wer aber vielleicht das Telefon immer mitnimmt und sich in Umgebungen mit stark unterschiedlichen Lautstärken bewegt, freut sich vielleicht über die Tasten. Die Verarbeitung des FRITZ!Fon C6 ist aus meiner Sicht wieder einwandfrei. Man setzt zwar bei den Materialien ausschließlich auf Kunststoff, das Telefon wirkt aber trotzdem wertig. Das FRITZ!Fon C6 ist für mich persönlich auch das Schönste der vier Modelle. Beim FRITZ!Fon C5 fand ich persönlich die glänzenden Gehäuseteile des Telefons und der Ladeschale nicht so optimal. Beim FRITZ!Fon C6 hat man komplett matte Oberflächen am Gerät, was mir gut gefällt. An der deutlich kleineren Ladeschale glänzt es seitlich aber auch etwas. Die geringeren Abmessungen der Ladeschale wurden vermutlich auch durch den Verzicht auf einen Anschluss für das Netzteil erreicht. Dieses ist fest mit der Ladeschale verbunden. Spontan hätte ich jetzt gesagt, dass ein einzelnes Netzteil schöner wäre, aber im Alltag hat das jetzt nicht gestört. Und bisher musste ich noch an keinem der anderen drei Vorgänger jemals das Netzteil tauschen. Falls jemand die Ladeschale gerne auch mal ohne Netzteil irgendwo nur als Halterung hingestellt hat, dann könnte das feste Netzteil stören. Dafür nimmt die Ladeschale selbst weniger Platz auf dem Schreibtisch ein und ist deutlich flacher. Kompatibel ist die neue Ladeschale leider mit keinem der Vorgänger, die Anschlüsse sind unten anders positioniert. Trotz der geringeren Größe steht die Ladeschale aber fest auf dem Schreibtisch und das FRITZ!Fon C6 lässt sich auch ohne großes Hinsehen einfach in die Ladeschale legen und sitzt dort genau so gut wie bei den zwei Vorgängern.

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Jan30

Test: Amazon Smart Plug – WLAN-Steckdose für Amazon Alexa

Zugegeben, die Amazon Smart Plug (WLAN-Steckdose) ist nicht mehr wirklich neu. Wir haben uns während der letzen Cyber Monday Woche eine dieser Steckdosen gesichert aber erst vor ein paar Tagen wirklich ausprobiert und seit dem im täglichen Einsatz. Bisher nutzen wir in Sachen Smart Home-Steckdosen die FRITZ DECT 200 bzw. 210, welche aber eine FRITZ!Box als Router erfordern und nur per inoffiziellem Skill mit Amazon Alexa funktionieren. Für uns in Ordnung, da wir sowieso eine FRITZ!Box einsetzen, allerdings sucht so mancher vielleicht auch eine möglichst einfache Lösung nur zum Schalten per Sprache und App. Hier kommt dann die Amazon Smart Plug ins Spiel, die WLAN-Steckdose ist speziell für die Nutzung mit Alexa bzw. der Alexa App (auch von unterwegs) ausgelegt. Man braucht keine zusätzliche Steuereinheit (Hub) und auch keinen speziellen Alexa Skill, wie bei vielen anderen Lösungen. Hier liegt dann auch der größte Vorteil der Lösung von Amazon. Wir wollen uns nun in den folgenden Schritten kurz die wichtigsten Dinge anschauen und von unseren Erfahrungen berichten.

Testbericht Amazon Smart Plug - WLAN Steckdose / Zwischenstecker für Amazon Alexa

Amazon Smart Plug – Ausgepackt

Die WLAN-Steckdose kommt in einer für die Amazon-Geräte typischen Verpackung, die sich einfach öffnen lässt und auch nur das Nötigste enthält. Neben der Steckdose bzw. genauer gesagt dem Zwischenstecker gibt es nur noch eine Kurzanleitung, die man auf jeden Fall aufbewahren sollte, dazu später mehr. Zuerst erscheint die komplett weiße Steckdose glänzend, was aber nur an einer Folie liegt. Entfernt man diese, ist die Oberfläche matt und fühlt sich gut an. An der Verarbeitung unserer Steckdose gab es nichts zu meckern. Das Amazon-Logo ist sehr dezent auf der Vorderseite eingraviert und aus der Entfernung kaum erkennbar. Das gefällt mir schon mal deutlich besser als bei vielen anderen Herstellern. Auf der Vorderseite gibt es eine kleine LED, die blau leuchtet, wenn die Steckdose eingeschaltet ist und während der Verbindung zum WLAN blinkt diese kurz rot. Die LED ist sehr klein und nicht so hell, sollte also nicht stören. An der Seite befindet sich ein Taster, über den man die Steckdose auch manuell An- und Ausschalten kann, wenn das WLAN mal ausfällt oder Alexa den Dienst versagt. Allerdings ist die Amazon Smart Plug schon relativ klobig. An unserem Einsatzzweck neben der Couch konnten wir bisher verschiedene Stecker problemlos einsetzen, für die Amazon Smart Plug mussten wir die Couch ein paar Zentimeter verschieben. Für uns kein Problem, vielleicht aber für den einen oder anderen ein Ausschlusskriterium, wenn sehr wenig Platz vorhanden ist. In der Größe ähnelt die Amazon Smart Plug unseren FRITZ!DECT-Steckdosen, diese haben aber neben der reinen Schaltung noch Hardware zur Messung des Energieverbrauchs, der Temperatur und ein Mikrofon verbaut. Die Lösung von Amazon hat diese Optionen nicht und beschränkt sich rein aufs Schalten. Was für viele Einsatzzwecke auch vollkommen ausreicht, ein wenig kleinere Abmessungen als die 101,1 mm x 56 mm x  79,4 mm wären aber schön gewesen. Die WLAN-Steckdose ist wie die meisten nur für den trockenen Innenbereich geeignet. Die angeschlossenen Geräte sollten maximal 2.300 Watt verbrauchen bzw. 10 A nicht überschreiten. Das sollte für die meisten Einsatzzwecke reichen und entspricht im Durchschnitt auch den Werten anderer Lösungen.

Testbericht - Amazon Smart Plug - schaltbare und programmierbare Steckdose für Alexa

Amazon Smart Plug – Einrichtung

Da die Steckdose speziell für Amazon Alexa gedacht ist, braucht man natürlich idealerweise ein entsprechendes Alexa-fähiges Gerät oder zumindest die Alexa App. Letztere ist für die erste Einrichtung erforderlich. Dazu sind nur wenige einfache Schritte erforderlich.

  • Startet die Alexa App
  • Wählt unten rechts „Geräte“ und dann oben „+“ oder alternativ direkt über das Menü oben links (drei Striche) „Gerät hinzufügen“ wählen
  • Danach wählt Ihr die Art von Gerät, die hinzugefügt werden soll, in diesem Fall „Stecker“
  • Danach die Marke „Amazon“
  • Danach erhaltet Ihr einen Hinweis bzgl. nötiger Rechte zum Zugriff auf Kamera, Bluetooth und ggf. Standort
  • Die Kamera benötigt Ihr, um den QR-Code (neben dem Schlüsselsymbol) zu scannen
  • Dieser QR-Code befindet sich auf der Rückseite der Steckdose und in der Kurzanleitung (daher gut aufbewahren)
  • Wer also die WLAN-Steckdose schon in der Wand hat, scannt den QR-Code aus der Anleitung
  • Danach wird das WLAN-Passwort abgefragt
  • Danach ist die Steckdose in der Regel mit dem Namen „Erste Steckdose“ aktiv
  • Den Namen könnt Ihr natürlich beliebig ändern
  • Über einen Amazon Echo oder ähnliche Geräte könnt Ihr die Steckdose nun schalten
  • Alternativ in der Alexa App über „Geräte“ und dann „Steckdosen“
  • Wer die Steckdose zu bestimmten Zeiten, über andere Befehle oder mit anderen Geräte schalten will, nutzt die Alexa Routinen

Hier die Schritte in Bildern:

Amazon Alexa - Smart Plug einrichten - Schritt für Schritt-Anleitung - Alexa App

Amazon Smart Plug – Im Einsatz

Da sich die Funktionen der Amazon Smart Plug auf das Schalten per Sprache, App (auch von unterwegs) bzw. per Alexa Routine beschränkt, gibt es hier nicht so viel zu testen. Die Steckdose reagierte in unseren Tests auf Schaltbefehle schnell und zuverlässig. Gefühlt etwas schneller als andere Steckdosen, was vermutlich an der direkten Anbindung ohne weitere Skills oder zwischengeschaltete Cloud-Dienste, welche dann bei anderen Herstellern oft noch im fernen Ausland agieren, liegt. Der Schaltvorgang ist in der Nähe der Steckdose hörbar, wie bei anderen Lösungen auch. Gefühlt etwas leiser als bei unseren FRITZ!DECT-Steckdosen. Mit den Alexa Routinen kann man nun die Schaltungen der Steckdose auch programmieren, wie man es z. B. von regulären Zeitschaltuhren kennt. Es können bestimmte Tage/Uhrzeiten festgelegt werden, wann die Steckdose sich Ein- bzw. Ausschalten soll. Man kann auch eigene Sprachbefehle festlegen und diese ggf. noch mit weiteren Befehlen oder Geräten kombinieren. Also z. B. bei „Alexa, ich bin zuhause“ wird die Steckdose mit der angeschlossenen Lampe eingeschaltet und die Musikwiedergabe auf Eurem Lautsprecher wird gestartet. Wer die Alexa Routinen noch nicht ausprobiert hat, sollte sich mal damit beschäftigen. Für die Nutzung der WLAN-Steckdose ist wie der Name schon sagt, eine WLAN-Verbindung erforderlich. Das WLAN muss zumindest auch auf dem 2,4-GHz Kanal funken, was aber die meisten Router auch immer parallel zu den 5 GHz anbieten. Die Amazon Smart Plug WLAN-Steckdose benötigt natürlich auch selbst Energie um im WLAN eingebunden zu bleiben und Informationen zu Schaltvorgängen zu empfangen und diese dann umzusetzen. Im Standby haben wir einen Verbrauch von 0,8 Watt gemessen und 1,3 Watt bei eingeschaltetem Zustand. Das ist im normalen Bereich, es gibt aber schon Lösungen die mit noch weniger auskommen.

Amazon Smart Plug – Fazit

Wer den Bericht oben gelesen hat, weiß schon, dass die WLAN-Steckdose hauptsächlich mit Ihrer sehr einfachen Einrichtung und der idealen Zusammenarbeit mit Amazon Alexa, ohne Skills oder gar zusätzlich Hubs punktet. Die Größe erscheint etwas klobig, ansonsten ist die schlichte Optik ohne auffällige Logos oder andere Beschriftungen auf dem Gehäuse aber angenehm. Auch die verwendete LED auf der Vorderseite ist sehr dezent und nicht störend hell. Ein Taster an der Seite ermöglicht auch die Schaltung der Steckdose ohne WLAN oder Alexa, falls es mal Probleme geben sollte. Die Verarbeitung und das Material sind aus unserer Sicht völlig in Ordnung. Der eine oder andere würde sich vermutlich noch mehr Funktionen wünschen oder erwartet diese aufgrund des doch recht hohen Normalpreises von 29,99 €. Da gibt es auch jenseits der eher unbekannteren China-Hersteller schon günstigere oder leistungsfähigere Lösungen von anderen Anbietern. Wobei man anmerken muss, dass auch die Steckdose von Amazon „Made in China“ ist. Viele suchen aber sicher eine ganz einfache Lösung ohne Schnickschnack und Datenversand an weitere Hersteller und Dienste. Genau das bekommt man mit der Amazon Smart Plug, nur einfach zu einem unserer Meinung nach überhöhten Normalpreis. Somit kommen wir insgesamt unter Berücksichtung aller Punkte auf unsere drittbeste Note „Gut“.

Testbericht Amazon Smart Plug

Wen es um den Preis geht oder um mehr Funktionen, kann man sich z. B. mal die Lösungen von TP-Link Kasa anschauen. Diese und andere findet man auf der offiziellen Alexa Smart Home-Unterseite, dort sind alle kompatiblen Geräte gelistet, die direkt über Amazon erhältlich sind.

Amazon scheint aber selbst zu merken, dass der Preis etwas hoch ist. Statt den regulären Preis zu senken, macht man nun schon zum zweiten Mal eine Aktion in der man die Amazon Smart Plug für nur 9,99 € verkauft. Die aktuelle Aktion ist zwar auf eine Steckdose pro Kunde begrenzt, aber immerhin etwas. Und dann kommen wir von überteuert gleich zu sehr gutem Schnäppchen. Wer also aktuell eine dieser WLAN-Steckdosen haben möchte, kann noch bis zum 03.04.2019 zuschlagen. Vielleicht kann Amazon sich danach auch zu einem Normalpreis von 20 € durchringen, welchen ich dann als absolut angemessen bezeichnen würde.

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Okt29

Test: FRITZ!Box 7590 – das aktuelle Topmodell von AVM

Wir hatten bereits im Vorfeld mehrfach über die neue FRITZ!Box 7590 berichtet und seit Ende August ersetzt dieses Modell nun unsere bisherige FRITZ!Box 7490 (bzw. den baugleichen 1&1 HomeServer 50.000+ von 1&1). Wir haben unseren Test noch etwas verlängert, um auch noch mit der finalen Version von FRITZ!OS 6.90 testen zu können. Wir nutzen schon seit vielen Jahren Router von AVM und sind insgesamt immer sehr zufrieden. In der Vergangenheit haben wir durch Vertragsverlängerungen auch immer recht günstig auf neue Modelle umsteigen können. Seit letztem Jahr sind wird nun per Glasfaser über die Deutsche Glasfaser angebunden und dort gibt es leider keine AVM-Hardware im Rahmen des Vertrags. Aber natürlich wollten wir trotzdem einen Blick auf die FRITZ!Box 7590 werfen und schauen, ob ein Umstieg für uns sinnvoll wäre und welche Vorteile dieser Umstieg mit sich bringt. Wir testen wie immer im normalen Einsatz zu Hause und nicht in einem Labor. In diesem Beitrag haben wir alles festgehalten, was uns während der letzten Wochen im Praxiseinsatz aufgefallen ist. Ich spare mir in diesem Bericht genauere Erklärungen was eine FRITZ!Box ist oder welche Grundfunktionen diese Geräte bieten, dies dürfte den meisten bekannt sein. Ansonsten kann man sich hier natürlich beim Hersteller genauer über die technischen Daten informieren.

FRITZ!Box 7590 im Praxistest

FRITZ!Box 7590 – Das neue Design

Optisch hat man die FRITZ!Box 7590 doch noch mal grundlegend verändert. Nach der schon fast legendären FRITZ!Box 7490 kam irgendwann die FRITZ!Box 7580. Plötzlich stand die FRITZ!Box aufrecht, was schon eine gravierende Veränderung war. Das gefiel nicht jedem, von der grundlegenden Optik war aber auch dieses Modell schon schicker als die offiziellen Vorgänger mit sehr viel Rot. AVM verneinte bei der 7580 auch sehr schnell den Status als Nachfolger für die 7490. Heute wissen wir warum, denn dies sollte die FRITZ!Box 7590 werden. Dort hat man auch wieder auf ein „liegendes“ Gehäuse gesetzt.

Optisch finde ich das neuste Modell der FRITZ!Box sehr gelungen. Das Rot bei der originalen FRITZ!Box 7490 war mir persönlich immer schon zu viel. Während andere Geräte versuchten immer unauffälliger oder schicker zu werden, war das Rot zumindest für uns nicht ansprechend. Da wir die Modelle von 1&1 in schwarz nutzen, war das für uns kein Problem. Aber es ist sicher ein guter Schritt gewesen, dass die Farbe Rot bei der FRITZ!Box 7590 in den Hintergrund tritt. Nur noch das obere Lüftungsgitter ist in roter Farbe. Der obere Teil der Gehäuses ist sonst weitestgehend in Weiß und die Unterseite und die etwas versteckten Seiten sind in Grau. So mancher hängt die FRITZ!Box vielleicht in einen Schrank oder unter den Schreibtisch an die Wand, dann hat die Optik vielleicht nicht so viel Gewicht. Bei uns steht diese aber auf dem Schreibtisch und fügt sich da sehr gut ein. Ein mattes Weiß statt dem Hochglanz wäre aus unserer Sicht noch schöner und unempfindlicher gewesen, dies ist dann aber wirklich Geschmackssache. Mit dem neuen Design und der dezenteren Farbwahl muss man die FRITZ!Box auf jeden Fall nicht mehr verstecken.

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Mrz29

Test: FRITZ!DECT 210: Smart Home-Steckdose für den Außeneinsatz

Besitzer einer FRITZ!Box mit DECT-Funktion sind sicher schon mal über die intelligenten Steckdosen von AVM gestolpert. Diese lassen sich durch die Verbindung zum Router auf unterschiedlichste Weise von zuhause oder unterwegs schalten oder auch automatisieren. Wir selbst nutzen schon seit Ende Dezember 2012 die FRITZ!DECT 200 im Innenbereich. Mittlerweile haben wir vier davon in der Wohnung im Einsatz. Dabei geht es in unserem Fall meist weniger um das automatische Schalten, sondern mehr um die Option, den Strom in kompletten Bereichen ganz abzuschalten oder den Verbrauch zu messen. Über die Jahre hat AVM durch Updates viele neue Optionen für die Smart Home-Steckdose ergänzt, wie z. B. die Messung der Temperatur und davon abhängigen automatischen Schaltungen oder zuletzt auch die Schaltung durch Geräusche wie Klatschen. Die dafür notwendigen Sensoren in den Steckdosen waren abgesehen von der allerersten Produktion in allen Geräten vorhanden, wurden aber erst später durch Updates aktiv genutzt. Die Vielzahl der Möglichkeiten und Optionen ist vorbildlich, leider gab es aber einen großen Haken. Die FRITZ!DECT 200 war nur für den Innenraum konzipiert. Der Ruf der Kunden nach einer Version für den Außenbereich ließ nicht lange auf sich Warten. Erst Ende 2015 wurde dann die FRITZ!DECT 210 vorgestellt. Es dauerte dann aber noch mal über ein Jahr bis die FRITZ!DECT 210 wirklich im Handel verfügbar war. Das war Anfang des Jahres und seit dieser Zeit haben wir die Smart Home-Steckdose für den Außenbereich im Einsatz. Die FRITZ!DECT 210 ist also kein Nachfolger der FRITZ!DECT 200, sondern eine von den Funktionen identische Lösung für den Außeneinsatz im Garten, auf dem Balkon, der Terrasse oder auch im Bad oder der Garage. Wir haben uns in den letzten rund drei Monaten ein genaueres Bild von der FRITZ!DECT 210 und vor allem deren Widerstandsfähigkeit gegen Regen, Schnee und Minustemperaturen gemacht und wollen unsere Erfahrungen mit Euch teilen.

Testbericht AVM FRITZ!DECT 210 schaltbare Steckdose für Garten und Feuchträume

FRITZ!DECT 200 oder FRITZ!DECT 210 – Unterschiede

So mancher Neukunde wird sich vielleicht fragen, welche der Smart Home-Steckdosen man sich zulegen kann. Wichtig ist zuerst, dass man über eine FRITZ!Box mit DECT-Funktion verfügt, da diese für einen sinnvollen Einsatz zwingend nötig ist. Der Hauptgrund für die Entscheidung zwischen den beiden Modellen sollte der Einsatzzweck sein. Wollt Ihr damit den Fernseher im Wohnzimmer, den PC im Arbeitszimmer oder andere Dinge in trockenen Räumen automatisch steuern oder schalten, dann ist in der Regel die FRITZ!DECT 200 die richtige Lösung. Die FRITZ!DECT 210 ist immer dann interessant, wenn es um den Außenbereich oder Feuchträume geht, denn hier kann die FRITZ!DECT 200 nicht eingesetzt werden. Natürlich kann man die FRITZ!DECT 210 aber auch in trockenen Umgebungen einsetzen. Wer also keinen festen Einsatz der intelligenten Steckdose plant, sondern diese flexibel einsetzen will, sollte dann ggf. auch zur FRITZ!DECT 210 greifen. Preislich liegen die Modelle aktuell rund 10 Euro auseinander. Offiziell liegen die Preise bei 59 €, die FRITZ!DECT 200 findet man mittlerweile aber schon für unter 45 Euro und auch die FRITZ!DECT 210 gibt es schon für knapp unter 55 Euro. Preislich ist der Unterschied also nicht sehr groß. Wer aber mehrere Geräte fest im Innenbereich einsetzen will, kann ggf. auf die günstigere Variante setzen. Insgesamt kann man unabhängig von den bis zu sechs DECT-Telefonen zehn dieser schaltbaren Steckdosen gleichzeitig an einer FRITZ!Box betreiben.

Vergleich FRITZ!DECT 210 (links) und FRITZ!DECT 200 (rechts)

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Sep11

Test: Aukey Qi Wireless Ladestation – geeignete Smartphones kabellos laden

In der Familie gibt es einen stolzen Besitzer eines Samsung Galaxy S7 Edge, welcher das Thema Laden ohne Kabel schon mal mit einem originalen Qi-Ladegerät von Samsung getestet hat. Allerdings blieb diese kabellose Ladestation nicht lange im Einsatz, da es ein entscheidendes Problem gab. War das Smartphone einmal aufgeladen, so stoppte die Aufladung korrekterweise. Aber auch wenn sich das Smartphone dann in der Ladestation weiter entladen hat, wurde kein neuer Ladevorgang gestartet. So konnte es dann gut mal passieren, dass man nach nächtlichen Updates etc. ggf. nur etwas mehr als 80% Ladung am Morgen hatte. Da es generell bei der Nutzung des Anwenders schon schwer ist mit dem Akku über den Tag zu kommen, ist sowas natürlich ärgerlich. Wenn man sein Smartphone auflädt, möchte man es auch vollgeladen mit 100% wieder entgegennehmen. Daher hat der Anwender erstmal auf kabelloses Laden verzichtet. Nun bekam ich von Aukey die Möglichkeit deren Qi Wireless Charger zu testen. Das passte natürlich. Im eigenen Haushalt gibt es kein Smartphone, das für kabelloses Laden geeignet ist (Lumia 550 & iPhone 6). Also ging die Ladestation an meinen Bruder mit seinem Galaxy S7 Edge, der sich das gute Stück mal zusammen mit mir angeschaut und dann getestet hat.

aukey-qi-wireless-induktive-ladestation-handy-smartphone-8

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Mai11

Test: Fritz!Fon C5 – schnurloses DECT-Telefon von AVM

Wie bereits in den Vorberichten angekündigt, haben wir in den letzten Wochen das neuste schnurlose DECT-Telefon von AVM mit dem Namen Fritz!Fon C5 getestet. Dieses wurde Ende 2015 vorgestellt, es hat dann aber einige Monate gedauert, bis wirklich die ersten Geräte im Handel verfügbar waren. Wer bereits ein Fritz!Fon MT-F oder Fritz!Fon C4 nutzt, wird im Testbericht auch einige Vergleiche finden, da wir diese beiden Modelle auch einsetzen. Für Neueinsteiger in Sachen Fritz!Fon sei gesagt, dass diese DECT-Telefone nur in Verbindung mit einer passenden Fritz!Box Sinn machen. Wer keine Fritz!Box nutzt und auch keine Anschaffung plant, braucht das Telefon aus unserer Sicht nicht in Betracht zu ziehen (obwohl die Grundfunktionen mit anderer Basisstation möglich wären). Wer aber eine der Fritz!Box-Modelle mit DECT-Funktion hat und das sind mittlerweile sehr viele Modelle, bekommt diverse Vorteile gegenüber einem üblichen schnurlosen Telefon. Nun wollen wir aber einfach mal der Reihe nach die wichtigsten Punkte durchgehen und von unseren Erfahrungen in Verbindung mit unserer Fritz!Box 7490 berichten.

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Lieferumfang / Optik / Einrichtung

In der Verpackung findet man das DECT-Telefon selbst, die Ladeschale, ein passendes Netzteil und eine Kurzanleitung. Für manchen könnte die Anleitung sicher etwas länger sein, wir finden diese aber völlig ausreichend. Da AVM per Firmware-Updates häufiger Änderungen an der Oberfläche oder auch Ergänzungen und Optimierungen von Funktionen vornimmt, wäre diese nicht sonderlich lange aktuell. Daher macht der Verweis auf die PDF-Version deutlich mehr Sinn. Dort findet man dann wesentlich ausführlichere Informationen zur erweiterten Einrichtung und den möglichen Funktionen.

Während der Vorgänger, das Fritz!Fon C4 in weiß/silber daher kam, ist das Fritz!Fon C5 wieder komplett in schwarz gehalten und geht damit optisch wieder zu seinen Wurzeln zurück (dem ersten Fritz!Fon MT-F). Hier ist es natürlich Geschmacksache was einem besser gefällt. Im Vergleich zum Fritz!Fon MT-F wirkt das C5 aber deutlich moderner und auch hochwertiger, wenn es auch nur Details sind. Das C4 war etwas kürzer als das C5, dafür aber auch „dicker“. Das MT-F und C4 waren eher gerundet und hatten seitlich einen Anschluss für Kopfhörer und Headsets. Beim Fritz!Fon C5 ist alles etwas eckiger bzw. gradliniger. Der Klinkenanschluss ist hier an die obere Gehäuseseite gewandert. Da ich den Anschluss persönlich nie nutze, kann ich wenig dazu sagen was besser ist. Hinzugekommen sind beim Fritz!Fon C5 die beiden Lautstärketasten an der rechten Gehäuseseite. Diese Tasten gab es bei den Vorgängern nicht, sondern hier wurde das mit der normalen Tastatur auf der Vorderseite gelöst. Ich habe bisher noch nie die Lautstärke verstellen wollen oder müssen, von daher habe ich die Tasten nicht vermisst. Jetzt sind diese da, vielleicht für den ein oder anderen interessant. Die Verarbeitung des Fritz!Fon ist einwandfrei. Man setzt zwar bei den Materialien ausschließlich auf Kunststoff, das Telefon wirkt aber trotzdem wertig.

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Mrz09

Test: Logitech Harmony Elite – Universalfernbedienung inkl. Hub

In den letzten Wochen haben wir unsere Logitech Harmony Touch gegen das neuste Topmodell, die Logitech Harmony Elite inkl. Hub ausgetauscht. Im folgenden Bericht wollen wir nun unsere Erfahrungen mit der neusten Fernbedienung aus dem Hause Logitech mit Euch teilen. Wie schon im Vorbericht geschrieben, kann der Testbericht auch für Interessenten der Logitech Harmony 950 informativ sein. Die Harmony 950 ist bzgl. der Fernbedienung fast identisch mit der Harmony Elite. Die Harmony 950 kommt ohne Hub, zusätzliche IR-Sender aus. Die Smart Home-Tasten der Elite (unten – mit Steckdose oder Lampe gekennzeichnet) sind dort einfach mit freien Symbolen gekennzeichnet, um diese anderweitig zu belegen. Wir wollten einfach für uns wissen, ob ein Umstieg auf eines der neuen Modelle für uns Sinn macht. Darauf gehen wir im Bericht immer mal wieder ein, auch vergleichend zu unserer jetzigen Harmony Touch.

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Lieferumfang

Die Logitech Harmony Elite kommt in einem doch sehr großen Karton für eine Fernbedienung daher. Das liegt natürlich auch an dem mitgelieferten Hub und dem weiteren Zubehör. In dem Karton befinden sich die Fernbedienung selbst inkl. Ladestation, der Hub, zwei weitere IR-Sender (z. B. für die Steuerung von versteckten Geräten im Schrank) und entsprechende Netzteile sowie ein USB-Kabel zur Verbindung der Fernbedienung mit einem PC oder Mac. Eine Kurzanleitung befindet sich auch noch im Lieferumfang, welche auf 10 kleinen Seiten die wichtigsten Dinge erklärt. Soweit ist also alles dabei, was man zum Steuern seiner Geräte benötigt. Auf Hochglanzoberflächen wollte der Hersteller anscheinend wieder nicht verzichten. Während es sich bei der Fernbedienung in Grenzen hält, ist der Hub ein Magnet für Fingerabdrücke und Staub. Mir persönlich wäre eine matte Oberfläche lieber, das ist aber natürlich auch Geschmackssache.

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