Amazon Fire TV Stick: Unser Exemplar wurde heute Morgen geliefert

Wir hatten am Wochenende bereits berichtet, dass der Fire TV Stick schon ein paar Tage vor dem eigentlich geplanten Auslieferungstermin am 15.04. eintreffen wird. Manche von Euch hatten den Stick sogar schon am vergangenen Samstag bekommen. Unser Exemplar sollte lt. einer E-Mail von amazon.de eigentlich am 14.04. geliefert werden, war dann aber noch einen Tag früher da. Natürlich haben wir den Fire TV Stick gleich ausgepackt und angeschlossen. Der HDMI-Stick passte grundsätzlich auch problemlos direkt in den HDMI-Anschluss unseres Fernsehers im Schlafzimmer (Samsung UE22D5000). Leider war es dann aber nicht mehr möglich die Stromversorgung über das Netzteil anzuschließen. Das dazugehörige Kabel passte von der Höhe nicht bzw. man hätte dann nur einen der zwei vorhanden HDMI-Anschlüsse nutzen können. Da wir beide benötigen, war dies keine Option. Im Zubehör wird aber auch gleich eine HDMI-Verlängerung mitgeliefert, welche problemlos bei uns funktionierte. Unser Leser Sebastian hatte Probleme mit dieser Verlängerung, vielleicht ein Einzelfall. Solltet Ihr ebenfalls Probleme mit der Verlängerung haben, dann schreibt gerne in die Kommentare. Jetzt „baumelt“ der Stick zwar hinter dem Fernseher frei rum, was aber nicht wirklich stört.

amazon-fire-tv-stick-geliefert-verpackung

Neben dem Stick selber und der HDMI-Verlängerung befinden sich in der Verpackung noch die Fernbedienung, passende Batterien, ein Netzteil mit separatem Kabel und eine Kurzanleitung.

Die Installation erfolgte wie vom Fire TV gewohnt. Zuerst wurde die Fernbedienung gesucht und verbunden. Dann hatte man auch die Option direkt bei der Einrichtung ein anderes Konto zu hinterlegen (falls nicht als Geschenk gekauft und dann doch für anderes Konto gedacht). Dann wird nach vorhandenen WLAN-Netzwerken gesucht und man kann sich durch Eingabe des WLAN-Schlüssel entsprechend verbinden. Danach kann man optional noch einen Jugendschutz einrichten. Es erfolgte auch ein kurzer Geschwindigkeitstest der WLAN-Verbindung, ein Resultat der Messung bekommt man aber nicht angezeigt. Evtl. erfolgt nur ein Hinweis, wenn die Geschwindigkeit zu gering ist. Beim Test eines Films und einer Serie war die HD-Anzeige auch sofort nach dem Start aktiv. Da hatten wir bei unserem Fire TV anfangs Probleme, dieses ist aber auch weiter vom Router entfernt und mittlerweile per Kabel verbunden. Es wird auch sofort nach Updates gesucht und es gibt natürlich auch schon ein neueres Update, welches dann im Hintergrund gleich geladen wird. Dieses solltet Ihr gleich in den Einstellungen ausführen (wird sonst erst beim nächsten Neustart installiert). Nach der Einrichtung landet man gleich in einem Videotutorial und bekommt die ersten Schritte erklärt.

Ansonsten ist also soweit identisch mit der Fire TV Box. Die geringere Hardware-Ausstattung merkt man im direkten Vergleich auch in den Menüs. Aber der Fire TV Stick läuft generell ebenfalls absolut flüssig. Bei Spielen merkt man den Unterschied teilweise schon deutlicher. Einige Spiele sind auf dem Fire TV Stick wie bekannt auch gar nicht erst verfügbar. Die normalen Casual-Games gehen aber soweit wir das kurz getestet haben problemlos.

Natürlich haben wir dann gleich auch mal Kodi (ehemals XBMC) installiert. Dies funktioniert mit dem Fire TV Stick exakt nach der gleichen Anleitung wie beim Fire TV. Auch hier sind Performance-Unterschiede zur Box zu erkennen aber grundsätzlich sollte das meiste funktionieren. Auch Sky Go haben wir testweise mal installiert und auch das geht dank der Remote Mouse for Fire TV recht reibungslos. Da die App mittlerweile für Windows Phone, iOS und Android verfügbar ist, sollte da auch jeder die passende App finden. Im Gegensatz zum regulären Fire TV (Box) hat man beim Stick derzeit keine Möglichkeit direkt eine Tastatur oder Maus zu verbinden.

amazon-fire-tv-stick-geliefert-inhalt-zubehoer-lieferumfang

Also nach den ersten Tests sind wir durchaus zufrieden und alles ist wie erwartet. Die Fernbedienung hat bekannterweise keine Sprachsuche und ist auch generell etwas einfacher gehalten. Diese funktioniert aber einwandfrei und die Sprachsuche braucht man aus meiner Sicht nicht wirklich. Wer diese braucht, nutzt einfach die offizielle App dazu. Diese gibt es für Android und iOS.

Für den Preis von 19 Euro kann man wirklich nicht meckern und auch die regulären 39 Euro sind aus meiner Sicht noch völlig ok. Sinn macht ein Fire TV (egal ob Stick oder Box) aus meiner Sicht nur mit einem Prime-Account, da hier dann für kleines Geld viele Inhalte kostenlos zur Verfügung stehen. In Sachen Spielen hat die Box klar einen Vorteil in der Leistung und damit auch in der Anzahl an verfügbaren Spielen. Die Anschlussmöglichkeiten der Fire TV Box im Wohnzimmer möchte ich auch nicht mehr missen. Sei es die Erweiterung des Speichers per USB oder auch der optische Audioausgang. Den USB-Port der Box kann man auch noch vielseitiger für den direkten Anschluss von Tastatur/Maus oder entsprechenden Kombinationen nutzen. Auch in Sachen Update wird die Fire TV Box anscheinend etwas bevorzugt, da z. B. die direkte Bluetooth-Verbindung von externen Geräten wie Kopfhörern oder Tastaturen nur von der Fire TV Box unterstützt wird.

Für das Wohnzimmer wäre der Fire TV Stick daher für uns keine Alternative zur Box. Fürs Schlafzimmer oder andere Bildschirme im Haus, wo man einfach nur Filme und Serien schauen möchte, reicht der Stick völlig. Wir werden uns in den nächsten Tagen natürlich noch intensiver mit dem Fire TV Stick beschäftigen und mal schauen ob wir auch dafür einen entsprechenden Testbericht erstellen.

Wenn Ihr Fragen zu Fire TV, Fire TV Stick, der Einrichtung, den Unterschieden oder sonstigen Dingen habt, dann packt die gerne unten in die Kommentare.

Autor: Guido

Im Alter von 9 Jahren begann alles mit dem ZX-81 und TI-99/4A. 1981/82 ging es teilweise parallel weiter mit dem Commodore VC-20 und C64. Letzterer konnte mich für viele Jahre in seinen Bann ziehen. Danach ging der übliche Weg - mit kurzen Umwegen über Schneider CPC, Amiga - zum PC (286er mit 5 1/4 Zoll Festplatte). Auch die erste Konsole war 1978/79 die Philips G7000. Auch gesurft wurde schon vor dem heutigen Internet mit Akustikkoppler oder Modem. Seit dem interessiert mich alles was mit Computer, Internet, Software, Konsolen, Betriebssystemen, Smartphones, Tablets usw. zu tun hat.

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