Amazon Alexa: Aufmerksamkeitsmodus ist da – Mehrere Befehle oder Fragen hintereinander ohne erneutes Aktivierungswort

Es gibt wieder eine interessante Neuerung für Alexa bzw. Geräte wie z. B. den Amazon Echo. Die meisten dürften mittlerweile wissen, dass Alexa nur aktiv wird, wenn man das ausgewählte Aktivierungswort sagt. Im Standard ist das „Alexa“, man kann aber auch andere Aktivierungwörter wie z. B. Computer einstellen. Sobald Alexa auf eine Frage oder einen Befehl reagiert hat, schaltet sich das Zuhören bis zum nächsten Aktivierungswort wieder ab. Das kann sehr lästig sein, wenn man häufig mehrere Befehle oder Fragen hintereinander loswerden will. Mehrere Befehle lassen sich problemlos in Alexa Routinen zusammenfassen, bei Fragen oder Kombinationen helfen die Routinen aber nicht.

Deshalb hat Amazon jetzt die neue Option „Aufmerksamkeitsmodus“ (Follow-up) eingeführt. Im Ausland schon länger verfügbar, hier erst seit gestern. Diese Option ist im Standard deaktiviert. Wer diese aktivieren will, klickt in der Alexa App unten rechts auf das Gerätesymbol. Dann die Kachel „Echo und Alexa“ und das gewünschte Gerät wählen. Dort findet man dann im Bereich „Allgemein“ die Option „Aufmerksamkeitsmodus“. Aktiviert diese und Alexa bleibt auf geeigneten Geräten auch nach einer Antwort noch für wenige Sekunden aktiv. Ihr könnt dann weitere Fragen ohne „Alexa“ oder eben das von Euch gewählte Aktivierungswort hinterher schieben. Nicht aktiv bleibt Alexa z. B. wenn Ihr Musik startet, da dann vermutlich keine weiteren Fragen direkt folgen sollten. Natürlich kann es durch die Option auch zu ungewollten Aktionen kommen. Ihr sagt was zu Alexa und kurz nach der Antwort sprecht Ihr direkt mit einer anderen Person im Raum und Alexa fühlt sich angesprochen. Um das zu Vermeiden, kann man einfach zum Abschluss „Danke“ sagen, wenn Alexa nicht weiter zuhören soll. Alternativ gehen natürlich auch „Stopp“, „Abbrechen“ oder „Ruhezustand“. Selbst auf Hundekommandos wie „Aus“ reagiert Alexa. Mit der Option kann man z. B. auch schneller mehrere Artikel zur Einkaufsliste hinzufügen. Der Hinweis „Einkaufsliste“ muss aber jedes mal eingebaut werden. Da könnte man zukünftig sicher noch was an der Intelligenz schrauben. Probiert es einfach aus und schaut, ob es nützlich für Euch ist. Ansonsten kann man es auch jederzeit wieder deaktivieren.

Amazon Alexa / Amazon Echo - Folgefragen - Aufmerksamkeitsmodus - weiter zuhören

Last Minute Angebote bei Amazon 8 € Amazon-Gutschein Dezember 2018

Auszug aus der Alexa-Hilfe zum Thema Aufmerksamkeitsmodus und Folgefragen:

Aufmerksamkeitsmodus einschalten
Stellen Sie Folgefragen, ohne das Aktivierungswort zu wiederholen.

Wenn Sie den Aufmerksamkeitsmodus aktivieren, können Sie weitere Fragen stellen, ohne das Aktivierungswort zu wiederholen. Der Aufmerksamkeitsmodus ist auf den meisten für Alexa geeigneten Hands-free-Geräten verfügbar.

Die blaue Anzeigeleuchte auf dem Echo-Gerät bleibt einige Sekunden lang aktiviert, damit Sie wissen, dass Alexa für Ihre nächste Frage bereit ist.

Anmerkung: Wenn Alexa aktiv ist werden Ihre Fragen, Aufforderungen und zugehörige Informationen in der Cloud verarbeitet. Weitere Informationen finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zu Alexa und Alexa-Geräten.

Die Einstellung für den Aufmerksamkeitsmodus ist gerätespezifisch und standardmäßig deaktiviert.

So aktivieren Sie in Ihrer Alexa App den Aufmerksamkeitsmodus:

Wählen Sie das Geräte-Symbol (unten rechts in der App=.
Wählen Sie die Echo & Alexa-Kachel aus.
Wählen Sie Ihr Gerät aus.
Scrollen Sie abwärts zu Aufmerksamkeitsmodus, und verwenden Sie den Schieberegler, um ihn einzuschalten.
In den folgenden Situationen bleibt Alexa nicht aktiv:

Wenn Audio abgespielt wird. Beispielsweise spielt das Gerät Musik ab.
Sie beenden die Konversation mit Alexa. Sie können beispielsweise „Stopp“, „Abbrechen“, „Ruhezustand“ oder „Danke“ sagen.
Alexa ist nicht sicher, ob Sie mit ihr sprechen. Zum Beispiel, wenn sie erkennt, dass das Sprechen ein Hintergrundgeräusch ist, oder wenn nicht eindeutig ist, was die Absicht des Sprechers ist.

Autor: Guido

Im Alter von 9 Jahren begann alles mit dem ZX-81 und TI-99/4A. 1981/82 ging es teilweise parallel weiter mit dem Commodore VC-20 und C64. Letzterer konnte mich für viele Jahre in seinen Bann ziehen. Danach ging der übliche Weg - mit kurzen Umwegen über Schneider CPC, Amiga - zum PC (286er mit 5 1/4 Zoll Festplatte). Auch die erste Konsole war 1978/79 die Philips G7000. Auch gesurft wurde schon vor dem heutigen Internet mit Akustikkoppler oder Modem. Seit dem interessiert mich alles was mit Computer, Internet, Software, Konsolen, Betriebssystemen, Smartphones, Tablets usw. zu tun hat.

Share This Post On

Kommentar absenden

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.