Amazon: Neue Amazon-Geräte 2020 mit Amazon Alexa – Echo und Echo Dot 4. Generation, Fire TV Stick Lite und mehr – vieles ab sofort in Deutschland vorbestellbar

Gestern hat Amazon auf einem Event wieder etliche neue Echo-Produkte und weitere Dinge rund um Amazon Alexa vorgestellt. Wir wollen Euch hier einen kleinen Überblick über die Neuvorstellungen geben. Die meisten Produkte können auch bereits in Deutschland vorbestellt werden. Wir haben Euch unten auch noch ein Video eingefügt, falls Ihr Euch die komplette Vorstellung lieber selbst anschauen möchtet.

Einige vorgestellte Sachen wie z. B. Amazon Luna, ein neuer Cloud-Gaming-Dienst von Amazon startet erstmal nur in den USA und dort auch nur in einer Betaphase mit Einladung. Auch das vorgestellte Alexa Guard Plus startet zukünftig erstmal nur in den USA. Es ist ein kostenpflichtiges Abo als Erweiterung zum kostenfreien Alexa Guard, welcher es bisher leider noch nicht nach Deutschland geschafft hat. Im Grunde geht es dabei um Dinge, die Euer Zuhause dank Alexa noch sicherer machen sollen. Für eine große Überraschung sorgte auch die Ring Always Home Cam. Eine Drohne mit Kamera, die durch Euer Zuhause fliegen kann und so Bilder von verschiedenen Räumen liefern kann, ohne das überall feste Kameras installiert sein müssen. Aber die Veröffentlichung hier ist auch erst im nächsten Jahr und vorerst nur in den USA geplant.

Unten findet Ihr eine kurze Übersicht der vorgestellten Hardware, die auch bereits bei Amazon zur Vorbestellung angeboten wird. Neben den neuen Geräten erweitert Amazon auch die Datenschutzeinstellungen von Alexa und man arbeitet an einer neuen und verbesserten Oberfläche der Fire TVs, welche wohl mit dem Release der neuen Fire TV Sticks auch auf die anderen Geräte kommt. Zusätzlich zu den ausführlicher genannten Produkten unten, wurden auch zwei neue Blink-Kameras vorgestellt, die bereits vorbestellt werden können und ab dem 22. Oktober dann ausgeliefert werden. Das sind die neue Blink Indoor für 97,47 € und die neue Blink Outdoor für 116,97 €.

Der neue Amazon Echo (4. Generation)

Hierbei handelt es sich nicht um ein einfaches Upgrade wie im Vorjahr, sondern der Echo 4 wurde komplett überarbeitet. Das fällt sofort in Sachen Optik auf, denn die Form ist komplett anders. Der neuste Echo hat nicht mehr die Form eines Zylinders, sondern einer Kugel. Auf der Unterseite ist diese „Kugel“ natürlich flach, damit diese einen festen Stand hat. Auch die bekannte Lichtleiste wandert unten in den Fuß. Nicht nur der Look, sondern auch der Sound soll sich durch den komplett neue Aufbau verbessern. Im neuen Echo (4. Generation) ist auch ein Smart-Hub (ZigBee) integriert, wie man es vorher nur vom Echo Plus kannte. Eine Philips Hue LED-Lampe gehört mit zum Lieferumfang. Der offizielle Preis unter Berücksichtigung der aktuellen Senkung der Mehrwertsteuer liegt bei 116,92 €. Jetzt im Vorverkauf bekommt man das Bundle für 97,47 €. Vorbestellungen sind ab sofort möglich, die Auslieferung startet ab dem 22. Oktober 2020. Es gibt den Echo 4 zwar auch ohne die LED-Lampe, was aber aktuell im Vorverkauf keinen Sinn macht, da das Einzelgerät zum gleichen Preis verkauft wird, wie das Bundle. Verschiedene Farben stehen natürlich auch wieder zur Verfügung. Die Abmessungen sind 144 x 144 x 133 mm bei einem Gewicht von 970 Gramm.

Amazon Echo der 4. Generation in runder Form mit Smart Home Hub integriert

 

Erster Eindruck: Besserer Klang kann nicht schaden. Die Änderungen an der Optik sind Geschmackssache, wenn es einem besseren Sound dient, dann ist das in Ordnung. Wirklich schöner finde ich das Design persönlich jetzt nicht. Im letzten Jahr hatte ich schon angemerkt, warum man nicht nur noch den Echo Plus verkauft. Jetzt wurde der eben gestrichen und die Funktion wandert in den normalen Echo der 4. Generation. Die Uhr vom Echo Dot hätte ich jetzt auch nicht schlecht gefunden, vielleicht war hier aber kein Platz mehr vorhanden. Ein wirklicher Kaufreiz entsteht bei mir zumindest nicht. Der Sound meiner älteren Echos reicht mir und mein Smart Home kommt bisher ohne ZigBee-Geräte aus.

Der neue Echo Dot (4. Gen.) – smarter Lautsprecher mit und ohne Uhr

Es gibt auch einen bzw. zwei neue Echo Dot der 4. Generation. Es gibt wieder eine Version ohne Uhr und eine mit Uhr. Optisch sind die Geräte jetzt auch in Kugelform wie schon oben der Echo 4. Auch hier soll der Klang verbessert worden sein. Wobei man sagen muss, dass der letzte Echo Dot 3 schon eine gravierende Verbesserung zu seinem Vorgänger war. So groß wird der Unterschied vermutlich nicht erneut ausfallen. Die Abmessungen sind 100 x 100 x 89 mm bei einem Gewicht von 328 Gramm (mit Uhr 10 Gramm mehr). Vorbestellen kann man beide Varianten ab sofort. Die Version ohne Uhr kostet 58,48 € und wird dann ab dem 22. Oktober ausgeliefert. Die Version mit Uhr kostet 68,22 € und kommt dann erst ab dem 05. November 2020 zu Euch.

Erster Eindruck: Warum es hier zwei Geräte mit und ohne Uhr gibt, erschließt sich mir ehrlich gesagt nicht. Bei einem Preisunterschied von 10 € und der Option die Uhr dauerhaft abzuschalten, hätte es aus meiner Sicht auch ein Gerät getan. Die regulären Preise mit rund 60-70 € finde ich persönlich wenig attraktiv, wenn man dann das Bundle vom Echo 4 oben vergleicht. Die neuen Echo Dot 4 werden wieder interessant, wenn der Preis wie auch bei den Vorgängern teils drastisch reduziert wurde oder Bundle-Aktionen gestartet wurden.

Amazon Echo Dot 4 mit und ohne Uhr - jetzt vorbestellbar

Echo Show 10 (3. Generation) – drehbares Display, welches Bewegungen folgt

Auch in Sachen Echo mit Bildschirm gibt es eine Neuvorstellung. Der neue Echo Show 10 der 3. Generation bekommt auch ein neues Design. Es sieht ein wenig nach einem kleinen dicken Echo ohne Bildschirm der letzten Generation aus, an dem dann ein 10 Zoll Tablet klebt. Das Display und die darin verbaute Kamera folgen Euch so z. B. wenn Ihr Euch bei Videoanrufen im Raum bewegt oder auch weitere Personen hinzukommen. Auch von unterwegs kann man die Funktion sehr gut nutzen und sich in einem Raum umschauen. Es ist auch eines der ersten Geräte, welches eine Unterstützung von Netflix in naher Zukunft verspricht. Der Preis wird bereits mit 243,69 € angegeben, eine Vorbestellung ist noch nicht möglich. Man kann sich aber registrieren um dann beim baldigen Release vorab informiert zu werden.

Erster Eindruck: Darf es ein bisschen mehr sein? Für mich waren die großen Echo Show schon immer etwas zu teuer. Dafür nutze ich Dinge wie Videotelefonie oder andere Vorteile des Bildschirms zu selten. Da finde ich das Preis-\Leistungsverhältnis der Geräte mit 5 oder 8 Zoll attraktiver. Jemand der den Bildschirm aber häufig z. B. in der Küche nutzt und ggf. auch als Fernsehersatz, der kann das natürlich ganz anders sehen. Auf jeden Fall ist das automatische Folgen und auch die Nutzung als Kamera zum Umsehen im Raum sehr praktisch. Ob man dafür dann knapp 250 € investiert, muss jeder für sich entscheiden.

Der neue Fire TV Stick und Fire TV Stick Lite

Auch in Sachen Fire TV Stick wurden zwei neue Geräte vorgestellt. Eins vorweg, wer sich für 4K-Ausgabe interessiert, kann die neuen Geräte gleich überspringen. Sowohl der neue Fire TV Stick (2020) als auch der Fire TV Stick Lite eignen sich „nur“ für FullHD (1080p). Die neue Fire TV Stick (2020) bietet lt. eigenen Angaben von Amazon bis zu 50% mehr Leistung als der Vorgänger. HDR und Dolby Atmos werden unterstützt. Dualband-WLAN mit zwei Antennen soll für schnelleres Streaming und weniger Verbindungsabbrüche sorgen. Die Alexa Sprachfernbedienung kommt mit den Lautstärke-Tasten und der Ein-/Aus-Taste. Der Fire TV Lite hingehen hat eine abgespeckte Fernbedienung ohne diese Tasten. Dafür gibt es eine Taste, die direkt die Senderauswahl öffnet. Ansonsten verzichtet man auf Dinge wie HDR oder Dolby Atmos. Beide Varianten sind ab sofort vorbestellbar und werden dann ab dem 30. September ausgeliefert. Die Lite-Version kostet regulär aktuell 29,23 € und die reguläre Version 38,98 €.

Erster Eindruck: Mir erschließt sich der Sinn der Lite-Version aktuell nicht wirklich und ich glaube, damit verwirrt Amazon seine Kunden nur. Eine Version mit 4K und eine Version mit FullHD und gut ist. Selbst wenn ich aktuell nur FullHD nutzen würde, meine Wahl wäre trotzdem der 4K-Stick, den es sicher zum Prime Day 2020 wieder günstiger gibt. Die rund 10 € Preisunterschied bei den neuen Geräten machen jetzt den Lite nicht wirklich extrem günstig. Vielleicht ist der einfach für besondere Angebote vorgesehen und man „verschenkt“ diesen irgendwann für 10-15 €, wie man es schon mal mit dem Echo Dot gemacht hat. Einfach um in noch mehr Haushalte einzuziehen. Die Taste für die Senderliste macht Sinn, wenn man auch „normales“ Fernsehen über Dienste wie waipu.tv, Zattoo und Co. schaut. Warum diese Taste dann nicht aber auch auf die „große“ Fernbedienung wandert, verstehe ich nicht. Für den Zweitfernseher ist der Lite dann in einem Angebot vielleicht auch eine gute Wahl.

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Erster Eindruck aller Neuigkeiten:

Insgesamt muss man natürlich sagen, dass hier deutlich mehr als nur leichte Modellpflege betrieben wurde. Manche Geräte halte ich aber für überflüssig, wenn die Preisdifferenz nur bei 10 € liegt. Da reicht dann aus meiner Sicht auch ein Modell. Ob die Verbessrungen im Klang wirklich hörbar sind, muss sich erst in der Praxis zeigen. Das neue Design ist Geschmackssache aber jetzt nicht schlecht. Als Besitzer von einem Echo (1. Gen), Echo (2. Gen) und einem Echo Show 5 reizt mich da jetzt nicht wirklich was. Interessant wird auch sein, wie die Mikrofone in dem neue Design arbeiten, denn ab und zu hört Alexa einfach immer noch schlecht. Das liegt aber aus meiner Sicht nicht an der Hardware, uns passiert das bei allen zuvor genannten Geräten. Wo Alexa früher mal zu oft aktiv wurde, verschläft sie heute gerne mal die eine oder andere Anfrage mit dem Aktivierungswort komplett. Die Probleme waren zwischenzeitlich mal schlimmer und haben sich gebessert, so richtig gut ist es aber immer noch nicht. In Sachen Sound reichen mir die vorhandenen Geräte. Die neuen Fire TV Sticks sind auch eher uninteressant. Klar, es macht Sinn eine günstigere Variante ohne 4K anzubieten und somit ist die überarbeitete Version auch ok. Die Lite-Version für gerade mal 10 € weniger erschließt sich mir nicht, außer Amazon hat damit einen Plan für sehr günstige Angebote in der Zukunft. Vielleicht schon zum Prime Day 2020?

Ansonsten ist die gezeigte Ring Always Home Cam natürlich schon mal was völlig Verrücktes. Sehr spannend aber auch irgendwie komisch, dass dann irgendwann eine Kameradrohne durch oder später auch um das eigene Zuhause fliegt und Wache hält. Klar, der angekündigte Preis von 250 US-Dollar ist kein Schnäppchen, dafür bräuchte man nicht mehr in jedem Raum eine extra Kamera. Warten wir mal ab, wenn die Überwachungs-Drohne dann wirklich auf den Markt kommt.

Dass auch Amazon beim Thema Cloud Gaming gerne dabei wäre, versteht man natürlich absolut. Vor allem, weil sie mit den Fire TVs die idealen Empfangsgeräte schon in Millionen von Haushalten installiert haben und auch weil mit den Amazon Web Services (AWS) natürlich auch den technischen Part im Hintergrund perfekt abdeckt haben. Als Xbox Series X-Vorbesteller und absoluter Xbox Game Pass-Fan hätte ich mir natürlich das Cloud Gaming von Microsoft auf dem Fire TV gewünscht. Wenn Amazon jetzt aber eine eigene Lösung mit Amazon Luna anstrebt, wird man anderen Lösungen zumindest nicht so schnell die Türen öffnen. Das ist schade, denn mich bewegt es sicher nicht dazu, dann die Lösung von Amazon zu abonnieren. Sicher wird man das ausprobieren, mit Xbox-Konsole und Game Pass ist man aber bereits mehr als gut ausgestattet. Aber warten wir mal ab, wie sich die Dinge entwickeln. Vorerst ist auf jeden Fall für mich nichts dabei, was ich unbedingt haben muss.

Amazon Vorstellung im Video – Neue Alexa- und Fire TV-Hardware

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Autor: Guido

Im Alter von 9 Jahren begann alles mit dem ZX-81 und TI-99/4A. 1981/82 ging es teilweise parallel weiter mit dem Commodore VC-20 und C64. Letzterer konnte mich für viele Jahre in seinen Bann ziehen. Danach ging der übliche Weg - mit kurzen Umwegen über Schneider CPC, Amiga - zum PC (286er mit 5 1/4 Zoll Festplatte). Auch die erste Konsole war 1978/79 die Philips G7000. Auch gesurft wurde schon vor dem heutigen Internet mit Akustikkoppler oder Modem. Seit dem interessiert mich alles was mit Computer, Internet, Software, Konsolen, Betriebssystemen, Smartphones, Tablets usw. zu tun hat.

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