Tablet-PC: 1&1 stellt das SmartPad offiziell vor

Tablet PC von 1&1Es gab ja schon länger erste Bilder und Gerüchte, dass 1&1 auch einen Tablet-PC namens SmartPad auf den Markt bringt. Nun ist das SmartPad offiziell vorgestellt worden und auf der Herstellerseite finden sich erste Daten und Bilder. Im Gegensatz zu anderen Tablet-PCs setzt das 1&1 SmartPad nur auf WLAN und ist somit hauptsächlich für die Nutzung zuhause gedacht. Neben dem Surfen im Internet soll das SmartPad auch als E-Book-Reader, Kommunikationszentrale (E-Mail, Twitter, Facebook), Mediaplayer und universelle Steuerzentrale taugen. Letzteres ist aber zumindest aktuell sehr eingeschränkt. Durch eine Infrarot-Schnittstelle kann das Gerät auch als „universelle“ Fernbedienung genutzt werden. Aktuell unterstützt das SmartPad aber wohl nur hauseigene 1&1 HomeNet-Geräte. Weitere Apps für eBay, SmartShopping und den Onlinekauf von Musik sollen vorinstalliert sein.

Technische Daten:

  • 7“ LED-Touch-Display (Auflösung 800 x 480)
  • 500 MHz ARM11 Prozessor
  • Integriertes WLAN: IEEE 802.11b/g/n
  • 256 MB DDR RAM, 1 GB Flashspeicher
  • Android Betriebssystem (1.6 installiert – Update für drittes Quartal geplant)
  • Lichtsensor
  • Bewegungssensor
  • Infrarot-Sender
  • 2.800 mAh Lithium-Ionen-Akku
  • WLAN: IEEE 802.11b/g/n
  • Micro-USB-Anschluss (Netzteil)
  • USB 2.0
  • Audioausgang: 3,5 mm Klinke
  • Integrierter verstellbarer Standfuß
  • Abmessungen: 196,6 x 130 x 22mm
  • Gewicht: ca. 470 Gramm

Alles in allem keine wirklichen Besonderheiten oder positiven Überraschungen. In der Seitenansicht sieht man, dass das SmartPad ziemlich dick ist und über seitliche Lüftungsöffnungen verfügt (hoffentlich ohne Lüfter dahinter). Durch die reduzierte technische Ausstattung ist es definitiv keine direkte Konkurrenz für das Apple iPad oder das WeTab (ehemals WePad). Das wird aber auch gar nicht das Ziel von 1&1 sein, da es das Gerät erstmal nur mit DSL-Verträgen gibt. Ziel ist es wohl, einen Mehrwert gegenüber anderen DSL-Anbieter zu schaffen. Bisher setzte sich 1&1 durch die gute AVM-Hardware ab, aber das war wohl vorallem für den Otto-Normalverbraucher nicht unbedingt wichtig. Das SmartPad könnte bei dieser Zielgruppe sicher die Entscheidung für 1&1 als DSL-Anbieter positiv beeinflussen. Sicher mehr als die Marcel D’avis-Spots und dessen meiner Erfahrung nach nicht zutreffenden Versprechungen (ich bin 1&1 Kunde und viele meiner Kollegen sind oder waren es auch) und die nicht überzeugende neuen Tarife (ohne Mindestlaufzeit und dann doch 3 Monate Kündigungszeit). Der Einzelpreis für Bestandskunden wird mit 299 € angegeben. Bei dem Preis sollte man dann doch lieber etwas drauf legen und sich ein iPad oder ähnliches zulegen. Wer aber einen neuen DSL-Anbieter sucht, sollte sich die Angebote inkl. SmartPad mal anschauen.

Alle Infos zum 1&1 SmartPad gibt es hier. Es gibt auch erste Videos von Marcel D’avis und dem SmartPad. Da mein Blogger-Kollege und ich den guten Mann nicht mehr ohne leichte Aggressionen ansehen können, bette ich kein Video ein und biete hier nur den Link an.

Update 07.07.2010: Hier ein interessantes Video von Ndevil.com. Resitiver Touchscreen, kein Multi-Touch und hakelig. Auch die CHIP straft  das 1&1 Smarpad erwartungsgemäß ab. Da auch 1&1-Neukunden die Wahl zwischen 150 € Guthaben oder dem 1&1 SmartPad haben, sollte man sich definitv für die 150 € entscheiden.

Autor: Guido

Im Alter von 9 Jahren begann alles mit dem ZX-81 und TI-99/4A. 1981/82 ging es teilweise parallel weiter mit dem Commodore VC-20 und C64. Letzterer konnte mich für viele Jahre in seinen Bann ziehen. Danach ging der übliche Weg - mit kurzen Umwegen über Schneider CPC, Amiga - zum PC (286er mit 5 1/4 Zoll Festplatte). Auch die erste Konsole war 1978/79 die Philips G7000. Auch gesurft wurde schon vor dem heutigen Internet mit Akustikkoppler oder Modem. Seit dem interessiert mich alles was mit Computer, Internet, Software, Konsolen, Betriebssystemen, Smartphones, Tablets usw. zu tun hat.

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