Apple: iPhone SE, iPad Pro 9.7, iOS 9.3 und Apple TV-Update

Die Präsentation von Apple begann mit einer kleinen Textanimation, welche wichtige Dinge/Begriffe aus den letzten 40 Jahren zeigte. Am 01. April gibt es Apple 40 Jahre. Dann ging es um das Thema Umwelt. Apple zeigte mehrere Projekte mit denen man hauptsächlich auf erneuerbare Energie für den eigenen Bedarf setzt. Mit Apple Renew wurde noch eine optimale Weiterverwertung der Materialien von defekten iPhones gezeigt. Danach ging es um das Thema Gesundheit und wie Apple mit seinen Lösungen die Forschung in Sachen Medizin vereinfacht. Danach ging es um die Apple Watch und deren Erfolg. Zusätzlich wurden dann noch neue Armbänder mit neuen Materialien und Farben vorgestellt. Dann wurde noch ein wenig über das neue Apple TV gesprochen. Hier wird Siri in immer mehr Apps und den Store integriert und es soll sogar möglich sein, Texte inkl. Benutzernamen oder Passwörter zu diktieren. Weiterhin wird es auf dem Apple TV eine Ordnerfunktion geben, um seine Apps noch besser sortieren zu können. Das entsprechende Update soll heute noch ausgeliefert werden.

Dann ging es um das neue iPhone SE. Der Name stimmte also und auch optisch basiert es auf dem iPhone 5S. In Sachen Geschwindigkeit soll das iPhone SE dem iPhone 6S in nichts nachstehen. Auch die Akkulaufzeit soll sich trotz höherer Leistung im Vergleich zum iPhone 5S deutlich verbessern. Auch die vermutete 12 MP-Kamera mit Livefotos und 4K-Video kommt wie bereits erwartet. Touch ID ist auch mit an Bord. Es gibt auch wieder eine Version mit 16 GB. Ab dem 24.03. kann man vorbestellen und ab dem 31. März soll bereits ausgeliefert werden. Der Preis beginnt bei 489 Euro. Vergleicht man das mit den 399 US-Dollar, ist das schon ein heftiger Unterschied. Natürlich kommt das neuste iPhone gleich mit iOS 9.3. Alle Infos und Bilder vom iPhone SE findet Ihr bei Apple im Store. Für bestehende Geräte wird das Update auf iOS 9.3 bereits heute ausgeliefert.

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Dann ging es um das neue iPad Pro mit einem 9,7 Zoll Display. Es gibt also kein iPad Air 3, sondern ein iPad Pro 9.7. Im Grunde handelt sich um ein kleines iPad Pro 12.9 mit teilweise sogar noch verbesserter Technik. So gibt es mit „True Tone“ eine optimale Anpassung der Darstellung an das Umgebungslicht. Auch in Sachen Farbdarstellung und Helligkeit soll es deutlich besser sein als der Vorgänger. Eine 12 MP-Kamera, welche auch 4K-Videos aufnehmen kann, rundet die Ausstattung ab. Auch in Sachen Audioausgabe soll es dem Vorgänger durch vier Lautsprecher und eine höhere Lautstärke deutlich überlegen sein. Natürlich kommt auch hier iOS 9.3 mit Nigthshift (Nachtmodus – optimalere Darstellung z. B. zum abendlichen Lesen) zum Einsatz. Beim Preis stimmten die vermuteten 599 US-Dopllar für das Einstiegsmodell mit 32 GB. Bei uns werden daraus aber gleich 689 Euro. Die 16 GB und 64 GB-Varianten gibt es nicht mehr, dafür neben 128 GB ein Modell mit 256 GB. Dann ist man aber preislich jenseits der 1000 Euro. Auch das Modell mit 128 GB (WiFi) kostet stolze 869 Euro (mit LTE 1019 Euro). Sicherlich keine Schnäppchen, aber jetzt auch keine drastische Preiserhöhung. Auch das iPad Pro 9.7 kann man ab dem 24.03. vorbestellen und ausgeliefert wird ab dem 31.03.2016.

Apple stellt das iPad Pro sogar als Ersatz für einen PC oder ein Notebook vor. In Sachen Leistung ist man sicherlich ganz vorne dabei und es übertrifft so manchen heimischen PC. Aber auch wenn man in puncto Produktivität einiges verbessert hat, kann ein solches Tablet mit iOS 9 nur für wenige einen PC wirklich ersetzen. In der Präsentation wurden oft Zeichner und andere Kreative als begeisterte Nutzer beschrieben, was sicher auch der Fall sein wird. Aber das ist keine typische Anwendung für einen PC zuhause. Schwer macht es Apple potentiellen Interessenten auch mit dem Preisen für das Zubehör. Die rund 110 Euro für den Stift sind bei entsprechendem Bedarf und der Qualität sicher noch vertretbar. Aber 169 Euro für eine Tastatur? Diese hat im Vergleich zu anderen Systemen noch nicht mal ein Touchpad etc. Es ist vermutlich ohne Frage das insgesamt beste Tablet was man aktuell kaufen kann, dies lässt sich Apple aber hierzulande auch gut bezahlen. Von einem PC-/Notebook-Ersatz ist es alleine aufgrund des Betriebssystems, der fehlenden Anschlüsse (ohne weiteres teures Zubehör) aus unserer Sicht noch weit entfernt. Wir wollen wie gesagt ein vorhandenes iPad 3 (64 GB) durch ein neues iPad Pro 9.7 ersetzen und werden da in den nächsten Tagen mal intensiv nachdenken. Alle Infos und Bilder vom iPad Pro 9.7 findet Ihr bei Apple im Store.

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Autor: Guido

Im Alter von 9 Jahren begann alles mit dem ZX-81 und TI-99/4A. 1981/82 ging es teilweise parallel weiter mit dem Commodore VC-20 und C64. Letzterer konnte mich für viele Jahre in seinen Bann ziehen. Danach ging der übliche Weg - mit kurzen Umwegen über Schneider CPC, Amiga - zum PC (286er mit 5 1/4 Zoll Festplatte). Auch die erste Konsole war 1978/79 die Philips G7000. Auch gesurft wurde schon vor dem heutigen Internet mit Akustikkoppler oder Modem. Seit dem interessiert mich alles was mit Computer, Internet, Software, Konsolen, Betriebssystemen, Smartphones, Tablets usw. zu tun hat.

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