Jul09

Xbox One: Konsole mit Amazon Alexa verbinden und per Sprachbefehlen steuern – Kurzanleitung

In Zusammenhang mit einem Update für die Xbox One-Konsole hat man auch den Xbox-Skill im deutschen Alexa Skill Store veröffentlicht. Die Möglichkeit die Xbox One-Konsole per Sprache über Alexa zu steuern ist nicht neu. Bereits Ende 2018 wurde die neue Funktion vorgestellt und ein entsprechender Alexa Skill in den USA veröffentlicht. Erst jetzt schafft es der notwendige Xbox Skill auch nach Deutschland. Somit könnt Ihr ab sofort Eure Xbox One (S/X) mit Alexa verbinden und dann über beliebige Geräte mit Amazon Alexa vom Amazon Echo bis hin zur Alexa-App fürs Smartphone per Sprache steuern. Es gibt Befehle um die Konsole ein- und auszuschalten, es können bestimmte Spiele gestartet werden, eine Chat-Party kann eröffnet werden und Ihr könnt z. B. per Sprachbefehl zurück zur Startseite auf Eurer Konsole oder eine Code einlösen. Es gibt einige Standardbefehle, welche Ihr mit „Alexa. sag Xbox…“ oder „Alexa, frag Xbox…“ ausführen könnt. Also z. B. „Alexa, sag Xbox ausschalten“ und schon wird die Konsole heruntergefahren. Das funktioniert auch mit „Alexa, sag Xbox einschalten“, sofern sich die Konsole nicht im Stromsparmodus befindet. Gegebenenfalls müsst Ihr in den Einstellungen unter „Energie & Start“ die Einstellung vorher über den Controller entsprechend ändern. Neben den Standardbefehlen wird Eure Konsole in der Alexa App auch als ganz normales Gerät gelistet. Ihr findet Sie in der Alexa-App nach der erfolgreichen Verbindung unter Geräte, Alle Geräte und abhängig vom Namen meist am Ende der Liste. Somit kann man die Konsole auch in Alexa Routinen einbinden und so zusammen mit anderen Geräten steuern. Damit das Ganze funktioniert, müsst Ihr aber ein paar Einstellungen vornehmen und Euer Microsoft-Konto mit Alexa verbinden. Wir zeigen Euch in unserer Kurzanleitung, wie Ihr das machen könnt.

Xbox One Skill für Alexa in Deutschland verfügbar - Sprachsteuerung - Befehle für Xbox

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Jul09

Xbox One: Juli-Update – Neue Funktion für Xbox Game Pass und Alexa-Unterstützung in Deutschland

Besitzer einer Xbox One können sich seit ein paar Stunden das neuste Juli-Update für Ihre Konsole installieren. Bei unserer Xbox One X hatte das Update eine Größe von 530 MB. laut den englischen Originalmeldungen bei Major Nelson und Xbox Wire gibt es im Grunde nur zwei Neuheiten. Bzgl. des Xbox Game Pass gibt es eine neue Listenoption mit dem Namen „Play Later“ (Später spielen). Hier kann man sich dann sowohl über die Konsole als auch über die Xbox Game Pass-App eine Liste von Spielen erstellen, die man später noch spielen möchte. Also eher unspektakulär.

Deutlich interessanter ist dabei die Information, dass man seine Xbox One nun auch in Deutschland per Alexa steuern kann. Der entsprechende Xbox Alexa-Skill steht ab sofort auch in Deutschland zur Verfügung. Wir haben es heute Morgen getestet und grundsätzlich funktionierte es. Zuerst müsst Ihr auf der Konsole in den Einstellungen unter Einstellungen > Kinect & Geräte >Digitale Assistenten die entsprechende Steuerung aktivieren bzw. erlauben. Danach installiert Ihr dann Xbox Alexa-Skill und verknüpft dann den Alexa Skill mit Eurem Microsoft Konto. Danach stehen Euch neben einigen Standardbefehlen auch Smart Home-Befehle für Eure Xbox One zur Verfügung. Ihr könnt die Konsole so z. B. einschalten (nicht im Stromsparmodus) oder ausschalten, Spiele starten, ein Party starten und mehr. Alles funktionierte bei uns noch nicht. Anscheinend arbeitet man bei Microsoft auch noch an der Übersetzung der entsprechenden Befehle in die deutsche Sprache. Die deutsche Liste der Sprachbefehle für die Xbox One über Amazon Alexa ist zu einem Teil noch auf englisch. Probiert es einfach mal aus und habt vielleicht auch noch etwas Geduld, bis alles angepasst ist. Schaut auch mal in unsere Kurzanleitung, falls Ihr Hilfe oder Infos zu den möglichen Sprachbefehlen benötigt.

In der Originalmeldung des Juli-Updates ist auch von einem neuen und erweiterten Alexa Skill die Rede, der z. B. Fragen zum Game Pass beantworten soll. Das funktioniert hierzulande noch nicht und die entsprechenden Sprachbefehle sind aktuell auch nur in der englischsprachigen Befehlsliste zu finden. Mal sehen, ob diese Optionen auch hierzulande schnell integriert werden oder ob das wieder Monate dauern wird. Wer also Alexa-Geräte in seinem Zuhause nutzt und eine Xbox One besitzt, kann diese Geräte jetzt verbinden. Da die Konsole nach der erfolgreichen Verbindung auch in Eurer Geräteliste in der Amazon Alexa-App auftaucht, könnt Ihr diese z. B. auch in Alexa-Routinen einbinden.

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Mai08

Amazon Alexa: Aktualisierte App für Windows 10 mit Freisprechmodus für alle Nutzer

Bereits im November 2018 veröffentlichte Amazon eine Alexa-App für Windows 10. Damit konnte man den digitalen Sprachassistenten auch am PC oder Notebook nutzen. Es gab auch eine Option, mit der Alexa auf Zuruf reagieren sollte. Diese Option mit einem Aktivierungswort funktionierte aber nur auf wenigen ausgewählten und sehr aktuellen Geräten. Gerade Nutzer von älteren PCs oder Notebooks mussten Alexa so immer erst per Klick in der App aktiveren, was natürlich nicht wirklich komfortabel war. Seit gestern gibt es ein Update der Alexa-App für Windows 10, welches einen sogenannten Freisprechmodus mitbringt. Diesen kann man aktiveren und dann hört Alexa wie bei den Echo-Geräten dauerhaft im Hintergrund zu und reagiert auf das standardmäßige Aktivierungswort „Alexa,…“. Das macht die Nutzung schon mal komfortabler und man kann schnell mal nach dem Wetter fragen, Smart Home-Geräte steuern oder andere Fragen stellen.

Wer die App noch nicht installiert hat, findet unten einen entsprechenden Link. Auch bei Amazon gibt es eine Informationsseite zur Alexa-App für Windows 10, diese wurde aber zumindest an einigen Stellen noch nicht aktualisiert. Dort ist noch von „Einfach anklicken und mit Alexa sprechen“ die Rede. Natürlich muss der PC bzw. das Notebook über ein Mikrofon und Lautsprecher verfügen, damit das Ganze funktioniert. Da der Hintergrundbetrieb von Alexa auch auf Auswirkungen auf den Energieverbrauch hat, steht der Freisprechmodus nicht zur Verfügung, wenn sich das Notebook im Energiesparmodus befindet. Probiert es bei Interesse einfach mal aus und lasst Euch nicht von den schlechten Bewertungen abhalten. Diese sind meist älter. Auf unserem alten Acer-Notebook funktioniert der Freisprechmodus wirklich gut. Natürlich kann ein Mikrofon im Notebook nicht den ganzen Raum abdecken, man muss da schon direkt vor dem Gerät sitzen.

Amazon Alexa - Am PC, Notebook, Tablet oder Laptop mit Windows 10 nutzen

Alexa
Alexa
Entwickler: AMZN Mobile LLC.
Preis: Kostenlos

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Apr16

Logitech: Harmony Express vorgestellt – Universalfernbedienung mit Mikrofon und Alexa

Logitech hat heute mit der Harmony Express eine neue Universalfernbedienung mit Alexa vorgestellt. Erstmals hat Logitech, ähnlich wie bei den Fire TVs, ein Mikrofon integriert. Eine sehr prominente Alexa-Taste bietet dann die Steuerung per Sprache an. Die Anzahl der Tasten auf der Harmony Express ist extrem reduziert, wenn man diese mit früheren Universalfernbedienungen, wie der Logitech Harmony Elite vergleicht. Man möchte sich an eine neue Zielgruppe wenden, wenn auch noch nicht wirklich klar wird, welche das denn sein soll. Zum einen sind bei einem Preis von rund 250 US-Dollar viele vermutlich schon raus. Auch wenn der Preis sicher schnell fallen wird, kann man sich für den Preis auch diverse Alexa-Geräte kaufen. Die meisten die sich wirklich für Sprachsteuerung und Alexa interessieren, dürften einen Amazon Echo oder vergleichbare Geräte im Wohnzimmer haben. Warum dann eine Fernbedienung drücken und nicht gleich in den Raum sprechen? Klar, der mitgelieferte und überarbeitete Hub (IR-Blaster) ermöglicht erst die Steuerung vieler Geräte, diesen gab es aber auch vorher schon separat und deutlich günstiger. Wirklich Vorteile waren jetzt der Produktseite nicht zu entnehmen. Die App wurde komplett überarbeitet und neben dem normalen Hub ist auch noch ein Mini IR-Blaster dabei, um z. B. Geräte hinter geschlossenen Schranktüren steuern zu können. Spielereien wie die Fernbedienung per App zu suchen, falls man diese verlegt hat, sind wohl kaum ein Kaufgrund.

Logitech Harmony Express - neue Universal - Sprachfernbedienung mit Alexa

Sprachsteuerung wäre natürlich das Optimum. Dazu muss man aber leider immer noch ziemlich starre Befehle und oft lange Sätze auswendig lernen, dies ist nicht jedermanns Sache. Somit kann es natürlich von Vorteil sein, wenn man eine kleine kompakte und leicht zu verstehende Fernbedienung als Alternative hat. Durch die geringe Tastenanzahl der Harmony Express gehen einige der Vorteile der alten Modelle verloren oder sind dann eben nur per Sprache zugänglich. Anscheinend hat man diesmal auch auf eine Ladeschale verzichtet und die Harmony Express muss wohl rund einmal im Monat per Kabel geladen werden. Das ist natürlich auch nicht wirklich sehr praktikabel im Alltag.

Über die Fernbedienung kann man natürlich auch andere Dinge wie z. B. die Smart Home-Steuerung über Alexa erledigen, Nachrichten hören oder nach dem Wetter fragen. Das ist aber nur wirklich vorteilhaft, wenn es kein Alexa-Gerät in dem Raum gibt.

Irgendwie kann ich mir noch keinen wirklich sinnvollen Einsatz in unserem Wohnzimmer vorstellen. Wir haben früher sehr zufrieden die älteren Harmony-Universalfernbedienung mit Bildschirm eingesetzt. Dafür waren wir auch bereit 150 € und ggf. etwas mehr auszugeben. Nach dem Erwerb eines Samsung QLED verfügen wir aber über eine kompakte Fernbedienung, die auch andere Geräte wie unsere Soundbar oder Xbox One X steuern kann. Da der Fernseher aktuelle Apps für Prime Video und Netflix hat, wurde das Fire TV dort überflüssig und wir brauchen nicht mehr als die Fernbedienung vom Fernseher kann.

Alexa ist komplett in unseren Alltag integriert und wir sind da durchaus neuen Lösungen und Verbesserungen gegenüber offen. Aber zumindest auf dem Papier sehe ich da jetzt nicht wirklich irgendetwas Überzeugendes. Vielleicht bekommen wir mal die Möglichkeit eine Harmony Express zu testen. Derzeit ist diese nur in den USA verfügbar. Ein Erscheinungstermin für Deutschland wurde noch nicht kommuniziert. Unten seht Ihr noch ein Video des Herstellers.

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Mrz26

Amazon Alexa: Echo-Geräte unterstützen nun Skype auch in Deutschland

Bereits Ende letzten Jahres gab es Ankündigungen, dass man Skype bald mit einem Amazon Echo-Gerät nutzen kann. Es tauchten auch mal kurz entsprechende Optionen in der Alexa App auf, allerdings bekam man die ganze Sache hierzulande nicht zum Laufen. Jetzt wurde die Funktion wohl offiziell in Deutschland gestartet. Bei Amazon selbst findet man aktuell noch keine Informationen dazu. Microsoft widmet dem Thema Amazon Alexa und Skype aber schon eine eigene deutsche Unterseite. Auch in der Alexa App findet man jetzt unter Einstellungen -> Kommunikation und Skype entsprechende Informationen. Dort muss man dann auch Alexa mit seinem Skype-Konto verbinden. Danach kann man je nach Echo-Geräte normale Sprachanrufe oder eben auch Videoanrufe tätigen. Auch normale Mobilfunknummern oder Festnetznummern kann man mit entsprechendem Skype-Guthaben kontaktieren. Damit man das zumindest mal ausprobieren kann, bekommt man nach der Verbindung von Alexa mit Skype insgesamt 200 Freiminuten, hälftig auf zwei Monate verteilt. Schaut dazu in die Skype App, wo Ihr das Guthaben nach kurzer Zeit sehen solltet.

Skype Anrufe mit Alexa jetzt auch in Deutschland

Unterstützt werden wohl alle Echo-Geräte die hier in Deutschland offiziell veröffentlicht wurden. Einzig der Echo Input ist nicht auf der Liste der unterstützten Geräte. Wenn Ihr Skype häufig nutzt und ein entsprechendes Alexa-Gerät euer eigenen nennt, solltet Ihr Euch die neue Funktion mal anschauen. Ich selbst habe es noch nicht getestet, da Skype in meinem Alltag keine Rolle spielt. Berichtet uns gerne in den Kommentaren von Euren Erfahrungen mit Skype und Alexa.

Skype über Amazon Echo und Echo Show / Spot nutzen

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Mrz16

Amazon Alexa: Neuer Sprachbefehl „Alexa, spiel die Charts“ – die offiziellen Deutschen Single-Charts bis zurück ins Jahr 1978 anhören

Seit gestern kann Alexa sowohl die von GfK Entertainment ermittelten aktuellen Charts als auch die älterer Jahrgänge abspielen. Offiziell werden diese Charts seit 1977 ermittelt. Amazon bietet seinen Nutzern von Amazon Prime und Music Unlimited nun die Möglichkeit aktuelle, wie auch ältere Charts zu hören. Je nach Alter, kann man so auch mal in sein Geburtsjahr, die Jugend oder andere wichtige Jahrgänge im eigenen Leben zurückspringen. Alleine mit Prime hat man natürlich nur einen begrenzten Zugriff auf die Songs, in unserem Test waren aber in verschiedensten älteren Jahrgängen genug Lieder verfügbar, um sich zu erinnern. Nicht im Katalog vorhandene Lieder werden einfach übersprungen, mit Music Unlimited dürfte das deutlich seltener der Fall sein. Wenn man einen gehörten Titel kennt aber nicht mehr zuordnen kann, hilft Alexa auch bei Nachfragen zum Lied oder dem Interpreten. Die aktuellen Charts werden wohl auch regelmäßig aktualisiert.

Auf der Seite der GfK unter www.offiziellecharts.de könnt Ihr Euch begleitend auch in Listenform durch die Charts klicken. Dort gibt es ggf. auch Hörproben, die vielleicht bei Amazon Prime nicht verfügbar sind. Probiert es einfach mal aus. Auf jeden Fall mal was anderes als die ständigen Wiederholungen im Radio.

Beispiele für mögliche Sprachbefehle:

  • Alexa, spiel die Deutschen Charts“ – immer auf dem aktuellsten Stand, spielt Alexa in dieser Woche etwa Songs von Shirin David, Capital Bra und Azet & Zuna über Amazon Music
  • Alexa, spiel die Charts von 2018“ – Ed Sheeran, Bausa und Namika: Songs dieser Künstler standen bei deutschen Musikliebhaber im vergangen Jahr besonders hoch in der Gunst.
  • Alexa, spiel die Charts von 1982“ – hier kommen NDW-Fans voll auf ihre Kosten: Künstler wie Falco, Joachim Witt und die Spider Murphy Gang stehen ganz oben in der Platzierung.
  • Alexa, spiel die Charts von 2006“ – die Fußball-WM in Deutschland: Neben dem offiziellen Fifa Song „Love Generation“ von Bob Sinclair finden sich noch viele weitere WM-Hits von den Sportfreunden Stiller, Xavier Naidoo oder Herbert Grönemeyer in den Jahrescharts.

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Jan30

Test: Amazon Smart Plug – WLAN-Steckdose für Amazon Alexa

Zugegeben, die Amazon Smart Plug (WLAN-Steckdose) ist nicht mehr wirklich neu. Wir haben uns während der letzen Cyber Monday Woche eine dieser Steckdosen gesichert aber erst vor ein paar Tagen wirklich ausprobiert und seit dem im täglichen Einsatz. Bisher nutzen wir in Sachen Smart Home-Steckdosen die FRITZ DECT 200 bzw. 210, welche aber eine FRITZ!Box als Router erfordern und nur per inoffiziellem Skill mit Amazon Alexa funktionieren. Für uns in Ordnung, da wir sowieso eine FRITZ!Box einsetzen, allerdings sucht so mancher vielleicht auch eine möglichst einfache Lösung nur zum Schalten per Sprache und App. Hier kommt dann die Amazon Smart Plug ins Spiel, die WLAN-Steckdose ist speziell für die Nutzung mit Alexa bzw. der Alexa App (auch von unterwegs) ausgelegt. Man braucht keine zusätzliche Steuereinheit (Hub) und auch keinen speziellen Alexa Skill, wie bei vielen anderen Lösungen. Hier liegt dann auch der größte Vorteil der Lösung von Amazon. Wir wollen uns nun in den folgenden Schritten kurz die wichtigsten Dinge anschauen und von unseren Erfahrungen berichten.

Testbericht Amazon Smart Plug - WLAN Steckdose / Zwischenstecker für Amazon Alexa

Amazon Smart Plug – Ausgepackt

Die WLAN-Steckdose kommt in einer für die Amazon-Geräte typischen Verpackung, die sich einfach öffnen lässt und auch nur das Nötigste enthält. Neben der Steckdose bzw. genauer gesagt dem Zwischenstecker gibt es nur noch eine Kurzanleitung, die man auf jeden Fall aufbewahren sollte, dazu später mehr. Zuerst erscheint die komplett weiße Steckdose glänzend, was aber nur an einer Folie liegt. Entfernt man diese, ist die Oberfläche matt und fühlt sich gut an. An der Verarbeitung unserer Steckdose gab es nichts zu meckern. Das Amazon-Logo ist sehr dezent auf der Vorderseite eingraviert und aus der Entfernung kaum erkennbar. Das gefällt mir schon mal deutlich besser als bei vielen anderen Herstellern. Auf der Vorderseite gibt es eine kleine LED, die blau leuchtet, wenn die Steckdose eingeschaltet ist und während der Verbindung zum WLAN blinkt diese kurz rot. Die LED ist sehr klein und nicht so hell, sollte also nicht stören. An der Seite befindet sich ein Taster, über den man die Steckdose auch manuell An- und Ausschalten kann, wenn das WLAN mal ausfällt oder Alexa den Dienst versagt. Allerdings ist die Amazon Smart Plug schon relativ klobig. An unserem Einsatzzweck neben der Couch konnten wir bisher verschiedene Stecker problemlos einsetzen, für die Amazon Smart Plug mussten wir die Couch ein paar Zentimeter verschieben. Für uns kein Problem, vielleicht aber für den einen oder anderen ein Ausschlusskriterium, wenn sehr wenig Platz vorhanden ist. In der Größe ähnelt die Amazon Smart Plug unseren FRITZ!DECT-Steckdosen, diese haben aber neben der reinen Schaltung noch Hardware zur Messung des Energieverbrauchs, der Temperatur und ein Mikrofon verbaut. Die Lösung von Amazon hat diese Optionen nicht und beschränkt sich rein aufs Schalten. Was für viele Einsatzzwecke auch vollkommen ausreicht, ein wenig kleinere Abmessungen als die 101,1 mm x 56 mm x  79,4 mm wären aber schön gewesen. Die WLAN-Steckdose ist wie die meisten nur für den trockenen Innenbereich geeignet. Die angeschlossenen Geräte sollten maximal 2.300 Watt verbrauchen bzw. 10 A nicht überschreiten. Das sollte für die meisten Einsatzzwecke reichen und entspricht im Durchschnitt auch den Werten anderer Lösungen.

Testbericht - Amazon Smart Plug - schaltbare und programmierbare Steckdose für Alexa

Amazon Smart Plug – Einrichtung

Da die Steckdose speziell für Amazon Alexa gedacht ist, braucht man natürlich idealerweise ein entsprechendes Alexa-fähiges Gerät oder zumindest die Alexa App. Letztere ist für die erste Einrichtung erforderlich. Dazu sind nur wenige einfache Schritte erforderlich.

  • Startet die Alexa App
  • Wählt unten rechts „Geräte“ und dann oben „+“ oder alternativ direkt über das Menü oben links (drei Striche) „Gerät hinzufügen“ wählen
  • Danach wählt Ihr die Art von Gerät, die hinzugefügt werden soll, in diesem Fall „Stecker“
  • Danach die Marke „Amazon“
  • Danach erhaltet Ihr einen Hinweis bzgl. nötiger Rechte zum Zugriff auf Kamera, Bluetooth und ggf. Standort
  • Die Kamera benötigt Ihr, um den QR-Code (neben dem Schlüsselsymbol) zu scannen
  • Dieser QR-Code befindet sich auf der Rückseite der Steckdose und in der Kurzanleitung (daher gut aufbewahren)
  • Wer also die WLAN-Steckdose schon in der Wand hat, scannt den QR-Code aus der Anleitung
  • Danach wird das WLAN-Passwort abgefragt
  • Danach ist die Steckdose in der Regel mit dem Namen „Erste Steckdose“ aktiv
  • Den Namen könnt Ihr natürlich beliebig ändern
  • Über einen Amazon Echo oder ähnliche Geräte könnt Ihr die Steckdose nun schalten
  • Alternativ in der Alexa App über „Geräte“ und dann „Steckdosen“
  • Wer die Steckdose zu bestimmten Zeiten, über andere Befehle oder mit anderen Geräte schalten will, nutzt die Alexa Routinen

Hier die Schritte in Bildern:

Amazon Alexa - Smart Plug einrichten - Schritt für Schritt-Anleitung - Alexa App

Amazon Smart Plug – Im Einsatz

Da sich die Funktionen der Amazon Smart Plug auf das Schalten per Sprache, App (auch von unterwegs) bzw. per Alexa Routine beschränkt, gibt es hier nicht so viel zu testen. Die Steckdose reagierte in unseren Tests auf Schaltbefehle schnell und zuverlässig. Gefühlt etwas schneller als andere Steckdosen, was vermutlich an der direkten Anbindung ohne weitere Skills oder zwischengeschaltete Cloud-Dienste, welche dann bei anderen Herstellern oft noch im fernen Ausland agieren, liegt. Der Schaltvorgang ist in der Nähe der Steckdose hörbar, wie bei anderen Lösungen auch. Gefühlt etwas leiser als bei unseren FRITZ!DECT-Steckdosen. Mit den Alexa Routinen kann man nun die Schaltungen der Steckdose auch programmieren, wie man es z. B. von regulären Zeitschaltuhren kennt. Es können bestimmte Tage/Uhrzeiten festgelegt werden, wann die Steckdose sich Ein- bzw. Ausschalten soll. Man kann auch eigene Sprachbefehle festlegen und diese ggf. noch mit weiteren Befehlen oder Geräten kombinieren. Also z. B. bei „Alexa, ich bin zuhause“ wird die Steckdose mit der angeschlossenen Lampe eingeschaltet und die Musikwiedergabe auf Eurem Lautsprecher wird gestartet. Wer die Alexa Routinen noch nicht ausprobiert hat, sollte sich mal damit beschäftigen. Für die Nutzung der WLAN-Steckdose ist wie der Name schon sagt, eine WLAN-Verbindung erforderlich. Das WLAN muss zumindest auch auf dem 2,4-GHz Kanal funken, was aber die meisten Router auch immer parallel zu den 5 GHz anbieten. Die Amazon Smart Plug WLAN-Steckdose benötigt natürlich auch selbst Energie um im WLAN eingebunden zu bleiben und Informationen zu Schaltvorgängen zu empfangen und diese dann umzusetzen. Im Standby haben wir einen Verbrauch von 0,8 Watt gemessen und 1,3 Watt bei eingeschaltetem Zustand. Das ist im normalen Bereich, es gibt aber schon Lösungen die mit noch weniger auskommen.

Amazon Smart Plug – Fazit

Wer den Bericht oben gelesen hat, weiß schon, dass die WLAN-Steckdose hauptsächlich mit Ihrer sehr einfachen Einrichtung und der idealen Zusammenarbeit mit Amazon Alexa, ohne Skills oder gar zusätzlich Hubs punktet. Die Größe erscheint etwas klobig, ansonsten ist die schlichte Optik ohne auffällige Logos oder andere Beschriftungen auf dem Gehäuse aber angenehm. Auch die verwendete LED auf der Vorderseite ist sehr dezent und nicht störend hell. Ein Taster an der Seite ermöglicht auch die Schaltung der Steckdose ohne WLAN oder Alexa, falls es mal Probleme geben sollte. Die Verarbeitung und das Material sind aus unserer Sicht völlig in Ordnung. Der eine oder andere würde sich vermutlich noch mehr Funktionen wünschen oder erwartet diese aufgrund des doch recht hohen Normalpreises von 29,99 €. Da gibt es auch jenseits der eher unbekannteren China-Hersteller schon günstigere oder leistungsfähigere Lösungen von anderen Anbietern. Wobei man anmerken muss, dass auch die Steckdose von Amazon „Made in China“ ist. Viele suchen aber sicher eine ganz einfache Lösung ohne Schnickschnack und Datenversand an weitere Hersteller und Dienste. Genau das bekommt man mit der Amazon Smart Plug, nur einfach zu einem unserer Meinung nach überhöhten Normalpreis. Somit kommen wir insgesamt unter Berücksichtung aller Punkte auf unsere drittbeste Note „Gut“.

Testbericht Amazon Smart Plug

Wen es um den Preis geht oder um mehr Funktionen, kann man sich z. B. mal die Lösungen von TP-Link Kasa anschauen. Diese und andere findet man auf der offiziellen Alexa Smart Home-Unterseite, dort sind alle kompatiblen Geräte gelistet, die direkt über Amazon erhältlich sind.

Amazon scheint aber selbst zu merken, dass der Preis etwas hoch ist. Statt den regulären Preis zu senken, macht man nun schon zum zweiten Mal eine Aktion in der man die Amazon Smart Plug für nur 9,99 € verkauft. Die aktuelle Aktion ist zwar auf eine Steckdose pro Kunde begrenzt, aber immerhin etwas. Und dann kommen wir von überteuert gleich zu sehr gutem Schnäppchen. Wer also aktuell eine dieser WLAN-Steckdosen haben möchte, kann noch bis zum 03.04.2019 zuschlagen. Vielleicht kann Amazon sich danach auch zu einem Normalpreis von 20 € durchringen, welchen ich dann als absolut angemessen bezeichnen würde.

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Jan28

Amazon Alexa: Neue Option in den Alexa Routinen – Ankündigungen an bestimmte oder alle Geräte senden

Wer wie wir gerne regelmäßig mit den Routinen von Alexa rumspielt, hat es vielleicht auch schon gesehen. Im Bereich der Aktionen gibt es unter Nachrichten (Sprechblasen-Icon) neben den bisherigen Benachrichtigungen auf die neue Option „Ankündigung senden“. Damit kann man einen beliebigen Text über die Echo-Geräte ausgeben lassen. Das ist soweit nichts Besonderes, da man das auch über die Option „Alexa sagt“ schon kann. Das Besondere an Ankündigungen ist ein kurzer Hinweiston vorab, der vorab die Aufmerksamkeit erhöhen soll. Und bei der neuen Option kann man das Gerät zur Ausgabe definieren (unabhängig von der generellen Einstellung der Routinen) oder die Ankündigung auch an alle registrierten Echo-Lautsprecher senden. Wer also bei der bisherigen Sprachausgabe innerhalb von Routinen ein bestimmtes Gerät oder alle ansprechen wollte, kann das jetzt über die Ankündigungen tun. Vielleicht habt Ihr einen sinnvollen Einsatzzweck für die neue Option. Schreibt uns gerne in die Kommentare was Ihr damit oder auch generell mit den Alexa Routinen macht.

Ankündigungen in Alexa Routinen für Echo-Lautsprecher nutzen

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Dez29

Amazon – Mindestens fünf Alexa-Skills auf einem Echo-Gerät nutzen und einen von fünf Gutscheinen über je 1.000 Euro gewinnen – bis 30.12.2018

Bei Amazon läuft aktuell noch bis morgen (30.12.18) ein Gewinnspiel bzw. eine Verlosung von 5  x 1.000 Euro als Amazon-Aktionsgutschein. Teilnehmen können Besitzer eines Echo-Gerätes indem sie innerhalb des Aktionszeitraums mindestens fünf verschiedene Alexa Skills auf ihrem Echo-Gerät nutzen. Dazu gibt es auf der Aktionsseite auch verschiedenste Vorschläge welche Alexa Skills man mal ausprobieren könnte. Man kann sich aber natürlich auch frei im Alexa Skill Store umschauen oder Alexa nach beliebten Skills fragen. Der Aufruf der Skills muss aber über das Echo-Gerät erfolgen. Smart Home Skills, Amazon News, Flashbriefing und Amazon Music (Prime Music) sind von der Aktion ausgenommen. Wer also vielleicht zu Weihnachten einen Amazon Echo geschenkt bekommen hat, kann durch die Nutzung verschiedener Skills einfach an der Verlosung teilnehmen. Die Aktion läuft bereits seit dem 26.12.2018, somit hat der eine oder andere Echo-Besitzer vielleicht sogar schon unbewusst teilgenommen. Alle Teilnahmebedingungen findet Ihr auf der Aktionsseite und unten im Beitrag.

Einen von fünf Amazon-Gutscheinen über je 1.000 € gewinnenLink: Mindestens 5 Skills auf einem Echo-Gerät nutzen und einen von 5 Gutscheinen über je 1.000 € gewinnen

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Dez29

Amazon Alexa: Musik in Routinen jetzt mit Sleep Timer

Alexa kann per Sprachbefehl schon lange einen Sleep Timer einstellen. Dazu sagt man während einer laufenden Audiowiedergabe einfach „Alexa, stelle den Sleep Timer auf 15 Minuten“. Stoppen kann man diesen per „Alexa, stoppe den Sleep Timer“ auf Wunsch natürlich auch wieder. Soweit also kein Problem. Dank der Alexa Routinen haben aber viele von Euch sicher mehrere Aktionen zu einem Befehl zusammengefasst. Und in solchen Routinen, wie z. B. „Alexa, Guten Morgen“ oder „Alexa, Gute Nacht“ kann man schon länger auch Aktionen zum Abspielen von Musik einbauen. Allerdings sind Musikroutinen immer automatisch als letzte Funktion einer Routine festgelegt, somit konnte man da auch mit den zuletzt hinzugefügten Aktionen wie Warten und Audio anhalten kein zeitgesteuertes Ende der Wiedergabe festlegen. Jetzt hat Amazon direkt in der Aktion Musik einen Timer eingefügt. Ihr könnt zwischen minimal 5 Minuten und maximal 4 Stunden als Sleep Timer wählen. Trotz der dadurch klar festgelegten Dauer der Musikwiedergabe kann man bisher leider trotzdem keine weiteren Aktionen nach einer Musikaktion definieren. Aber der Sleep Timer in den Routinen ist natürlich auch schon mal eine nützliche Ergänzung. Während die Zeiteinstellung für den Timer auf einem iPhone  problemlos klappt, funktioniert es auf meinem Honor 10 mit Android überhaupt nicht gut, da hilft nur wildes Tippen auf Stunden / Minuten bis sich ein keines Overlay öffnet. Das sollte hoffentlich bald mit einem Update verbessert werden.

Alexa Routinen - Sleep Timer für Musikwiedergabe programmieren

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