Apr11

Amazon Alexa: Routinen um Befehle für Musik (inkl. Radio per TuneIn) und Lautstärke erweitert

Wer noch nicht weiß, worum es bei den Routinen für Amazon Alexa geht, der schaut am besten noch mal in unseren alten Beitrag zu dem Thema Alexa Routinen. Kurz gesagt, kann man damit eigene Sprachbefehle oder auch bestimmte Zeitpunkte festlegen, die dann mehrere Aktionen nacheinander ausführen. Also eine simple Programmierung von vorgefertigten Abläufen. Anfangs gab es nur wenige Optionen und Möglichkeiten, die hauptsächlich auf das Thema Smart Home und ein paar Grundinformationen abzielten. Dann kamen zuletzt noch die Sprachausgaben in den Routinen dazu, damit Alexa etwas natürlicher auf selbst angelegte Befehle wie z. B. „Guten Morgen“ oder „Gute Nacht“ reagieren konnte. Sehr schnell kam dann der Wunsch nach der Steuerung von Musik auf. Nachdem über „Alexa, Guten Morgen“ z. B. das Licht eingeschaltet, der Wetterbericht, Verkehrsmeldungen und/oder die Nachrichten vorgelesen wurden, wollten viele danach gerne Radio hören oder generell Musik abspielen. Leider unterstützten die Routinen in der Alexa App keine Musik. Vor ein paar Tagen wurde diese Funktion dann in den USA eingeführt. Manchmal geht es schnell, bis solche Funktionen bei uns landen und manchmal dauert es ewig. Diesmal ging es sehr schnell und die Alexa Routinen wurden um die Punkte Musik und Lautstärke erweitert.

Alexa Routine Radio und Musik - Musik und Radiosender in Alexa Routinen einbinden (Alexa App)

Somit kann man jetzt auch Musik bzw. Radiosender in seine Routinen einbauen. Bei der Auswahl von Lautstärke kann man einfach einen Befehl vor eine beliebige Musikaufgabe in eine Routine einfügen, damit es nicht zu laut oder leise abgespielt wird. Über den Punkt Musik könnt Ihr einen Musikdienst wie Amazon Music, Spotify oder TuneIn auswählen und dann Interpret, Song oder Radiosender eingeben. Es gibt auch immer eine Vorschau um zu testen was Alexa mit der Eingabe dann abspielt. Bei TuneIn muss man sich in manchen Fällen sehr genau an den Namen in deren Datenbank halten. Bei unserem beliebten Testsender NE-WS 89.4, welcher per Spracheingabe wegen der Schreibweise eine Katastrophe ist, geht es auch nur, wenn man es genau so schreibt. Gibt man einfach „News 89.4“ ein, werden einfach die Nachrichten von Alexa vorgelesen. Wenn es also mit Eurem Radiosender und den Alexa Routinen nicht sofort klappt, überprüft mal die Schreibweise des Senders auf der TuneIn-Webseite. Man kann sich damit bei komplexeren Radiosendern auch einfach einen Befehl „Alexa, schalte das Radio ein“ anlegen und muss nicht mehr mit „Alexa, öffne TuneIn“ eher unnatürlich vorgehen, wenn Alexa den Sender per Sprache nicht direkt erkennt. So kann man auch seine Favoriten bei TuneIn mit eigenen Sprachbefehlen direkt ansteuern. Alternativ zu den Sprachbefehlen könnt Ihr natürlich auch weiterhin bestimmte sich ggf. wiederholende Uhrzeiten für Eure Routinen festlegen.

Bei Amazon Music oder Spotify gebt Ihre einfach Songtitel, Interpret, Playlist oder auch eine Musikrichtung ein. Musik und Radioeinträge können innerhalb der Liste nicht verschoben werden und nur einmal und auch nur am Ende der Befehlskette platziert werden. Das ist auf jeden Fall ein weiterer guter Schritt für Amazon Alexa, die Amazon Echo-Geräte und kompatible Geräte. Wir mussten keine neue Version der App installieren, die Punkte waren einfach in den Einstellungen der Alexa App unter Routinen sichtbar. Wir können diese sowohl in der App für Android als auch iOS sehen und nutzen. Die Auslieferung erfolgt manchmal zeitverzögert, probiert es also ggf. später noch mal, wenn die gezeigten Punkte in den Routinen bei Euch noch nicht da sind. Schreibt uns gerne, was Ihr von der Funktion haltet oder was Ihr Euch als Nächstes für die Routinen wünscht.

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Apr04

Amazon: Alexa Hands-Free-Modus kommt mit Update auch auf aktuelle Fire 7 und Fire 8-Tablets

Amazon hat in seinem Support-Bereich einen Hinweis auf eine erweiterte Funktion für Besitzer eines aktuellen Fire 7 oder Fire HD 8-Tablets der 7. Generation veröffentlicht. Bisher war es nur Besitzern des aktuellen Fire HD 10-Tablet vorbehalten, ohne weitere Aktion bzw. freihändig mit Alexa zu sprechen. Andere Tablets aus dem Hause Amazon bekamen zwar auch Unterstützung für Alexa, man musste dazu aber das Zuhören von Amazon Alexa vor jedem Befehl manuell aktivieren. Das ändert sich durch ein aktuell in der Auslieferung befindliches Update zumindest weitestgehend für Besitzer eines aktuellen Fire 7 oder Fire 8 HD-Tablet. Es funktioniert auf diesen Geräten nur, wenn man das Gerät gerade aktiv nutzt oder zumindest der Bildschirm noch aktiv ist bzw. auch im Ruhezustand, wenn eine ausreichend starke Stromquelle wie ein Netzteil mit dem Tablet verbunden ist. Ein USB-Anschluss an einem PC oder andere schwache Stromquellen reichen ggf. nicht. Perfekt wäre natürlich, wenn das Gerät jederzeit auch ohne Netzteil im Ruhezustand ansprechbar wäre. Aber es ist auf jeden Fall eine gute Nachricht für alle Besitzer eines solchen Tablets, die auch Alexa nutzen oder damit ggf. noch besser nutzen können. Ein Ersatz für einen Amazon Echo ist es natürlich trotzdem nicht, zum einen sind die Mikrofone natürlich nicht vergleichbar gut und auch fürs Musik hören sind die Tablets nur sehr begrenzt eine Lösung. Das Update mit der Version  5.6.1.0 befindet sich aktuell noch in der Auslieferung. Wenn es bei Euch noch nicht angezeigt wird, müsst Ihr ggf. einfach noch ein paar Tage Geduld haben.

Alexa Hands-free Update für Fire 7 und Fire HD 8

Alexa Hands-Free-Modus

Anmerkung: Derzeit unterstützen nur Fire HD 10 (7. Generation) -Geräte mit der Software-Version 5.6.0.0 oder höher oder Fire 7 (7. Generation) und Fire HD 8 (7. Generation) -Geräte mit Software-Version 5.6.1.0 oder höher Alexa Hands-free.

Um Alexa Hands-free zu aktivieren oder deaktivieren, fahren Sie mit dem Finger von oben nach unten über den Startbildschirm Ihres Tablets und tippen Sie auf das Alexa Hands-free-Symbol in den Schnellaktionen. Alternativ können Sie das Einstellungen-Symbol (Zahnrad), anschließend Alexa und dann den Schalter für den Hands-free-Modus antippen.

Anmerkung: Fire 7 (7. Generation) und Fire HD 8 (7. Generation) unterstützen Alexa Hands-free, wenn das Gerät verwendet wird oder wenn das Gerät mit einer Stromquelle verbunden ist (egal, ob es sich im Ruhemodus befindet oder nicht). Alexa Hands-free wird nicht unterstützt, wenn das Gerät im Ruhezustand und nicht verbunden ist oder sich im Ruhezustand befindet und mit einer schwachen Stromquelle verbunden ist, zum Beispiel ein USB-Anschluss an einem Computer. Um die Zeitdauer anzupassen, bevor das Gerät in den Ruhemodus versetzt wird: Fahren Sie auf Ihrem Bildschirm mit dem Finger von oben nach unten und tippen Sie das Einstellungen-Symbol (Zahnrad) an. Tippen Sie Display und anschließend Ruhemodus für Display an, um die Zeit anzupassen, nach der Ihr Fire-Tablet in den Ruhemodus wechselt.

Link: Amazon – Alexa Hands-Free-Modus kommt mit Update auch auf aktuelle Fire 7 und Fire 8-Tablets

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Mrz28

Amazon: Echo Buttons in Deutschland verfügbar – Quiz- und Buzzer-Spiele mit Alexa

Bereits im September des letzten Jahres haben wir über die Echo Buttons berichtet. Ein sogenanntes Alexa Gadget für Besitzer eines Amazon Echo. Bisher werden der Echo (1. und 2. Gen.), Echo Dot, Echo Show, Echo Spot und Echo Plus als kompatibel angegeben. Die Verbindung mit Eurem Echo erfolgt einfach per Zuruf über Bluetooth. Die Buttons sind batteriebetrieben (2x AAA/Micro). Amazon verkauft die Echo Buttons im 2er-Pack für 19,99 €. Bis zu vier Buttons kann man mit einem Amazon Echo verbinden. Die Buttons dienen in erster Linie für Spiele. Amazon listet auf der Produktseite insgesamt sechs kompatible Spiele, von dem eines (Trivial Pursuit Tap) erst noch kommt. Schüttelwort, Bandit Buttons, Alien Decoder, Heißer Stuhl und Verrückter Smoothie sind bereits verfügbar. Eine Suche in den Skills findet auch noch die Spiele Codeknacker und Hütchenspiel, welche ebenfalls mit den Echo Buttons kompatibel sein sollen. Die Echo Buttons sind sofort lieferbar und könnten somit auch schon vor Ostern bei Euch sein. Wir haben auch schon mal mit Alexa gespielt und es ist durchaus lustig und mit den Buttons wird es sicher noch etwas besser. Ob sich die Anschaffung lohnt, muss jeder für sich entscheiden. Spaß hat man damit sicherlich, die Langzeitmotivation wird von den Skills abhängen.

Echo Buttons - Spielen und Lernen mit Alexa und Amazon Echo

Link: Amazon – Echo Buttons in Deutschland verfügbar – Quiz- und Buzzer-Spiele mit Alexa

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Mrz06

Amazon Alexa: Direkte Unterstützung für Deezer – Musikstreaming-Dienst

Wer Amazon Alexa auf einem Amazon Echo oder anderen Lautsprechern nutzt, wird darüber mit hoher Wahrscheinlichkeit auch mal Musik hören. Direkt unterstützte Dienste waren bisher Amazon Music, Spotify und TuneIn. Seit Kurzem taucht nun auch Deezer in der Liste der auswählbaren Musikdienste auf. Wir haben mal kurz in die Apps für Android und iOS geschaut und Deezer wird überall angezeigt. Ein Klick auf den Dienst führt aber aktuell noch ins Leere. Auf den Supportseiten von Deezer findet man aber schon ausführliche Informationen zu der Nutzung mit Amazon Alexa und auch eine Liste der Sprachbefehle mit Amazon Alexa. Im Text ist aber auch der Hinweis, dass die Auslieferung im Laufe des Monats erfolgt und auch die Pressemitteilung spricht von einer schrittweisen Auslieferung. Hier braucht man ggf. noch etwas Geduld. Es funktioniert auch nur mit den kostenpflichtigen Varianten von Deezer. Wir nutzen den Dienst nicht und können daher nicht testen, schreibt gerne in die Kommentare, wenn es bei Euch klappt. Wer den Musik-Dienst nutzt und auch entsprechende Geräte mit Alexa besitzt oder Spaß daran hätte, kann sich somit zukünftig über die Unterstützung freuen.

Deezer mit Amazon Alexa oder Amazon Echo nutzen

Deezer Funktionen auf Amazon Alexa-Geräten:

  • Als Standard-Musikdienst festlegen – Nutzer können unter Einstellungen ihr Deezer Konto als bevorzugten Musik-Streamingdienst auswählen und haben sofortigen Zugriff auf einen der größten Kataloge der Welt mit 53 Millionen Songs
  • Flow – „Alexa, spiele Flow”, drei einfache Worte genügen und Alexa spielt umgehend den endlosen persönlichen Soundtrack Flow, die perfekte Mischung aus Lieblingssongs und Neuheiten
    Musik on demand – über Sprachbefehle können Nutzer ganz einfach einen bestimmten Song, Künstler, Album oder Genre anfragen und abspielen sowie die Lautstärke regeln und Songs anhalten oder überspringen
  • Musik für bestimmte Stimmungen – Alexa erkennt über 18 verschiedene Stimmungen und wählt aus 74 unterschiedlichen Genres aus, z.B. „Alexa, spiele Rockmusik“

Link: Amazon Alexa – Direkte Unterstützung für Deezer – Musikstreaming-Dienst

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Mrz05

Amazon: Fire TV mit 4K Ultra HD / HDR und Alexa-Sprachfernbedienung für 59,99 Euro

Amazon hat heute den Preis des neusten Fire TV mit 4K Ultra HD und HDR von regulär 79,99 € auf 59,99 € reduziert. Ein durchaus gutes Angebot und der tiefste Preis für das Gerät. Wer ein Fire TV mit 4K Ultra HD und HDR möchte, hat keine große Auswahl. Das neuste Fire TV der dritten Generation kommt in sogenannter Anhängerform daher und hängt hinter dem TV. Anfangs gab es sehr viel Kritik und die Bewertungen bei Amazon haben sich davon noch nicht ganz erholt. Viele verstehen nicht (uns eingeschlossen), warum Amazon nicht einfach auf den vorherigen Generationen als kleine Box mit mehr Anschlüssen aufgebaut hat. Wer z. B. keine besonders gute WLAN-Abdeckung am Einsatzort hat, was hinter dem Fernseher keine Seltenheit ist, muss zu dem zusätzlichen Ethernet-Adapter (LAN) greifen, um eine Kabelverbindung nutzen zu können. Anfangs gab es auch Probleme mit vielen Fernsehern und HDR, diese hat man aber jetzt weitestgehend im Griff. Im Vergleich zu den älteren Generationen war das neuste Fire TV schon 20 € günstiger und jetzt spart man noch mal. Ansonsten muss man zum Fire TV glaube ich nicht mehr viel sagen. Wer einen Fernseher ohne umfangreiche Smart-TV-Funktionen besitzt oder mit den Apps nicht zufrieden ist, bekommt mit dem Fire TV eine sehr umfangreiche Lösung für alle gängigen Streamingdienste. Das Angebot gilt nur heute, bei Interesse also nicht zu lange warten. Wer Amazon Alexa z. B. auf einem Amazon Echo nutzt, kann sein Fire TV mittlerweile auch ohne Fernbedienung per Sprache steuern.

Fire TV mit 4K Ultra HD / HDR und Alexa günstiger

Link: Amazon –  Fire TV mit 4K Ultra HD / HDR und Alexa-Sprachfernbedienung für 59,99 Euro

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Feb27

Amazon Alexa: Fire TV oder Fire TV Stick mit Amazon Echo und Co. steuern – Funktion offiziell wieder da

Viele Besitzer eines Amazon Echo oder vergleichbarer Geräte mit Amazon Alexa haben vielleicht auch ein Fire TV oder einen Fire TV Stick zu Hause. Wenn man Modelle mit einer Sprachfernbedienung besitzt, kann man sein Fire TV bereits per Knopfdruck mit Alexa steuern. Allerdings muss man hier immer erst die Fernbedienung zur Hand nehmen und aktiv die Spracheingabe aktiveren. Nutzer von Universalfernbedienungen können diese mangels verbautem Mikrofon nicht dafür nutzen. Viele werden aber einen Amazon Echo oder andere Lautsprecher mit Alexa im Raum stehen haben und können diese nun auch wieder für die Steuerung des Fire TV nutzen. Also nach Inhalten suchen, Serien starten, Wiedergabe pausieren usw. Wir hatten im November 2017 schon mal über diese neue Funktion berichtet. Anscheinend war die Veröffentlichung der Funktion in Deutschland zu früh oder wurde aus anderen Gründen noch mal zurückgezogen. Kurz nach unserem Bericht meldeten Leser, dass die Option für das Fire TV nicht mehr in der Alexa-App auftaucht. Die entsprechende Funktion steht nun in der aktuellen Version der Alexa-App für iOS und Android wieder zur Verfügung.

Einfach Fire TV einschalten und dann in der Alexa App auf Eurem Smartphone oder Tablet in den Bereich „Musik und Bücher“ wechseln. Dort seht Ihr dann im Bereich „Musik, Videos und Bücher“, wie auf den Screenshots unten, den zusätzlichen Eintrag „Video/Fire TV“. Über diese Funktion könnt Ihr ein Fire TV oder einen Fire TV Stick auswählen. Auch die Geräte der ersten Generation werden unterstützt. Alle vorhandenen Amazon Echo bzw. vergleichbare Geräte  und Apps können ein Fire TV steuern. Wenn Ihr nur ein Fire TV besitzt, erfolgt die Steuerung ohne große Einstellungen. Wer mehrere Fire TVs bzw. Amazon Echo besitzt, kann eine individuelle Zuordnung über die Einstellungen in der App vornehmen. Eine offizielle Liste der möglichen Sprachbefehle habe ich aktuell nicht gefunden. Probiert es einfach mal aus bei Bedarf. Dinge wie Filme, Serien und Apps starten sollte klappen, eine Suche nach Inhalten ist möglich und auch Dinge wie Pause, Vorspulen, Zurückspulen usw. kann einfach in den Raum sprechen. Wir nutzen dank neuem Fernseher nur noch ein Fire TV im Schlafzimmer und da gibt es zumindest aktuell noch keinen Amazon Echo. Wenn Ihr Befehle erfolgreich getestet habt oder eine Liste der Befehle findet, schreibt uns gerne unten in die Kommentare und wir erweitern den Beitrag mit einer Übersicht der möglichen Befehle.

Fire TV und Fire TV Stick mit Amazon Echo, Sonos, Alexa App und mehr Geräten mit Alexa ohne Fernbedienung steuern

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Jan28

Amazon Alexa: Neuer inoffizieller Skill für AVM FRITZ!DECT Steckdosen und Thermostate inkl. IPv6/DS-Lite Unterstützung

Bereits seit Ende 2016 gibt es die Amazon Echo-Geräte offiziell bei uns in Deutschland. Die Beliebtheit und die Verbreitung nimmt immer weiter zu, nicht zuletzt durch neue veröffentlichte Geräte wie zuletzt den Echo Spot. Auch andere Hersteller integrieren Amazon Alexa mittlerweile in verschiedenste Geräte. Während viele Firmen aus dem Bereich Smart Home damals schnell entsprechende Alexa Skills veröffentlicht haben, um die Sprachsteuerung der eigenen Smart Home-Komponenten über Alexa zu ermöglichen, hat AVM das irgendwie ignoriert und sich bis heute nicht wirklich verlässlich geäußert ob man hier mal aktiv wird oder nicht. Somit mussten Nutzer von AVM FRITZ!DECT 200, 210 oder 546E Steckdosen oder Thermostaten wie FRITZ!DECT 300 und 301 oder auch den Comet DECT Heizkörperthermostat für AVM FRITZ!Box lange warten bis eine Sprachsteuerung der Geräte möglich war. Einige Bastler hatten zwar schon früher Lösungen über Raspberry Pi und Co. realisiert, die aber für einen normalen Anwender nur schwer umsetzbar waren.

Smart Home - FRITZ!DECT Steckdosen (200,210,546E) und Thermostate (Comet, 300, 301) mit Amazon Echo oder Alexa steuern

Im Juli 2017 tauchte dann der Alexa Skill AVM FRITZ!Box Integration (inoffiziell) auf, welcher zuletzt in fbox.cloud umbenannt wurde. Damit war es erstmals möglich die Smart Home-Komponenten von AVM mit einfachen Sprachbefehlen zu steuern. Der Skill verbesserte sich mit der Zeit immer weiter und bis auf einen kurzen Ausfall, funktionierte dieser auch immer reibungslos. Nutzer von IPv6/DS-Lite (ohne feste öffentliche IPv4 – z. B. viele Glasfaser- und Kabelanschlüsse) mussten zusätzlich eine Umleitung über Dienste wie Feste-IP.net einrichten. Nicht der komfortabelste Weg aber es funktionierte gut. Der Entwickler Kopfspieler (Sven Johannsen) hatte diesen Skill in seiner Freizeit entwickelt und gepflegt. Eine IPv6-Unterstützung stand eigentlich auf dem Plan, nun liest man seit Kurzem auf der Webseite aber einen Hinweis zur Einstellung des inoffiziellen Skills für die AVM Steckdosen und Thermostate.

Zuerst einmal vielen Dank für die Unterstützung, die ich seit dem Start des Skills im Juli 2017 von euch bekommen habe. Es hat mir viel Spaß gemacht und ich hoffe, ich konnte alle Supportanfragen einigermaßen zeitnah beantworten.
Ich habe auf Anfrage gesagt, dass ich den Skill so lange betreibe, bis AVM einspringt und etwas heraus gibt. Das trifft zwar jetzt nicht ganz zu, aber mittlerweile gibt es einen Skill (FB Smart Home) der bereits IPv6 und die Abfragen der AVM Geräte unterstützt. Daher werde ich meine Bemühungen beenden und den Dienst demnächst einstellen. Ich bitte alle User auf den anderen Skill zu wechseln. Hier die Adresse: https://www.amazon.de/dp/B078KLZL1R

Das ist natürlich sehr schade, da dieser Skill für viele sicher die Rettung war als sich bei AVM auch nach Monaten nichts bewegte. Dieser Skill dürfte AVM auch so manchen zusätzlichen Verkauf in Sachen Steckdosen und Thermostaten beschert haben. Denn in Sachen Smart Home gibt es nichts einfacheres und komfortableres als die Steuerung per Sprache. Wie der Autor oben schreibt, hatte auch er auf eine offizielle Lösung von AVM gesetzt und hätte dann seine Entwicklung eingestellt. Leider bewegt sich bei AVM bis heute nichts und man äußert sich auch immer nur sehr nebulös. Wie der Entwickler des ersten inoffiziellen Skills auf seiner Webseite schreibt, gibt es aber bereits einen neuen Skill names FB Smart Home, welcher die bald entstehende Lücke wieder schließt. Der Entwickler Raphael Pala betreibt seinen Skill auch als privates Projekt. Wobei die Umsetzung und vor allem auch die Webseite und die Dokumentation schon sehr professionell sind. Es gibt auf der Webseite genaue Informationen wie der Skill funktioniert, welche Daten benötigt werden und wie man den Skill einrichtet. Selbst eine Liveansicht des aktuellen Status und ein Bugtracker sind vorhanden. Respekt.

Wer also den „alten“ inoffiziellen Skill von Kopfspieler einsetzt, sollte sich in naher Zukunft mal Gedanken bzgl. eines Umstiegs machen. Das war bei uns mit vier Geräten schnell erledigt. Wer bisher vielleicht wegen der fehlenden Unterstützung von Anschlüssen mit IPv6/DS-Lite seine Geräte noch nicht per Sprache steuert, kann den neuen Skill einsetzen. Die Erkennung der Geräte ist auch schon etwas weiter fortgeschritten und Steckdosen werden auch als solche in der App angezeigt. Auch für die Thermostate, für die offiziell hierzulande noch keine Unterstützung in den Routinen angeboten wird, hat der Entwickler mit sogenannten „Virtuellen Schaltern“ eine Übergangslösung realisiert. Wir sind vor ein paar Tagen umgestiegen und es funktioniert bisher alles reibungslos. Wer umstellt, sollte den alten Skill deaktivieren und auf der Seite https://fbox.cloud/ sein Konto löschen (Einloggen und ganz unten auf Löschen). Danach solltet Ihr auf der Webseite https://alexa.amazon.de oder in der Alexa-App die Geräte löschen. Diese werden durch die Deaktivierung des Alexa Skills und des Kontos nicht automatisch aus der Liste entfernt. Danach einfach den neuen Skill aktivieren, danach auf dessen Webseite die Einstellungen vornehmen und das war es auch soweit schon. Wer Routinen mit den AVM DECT-Geräten angelegt hat, muss diese dann entsprechend kurz aktualisieren.

Unser Dank geht noch mal an Kopfspieler, der sich viel Mühe mit seinem ersten Skill gemacht hat und sicher nicht nur bei uns dafür gesorgt hat, dass man bei den AVM-Lösungen bleiben konnte auch wenn der Hersteller das Thema scheinbar ignoriert. Man kann ihm auch immer noch einen Kaffee für seine Mühe spendieren. Natürlich danken wir auch Raphael Pala für seinen neuen Skill und die viele Mühe die in die Dokumentation und Webseite geflossen ist. Wir persönlich haben mittlerweile die Hoffnung aufgegeben, dass AVM hier selbst noch mal aktiv wird. Anscheinend unterschätzt man das Potential weiterhin oder freut sich einfach über die sehr guten inoffiziellen Lösungen. Sonst bin ich in der Regel ein großer Fan von AVM und deren schnellen und vor allem langfristigen Unterstützung in Sachen Updates, die deutlich über reine Fehlerbehebungen hinaus gehen. Aber beim Thema Smart Home kommt man nicht nur in Sachen Alexa schon seit längerer Zeit nicht mehr wirklich vorwärts, auch bei den Smart Home-Geräten gibt es seit langer Zeit keinen nennenswerten Zuwachs mehr. So können wir nur hoffen, dass der Entwickler des neuen Skills möglichst lange durchhält, damit wir unsere AVM-Produkte weiterhin mit Amazon Alexa nutzen können.

FB Smart Home
FB Smart Home
Entwickler: Raphael Pala
Preis: Kostenlos

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Jan20

Amazon Alexa: Wecker unterstützt jetzt Musik und Radio

Besitzer eines Amazon Echo können sich schon lange von Alexa wecken lassen. Mit den offiziellen Funktionen konnte man sich aber weder mit Musik noch mit einem Radiosender wecken lassen. Jetzt wo der Echo Spot in Deutschland angekommen ist, welcher schon wie ein Wecker aussieht, hat man nun endlich Alexa um diese Optionen erweitert. Dies aber natürlich nicht nur für den Echo Spot, sondern auch für die anderen Geräte der Echo-Familie.

Wer sich also von Alexa mit Musik oder einem Radiosender wecken lassen will, sagt einfach „Alexa, wecke mich um 6 Uhr mit Music von XYZ“ oder „Alexa, wecke mich täglich um 6 Uhr mit TuneIn“ oder „Alexa, wecke mich morgen um 6 Uhr mit Eins Live“. Danach legt Alexa einen Wecker an, welchen Ihr dann in der Alexa App ggf. noch anpassen könnt. Leider lässt sich dort nur die Zeit oder ggf. die Wiederholung anpassen und nicht die gewünschte Musik oder der gewünschte Radiosender. Dies geht nur per Sprache. Bei der Auswahl von Musik wird der von Euch eingestellte Musikdienst wie Amazon Music oder Spotify für die Wiedergabe bemüht.

Wecker und Timer funktionieren nur auf geeigneten Geräten und z. B. nicht mit der reinen Alexa App auf dem Smartphone oder z. B. einem Fire TV. Da erhaltet Ihr dann die Meldung „Wecker werden auf diesem Gerät nicht unterstützt“. Auch wenn es eine relativ einfache Funktion ist, werden sich sicher so einige Nutzer über diese Ergänzung freuen. Jetzt fehlt nur noch die Ergänzung von Musik und Radio als Optionen in den Routinen, damit man auch mit einem „Alexa, Guten Morgen“, neben dem Wetterbericht und den Nachrichten auch das Radio oder eine Playlist starten kann.

Amazon Echo - Wecker mit Radio oder Musik

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Jan19

Amazon Alexa: Alexa-App ermöglicht jetzt direkte Sprachbefehle vom Smartphone

Wer Amazon Alexa z. B. mit einen Amazon Echo oder vergleichbaren Geräten nutzt, hat vermutlich auch die Alexa-App auf seinem Smartphone installiert. Darüber kann man entsprechende Geräte verwalten, einrichten und mittels Routinen auch ein wenig automatisieren. Auch verbundene Smart Home-Komponenten kann man mittlerweile per Alexa-App schalten und steuern. Es fehlte aber eine Möglichkeit, um Alexa direkt per Sprachbefehl über das Smartphone zu nutzen. Dafür musste man entweder Apps von Drittanbietern nutzen bzw. im September 2017 wurde diese Funktion in die Amazon Music-App integriert. Wenn man diese häufig nutzt, war das als Übergang vielleicht in Ordnung aber ansonsten gehörte die Funktion aus unserer Sicht in die Alexa-App selbst. Dem Wunsch sicher vieler Anwender von Amazon Alexa kommt man nun nach.

Ab sofort taucht auf vielen Geräten ein zusätzliches Icons unten mittig in der App auf (siehe rote Markierung). So hat man alle Dinge wie Einstellungen, Listen, Smart Home-Steuerung und Co. nun in einer App und kann darüber auch mobil mit Alexa kommunizieren. Natürlich muss man dazu aktiv die Funktion aufrufen, dauerhaft hört Alexa hier nicht zu. Derzeit erfolgt die Auslieferung der Funktion anscheinend zeitverzögert und bisher taucht die neue Option nur bei Android-Geräten auf. Sofern es sich hier nicht um eine ungewollte Veröffentlichung handelt, sollte die Funktion aber sicher bald auch bei iOS-Nutzern bereitgestellt werden. Neu ist übrigens auch das Zahnrad-Icon, welches Euch direkt mit einer Berührung in die Einstellung führt. Bleibt zu hoffen, dass die neue Funktion die App nicht verlangsamt. Gerade bei langsamen oder schlechten Internetverbindungen konnte die App einen schon mal wahnsinnig machen, wenn man nur versuchte die Einkaufsliste abzurufen. In letzter Zeit wurde das aber immer besser. Probiert einfach mal aus, ob die neuen Icons bei Euch schon zu sehen sind. Ansonsten sollten diese mit etwas Geduld in Kürze auch auf Eurem Geräte zur Verfügung stehen. Es scheint, als wäre die Funktion schon in der App und müsste nur freigeschaltet werden. Zumindest wurde bei uns die App in den letzten Stunden nicht aktualisiert.

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Jan09

Anker: Roav VIVA – Amazon Alexa für den Zigarettenanzünder im Auto

Bereits im Oktober berichteten wir über erste Ansätze, um Amazon Alexa ins Auto zu bringen. Dies war Garmin Speak, ein Alexa-Gadget vom bekannten Navigationsanbieter Garmin für die Windschutzscheibe, mit einfachem Navi. Diese Lösung gibt es in Kürze auch noch mal als Garmin Speak Plus inkl. Dashcam. Bereits in dem ersten Bericht beschrieben wir unsere persönliche Vorstellung von einer idealen Lösung für Amazon Alexa im Auto, die einfach in den Zigarettenanzünder gesteckt wird. Dass diese Idee nicht so abwegig war, zeigt nur der Hersteller Anker bzw. dessen Untermarke Roav. Mit Roav VIVA wurde ziemlich genau unsere damalige Vorstellung nun als fertige Lösung präsentiert.

Amazon Alexa im Auto nutzen - KFZ-Lösung - Alexa im Auto nachrüsten

Im Grunde ist es ein USB-Ladegerät für den 12-Volt-Anschluss oder umgangssprachlich Zigarettenanzünder genannt. Das Gerät verfügt über 2 USB-Anschlüsse zum Laden von diversen Geräten inkl. Schnellladefunktionen. Der eigentliche Clou sind aber die zwei verbauten Mikrofone und eben Amazon Alexa, die man dann wie von Zuhause gewohnt (mit entsprechendem Amazon Echo oder anderen Lösungen) einfach „freihändig“ ohne irgendwas zu drücken ansprechen kann. Egal ob man nun Fragen hat, seine Smart Home-Komponenten steuern will oder Musik streamen will, fast alles was Alexa zuhause erledigt soll dann eben auch im Auto möglich sein. Sogar Anrufe über das Handy oder die Anruffunktion von Alexa sind möglich. Auch der bekannte Leuchtring und eine Taste zur Deaktivierung der Mikrofone sind vorhanden.

Natürlich braucht Alexa eine Internetverbindung, damit es überhaupt funktionieren kann. Diese nutzt Sie von Eurem Smartphone. Dafür kann man aber z. B. auch Navigationsanfragen stellen, die dann auf dem Bildschirm des Smartphones ablaufen. Eine entsprechende App für iOS und Android steht bereits zur Verfügung. Für jedes Auto ist diese Nachrüstung in Sachen Amazon Alexa aber nicht geeignet. Es ist eine halbwegs aktuelle Bluetooth-Untersützung (Bluetooth 4.0 A2DP) nötig. Wer ein Modell ab 2010 fährt könnte ggf. Glück haben, ältere Modelle sind wohl leider raus. Auf der Produktseite ist zwar auch von „FM Transmission“ in einem Nebensatz die Rede, ob dies eine Alternative zu Bluetooth ist bleibt aber sehr fraglich.

Auf der Produktseite bei amazon.com werden auch schon einige Automodelle gelistet, wo man Roav Viva nicht nutzen kann. Das könnte neben technischen Aspekten aber auch einfach die Position des 12-Volt-Anschlusses betreffen bzw. die Größe und Form von Roav VIVA, die ein Einstecken in einigen Autos aus Platzgründen ggf. verhindert. Leider gibt es auch Roav VIVA erstmal nur in den USA und wir werden warten müssen. Auch wenn es noch keine offiziellen Infos gibt, dürfte das Produkt ein paar Monate später vermutlich auch zu uns kommen. Wie gut das Ganze funktioniert und wie viele Fahrzeuge letztendlich wirklich kompatibel sind, wird sich erst zeigen, wenn das Gerät dann hierzulande verfügbar ist. Alles in allem aber der bisher beste Ansatz Amazon Alexa im Auto nachzurüsten, sofern man nicht über ein sehr aktuelles Fahrzeug verfügt, wo der Hersteller des Autos die Unterstützung ohne extra Zubehör als Update anbieten kann. Auf jeden Fall gefällt uns diese Lösung deutlich besser als Gamin Speak, da man hier kein extra Kabel irgendwo verbinden muss und auch die Windschutzscheibe bleibt frei. In den USA kann man Roav VIVA bereits vorbestellen (erhältlich ab Februar 2018) und mit rund 50 US-Dollar ist der Spaß auch erschwinglich. Natürlich gibt es auch Lösungen wie den Google Assistant oder Siri, die man direkt per Smartphone ansprechen kann, wenn man aber in Sachen Smart Home, Termine, Listen und Co. auf Alexa setzt, sind diese Lösungen eben keine Alternative wie häufig behauptet. Wenn Roav VIVA hierzulande verfügbar ist, wird es von unserer Seite auf jeden Fall gekauft.

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