Artikel mit dem Tag ‘Erfahrungsbericht’

Test: Casio Exilim EX-ZR200 / ZR300 – High Speed Digitalkamera (6-10-2012)

Casio Exilim EX-ZR200 TestberichtDieser Test ist leider etwas verspätet. Bereits Ende Mai habe ich mir die Casio Exilim EX-ZR200 Digitalkamera zugelegt. Vorher hatte ich ebenfalls eine Casio EX-S10. Diese war sehr kompakt mit einem 3-fach Zoom und hat immer gute Dienste geleistet. Anfang des Jahres hat diese dann nach einigen Jahren den Geist aufgegeben (Zoom hängt). Da ich im Urlaub immer eine Kamera dabei habe und auch für den Blog regelmäßig Bilder erstelle, musste eine neue Kamera her.

Eine Spiegelreflex kommt für mich derzeit nicht in Frage. Da ich in meiner Ausbildung und danach viele Jahre im Fotofach gearbeitet habe und auch zu Analogzeiten eine sehr gute Spiegelreflexkamera mein Eigen nannte, sind mir die Vorzüge durchaus bekannt aber eben auch die Nachteile. Für mich zählt das “immer dabei” und “sofort einsatzbereit” mehr als die manuellen Einstellmöglichkeiten oder eine noch bessere Bildqualität. Ich möchte mit meinen Fotos keine Poster drucken oder keine Wettbewerbe gewinnen ;-) . Ich brauche gute Bilder für den Blog und ein paar schöne Urlaubsfotos, die ich bei Onlinediensten oder auf meinem iPad 3 später sowieso in der Größe/Auflösung reduziere. Zuerst hatte ich wieder an ein Modell mit wenig Zoom gedacht, aber nach einigem Suchen bin ich dann auf die Casio Exilim EX-ZR 200 gestoßen. Der 12,5 fach optische Zoom ist bei der kompakten Größe schon eine Menge und dafür nahm ich hier und da etwas größere Ausmaße (als beim alten Gerät) in Kauf. Für mich ist die ZR-200 immer noch absolut kompakt und handlich. Auf die Einzelheiten gehe ich später noch ein.

Casio Exilim EX-ZR300 DigitalkameraIch habe mir erlaubt im Titel auch den kürzlich erschienenen Nachfolger Casio EX-ZR300 aufzuführen. Ich wurde auf dieses Modell erst jetzt bei der Vorbereitung zum Testbericht aufmerksam. Also mal schnell in die technischen Daten geschaut. Da war aber nicht wirklich was Gravierendes zu finden. Gleiche Abmessungen, gleiches Gewicht, identische Auflösung, gleiches Objektiv – somit konnten die Abweichungen nur gering sein.

Also habe ich mal den Support von Casio befragt. Die Rückmeldung fiel auch gering aus – etwas schneller, Advanced Premium Auto Pro (bei der ZR 200 ohne “Advanced”), Art Shot, HS Night Shot, Premium Auto Movie, FlashAir Connectivity. Also geht es wohl hauptsächlich um die Software und entsprechende Programme. Beim Thema Geschwindigkeit ist die  Casio EX-ZR200 schon ganz vorne dabei (mehr dazu später), hier kann der Unterschied aus meiner Sicht nicht wirklich gravierend sein. Auch die anderen Programme sind der Casio-ZR200 nicht unbekannt. Also diese HS Night Shot-Funktion, um in dunklen Lichtverhältnissen aus einer Serie von Bildern ein gute Aufnahme zu zaubern, gibt es zumindest in ähnlicher Form bei der ZR200 auch. Bei FlashAir handelt es sich um Toshibas Vergleichsprodukt zu Eye-Fi. Ob FlashAir auch mit der ZR200 funktioniert, kann ich nicht sagen, die Unterstützung für Eye-Fi ist aber in den Menüs vorhanden. Mir persönlich dauert diese Übertragung per WLAN zu lange und die Eye-Fi-Karten mit großen Kapazitäten sind teilweise noch nicht verfügbar oder teuer. Ich übertrage da lieber im Bedarfsfall und selektiv direkt von der SD-Karte. Warum erzähle ich das alles? Ich denke, dass ein potentieller Käufer sich auch fragen wird, was der Unterschied ist. Casio macht es wahrscheinlich absichtlich nicht leicht, um im Zweifel die neuere Digitalkamera zu verkaufen. Es wird natürlich auch immer eine Frage des Preisunterschieds sein. Ich wollte nur klar machen, dass der Unterschied zumindest aus meiner Sicht nicht gravierend ist. Daher sollte mein Testbericht zur Casio EX-ZR200 auch vor dem Kauf der Casio EX-ZR300 helfen.

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eBay: LG BP420 für 80 € – gut ausgestatteter 3D Blu-ray-Player (28-9-2012)

eBay Wow LG BP 420 - Tests und Infos zum AngebotZum einen soll es immer noch Menschen ohne einen Blu-ray-Player geben und zum anderen fehlt so manchem älteren Blu-ray-Player vielleicht die 3D-Fähigkeit. Bei eBay WOW! gibt es gerade den LG BP420 3D Blu-ray-Player für 79,99 €. Ein wirklich gutes Angebot und ca. 15-20 € unter sonstigen Angeboten.

Bei amazon.de vergeben die Käufer aktuell sehr gut e 4,2 von 5 möglichen Sternen. Auch in den verschiedenen Testberichten bei testberichte.de gibt es im Durchschnitt die Note 1,3 (sehr gut). DNLA, LG Smart-TV, 3D, Mediaplayer und ein Anschluss für externe Festplatten sind mit an Bord. Nur WiFi oder ein Kartenleser könnten dem ein oder anderen fehlen. Mir gefallen die sehr gut gestalteten Menüs der LG-Geräte sehr gut. Hier noch mal alle technischen Daten des LG BP420 auf der Herstellerseite. Wartet nicht zu lange, aktuell wurden bereits über 170 Geräte verkauft.

Link: LG BP420 für 80 € – gut ausgestatteter 3D Blu-ray-Player

iOS 6 – Mein Erfahrungsbericht mit dem iPad 3 (22-9-2012)

Apple iOS 6 - Erfahrungsbericht auf dem iPad 3Die Installation von iOS 6 dauerte bei mir am Mittwoch zwar sehr lange aber es gab keine Abbrüche oder Probleme. Über die Neuerungen von iOS 6 hatte ich bereits ausführlich berichtet. Aber natürlich zeigt sich erst in der Praxis, was sich verbessert oder leider auch verschlechtert hat. Ich glaube, dass ich nun so ziemlich alle Funktionen und Features durch habe und will mal meine Meinung zu iOS 6 mit Euch teilen. Ich als Windows Phone-Fan habe selber kein iPhone und somit bezieht sich mein Fazit auf das neue iPad (iPad 3).

Neue Karten - iOS 6 - FlyOver - 3D-Ansicht New YorkNeuer Kartendienst: Der wohl größte Kritikpunkt beim neuen iOS 6. Diese Änderung wurde so groß angekündigt, dass sich natürlich auch jeder jetzt genauer damit beschäftigt. Unabhängig davon, ob man den Dienst wirklich vorher gebraucht hat oder nicht. Ich bin ehrlich, mir gefällt er auch nicht so gut wie Google Maps. Im Internet finden sich etliche Berichte über Fehler in den Karten. Das stört mich aber persönlich nicht und auch Google Maps ist bekanntlich nicht fehlerfrei. Wenn man Fehler finden will, dann findet man auch welche und bei Apple suchen natürlich viele nun nach Fehlern. Mir gefällt die Ansicht einfach nicht und ich muss zu weit reinzoomen, um Dinge wie Straßennamen erkennen zu können.

Gefühlt ist der Aufbau auch nicht so flüssig wie bei Google Maps. Viele Karten in meiner Umgebung sind nur schwarz-weiß. Positiv ist die einfach und schnelle Routenberechnung per Siri. Das klappte bei mir sehr gut und die Anzeige für die Turn-by-Turn-Navigation war auch gut. Ich nutze die Karten jetzt nicht so oft, aber ich hoffe trotzdem, dass möglichst bald eine Google Maps-App im AppStore erscheint. Es gab gerade Gerüchte, dass Google bereits eine entsprechende App eingereicht hätte und auf Freigabe von Apple wartet. Dies scheint aber falsch zu sein. Hoffen wir, dass Google uns bald mit einer App beglückt und Apple die schnelle Veröffentlichung im Store nicht unterbindet.Die 3D-Ansicht (Flyover) sieht nett aus (nach langer Ladezeit der Texturen), aber so wirklich nützlich finde ich die auch nicht, vor allem wenn diese nur sehr wenige Städte abdeckt.

Siri auf dem iPad 3 - Sprachsteuerung - iOS 6Siri: Für Besitzer eines iPhone 4S nichts Neues, aber für mich als iPad-Nutzer schon. Ich finde Siri in der aktuellen Version wirklich gut. Es macht Spaß damit zu spielen und alles Mögliche auszuprobieren. Die Erkennung der Sprache klappt bei mir sehr gut und in einigen Fällen finde ich es auch sehr nützlich. Erinnerungen, Kalendereinträge, Wecker, Timer, Route berechnen gehen einfach deutlich schneller als per Touchscreen-Eingabe. Auch einfach mal Musik im Hintergrund von einem gewünschten Künstler starten ist praktisch. Wobei die Spracherkennung mit den Namen von einigen englischsprachigen Interpreten wohl nicht so gut klar kommt.

Fußball-Ergebnisse bekommt man z.B. vom FC Bayern problemlos aber bei Borussia Mönchengladbach (wird einwandfrei textlich erkannt) kommt nur “scheinen gerade nicht zu spielen”. Generell gibt es da derzeit auch nur Infos zur Bundesliga. Zur Champions League hat Siri nach eigener Aussage keine Informationen. Man kann auch Apps per Sprache starten, aber wer kein Chaos auf seinem Homescreen hat, ist wohl mit dem Touchscreen schneller. Gut gemacht, sehr spaßig, da man Siri alles mögliche fragen kann, aber wirklich effizient ist es nur bei ein paar Dingen und nur dann, wenn es keine lauteren Umgebungsgeräusche gibt. Internetverbindung ist natürlich auch Pflicht und deren Geschwindigkeit hat massiven Einfluss auf die Geschwindigkeit von Siri.

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Test: Bluetooth-Headset Jabra Wave im Alltagstest (24-7-2012)

Jabra Wave Bluetooth Headset für 2 Handys / Smartphones - TestHeute stellen wir Euch das Headset Jabra Wave vor. Seit einigen Tagen bin ich im Besitz des kleinen Helfers und bisher sehr begeistert. Zur Ausgangssituation: seit etwa fünf Jahren war ein Bluetooth-Headset von Plantronics im Einsatz, allerdings ließ allmählich die Akkuleistung nach. Zudem sind stets ein Diensthandy und ein privates Handy im Auto dabei, so dass ein Headset her sollte, das man mit zwei Smartphones verbinden kann. Nach etwas Recherche bin ich auf den Anbieter Jabra gestoßen. Bisher hatte ich von diesem Hersteller noch nichts gehört, aber anscheinend handelt es sich um einen kompetenten Hersteller für Headsets. Welche Anforderungen sollte das Gerät des Weiteren erfüllen? Ich bin viel mit dem Cabrio unterwegs, d.h. das Headset sollte so gut es geht Umgebungs- und Windgeräusche unterdrücken. Die Sprachqualität war natürlich auch ein ausschlaggebendes Merkmal, sowie ein guter Sitz am Ohr und ein angenehmes Tragegefühl. Nicht zu vernachlässigen war zudem eine gute Akkuleistung. Bisher habe ich den Eindruck, dass das Bluetooth-Headset Jabra Wave diese Anforderungen erfüllt.

Nun aber zuerst zu den technischen Fakten (gemäß der Herstellerangaben):

- Bluetooth-Class: Class 3
- Bluetooth-Version: Version 2.1 + EDR
- Multipointing: Verbindung mit 2 Bluetooth-Geräten
- Standby: max. 200h
- Gesprächszeit: max. 6h
- Gewicht: 13g
- integriertes Mikrofon
- QuickPair-Funktion
- sowohl am linken, als auch am rechten Ohr tragbar
- Wind-Noise-Reduction
- Farbe: Schwarz/Silber
- Micro-USB-Anschluss

2 Handys / Smartphones mit einem Headset nutzen - Jabra WaveIm Folgenden möchte ich Euch meine bisherigen Erfahrungen mit dem Jabra Wave nicht vorenthalten. Bestellt habe ich es bei amazon, da dort zum einen der günstigste Preis angeboten wurde und zum anderen amazon üblicherweise sehr schnell liefert… und ich wollte ja nicht lange warten :-) Wie gewünscht traf das Headset dann auch zwei Tage nach der Bestellung ein. Also Karton auf, Verpackung geöffnet und Headset entnommen. Allerdings kam dann eine kleine Enttäuschung: Es war ein EU-Stecker-Kabel aber kein Auto-Ladekabel dabei. Gut, vielleicht war hier meine Erwartungshaltung etwas hoch. Da der Haupteinsatzzweck für das Headset die Verwendung im Auto ist, hatte ich einen entsprechenden Stecker für den Zigarettenanzünder erwartet. Da an dem Headset ein Micro-USB-Anschluss ist, lässt sich hier ein entsprechendes Kabel für den Zigarettenanzünder aber nachordern.

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Apple iPad 3: Erfahrungsbericht Teil 1 (17-3-2012)

iPad 3  und iPad 2 nebeneinander - Vergleich/TestMir ist klar, dass der Name iPad 3 so nach Wunsch von Apple nicht korrekt ist, sondern einfach nur “das neue iPad (2012)” oder “iPad (3.Generation)”, aber ich bleibe bei iPad 3 in meinen Artikeln. Ich denke, dass es so auch einfach klarer ist. Gestern war es endlich gegen Mittag soweit und Hermes hat mir mein neues iPad 3 (64 GB/4G in weiß) geliefert. Vorher war ich etwas skeptisch bzgl. Hermes als Logistikpartner von Apple, aber ich wurde eines Besseren belehrt. Das iPad 3 war pünktlich da und die Dame war dazu auch noch sehr freundlich (zu meiner Mutter, die für mich das Gerät in Empfang nahm Zwinkerndes Smiley Danke Mama).

Ich bin dann mal eben in der Mittagspause los und habe schnell das iPad 3 verpackt mit ins Büro genommen. Dort wollte jeder mal schauen und diverse Tests und Vergleiche starten (auch mit meinem iPad 2 – auf dem Foto oben rechts). Bisher bin ich noch nicht dazu gekommen, es mal komplett einzurichten. Ich will jetzt hier gar kein großes Unboxing usw. machen, dies haben andere schon gemacht und äußerlich gibt es auch nicht wirklich viel zu sehen. Es ist etwas dicker (0,6 mm) und ca. 60 Gramm schwerer (jeweils 3G/4G-Version) als das iPad 2. Ansonsten sieht man äußerlich neben der Modellnummer auf der Rückseite nur den etwas größeren Durchmesser der Kameralinse.

iPad 3 etwas dicker als das iPad 2 - VergleichWarum ist das neue iPad nicht kleiner und leichter als das iPad 2? Das neue Display und der Prozessor benötigen einfach einen größeren Akku, um die Laufzeiten auf ähnlichem Niveau wie beim Vorgänger zu halten. Die 0,6 mm machen sich nicht wirklich bemerkbar und meine nicht originale Dockingstation passt immer noch einwandfrei. Auch das Smart Cover (welches ich bewusst nicht nutze) passt wohl noch. Hält man beide Geräte in der Hand ist der Unterschied im Gewicht schon zu spüren. Mich stört es aber nicht und die Gründe dafür sind verständlich. Das neue Retina-Display entschädigt dafür allemal.

Das neue Retina-Display

Der größte Unterschied liegt im neuen Retina-Display mit der Auflösung von 2048 x 1536 Pixel (264ppi). Ich habe das Display meines iPad 2 immer für sehr gut gehalten (was es auch ist), aber das Display des iPad 3 ist eine ganz andere Liga. Leider lässt sich die Sache auf Bildern nur schwer vergleichen. Ich denke, dass man die Unterschiede trotzdem erkennen kann. Wobei die Bilder des neuen Retina-Display leider nicht die Qualität in Natura widerspiegeln können.

Hier ein direkter Vergleich der Akkuanzeige und des Icons von Asphalt 6, welches schon für das neue iPad und die neue Auflösung optimiert wurde.

Vergleich der Displays iPad 2 gegen iPad 3 mit Retina-Display

Das nächste Bild zeigt einen Ausschnitt aus der Sidebar unseres Blogs. Auch hier sind die Texte deutlich schärfer und angenehmer zu lesen. Man braucht generell beim iPad 3 weniger zu zoomen, da auch kleine Schriften einwandfrei lesbar sind.

Texte, Webseiten und vieles mehr deutlich schärfer auf dem neuen iPad 3

Ein weiteres Bild zeigt einen Ausschnitt aus meinem RSS-Reader auf dem iPad. Den Unterschied sollte man mit einem Klick auf das Bild erkennen. Leider lässt sich aber die Qualität des Retina-Displays hier auch nur bedingt wiedergeben, es ist in Wirklichkeit noch deutlich schärfer.

Texte im RSS-Reader sind deutlich schärfer und besser lesbar

 

 

 

 

 

 

 

 

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Apple TV: Sinn oder Unsinn – Ein kurzer Erfahrungsbericht (10-1-2012)

Apple TV AirPlaySeit kurzem bin ich im Besitz eines Apple TVs. Warum ich mir die kleine schwarze Box geholt habe und ob sie meine Anforderungen erfüllt, erfahrt ihr im nachfolgenden Erfahrungsbericht.

Nun, zuerst zum Hintergrund. Ich habe mir das Apple TV nicht wegen dem Ausleihen von Streaming-Filmen geholt. Dieser eigentliche Hauptanwendungszweck reizt mich überhaupt nicht. Insofern interessierte mich auch nicht, dass Apple TV nur 720p und kein Full-HD unterstützt (ein zu Recht häufig genannter Kritikpunkt, falls man sich das Gerät tatsächlich zum Streamen von Filmen anschafft). Da ich aber auch ein iPad mein Eigen nenne, fand ich es faszinierend, mit dem iPad auf dem Sofa zu liegen und via Airplay Musik auf die am Fernseher angeschlossene Surround-Anlage zu streamen oder kabellos Fotos vom iPad an den Fernseher zu übertragen. Und ich muss sagen – das klappt perfekt! Musik und Playlisten bequem auf dem iPad verwalten und auswählen während der Sound via Airplay und Apple TV aus der Surround-Anlage kommt. Natürlich gibt es auch schon neuere AV-Receiver, die direkt Airplay unterstützen, meiner kann dies jedoch noch nicht. Von daher ist es für mich eine sehr coole Lösung, die in meinem täglichen Leben häufig zum Einsatz kommt.

Da ich zudem großer Doku-Fan bin, nutze ich auch die Youtube-Funktion des Apple TV gerne. Youtube entpuppt sich heutzutage als echte Goldgrube für Dokumentationen (Discovery, History & Co.) und hat mittlerweile schon so manchen Abend gefüllt.

Wirklich viel kann der kleine schwarze Kasten nicht. Es werden ein paar Internetportale wie Youtube und Vimeo unterstützt, man kann gegen Geld Filme als Stream ausleihen und das Gerät als Streamingclient im Heimnetzwerk einsetzen. So können die Inhalte der iTunes Library vom PC an den Fernseher gestreamt werden (natürlich gehen dann nur die Apple-typischen Formate und kein MKV & Co.) oder wie in meinem Fall, Inhalte vom iPad via Airplay auf den Fernseher bzw. die Anlage gebracht werden. Unter dem Strich wie gesagt nicht viel, dafür kann es das perfekt. Einmal schnell WLAN auf dem Apple TV einrichten und schon weiß das iPad, dass auch ein Apple TV zum Abspielen im Netzwerk Bereit steht. Mit einem Klick wechselt man dann die Ausgabe vom iPad auf den Fernseher. Es muss absolut nichts zusätzlich mehr eingestellt werden. Anschließen und es läuft. Hier hat Apple vielen anderen immer noch etwas voraus.

Mit dem neuesten Update bringt Apple TV auch Unterstützung für die iCloud mit. D.h. sofern man bspw. iTunes Match benutzt und seine gesamte Musiksammlung in die Wolke pustet, kann man sie auch direkt von dort aus abspielen. Genauso lässt sich natürlich der Fotostream direkt auf dem Fernseher anschauen. iTunes Match werde ich sicher einmal ausprobieren (zumal Google Music in Deutschland ja immer noch nicht verfügbar ist). Während ich hier schreibe, rippe ich nebenbei wieder ein paar CDs (Originale versteht sich) aus meiner CD-Sammlung, um meine komplette Musikbibliothek bei Zeiten via iTunes Match in die iCloud zu verlagern. Wenn es soweit ist, gibt es hier sicher wieder mehr zu diesem Thema.

Ach ja, als kurzes Fazit: Ich würde Apple TV für meinen Zweck wieder kaufen. Zumal es unter dem Strich recht erschwinglich ist.

Link: Apple TV bei amazon

Navi Test: Navigon 42 Plus (29-12-2011)

Navigon 42 Plus - Testbericht - Navigation - aktuell - ErfahrungenWir hatten den Test schon länger angekündigt, sind aber leider erst jetzt dazu gekommen. Dafür konnten wir das Navigon 42 Plus in der Zwischenzeit auch im längeren täglichen Einsatz beurteilen. Das Navigon 42 Plus ist der Nachfolger vom bei uns getesteten Navigon 40 Plus.

Wer den Vorgänger kennt, braucht eigentlich nur das Fazit zu lesen. Es gibt nur leichte Veränderungen in der Optik, die neue Navigon Flow-Benutzeroberfläche und einen deutlich besser reagierenden Touchscreen. Gerade Letzteres ist aber ein echter Vorteil. Ansonsten handelt es sich bei dem Navigon 42 Plus um ein 4,3” Zoll Mittelklasse-Navigationsgerät ohne Bluetooth, Freisprecheinrichtung und Sprachsteuerung. Das sollte aber für die meisten Bedürfnisse vollkommen ausreichen. Am Ende des Testberichts weisen wir auch noch mal auf die Geräte dieser Serie mit größerem Bildschirm, Sprachsteuerung und Bluetooth hin.

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Test: Kodak Hero 9.1 All-in-One (6-11-2011)

Testbericht Multifunktionsgerät - Kodak Hero 9.1Wie angekündigt haben wir in den letzten Wochen den neuen Kodak Hero 9.1 All-in-One im täglichen Einsatz getestet. Normalerweise verwenden wir einen Canon MP 640 All-in-One. Alle bisherigen Geräte von Kodak (wie z.B. der Kodak ESP 7250) konnten uns nicht vollständig überzeugen. Auch der Kodak Hero 9.1 All-in-One kann nicht in jeder Disziplin gegenüber unserem Canon MP 640 punkten. Insgesamt können wir aber vorweg nehmen, dass wir uns bei einem heutigen Kauf für den Kodak 9.1 All-in-One entscheiden würden. Dieser ist zwar vergleichsweise auch teurer, aber dafür bietet der Kodak Hero 9.1 einfach alles, was man heutzutage von einem Multifunktionsdrucker erwarten kann. Und damit spielen wir nicht allein auf die vorhandene Fax-Funktion an, die unserem Canon fehlt. Der Kodak Hero 9.1 ist für den heimischen Einsatz konzipiert und weniger für den Office-Gebrauch. Kleinere Büros können sicher auch mit dem Gerät glücklich werden, aber Dinge wie Fotodruck stehen an vielen Stellen im Vordergrund.

Kommen wir erstmal zu den technischen Daten und der Ausstattung.

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Test: Kodak EasyShare Touch M5370 Digitalkamera (16-10-2011)

Kodak EasyShare Touch M5370 Digitalkamera - TestberichtWie bereits angekündigt, haben wir in den letzten Wochen die neue Kodak EasyShare Touch M5370 getestet. Dabei handelt es sich um eine kompakte Digitalkamera mit Touchscreen und optischem 5-fach Zoom. Die Kodak EasyShare M5370 bietet eine maximale Auflösung von 16 Megapixeln. Auch Videoaufnahmen mit bis zu 720p (1280x 720 Pixeln) sind möglich. Eine Besonderheit ist der 3” Zoll kapazitive Touchscreen. Damit soll die Bedienung der Kamera sehr einfach und intuitiv sein.

Kommen wir nun erst mal zu den wichtigsten technischen Daten der Kodak EasyShare M5370 und danach schauen wir uns das Gerät genauer an und berichten von unseren Erfahrungen.

Technische Daten Kodak EaysShare Touch M5370:

  • 1-/2,3″-CCD Sensor mit 16 MP (4624x 3472 Pixel – effektiv)
  • 7,6 cm (3″ Zoll) kapazitiver LCD-Touchscreen (230.000 Pixel)
  • Objektiv: Schneider-Kreuznach Variogon
  • TTL-AF, Mehrzonen, Mittenbetont, Gesichtspriorität
  • Zoom: 5-fach optischer Zoom – 28 –140 mm (KB) – Bei Video nur 5x Digitalzoom
  • Dateiformate: JPEG/EXIF v2.3 (Foto) und H.264, AAC, MP4 (Video)
  • Aufnahmemodi-Video: 720p bei 30fps oder VGA (640×480) mit 30 fps
  • Speicher: 18 MB intern, microSD-/microSDHC-Slot für Erweiterungen (bis zu 16 GB)
  • Mikrofon: Mono
  • Maße: 99,1 x 58,4 x 20,3 mm
  • Gewicht: 137 g
  • Anschlüsse: USB 2.0 (micro-USB), kein AV-Ausgang
  • Li-Ion Akku KLIC-7006 (3,7V – 710mAh) – auswechselbar
  • Share-Button für einfache Veröffentlichung auf Facebook, Twitter, Youtube und Co.
  • Standard Stativbefestigung
  • Lieferumfang: USB-Kabel, Netzadapter, Handbuch, Handschlaufe, Akku
  • Die Kamera gibt es in mehreren Farben (schwarz, rot, blau und silber)

Test: Samsung Chromebook Series 5 (13-7-2011)

Samsung Series 5 - ChromebookWie bereits angekündigt haben wir ein paar Tage das erste Chromebook von Samsung getestet. Die Geräte sind seit knapp 2 Wochen lieferbar. Wird haben das Modell XE500C21-A03DE ohne 3G getestet. Es gibt das Gerät auch für 50 € mehr inkl. 3G (XE500C21-H02DE). Wir hatten keine großen Erwartungen an das Chromebook und können schon mal vorab sagen, dass wir auch nicht wirklich positiv überrascht wurden.

Bezüglich der Hardware ist es ein relativ normales Netbook, welches eine SSD anstatt einer normalen Festplatte mitbringt. Man kann sich natürlich darüber streiten, ob ein Gerät mit 12,1” Zoll nicht schon wieder eher ein Subnotebook wäre. Die eigentliche Besonderheit bei diesem und anderen Chromebooks ist das Betriebssystem. Statt Windows XP oder Windows 7 kommt hier Google Chrome OS zum Einsatz. Dieses auf Linux basierende Betriebssystem soll eben nur das Nötigste mitbringen und so das Gerät einfacher, schneller und sicherer machen. Im Grunde genommen besteht dieses Betriebssystem neben einem simplen Anmeldebildschirm nur aus dem Google Browser Chrome. Ich persönlich mag Chrome als Browser und verwende diesen auch auf meinem normalen PC und Notebook. Chrome ist schnell, minimalistisch und es gibt viele sinnvolle Erweiterungen. Von daher ist dieser Ansatz schon mal gut.

Testbericht Samsung Chromebook Series 5Durch die SSD startet Chrome OS in unter 10 Sekunden (direkt nach der Einrichtung klappte das bei unserem Test sogar in nur 8 Sekunden). Auch die Einrichtung war extrem einfach. Land auswählen, W-LAN Verbindung auswählen, Google-Account angeben und fertig. Es müssen keine Treiber installiert werden und im Vergleich zu anderen Netbooks und Notebooks musste auch kein vorinstallierter Müll wie Testversionen, Spiele usw. entfernt werden. Auch von Treibern, Updates mit Neustart oder umfangreicheren Einstellungen bzgl. Sicherheit, Netzwerken usw. bleibt man beim Chromebook verschont. Ich verstehe auch Leute, die von dem Gerät grundsätzlich erst mal begeistert sind, da diese schon Recht damit haben, dass man sich den größten Teil der Zeit sowieso im Browser bewegt. Das ist auch bei mir der größte Anteil, aber in der restlichen Zeit gibt es auch viele lokale Anwendungen von denen ich mir sehr unsicher bin, dass diese auch längerfristig von Browser-Apps ersetzt werden können. Hinzu kommt bei mir, dass ich bereits ein iPad 2 besitze und meine Mails z.B. nicht bei Google verwalte. Ich kann aber durchaus nachvollziehen, dass manche ein Chromebook als Zweitgerät als interessant erachten. Auch für manchen Laien, der nur ins Internet und am sogenannten Web 2.0 teilnehmen will, kann es eine Alternative sein. Nun kommen wir aber erst mal zur eigentlichen Hardware des Samsung Chromebook Series 5.

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